Eine enttäuschende bedauerliche Erfahrung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Entwicklung neuer interessanter medizinischer Technologien und der Umgang mit Studierenden und einigen Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Verhalten gegenüber neuen Mitarbeitenden, insbesondere solchen ohne muttersprachliche Deutschkenntnisse, war oft wenig unterstützend und nicht professionell. Neue Mitarbeitende wurden mit Aufgaben betraut, deren Umfang und Anforderungen nicht klar kommuniziert wurden. Die fehlende Transparenz bei der Aufgabenverteilung und die ungenaue Erklärung der Erwartungen erschwerten die Einarbeitung zusätzlich.
Über Wochen hinweg erhielt ich keine klaren Aufgaben und wurde weitgehend ignoriert, was zu längeren Phasen ohne sinnvolle Beschäftigung führte. Erst kurz vor meinem Austritt wurde mir kurzfristig eine Aufgabe mit sehr knapper Frist übertragen. Obwohl die Bearbeitungszeit nicht ausreichte, wurde ich für die Nichterledigung der Aufgabe verantwortlich gemacht. Diese Gesamtsituation trug maßgeblich zu meiner Entscheidung bei, das Arbeitsverhältnis zu beenden.
Verbesserungsvorschläge
Das Verhalten gegenüber Mitarbeitenden kann weiterentwickelt werden, indem mehr Zeit und Engagement in ihre fachliche und persönliche Einarbeitung investiert wird. Neue Mitarbeitende sollten aktiv ins Team eingebunden und mit einer klar strukturierten Einführung unterstützt werden. Dabei ist es hilfreich, von Anfang an transparente Erwartungen zu formulieren, um Missverständnisse zu vermeiden. Aufgaben wie das Zusammenbauen eines Pumpenmodells, das Durchführen von Blutmessungen oder das Verfassen technischer Berichte sollten idealerweise erst nach einer entsprechenden Einführung oder Anleitung übertragen werden. Zudem wäre es förderlich, eine offenere und unterstützende Haltung gegenüber der Nutzung von Englisch als Arbeitssprache zu zeigen, insbesondere in der Anfangsphase, anstatt von internationalen Mitarbeitenden unmittelbar ein hohes Sprachniveau in Deutsch zu erwarten.
Image
Im Interview hatte ich einen positiven Eindruck, der sich jedoch nicht nur als unrealistisch erwies, sondern sogar im starken Gegensatz zu meinen Erwartungen stand.
Karriere/Weiterbildung
Es war unmöglich, im Job zu bleiben. Ich habe monatelang dafür gekämpft und gehofft, dass es irgendwann besser wird, doch leider wurde ich immer wieder enttäuscht und musste am Ende aussteigen.
Gehalt/Benefits
Das tatsächlich gezahlte und im Vertrag festgelegte Gehalt lag unter der ursprünglich im Bewerbungsprozess angegebenen Gehaltsvorstellung. Ich übernehme die Verantwortung dafür, dass ich dies nicht weiter angesprochen habe und dem zugestimmt habe, da ich damals praktische Erfahrung sammeln und in den Arbeitsmarkt einsteigen wollte.
Vorgesetztenverhalten
ungerechtfertigte Benachteiligung
Kommunikation
Unklare Kommunikation, mangelnde Offenheit und fehlendes Interesse seitens der Vorgesetzten, neuen oder nicht deutsch-muttersprachlichen Mitarbeitenden ausreichend Zeit und Mühe zu widmen.
Interessante Aufgaben
Es gibt viele potenziell interessante Projekte, aber leider fehlt die Zeit und das Interesse, neue Mitarbeitende in deren Bearbeitung einzuführen.