Dieses Unternehmen ist absolut nicht empfehlenswert.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Umfeld bietet eine gute Möglichkeit, Kunden und Lieferanten kennenzulernen, ein eigenes Netzwerk aufzubauen und sich fortlaufend über die neuesten Produkte zu informieren. Diese Kontakte und das erworbene Wissen können für das gesamte weitere Berufsleben nützlich sein, selbst wenn man das Unternehmen irgendwann verlässt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es herrscht ein respektloses Verhalten gegenüber den Mitarbeitenden, welche dieses Unternehmen überhaupt erst am Leben halten und den Umsatz sichern. Die Führungsebene scheint sich der aktuellen Entwicklungen auf dem modernen Arbeitsmarkt nicht im Klaren zu sein und handelt stattdessen wie vor 40 Jahren. Es gibt selbstverständlich schon noch gute Mitarbeitende, aber diese sind selten geworden oder haben das Unternehmen längst verlassen.
Verbesserungsvorschläge
Es braucht dringend mehr Mut für echte Veränderungen, statt immer nur verzögert auf die Konkurrenz zu schauen und deren Ansätze halbherzig zu kopieren. Zudem sollte den langjährigen, treuen Mitarbeitenden sowie der gesamten Belegschaft endlich wieder echter Respekt entgegengebracht werden. Durch das aktuelle Verhalten von Rexel gegenüber den Angestellten sinkt die Leistungsbereitschaft spürbar. Man darf die Belegschaft nicht wie austauschbare Ersatzteile behandeln und gleichzeitig erwarten, dass die Arbeitsleistung auf einem Maximum bleibt.
Arbeitsatmosphäre
-Es herrscht eine sehr angespannte Arbeitsatmosphäre.
-Die Stimmung im Team ist mittlerweile dauerhaft schlecht.
-Viele Mitarbeitende fühlen sich ausgenutzt
Image
Außer den Großkunden, die wir betreuen, ist Rexel vielen in der Branche oder Region überhaupt kein Begriff.
Work-Life-Balance
Durch das mobile Arbeiten hätte die Work-Life-Balance eigentlich gut sein können, aber der in der Arbeit aufgebaute Stress lässt sich nach Feierabend nicht abschalten und ist selbst zu Hause noch spürbar.
Karriere/Weiterbildung
Das ist im Grunde der größte Vorteil, den ich sehe, da man in diesem Umfeld zum Überlebenskünstler ausgebildet wird.
Gehalt/Benefits
Seit drei Jahren gibt es keine Gehaltserhöhungen mehr. Anfang des Jahres wurden durch die obersten Führungskräfte Gehaltserhöhungen für das zweite Quartal angekündigt, doch im zweiten Quartal hieß es dann plötzlich, das Unternehmen schreibe rote Zahlen. Erhöhungen soll es erst wieder geben, wenn schwarze Zahlen geschrieben werden. Dabei wird den Mitarbeitenden das Gefühl vermittelt, selbst die Schuld daran zu tragen, dass das Unternehmen keine Gewinne erzielt, obwohl man durch den bestehenden Personalmangel ohnehin schon völlig überarbeitet ist.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt zwar kleine Gruppen, die sich gut untereinander verstehen, aber das kann man nicht als ein echtes Team bezeichnen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es verlassen immer mehr ältere und erfahrene Arbeitskollegen das Unternehmen, was vonseiten der Führungsebene jedoch völlig ignoriert wird. Wenn man diese Entwicklung live miterlebt, verliert man jegliche Motivation, noch länger im Unternehmen zu bleiben. Man weiß dadurch schon jetzt, dass die eigene Arbeit und Loyalität hier am Ende nichts wert sind.
Vorgesetztenverhalten
Man fühlt sich aktuell von allen Vorgesetzten im Stich gelassen, da deren Entscheidungen sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden unlogisch wirken. Seit fünf Jahren gab es keine Mitarbeiterbewertungen mehr und es besteht keine Möglichkeit für Gehaltsgespräche. Dies wird stets mit der wirtschaftlichen Lage begründet, während die Mitbewerber am Markt mit rasantem Tempo an uns vorbeiziehen. An Motivation Aufbau tragen sie auch nicht bei.
Kommunikation
Es gibt keine direkte oder transparente Kommunikation im Unternehmen. Unwichtige Dinge werden oft per E-Mail kommuniziert, während wichtigen Abteilungsänderungen überraschend und ohne Vorwarnung kommen. Mitarbeitenden werden mit den neuen Gegebenheiten allein gelassen und müssen sich im Alltag selbst durchbeißen.
