4 von 8 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Verhalten der Arbeitgeber: Es wurde unangebracht kontrolliert, kritisiert, unprofessionell emotional reagiert und dadurch Druck und ein unschönes Arbeitsklima aufgebaut. Kompetenzen der Arbeitnehmer konnten in solch einer Umgebung nicht ausgelebt werden. Ausbeuterische Konditionen.
Weiterbildung zur Führungskompetenz dringend empfohlen.
Qualitäten und Kompetenzen der Arbeitnehmer besprechen und verstehen, dann entsprechend einsetzen anstelle unausgesprochen Erwartungen zu pflegen.
Stressmanagament optimieren. Es wurde unprofessionell (zu emotional) reagiert.
Faire Konditionen anbieten, z.b. Gleitzeit. Nicht davon ausgehen, dass Überstunden ohne kompensatorische Maßnahmen selbstverständlich sind.
Wie man als Angestellte:r ausgenutzt wird. Man opfert einen Großteil der eigenen Freizeit über die reguläre Arbeitszeit hinweg und das wird als Selbstverständlichkeit erachtet. Es wird ein extremer emotionaler Druck ausgeübt und man bekommt eingeredet, dass die eigenen Fähigkeiten unzureichend sind, anstelle dass man gefördert und unterstützt wird. Der Großteil des Gesagten der Vorgesetzten darf man leider nicht glauben.
In Vorstellungsgesprächen sollte direkt kommuniziert werden, wofür man angestellt wird. Vielleicht sollte man auch nur so viele Leute anstellen, wie man bezahlen kann und nicht im späteren Verlauf versuchen, ihnen weniger zu zahlen.
Man fühlt sich überwacht und selbst die kleinsten Fehler werden direkt in Mitarbeiter:innengesprächen angeführt. Man fühlt sich extrem unter Druck gesetzt. Die Vorgesetzten erfinden Absprachen, die man angeblich gemeinsam getroffen hat und werfen einem die Nichterfüllung vor.
Die Kolleg:innen sind jedoch alle extrem nett.
Überstunden werden vorausgesetzt. Falls man Überstunden gutgeschrieben bekommt, wird vorgeschrieben, wann man diese abbauen darf. Oft bekommt eine Person die alleinige Projektverantwortung für riesige Projekte und selbst, wenn man darauf hinweist, dass die Umsetzung allein nicht möglich ist, wird lediglich darauf bestanden, mehr Überstunden zu machen.
Die Vorgesetzten üben ständigen Druck aus. Bei Mitarbeiter:innengesprächen wird bei Kritik oft sehr emotional und eingeschnappt reagiert. Trotzdem kann man sich selbst total absurde Vorwürfe anhören, zum Beispiel, dass man nicht mehr Verantwortung übertragen bekommt, weil man mal in der Mittagspause vergessen hat, das Schreibtischlicht auszuschalten. Man verlässt oft vollkommen sprachlos solche Gespräche, in denen mit Kündigung und Gehaltsminderung gedroht wird. Ständig wird einem mit Kündigung gedroht und kleinste Fehler direkt vermerkt. Nach der Einstellung wurde klargemacht, dass mehr Personen eingestellt wurden, als übernommen werden sollen. Hier wird ganz klar mit dem Schicksal von Menschen gespielt.
Viele Mitarbeiter:innen sitzen auf Stühlen, die für Büros nicht zulässig sind. Man darf die Tischhöhe nicht verändern, weil dies den Raumeindruck stören würde. Nicht jeder, der eingestellt wird, bekommt direkt einen Arbeitsplatz oder ein Arbeitsgerät. Monatelang wechselt man von Schreibtisch zu Schreibtisch und muss auch die IT-Konfiguration der vielen Geräte selbst übernehmen. Weil res d lieber Personen kündigt, als für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen, wird darauf spekuliert, dass irgendwann schon wieder genügend Geräte verfügbar sind.
Home-Office ist eigentlich nicht machbar und absolut nicht erwünscht. Viele Kollegin bringen ihr eigenes Wasser und ihre eigenen Arbeitsmaterialien mit, da nichts davon gestellt wird.
Es gibt mehrere Personen, die Entscheidungen treffen und diese haben alle unterschiedliche Meinungen. Innerhalb von Projekten ist die Kommunikation somit oft mehrdeutig, weil man es ständig allen rechtmachen muss, ohne dass eine Absprache der leitenden Personen untereinander gibt.
Geplante Mitarbeiter:innengespräche werden einem oft nur wenige Stunden vorher mitgeteilt, man kann sich also nie darauf vorbereiten.
Die Projekte sind anspruchsvoll und fachlich reizvoll. Hochqualifizierte Kolleg*innen mit teilweise starkem Teamzusammenhalt. Verantwortungsvolle Aufgaben, die ein breitgefächertes echtes Know-how erfordern.
Toxische Führung, ungleiche Behandlung, extreme Fluktuation, fehlende Menschlichkeit
Viele Mitarbeitende sind hochqualifiziert, motiviert und leistungsbereit. Dieses Potential wird jedoch durch eine autoritäre, misstrauische Führungskultur systematisch zerstört.
Typische Probleme:
- Permanenter Druck, Kontrolle und Fehlerkultur (Fehler werden aktiv gesucht)
- Ungleiche Behandlung (Favorisieren bestimmter Personen, systematische Diskriminierung anderer)
- Feedback nur als Kritikwaffe, positives Feedback fehlt
- Emotionale, unprofessionelle Reaktionen der Führung
- Hohe Fluktuation, Kündigungen oft ohne nachvollziehbare Gründe
- Keine Wertschätzung trotz maximalem Einsatz
Ergebnis: Menschlichkeit, Vertrauen und fairer Umgang fehlen komplett. Dies führt zu psychischer Belastung mit nachhaltigen Folgen.
Empfehlung: Nur für extrem belastbare Menschen mit niedrigen Erwartungen an Professionalität.
Kontrolle, Ungleichbehandlung, Emotionen
Emotional zerstörerisch
keine Weiterbildung möglich / Austausch unter Kolleg*innen im Arbeitsablauf nicht gern gesehen
Überwiegend starke Teams
Toxische Führung / Mikromanagement
- Technik veraltet – verursacht unwirtschaftlichen Arbeitsaufwand
- Bei der Büroausstattung hat Design Vorrang vor Ergonomie und Gesundheit
- Für die meisten Mitarbeitenden ist Homeoffice nicht vorgesehen
Nur Kritik
Fachlich top
Die Kolleginnen und Kollegen waren zum Großteil sehr nett und kollegial. Auch die Projekte (siehe Website des Unternehmens) sind inhaltlich spannend.
Den Umgang der Geschäftsführung (bestehend aus zwei Chefs, die auch privat ein Paar sind) mit Angestellten habe ich häufig als unfair und unangemessen erlebt. Ob man respektvoll und wertschätzend behandelt wird, scheint stark von der persönlichen Präferenz der Chefin abzuhängen – hier hat man offenbar entweder Glück oder Pech.
Der zweite Geschäftsführer hält sich aus Personalangelegenheiten weitgehend heraus (Fachlich ist er dafür sehr kompetent und in der Projektarbeit konstruktiv).
Der Arbeitsalltag ist stark vom aktuellen Stresslevel im Unternehmen abhängig. Naht eine Abgabe, wird der Druck meiner Erfahrung nach deutlich an die Angestellten weitergegeben. Ist die Auftragslage schlecht, wirkt sich das ebenfalls spürbar auf den Umgang im Team aus. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass im Unternehmen Konkurrenzsituationen zwischen Mitarbeitenden entstehen oder sogar bewusst in Kauf genommen werden.
Weitere Nachteile: Homeoffice ist nur in absoluten Ausnahmesituationen und nach vorherigen Verhandlungen möglich. Überstunden wurden häufig als selbstverständlich erwartet. Die Bezahlung steht aus meiner Sicht nicht im Verhältnis zur erwarteten Leistung.
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich nur davon abraten, dort zu arbeiten.