Durchwachsen und stark Abteilungsabhängig. Zu viel sinnloses Controlling um Vorständen folge zu leisten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- In vielen Dingen wird den Teamleitern freie Hand gelassen wie sie mit ihren jeweiligen Teams am besten umgehen können
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Das Unternehmen wird in vielen Punkten durch den Konzern an einer zu kurzen Leine gehalten, das bremst ungemein aus, hindert Innovation und verbietet teilweise die Anwendung von "best practises"
Auch wenn das mehr ein Kritikpunkt an dem Konzern als dem Unternehmen ist, mindert es den Eindruck dennoch
Verbesserungsvorschläge
- Plattformen schaffen für einen unkomplizierten Austausch zwischen den Abteilungen. Also kein großes Intranet mit hunderten von Dokumenten die selten bis nie aktualisiert werden.
Beispiele gibt es insbesondere bei jüngeren Unternehmen zu Hauf: Lightning Talks, Firmeninternes Social Media, kofinanzierte Get-Togethers uvm.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich scheinen alle Abteilung intern gut miteinander zu können, aber über allem schwebt ständig die Atmosphäre, dass alle unpopulären Entscheidungen aufgrund von konzernweiten oder Vorstandsentscheidungen kommt.
Work-Life-Balance
Die 38 Stunden Woche ist natürlich ein großes Plus und auch weitere Angebote wie Leasingfahrräder und Budget für Betriebssportgruppen sind Schritte in eine richtige Richtung, dennoch sind viele Sachen einfach nur im Ansatz zu Ende gedacht. Zum Beispiel gibt es immer noch keine bekannten Pläne um die Fahrradstellplatz und Duschoptionen für Kollegen zu ermöglichen/verbessern, die sich gegen das Auto und somit für den Remondis Leitsatz "Im Auftrag der Zukunft" entscheiden.
Karriere/Weiterbildung
Hier gibt es deutlichen Punktabzug. Die Kollegen werden Ausgebildet für den Job des es zu tun gibt und fürs über den Tellerrand hinaus blicken wird kaum bis keine Zeit gewährt.
Alle halbe Jahre wird mal ein Kollege auf eine Konferenz geschickt, um von dort zu berichten und vllt. ein zwei Neuerungen mitzubringen aber von selbstständiger und freier Fortbildung kann da nicht die Rede sein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier ist es die Summe der Kleinigkeiten die mich stört.
Das in einem Unternehmen der Remondis Gruppe ein Teil der Kollegen nicht in der Lage sind den Müll in den Küchen richtig zu trennen.
Dass das Nutzen eines Fahrrads als Arbeitsfahrzeug nicht umfangreich unterstützt wird uvm.
Vorgesetztenverhalten
Wie bei vielen Dingen ist das hier wieder unglaublich stark von der jeweiligen Abteilung abhängig.
Gleichberechtigung
Mir ist kein Fall bekannt der gegenteiliges vermuten lässt. Im Gegenteil berichten mir neue Mitarbeiterinnen, dass sie positiv überrascht sind wie egal ihr Geschlecht im Unternehmen und bei den Kollegen im Bezug auf den Job ist.
Interessante Aufgaben
Interessant weil komplex, ja.
Nur sind die Aufgaben nicht wirklich abwechslungsreich sodass sich nach ein paar Jahren Monotonie breit machen kann.

