Weit mehr als die Summe schwieriger Monate
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer Rheindigital heute mit dem Rheindigital vor fünf Jahren vergleicht, sieht eine Agentur, die sich enorm entwickelt hat. Mir persönlich hat diese Agentur viel Raum für Wachstum gegeben, den muss man aber auch aktiv nutzen wollen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In der Vergangenheit wurden bei der Personalauswahl aus meiner ganz persönlichen Sicht nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Das hat das Team und die Qualität der Arbeit zeitweise belastet. Das ist erkannt und wird seit geraumer Zeit anders angegangen.
Verbesserungsvorschläge
Die Herausforderungen der letzten Monate haben Spuren hinterlassen. Das ist schmerzhaft, aber kein Alleinstellungsmerkmal von Rheindigital. Wer sich in der Agenturbranche umschaut, sieht: Das trifft gerade viele. Und wer ein bisschen Agenturerfahrung mitbringt weiß, das kann leider passieren, so schmerzhaft das ist. Das ist kein Verbesserungsvorschlag, nur eine Anerkennung der Schwere der Situation.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hat in den letzten Monaten gelitten, das lässt sich nicht schönreden. Nach einer turbulenten Phase kehrt aber spürbar wieder Normalität ein, und der Umgang im Team ist grundsätzlich respektvoll, kollegial und zugewandt.
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Schwer zu beurteilen in einer Phase der Neufindung
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance ist bei uns wirklich gelebt, nicht nur behauptet. Flexible Arbeitszeiten, Remote Work ohne große Hürden, kaum Pflichtanwesenheitstermine. Wir haben Kolleginnen und Kollegen, die hunderte Kilometer entfernt wohnen – das ist kein Problem, sondern normale Realität. Gerade für Eltern im Team (von denen es einige gibt) ist das echt Gold wert.
Karriere/Weiterbildung
Regelmäßige Messenbesuche und Fortibldungen waren kein Problem, auch nicht, als es kostspieliger wurde (bei guter Verargumentation).
Gehalt/Benefits
Hier gibt es in der Tat noch ein paar Altlasten zum Thema Ungleichheit, aber auch ein Bewusstsein seitens der Geschäftsführung.
Kollegenzusammenhalt
Rheindigital hat in den letzten Monaten eine wirklich turbulente Phase durchgemacht, das lässt sich nicht schönreden, und ich will es auch nicht. Der Abschied von Kolleginnen und Kollegen hat wehgetan und wirkt noch nach. Was mich aber hält: Der Zusammenhalt im Team ist echt. Gerade die schwierige Zeit hat uns als Gruppe klarer gemacht, wie wir miteinander sein wollen. Die Atmosphäre erholt sich, und wer jetzt noch da ist, zieht an einem Strang.
Vorgesetztenverhalten
Mit unserem Chef habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Was ich an ihm schätze: Er umgibt sich nicht gerne mit Ja-Sagern. Wer gute Argumente hat, wird gehört. Egal ob das seiner ursprünglichen Meinung entspricht oder nicht. Das habe ich so mit einem Chef noch nie erlebt, ganz im Gegenteil. Was sich außerdem verändert hat: Früher war die Führungsebene rein männlich besetzt. Das hat sich gewandelt: Heute sind vier von sieben Führungspositionen mit Frauen besetzt. Auch das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines bewussten Prozesses.
Kommunikation
Offene Kommunikation ist ein Bereich, in dem wir als Agentur noch wachsen. Der Unterschied zu früher: Es wird nicht mehr drum herumgeredet, sondern aktiv angegangen. Das ist mehr und mehr spürbar.
Interessante Aufgaben
Ob Aufgaben interessant sind, hängt für mich immer auch davon ab, was man selbst draus macht. Ich habe bei Rheindigital selten das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Es gibt immer etwas, das man mitgestalten oder verbessern kann, wenn man den Antrieb dazu mitbringt.