Ende gut, alles gut
Verbesserungsvorschläge
Hab ich keine, in der Muttergesellschaft kümmert das personelle Desaster niemanden. Ich bin nicht mehr dort, mich interessiert es also auch nicht mehr.
Arbeitsatmosphäre
Wer Freude daran empfindet, bereits auf dem Weg ins Büro darüber zu sinnieren, welche Intrigen, Märchen und Gerüchte heute wieder über die Flure wabern, der wird die Atmosphäre als angenehm empfinden. Wer sich daran weidet, wenn Kollegen vom Geschäftsführer ohne Not zusammengefaltet und vor der gesamten Belegschaft bloßgestellt werden, der fühlt sich dort wohl. Für alle anderen, ist das Betriebsklima eine Katastrophe.
Kommunikation
Die Kommunikation findet mittels Flurfunk statt, wenn der Geschäftsführer gute Laune hat, erfährt jeder alles, auch das, was niemand zu erfahren hat. Diskretion ist ein Fremdwort. Die Mitarbeiter, die konsequent nichts von sich preisgeben, sind auf der sichersten Seite - alle anderen können jederzeit zum Spielball der Geschwätzigkeit der Geschäftsführung und zum Thema der Gerüchteküche werden.
Kollegenzusammenhalt
Gibt es nicht. Der Stil der Unternehmensführung hat dazu geführt, dass jeder gegen jeden agiert und in Krisensituationen jeder für sich allein steht. Obwohl es wenig gibt, was einen im Unternehmen hält, eine Identifikation mit der Firma existiert faktisch nicht, versuchen die Mitarbeiter, die bleiben, sich persönliche Vorteile zu verschaffen und sich auf Kosten anderer zu profilieren.
Die, die diesen Stil nicht praktizieren wollten, sind gegangen oder gegangen worden.
Work-Life-Balance
Arbeitszeit wird nach Gusto der Geschäftsführung definiert, Flexibilität gilt nur für sie und ihre Günstlinge.
Vorgesetztenverhalten
Die derzeitige Geschäftsführung glänzt durch Redseligkeit, soziale Inkompetenz und histrionisch-narzisstisches Verhalten. Verbindlichkeit gibt es nicht. Es gibt Befehlsempfänger und Befehlsgeber, selbständiges Denken ist nicht gewünscht und wurde erfolgreich abtrainiert.
Interessante Aufgaben
Ich hatte zum Schluss keine interessanten Aufgaben mehr, was auch Methode war, um langjährige Mitarbeiter zu zermürben.
Gleichberechtigung
Oberflächlich gesehen, ist Gleichberechtigung gegeben. Konkreter betrachtet, wird wie in vielen anderen Unternehmen leider auch, der Unterschied zwischen den Geschlechtern in der Bezahlung sichtbar. Frauen werden für die gleiche Tätigkeit geringer entlohnt. Das ist allerdings ein strukturelles Problem, was auch unter den "Vorgängerregierungen" bestand und nie angegangen wurde.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier habe ich kaum Unterschied im Umgang wahrgenommen, mangelnde Wertschätzung erfolgt nicht auf Grund des Alters, sondern durch manipulative Machtspielchen. Selbige treffen jeden gleichermaßen.
Arbeitsbedingungen
Am Ende der Welt, ansonsten okay.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Geschäftsführung fährt ein E-Auto, nicht aus Umweltinteresse, sondern aus Angeberei..
Gehalt/Benefits
Könnte man hier Lachsmileys einfügen, würde ich es tun.
Die Bezahlung ist richtig schlecht, aber zumindest das ist bei allen gleich, auch bei der Geschäftsführung. Letztere weiß das nur nicht, weil sie keine Vergleichswerte kennt.
Image
Da das Unternehmen eher Nischenprodukte bedient und dadurch nicht bekannt ist, hat es auch kein Image zu vertreten.
Karriere/Weiterbildung
Vor 2019 gab es hier die eine oder andere Option, später kaum noch.