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4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,4Weiterempfehlung: 25%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Freundlich zu Gästen, aber im Umgang mit mitarbeitenden Professionalität

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe dort im Service gearbeitet und hatte anfangs grundsätzlich ein gutes Verhältnis zu meiner Arbeitgeberin. Die Atmosphäre konnte locker und persönlich sein und auch die Arbeit mit den Gästen hat mir teilweise wirklich Spaß gemacht. Leider hat sich meine Wahrnehmung mit der Zeit verändert, vor allem wenn es um Lohn, Trinkgeld oder Kritik ging.

Ein großes Problem war für mich die Lohnzahlung. Es gab für mich keinen wirklich klaren und verlässlichen Auszahlungstag. Auf meine Frage, ob es einen festen Tag gibt, bekam ich keine eindeutige Antwort. Mir wurde erklärt, dass es unter anderem darauf ankomme, wie viel Bargeld gerade vorhanden sei. Gleichzeitig wurde mir gesagt, dass wir eigentlich „verwöhnt“ seien, weil wir unseren Lohn meistens schon am Ersten bekommen würden und es in anderen Gastronomiebetrieben teilweise anders laufe.

Bei einer Auszahlung fehlten bei mir etwa 100 €. Der fehlende Betrag war sogar handschriftlich festgehalten worden. Zu Hause habe ich das Geld noch einmal nachgezählt und festgestellt, dass die 100 € tatsächlich fehlten. Ich habe nicht sofort nachgefragt, weil ich wusste, dass zu diesem Zeitpunkt wenig Bargeld vorhanden war und Verständnis dafür hatte. Außerdem ging ich davon aus, dass der fehlende Betrag bekannt war, da er dokumentiert worden war.

Als ich ungefähr eine Woche später danach fragte, wurde mir vorgehalten, warum ich „erst nach einer Woche“ damit komme. In diesem Zusammenhang wurde ich unter anderem als „kindlich“ und „unprofessionell“ bezeichnet und mir wurde gesagt, dass man so etwas nicht von mir erwartet hätte. Das konnte ich nicht nachvollziehen. Ich habe nicht behauptet, dass mir mehr Geld zusteht, als ich tatsächlich verdient habe. Mir fehlten 100 € meines Lohns und genau danach habe ich gefragt.

Im darauffolgenden Monat wollte ich deshalb frühzeitig wissen, wann ich meinen Lohn bekommen kann, weil ich laufende Verträge und andere Verpflichtungen bezahlen musste. Mir wurde zunächst gesagt, dass ich das Geld erst bei meiner nächsten Schicht abholen könne. Außerdem wurde mir vorgeschlagen, mir das Geld bis dahin bei meiner Mutter zu leihen.

In dem Gespräch wurde mir zusätzlich geraten, immer Geld beiseitezulegen bzw. einen Teil meines Lohns „einzufrieren“. Als Beispiel wurde mir erzählt, dass der Mann meiner Arbeitgeberin vor einigen Jahren aufgrund einer Firmeninsolvenz seine geleisteten Arbeitsstunden bis heute nicht bezahlt bekommen habe. Außerdem wurde ich gefragt, was ich machen würde, wenn ich beispielsweise stürzen würde und plötzlich nicht mehr arbeiten könnte.

Rücklagen zu bilden ist grundsätzlich ein sinnvoller Rat. In dieser Situation fand ich ihn allerdings unpassend, weil es nicht darum ging, wie ich privat mit meinem Geld umgehe. Ich wollte lediglich wissen, wann mein bereits erarbeiteter Lohn ausgezahlt wird. Meine privaten finanziellen Entscheidungen sollten meiner Meinung nach nicht die Antwort auf eine Frage zur Lohnzahlung sein.

Als ich dann bei einer Schicht etwas genervt wirkte, nachdem es zuvor Probleme mit meinem Lohn gegeben hatte, wurde mir später gesagt, ich sei an diesem Tag „zickig“ gewesen. Natürlich war ich in diesem Moment nicht besonders gut gelaunt. Nach den vorherigen Diskussionen über meinen Lohn fand ich meine Reaktion aber nachvollziehbar. Trotzdem habe ich meine Arbeit gemacht. Ich hätte mir gewünscht, dass zwischen meiner Stimmung und meiner tatsächlichen Arbeitsleistung unterschieden wird.

Auch bei meiner Entscheidung zu kündigen wurde mir gesagt, dass ich „einfach zu sensibel“ sei. Das empfand ich ebenfalls als unpassend. Meine Entscheidung hatte für mich nicht damit zu tun, dass ich zu sensibel bin, sondern damit, dass mir der Umgang mit bestimmten Situationen und die Arbeitsbedingungen nicht mehr zugesagt haben. Statt solche Entscheidungen auf die Persönlichkeit eines Mitarbeiters zu beziehen, hätte ich mir mehr Selbstreflexion und ein sachliches Gespräch gewünscht.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die Trinkgeldverteilung. Das Trinkgeld wird gemeinsam gesammelt und anschließend unter anderem anhand der geleisteten Stunden und einer persönlichen Einschätzung der Arbeitsleistung verteilt. Uns wurde erklärt, dass geschaut werde, wie jemand gearbeitet und ob die Person „Gas gegeben“ habe. Wie hoch das Trinkgeld einer Schicht insgesamt war, war für mich als Mitarbeiterin jedoch nicht transparent. Dadurch konnte ich meinen eigenen Anteil nicht nachvollziehen.

Besonders aufgefallen ist mir das bei einer sehr vollen Veranstaltung. Eigentlich sollte eine weitere Servicekraft arbeiten, allerdings kam es bei der Planung offenbar zu einem Missverständnis, sodass wir oben nur zu zweit waren. Die Schicht war sehr stressig. Zusätzlich habe ich unten bei der Veranstaltung geholfen, Teller getragen, abgeräumt, neues Besteck gebracht und bin mit Essen und Getränken über die Treppen gelaufen. Ich habe während der Schicht selbst erlebt, dass Gäste teilweise 10 oder 20 € Trinkgeld gegeben haben.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei der Lohn- und Trinkgeldverteilung. Es sollte einen klaren Auszahlungstag geben, der nicht davon abhängig ist, wie viel Bargeld gerade vorhanden ist. Auch beim Trinkgeld wäre es fair, wenn Mitarbeitende nachvollziehen könnten, wie hoch der Gesamtbetrag war und wie der eigene Anteil berechnet wurde.

Außerdem wäre ein professionellerer und sachlicherer Umgang mit Kritik und Anliegen der Mitarbeitenden wünschenswert. Wenn jemand nach fehlendem oder ausstehendem Lohn fragt, sollte die Person nicht als „kindlich“, „unprofessionell“, „zickig“ oder „zu sensibel“ bezeichnet werden. Persönliche Ratschläge dazu, Geld zurückzulegen oder sich Geld bei der Familie zu leihen, lösen das eigentliche Problem nicht.

Fehler können überall passieren. Wichtig wäre aber, diese auch anzuerkennen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, anstatt die Reaktion des Mitarbeitenden zum Problem zu machen. Auch eine zuverlässigere Schichtplanung, besonders an sehr vollen Tagen und bei Veranstaltungen, würde den Arbeitsalltag deutlich verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als sehr abhängig von der Stimmung. Der Arbeitgeberin von den mitarbeitenden wird erwartet, dass sie auch in stressigen Situationen freundlich wirken, lächelnund eine gute Stimmung gegenüber den Gästen ausstrahlen. Gleichzeitig habe ich die Arbeitgebern selbst häufig als sichtbar genervt erlebt. Besonders schwierig, finde ich den Umgang mit fehler können. Jeden passieren auch der Arbeitgeberin, selbst wenn sie beispielsweise ein falscher Tisch kassiert wird, wird da relativ locker umgegangen. Wenn alle Mitarbeiter dagegen einen vergleichweise kleiner Fehler passiert, zum Beispiel eine falsche Beilage herausgebracht wird. Dann kann Direktion direkt deutlich genervter ausstrahlen. Selbst wenn der Laden gerade nicht besonders voll ist. Das merkt man dann auch an Mimikund Umgang. Dadurch entsteht meiner Erfahrung nach teilweise eine angespannte Atmosphäre, weil man das Gefühl bekommt, dass kleine Fehler mitarbeiten, stärker ins Gesicht fallen als eigene gleichzeitig ständig gesagt zu bekommen man solle lächeln und freundlich empfinde ich dann als widersprüchlich. Natürlich ist es in der Gastronomie normal, dass es bei allem vollen Laden stressig wird


Kommunikation

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

War lange Zeit zufrieden, zum Ende sehr enttäuscht

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Super engagiert für den Laden, wenn sie einem wohl gesonnen ist ein sehr freundschaftlicher, warmer Umgang und viel Verständnis.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hinterm Rücken über Mitarbeiter reden, auch über private Angelegenheiten. Ratschläge und Kommentare im Allgemeinen, die nichts in der Arbeitswelt zu suchen haben. Sich ständig über die steigenden Lebenserhaltungskosten zu beschweren und seinen Angstellten aber nichtmal den Mindestlohn zu zahlen zeigt leider wenig Wertschätzung.

Verbesserungsvorschläge

Seine Mitarbeiter etwas mehr schätzen und etwas professioneller mit ihnen umgehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

keine Mülltrennung, netter Umgang mit Kunden mit Einschränkungen oder älteren Gästen.

Kollegenzusammenhalt

mit dem Servicepersonal zum größten Teil eine super nette, hilfsbereite Atmosphäre, mit der Küche nur bedingt

Vorgesetztenverhalten

zwar total engagiert und wirkt sehr positiv, doch oft werden Kommentare gemacht, die unprofessionell und grenzüberschreitend sind und es wird viel über Mitarbeiter mit anderen Kellnern gelästert.

Arbeitsbedingungen

mittlerweile wird nicht der aktuelle Mindestlohn bezahlt!!! Wenn man für seine Schichten keinen Ersatz findet - auch mit langem Vorlauf - muss auch krank gearbeitet werden trotz Krankmeldung. Chefin springt zur Not aber auch ein, wenn sie kann.

Gleichberechtigung

ungleiche Trinkgeld Aufteilung, es gibt ganz klar „Lieblinge“


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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War Okay

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn erhalten, leider keine faire Trinkgeld Aufteilung. Unterschiedliche Aufteilung+ Trinkgeld ist verschwunden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

nettes Team in kleinem Laden, der jedoch immer gut besucht ist

4,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Zeitarbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

steckt viel Zeit und Arbeit in den Laden

Arbeitsatmosphäre

herzliches team, jedoch sollte man stressresistent sein

Work-Life-Balance

keine richtigen Pausen, jedoch nur kurze Arbeitszeiten

Gehalt/Benefits

Mindestlohn doch viel Trinkgeld

Umwelt-/Sozialbewusstsein

frisches Essen, keine Mülltrennung

Vorgesetztenverhalten

anfangs eher streng, doch später sehr herzlich

Interessante Aufgaben

Service wird nie langweilig


Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 4 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Restaurant Gingerboy Jurate Ziukaite-Härtel e.Kfr durchschnittlich mit 2,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Gastronomie (3,4 Punkte). 0% der Bewertenden würden Restaurant Gingerboy Jurate Ziukaite-Härtel e.Kfr als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 4 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Work-Life-Balance und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 4 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Restaurant Gingerboy Jurate Ziukaite-Härtel e.Kfr als Arbeitgeber vor allem im Bereich Arbeitsbedingungen noch verbessern kann.