Ihr Unternehmen?

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Reonic 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Glänzt nach außen, gammelt innen.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Augsburg-Innenstadt gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Im Sales-Alltag gibt es kaum Abwechslung, jeden Tag dieselben Gespräche, komplett abhängig von der Qualität der Leads, die fast nur über bezahlte Anzeigen kommen und sehr unregelmäßig sind. Trotz dieser Abhängigkeit wird ständig Druck aufgebaut, während Anerkennung fast nie gezeigt wird.

Die Work-Life-Balance ist miserabel: Ohne klare Arbeitszeiterfassung arbeitet man schnell von früh morgens bis spät abends, und früheres Gehen wird kritisch beäugt. Auf Familie oder private Verpflichtungen wird kaum Rücksicht genommen.

Führungskräfte verhalten sich in Konflikten oft unprofessionell, setzen unrealistische Ziele und treffen Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar sind. Zudem gibt es kaum Aufstiegschancen, es sei denn, man opfert seine gesamte Freizeit. Die Büroräume sind extrem hellhörig und nicht für konzentriertes Arbeiten geeignet, was oft zu Stress und Kopfschmerzen führt.

Auch das Vergütungssystem hat Schwächen: Man ist komplett von der Lead-Qualität abhängig, es gibt keine Provisionsweiterzahlung im Urlaub und man muss extrem viel arbeiten, um auf gute Ergebnisse zu kommen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte anfangen, das Sales-Team wirklich wertzuschätzen und nicht nur dann, wenn außergewöhnlich hohe Ziele erreicht werden. Statt ständig Druck aufzubauen, wären realistische Ziele und klare, nachvollziehbare Entscheidungen wichtig. Die Abhängigkeit von Leads aus Paid Ads muss dringend reduziert werden, um nicht ständig zwischen Leerlauf und Überlastung zu schwanken.

Eine gesetzliche Zeiterfassung, flexible Homeoffice-Optionen und mehr Rücksicht auf private Verpflichtungen würden die Work-Life-Balance enorm verbessern. Außerdem braucht es bessere Büroräume und klare Karrierepfade mit fairer Bezahlung, inklusive Provisionsweiterzahlung im Urlaub. So könnten Engagement und Leistung endlich belohnt werden, ohne dass man dafür seine gesamte Freizeit opfern muss.

Arbeitsatmosphäre

Lob hat fast immer gefehlt. Anerkennung bekam man nur, wenn man Überstunden machte und zusätzlich noch Prozesse verbesserte. Außerdem musste man jeden Tag ins Büro, selbst wenn niemand sonst da war, was oft bedeutete, alleine den ganzen Tag dort zu sitzen. Das hat die Arbeitsatmosphäre sehr negativ beeinflusst.

Work-Life-Balance

Wer seinen Kalender nicht konsequent blockt, arbeitet gefühlt von früh morgens bis spät abends. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Zeiterfassung, was zu einer ständigen Überlastung führen kann. Wenn man einmal früher geht, wird man schief angeschaut. Auf Familie oder persönliche Verpflichtungen wird keinerlei Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen gibt es nur, wenn man so viel arbeitet wie die Geschäftsführung selbst und dabei seine gesamte Freizeit für die Firma opfert. Für alle, die Wert auf ein gesundes Gleichgewicht legen, praktisch unmöglich.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kann zwar gut sein, aber man ist komplett von der Lead-Qualität abhängig, auf die man keinen Einfluss hat. Während des Urlaubs gibt es keine Provisionsweiterzahlung, und um auf ein gutes Ergebnis zu kommen, muss man extrem viel arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Alle sind gleich alt.

Vorgesetztenverhalten

In Konfliktsituationen verhielten sich die Vorgesetzten oft unprofessionell und nicht wie Führungskräfte. Es wurden unrealistische Ziele gesetzt und Entscheidungen getroffen, die weder nachvollziehbar noch realistisch waren. Insgesamt wirkten viele Handlungen stark realitätsfern.

Arbeitsbedingungen

Die Hardware war gut, aber die Büros sind extrem hellhörig. Man sitzt den ganzen Tag in Räumen, die nicht für diesen Zweck gemacht sind und geht am Ende des Tages oft mit Kopfschmerzen nach Hause.

Kommunikation

Im Sales hatte man oft das Gefühl, nicht wirklich Teil der Erfolge der Firma zu sein. Während andere Bereiche regelmäßig Anerkennung bekamen, wurde das Sales-Team meist übergangen. Lob gab es nur, wenn wir unsere Ziele deutlich übertroffen haben und selbst dann nur sehr spärlich. Gleichzeitig wurde ständig Druck aufgebaut, obwohl wir komplett von der Lead-Qualität abhängig waren, auf die wir keinen Einfluss hatten. Echte Wertschätzung oder Unterstützung blieben leider so gut wie immer aus.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Sales waren extrem monoton, Tag für Tag die gleichen Gespräche, ohne Abwechslung oder Raum für eigene Ideen. Der Erfolg hing dabei komplett von der Qualität der Leads ab, auf die wir keinerlei Einfluss hatten. Diese Leads kamen fast ausschließlich über bezahlte Anzeigen – und oft so unregelmäßig, dass man ständig zwischen Leerlauf und extremem Druck hin- und hergerissen war.


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Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.