Gut am Arbeitgeber finde ich
Viele Kollegen wachsen einem sehr schnell ans Herz und man hat jeden Tag Freude an der Arbeit. Man spürt dadurch auch die Unternehmensphilosophie, welche das Unternehmen dahin gebracht hat, wo man heute ist. Ich würde jeder Zeit wieder zurückkehren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verhalten der Ausbilder, vertretbare Desinteresse an der Ausbildung von manchen Abteilungen, Entscheidungsfindung, fehlender Drang an Veränderungen, geringes Maß an Verantwortungsbewusstsein
Verbesserungsvorschläge
Man sollte lieber ehrlich und direkt zu sich selbst und anderen sein, jede Entscheidung nach der wirklichen Leistung und nicht nach Sympathie treffen, Veränderung am Ausbildungsniveau erkennen und reagieren können, Azubis nicht mobben oder drohen, der Realität ins Auge schauen und mal Verantwortung übernehmen und das vorhandene Potential nutzen.
Arbeitsatmosphäre
Man spürt von vielen langlebigen Mitarbeitern den Spirit und den Zusammenhalt der vergangenen Jahre. Man sollte den Fachleuten und erfahrenen Mitarbeitern aber mehr vertrauen schenken und nicht bei jeder Kleinigkeit mit einer Strafe drohen. Wir sind immer noch Menschen. Jeder macht Fehler, aber daraus kann man lernen und neue Innovationen schöpfen.
Karrierechancen
Es werden einem sehr viele Chancen versprochen, welche aber nicht gehalten werden. Übernahmegespräche werden verspätet und mangelhaft geführt.
Arbeitszeiten
Es wird sich überwiegend dran gehalten.
Ausbildungsvergütung
Es wird nach Tarif bezahlt. Aber Geld allein ist nicht alles und macht niemanden wirklich glücklich.
Die Ausbilder
Den Ausbildern fehlen die Grundkenntnisse rund um die Ausbildung. Man erkennt schnell, dass sie diese Aufgaben nur wegen den finanziellen Aspekten machen. Betriebsvereinbarungen sowie Rückmeldungen von Azubis werden gekonnt ignoriert. Außerdem werden gegenüber der IHK Unwahrheiten über die Ausbildungsinhalte erwähnt. Ebenso werden die Feedbackbögen von den Abteilungen nicht ernst genommen, was zu einer verfälschtem Einschätzung der Azubis führt.
Spaßfaktor
Es gibt wenige Kollegen, welche sich für die Ausbildung von jungen Personen interessieren. Diese Kollegen haben einen dann sehr unterstützt und sich für die jungen Leute eingesetzt. Leider sind diese Kollegen nicht mehr im Unternehmen und man muss sich vieles selber beibringen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Es gibt vereinzelt Abteilungen, welche die Azubis als Mitarbeiter ansehen. Dort wird Wertschätzung auch groß geschrieben und man erhält als Azubi auch sehr schnell Vertrauen und Verantwortung. Aber man sitzt leider überwiegend in Abteilungen, wo man sehr wenig über die Funktionen in der Abteilung und die Prozesse lernt.
Variation
Die Ausbildungsinhalte Bilanzierung und Buchführung, Marketing, Einkauf und der Beziehung zu Kunden. Dies hat drastische folgen im Bezug auf die Zukunft von den ausgelernten Fachkräften.
Respekt
Anfangs hat man es als Azubi schwer. Man muss sich den Respekt hart erarbeiten. Aber wenn man sich den Respekt erarbeitet hat, spürt man diesen deutlich und hat auch viel mehr Spaß an der Arbeit. Wenn man zu den Ausbildern ehrlich ist oder der aktuellen Ist-Zustand nennt, welcher nicht ins Erscheinungsbild passt, ist es mit dem Respekt sehr schnell vorbei und man hat keine leider keine Zukunft im Unternehmen.