Das war sehr enttäuschend, da ich mich anfangs wirklich darauf gefreut hatte, dort zu arbeiten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist für mich persönlich, dass ich nicht mehr in diesem Umfeld arbeiten muss.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kürzlich wurden rund 70 Mitarbeitende betriebsbedingt entlassen. Aus meiner persönlichen Sicht wirkte die Auswahl der Personen fast willkürlich – als hätte eine Glaskugel darüber entschieden.
Viele der aktuellen Entscheidungen hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens erscheinen zufällig und wenig durchdacht.
Aus meiner Sicht braucht das Unternehmen dringend einen Betriebsrat, damit Entscheidungen dieser Tragweite nicht weiterhin über die Köpfe engagierter Mitarbeitender hinweg getroffen werden können. Wer bei Roadsurfer bleibt, sollte ernsthaft darüber nachdenken, einen Betriebsrat zu gründen.
Verbesserungsvorschläge
-Gründung eines Betriebsrats, um Mitarbeitende besser zu vertreten und willkürliche Entscheidungen zu verhindern.
-Schulung und Weiterentwicklung der Führungskräfte, da aktuell viele noch unerfahren wirken.
-Faire Vergütung der Mitarbeitenden, um Motivation und Wertschätzung zu fördern.
-Stabile Arbeitsbedingungen an den Stationen schaffen, sodass Mitarbeitende nicht ständig wechseln müssen.
-Offene, transparente und verlässliche Kommunikation im gesamten Unternehmen etablieren.
-Optimierung der internen Informationswege, damit wichtige Informationen alle Mitarbeitenden zuverlässig erreichen.
-Klare Definition von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, um Prozesse und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.
-Sorgfältige Pflege und Aktualisierung der Systeme und Daten, um reibungslose Arbeitsabläufe zu gewährleisten.
-Mehr Wertschätzung und Einbeziehung der Mitarbeitenden, insbesondere für Ideen und Verbesserungsvorschläge.
-Stärkung der Teamkultur und des Zusammenhalts, um ein positives Arbeitsumfeld zu fördern.
Arbeitsatmosphäre
Bei Firmenevents müssen sich Mitarbeitende oft ein Zimmer teilen – teilweise sogar ein Bett. Nach einem anstrengenden Messetag ist es daher kaum möglich, sich wirklich zurückzuziehen oder Privatsphäre zu haben.
Auch bei Veranstaltungen, bei denen in Campern übernachtet wird, müssen sich die Mitarbeitenden diese teilen und die Fahrzeuge anschließend selbst reinigen.
Übernachtet man an einer Station, beispielsweise im Rahmen eines Station-Events, zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Zimmer sind lieblos gestaltet, die Schlaf- und Sanitärbereiche häufig in einem sehr unhygienischen Zustand. Von wertschätzendem Umgang kann hier kaum die Rede sein.
Selbst nach mehrfachem Ansprechen wird die Verantwortung zurückgegeben – sinngemäß mit der Botschaft, man könne ja fernbleiben, wenn einem Sauberkeit oder Privatsphäre wichtig seien. Als Mitarbeitende*r auf Provisionsbasis empfinde ich das als äußerst respektlos und wenig wertschätzend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Anreise zu Firmenevents darf nicht mehr mit dem Zug erfolgen – stattdessen ist man verpflichtet, mit einem Roadsurfer-Camper zu fahren. Umweltaspekte werden dabei überhaupt nicht berücksichtigt.
Karriere/Weiterbildung
nicht vorhanden
Vorgesetztenverhalten
Ich habe den Umgang mit den Mitarbeitenden als unangemessen erlebt. Probleme wurden häufig heruntergespielt, und in Phasen hoher Belastung wurde man nicht wirklich ernst genommen. Außerdem fehlte es deutlich an Anerkennung für die erbrachte Arbeit.
Arbeitsbedingungen
Es bestehen zahlreiche Probleme – angefangen bei defekten Laptops und minderwertigen Headsets bis hin zu unzureichenden Arbeitsbedingungen an den Stationen. Im Vertrieb erhält nicht jeder Mitarbeitende ein Diensttelefon; teilweise muss sogar das private Smartphone als Hotspot genutzt werden, um überhaupt arbeiten zu können. Führungskräfte hingegen können sich den Hersteller ihres Laptops und Diensthandys frei aussuchen, während reguläre Mitarbeitende mit veralteter oder qualitativ schlechter Ausstattung arbeiten müssen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist äußerst mangelhaft. Vieles wiederholt sich, Absprachen gehen verloren und trotz zahlreicher Gespräche kommt kaum etwas voran. Bei Veränderungen oder wichtigen Informationen werden Mitarbeitende teilweise überhaupt nicht einbezogen oder informiert.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltsgefüge im Unternehmen ist völlig unausgewogen. Zwischen den Mitarbeitenden bestehen erhebliche Unterschiede, und auch bei der Urlaubsregelung wird nicht einheitlich verfahren. Zudem werden die Zielvereinbarungen bewusst so hoch angesetzt, dass sie praktisch nicht zu erreichen sind. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Mitarbeitenden gezielt auf einem niedrigen Gehaltsniveau gehalten werden sollen.
Gleichberechtigung
Es herrscht keinerlei Gleichberechtigung – angefangen bei den Gehältern, den Urlaubsansprüchen und der Bezuschussung des Deutschlandtickets bis hin zum zwischenmenschlichen Umgang.
Interessante Aufgaben
nicht wie vor Beginn der Tätigkeit in Aussicht gestellt