Man hätte so viel ereichen und aufbauen können.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte Vertrauen in gut ausgebildete Facharbeiter setzen.
Arbeitsatmosphäre
Das Klima war größtenteils in Ordnung. Freundlicher Umgang, ein paar hilfsbereite Kollegen, andere wiederum unkooperativ, unkollegial und geschäftsschädigend.
Image
Ja, ein Image hat diese Firma sicher, aber nicht gerade das beste, was sich auch in den eher bescheidenen Verkaufszahlen widerspiegelt, die das Management dazu veranlassen, hochqualifizierte Mitarbeiter zum Klingelputzen zu schicken was für eine Firma die Dentaltechnik herstellt sehr erbärmlich ist.
Work-Life-Balance
Geschäftlich Wichtiges wird bevorzugt in Pausen oder nach Feierabend bei einem Bier besprochen. Wer sich dem entzieht, wahrt immerhin seine Freizeit. Andere Kollegen waren sogar im Urlaub noch erreichbar, freiwillige Selbstausbeutung scheint hier Teil des Konzepts.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum Thema Soziales. Es gab kostenlos Mineralwasser und Kaffee aus dem Automaten, eine Zahnzusatzversicherung und Arbeitskleidung. Und wenn der CEO gnädig war, erfuhren die Gekündigten vielleicht auch, warum sie aus heiterem Himmel entlassen worden waren.
Zum Thema Umwelt Getränke gab es in Merweg-Flaschen, am Kaffeeautomaten gab es keine Einwegbecher und im Winter wurden einige Büros und Werkstätten nur wenig geheizt, wofür man für die gespendet Arbeitskleidung doch recht dankbar war. Sarkasmus Ende.
Karriere/Weiterbildung
Bilde dich auf deine eigenen Kosten weiter und das bitte recht zügig.
Kollegenzusammenhalt
Einige Kollegen waren bemüht und im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr hilfreich. Den Großteil des Wissens muss man sich jedoch selbst aneignen, da Dokumentationen entweder veraltet oder schlicht falsch sind. Manche „Facharbeiter“ waren schlicht faul oder überfordert.
Umgang mit älteren Kollegen
war gut
Vorgesetztenverhalten
Das Management bestand zum Schluss aus einm Dreigestirn aus,
einem texanischen CEO mit pubertär-fäkaler Ausdrucksweise,
einem „Head of Production“ der technisch unqualifiziert, kontrollsüchtig und gefährlich ahnungslos ist.
sowie einem CFO, dessen Gleichgültigkeit das Team perfekt abrundet.
Kompetenz sucht man hier vergeblich, dafür sind Willkür und Inkompetenz allgegenwärtig.
Arbeitsbedingungen
Technische Dokumentationen wie Zeichnungen, Arbeitsanweisungen etc. sind entweder nicht vorhanden, unvollständig oder in schlechtem Zustand. Die vorhandenen Werkzeuge, ein Sammelsurium aus den längst vergangenen Glanzzeiten von Ritter, alten DDR-Beständen und halbherzigen Neuanschaffungen. Nach Entrümpelung des Lagers immerhin etwas übersichtlicher, aber von moderner Serienproduktion oder Qualitätssicherung keine Spur.
Konzept Definition "Geschäftskonzepte skizzieren Vision und Strategie eines Unternehmens. Ein Konzept ist die Grundlage, auf der Ideen entstehen und umgesetzt werden. Es definiert Ziele, ebnet den Weg und unterstützt den Erfolg." Das Ritter "Konzept" Ideen werden aufgrund von Inkompetenz, fehlenden Strukturen, Gleichgültigkeit und Verdrängung bestehender Vorschriften für Medizinprodukte und Mangel an qualifiziertem Personal nicht oder nur sporadisch umgesetzt.
Kommunikation
Gab es, jedoch oft sehr kurzfristig und ungenau. Mehr in der Kategorie Work-Life-Balance
Gleichberechtigung
Das Thema Gleichberechtigung ist leider von unschönen Vorfällen geprägt.
Wer seine Arbeit schnell und gewissenhaft erledigt, wird mit noch mehr Arbeit „belohnt“.
Interessante Aufgaben
Wer Spaß an der Aufarbeitung und Neuerstellung von Dokumenten und Arbeitsplätzen sowie der Verbesserung der Produktionsabläufe hat, hat sicher interessante Aufgaben. Diese sind jedoch neben dem Tagesgeschäft zu erledigen.