An der Belastung sind Kollegen zerbrochen
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seit der überstürzten Einführung eines neuen Software-Systems (x.vianova) weiß niemand, wie es zu bedienen ist. Patientendaten im alten System sind nun unzugänglich oder ohne Ankündigung im Nirgendwo verschwunden.
Von Patient oder Arzt dem Behandler vertraulich zugesandte Emails werden nicht weitergeleitet und landen im Spam-Ordner, auf den der Empfänger keinen Zugriff hat.
Ärztliches Personal muss die Verantwortung für Datenschutzlecks und unterbliebene Hilfeleistung übernehmen, obwohl daran Stümper im Management die Schuld tragen. Patienten kommen zu Schaden und erfahren nicht, dass sog. "Kunstfehler" zu verhüten waren und auf simplen Pfusch zurückzuführen sind.
Die bestbezahlten Posten im Konzern, die die Verantwortung postwendend nach unten (ab)treten, werden von Krankenschwestern (ehem. Geschäftsführerin), Krankenpflegern (ehem. Pflegedirektor) und Arzthelferinnen (MVZ-Leitung) besetzt. Machtmissbrauch ist in solchen Konstellationen an der Tagesordnung.
Angestellten werden IT-Ansprechpartner zur Klärung von Fragen vorenthalten bzw. sie werden aktiv dazu angehalten, diese nicht zu kontaktieren. Direkt vor Ort erreichbar ist seit langem niemand mehr.
Anstatt Patienten zu behandeln, werden Ärzte dazu gezwungen, einen Großteil des Arbeitstages damit zu verbringen, eine MBEG nach der anderen zu erstellen. Der bedürftige und/oder sterbende Patient verkommt zur Nebensächlichkeit.
Durch sog. Compliance-Verträge, die Mitarbeiter gezwungenermaßen unterschreiben müssen, hofft man, die seit Jahren zunehmenden Datenschutzlecks auf einzelne Unschuldige abwälzen zu können.
Die Öffentlichkeit erfährt davon nichts.
Und unsere Politiker betreiben weiterhin gewinnträchtigen Lobbyismus und schauen zu.
Verbesserungsvorschläge
Emporkömmlinge in der Geschäftsführung entlassen
Transparenz durch Verstaatlichung fördern
Schädlinge und Systemschmarotzer zur Verantwortung ziehen