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RESQPool 
GmbH
Bewertung

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RESQPool: Gut bis befriedigend... noch

3,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei RESQPool GmbH in Gauting gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ehrlichkeit, respektvoller Umgang. Berücksichtigung der Präferenzen soweit möglich. Flexibilität. Erreichbarkeit. Freundlichkeit der für den Betriebsablauf zuständigen Personen und deren Fähigkeit zeitnah Probleme zu lösen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Allgemeine Stagnation, Verschlechterung gewisser Konditionen.
Teils stark variierender Kundenstamm und deren jeweilige Bestellmenge/Qualität der bestellten Dienste.

Verbesserungsvorschläge

Ein nahezu perfektes und extrem konkurrenzfähiges RESQPool würde für mich zusätzlich zu den bereits positiven Aspekten noch folgende Punkte beinhalten:

- Erhöhung des Grundlohns und der Zusatzvergütungen für Zusatzqualifikationen orientiert an den tariflichen Veränderungen der gängigen Rettungsdienstbetreiber der vergangenen Jahre seit der letzten Erhöhung

- Angebot von Elektro-Dienstfahrzeugen um Mobilitätskosten zu reduzieren

- Deutliche Anhebung des Kontingents der vergüteten Fortbildungsstunden um qualitative Standards aufzubauen, zu halten und Weiterbildung der Mitarbeiter zu fördern

- Feste, merkbar attraktive Pauschalen für das Annehmen kurzfristiger Dienste (gestaffelt nach Dienstdauer)

Arbeitsatmosphäre

Den perfekten Arbeitgeber gibt es nicht. Wer diesen sucht wird auch hier nicht fündig werden. Aber dies ist für mich mit Abstand der beste Arbeitgeber, bei dem ich bisher war.

Es kommt auf die subjektiven Bedürfnisse einer Person an. Wenn man entspannt seine Arbeit machen möchte, zu den vertraglich vereinbarten Konditionen, und Flexibilität bevorzugt kann man hier sehr glücklich werden.

Image

Das Image ist ziemlich durchmischt, darauf wird man als Angestellter der Firma von den Kollegen bei den Kunden auch oft angesprochen.
Einige ehemalige Mitarbeiter haben schlechte Erfahrungen gemacht, welche sie entsprechend auch teilen wollen, wieder andere haben bisher das Gegenteil erlebt, so wie ich.

Bei den Kunden sind wir mehrheitlich gerne gesehen und gelten oft als fachlich und sozial kompetent sowie verlässlich.
Abgesehen von einem Erlebnis in Dunkeldeutschland habe ich bisher immer gute Erfahrungen mit dem Kollegium der Kundschaft gemacht und wurde wie einer von ihnen behandelt.

Work-Life-Balance

35h/Woche und i.d.R. vollstes Verständnis dafür, dass wenn man seine monatliche Bringschuld an Arbeitszeit erbracht hat nicht weiter einspringen möchte (auch wenn sie natürlich trotzdem gerne mal freundlich fragen).
Mit dem aktuellen Kundenstamm ist es so sogar möglich mit nur knapp 6-7 Diensten pro Monat sein Soll zu erfüllen.

Der Urlaub wird immer genehmigt. Kein "Wir haben nicht genug Personal", "Es ist Urlaubszeit" oder "Die Autos müssen besetzt werden".

Mit Abstand die beste Work-Life Balance, die ich bisher im Rettungsdienst genossen habe.

Karriere/Weiterbildung

Einen berufliche Aufstieg suchen die meisten hier vergebens. Es ist nunmal Leiharbeit, nicht mehr.

Die Firma verfügt über eine eigene Academy, dort gibt es die Möglichkeit an qualitativ sehr hochwertigen und thematisch breit gefächerten Fortbildungen teilzunehmen.
Da diese allerdings nur bis zu einem gewissen, mit der üblichen Jahresfortbildung vergleichbaren, Stundenkontingent arbeitszeitlich vergütet werden und sich an einem für viele Kollegen sehr weit entfernten Ort befinden werden sie, abseits der Pflichtfortbildung, spärlich bis garnicht besucht.
Die Mehrheit der Zusatzqualifikationen, die eine Zusatzvergütung im Stundenlohn mit sich bringen, kann man dort nicht erwerben.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt habe ich bisher immer zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt bekommen.

Allerdings bleibt der Grundlohn seit langer Zeit unverändert, ebenso das Limit für die Tankkarte, die qualifikationsbezogenen Lohnaufschläge und die fehlende standardmäßige Monatsstundenunabhängige Einspring-Zusatzvergütung.

Bei der üblichen Inflation, steigenden Spritkosten und dem Umstand, dass mittlerweile alle Rettungsdienstbetreiber ihre eigenen Löhne tariflich schon mehrfach angehoben haben besteht nun, abhängig von Eingruppierung und Region, kein Unterschied mehr zwischen Leiharbeit und regulärer Anstellung.

Profitiert man von den Lohnaufschlägen nicht, z.B. durch mangelnde Buchstabenkurse/Zusatzqualifikationen wie PAL/OrgL, oder springt man regelmäßig ohne Einspringpauschale ein verdient man mittlerweile sogar weniger als ein vergleichbarer regulär Angestellter Notfallsanitäter.

Somit besteht meines Erachtens aktuell kein Grund aufgrund von wirtschaftlichen Faktoren diesen Arbeitgeber hervorzuheben.
Verfügt man über ein eigenes Fahrzeug und benötigt so den Dienstwagen nicht gäbe es sogar noch weniger Gründe hier aus ökonomischer Sicht tätig zu sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firmenfahrzeuge sind allesamt Verbrenner, wenn der entsprechende Vertragspartner, mit dem für die Bereitstellung der Fahrzeuge eine Vereinbarung abgeschlossen wurde, lustig drauf ist kriegt man sogar einen aerodynamischen, "leichten", "verbrauchsarmen" und somit äußerst sinnvollen und klimaneutralen SUV untergejubelt.

Kollegenzusammenhalt

Man hat mit seinen Kollegen außerhalb der jährlichen Fortbildungen nichts zu tun. Die paar Male, wo ich mit dem Kollegium zusammengekommen bin, bewerte ich als größtenteils angenehm.

Umgang mit älteren Kollegen

Dieser ist neutral. Sie werden weder bevorzugt noch benachteiligt. Verglichen mit einem "regulären" Arbeitgeber im Rettungsdienst besteht natürlich nicht die Möglichkeit unsere Veteranen konsequent auf dem NEF oder ITW zu parken.

Vorgesetztenverhalten

Das allgemeine Verhalten der Vorgesetzten mir gegenüber ist überwiegend freundlich und respektvoll.
Sie analysieren die jeweiligen Präferenzen der Mitarbeiter, durch Umfragen und teils persönliche Nachfrage, und versuchen ihr bestes diese in der Dienstplanung umzusetzen.

In Entscheidungen, die den Betrieb betreffen, werden die Mitarbeiter, wie überall anders im Gesundheitswesen auch, leider selten bis garnicht einbezogen bzw. ihre Vorschläge berücksichtigt und umgesetzt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen hängen stark vom Kunden ab, bei dem man sich einsetzen lässt.

Einige heben sich durch ihre modernen Ansätze bei Räumlichkeiten, Fahrzeugen, Technik, Material und Mindset hervor.
Andere haben bezüglich dieser Punkte immer noch nicht die Jahrtausendwende erreicht und würden ihre Rechnungen am liebsten noch mit D-Mark bezahlen.
Das gleiche gilt für die jeweiligen Leitstellen, welche die Arbeitsbedingungen maßgeblich beeinflussen.

Mit der Zeit lernt man wo es sich gut arbeiten lässt und wo sich, vor allem bei der Disposition der Fahrzeuge, eine Inklusionsvereinbarung vermuten lässt.

Kommunikation

Meine Erfahrung bisher war, dass Kommunikation mehrheitlich in einem mir gegenüber respekt- und verständnisvollen Rahmen stattgefunden hat.
Da wir alles Menschen sind und Stress in der Gesundheits- und Arbeitnehmerüberlassungsbranche ein stetiger Begleiter ist verzeihe ich an dieser Stelle die ein oder andere komische Situation.

Gleichberechtigung

Ich konnte bisher vonseiten des Arbeitgebers keine Benachteiligung aufgrund von Geschlecht erkennen.
Die Führungs- und Verwaltungsebene ist aktuell sogar mehrheitlich weiblich.

Interessante Aufgaben

Man kann in einem Großteil der Bundesrepublik sich im Rettungsdienst einsetzen lassen, ich konnte es mir bisher so gut wie immer aussuchen wo ich arbeite.
Abgesehen davon gibt es bisher keine Möglichkeit sich als regulären Mitarbeiter interessanten Aufgaben zu widmen, die über die Transportführung des Rettungswagens hinausgehen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.