Ihr Unternehmen?

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roadsurfer 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Das war sehr enttäuschend, da ich mich anfangs wirklich darauf gefreut hatte, dort zu arbeiten.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Roadsurfer GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist für mich persönlich, dass ich nicht mehr in diesem Umfeld arbeiten muss.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kürzlich wurden rund 70 Mitarbeitende betriebsbedingt entlassen. Aus meiner persönlichen Sicht wirkte die Auswahl der Personen fast willkürlich – als hätte eine Glaskugel darüber entschieden.
Viele der aktuellen Entscheidungen hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens erscheinen zufällig und wenig durchdacht.
Aus meiner Sicht braucht das Unternehmen dringend einen Betriebsrat, damit Entscheidungen dieser Tragweite nicht weiterhin über die Köpfe engagierter Mitarbeitender hinweg getroffen werden können. Wer bei Roadsurfer bleibt, sollte ernsthaft darüber nachdenken, einen Betriebsrat zu gründen.

Verbesserungsvorschläge

-Gründung eines Betriebsrats, um Mitarbeitende besser zu vertreten und willkürliche Entscheidungen zu verhindern.

-Schulung und Weiterentwicklung der Führungskräfte, da aktuell viele noch unerfahren wirken.

-Faire Vergütung der Mitarbeitenden, um Motivation und Wertschätzung zu fördern.

-Stabile Arbeitsbedingungen an den Stationen schaffen, sodass Mitarbeitende nicht ständig wechseln müssen.

-Offene, transparente und verlässliche Kommunikation im gesamten Unternehmen etablieren.

-Optimierung der internen Informationswege, damit wichtige Informationen alle Mitarbeitenden zuverlässig erreichen.

-Klare Definition von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, um Prozesse und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.

-Sorgfältige Pflege und Aktualisierung der Systeme und Daten, um reibungslose Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

-Mehr Wertschätzung und Einbeziehung der Mitarbeitenden, insbesondere für Ideen und Verbesserungsvorschläge.

-Stärkung der Teamkultur und des Zusammenhalts, um ein positives Arbeitsumfeld zu fördern.

Arbeitsatmosphäre

Bei Firmenevents müssen sich Mitarbeitende oft ein Zimmer teilen – teilweise sogar ein Bett. Nach einem anstrengenden Messetag ist es daher kaum möglich, sich wirklich zurückzuziehen oder Privatsphäre zu haben.
Auch bei Veranstaltungen, bei denen in Campern übernachtet wird, müssen sich die Mitarbeitenden diese teilen und die Fahrzeuge anschließend selbst reinigen.
Übernachtet man an einer Station, beispielsweise im Rahmen eines Station-Events, zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Zimmer sind lieblos gestaltet, die Schlaf- und Sanitärbereiche häufig in einem sehr unhygienischen Zustand. Von wertschätzendem Umgang kann hier kaum die Rede sein.
Selbst nach mehrfachem Ansprechen wird die Verantwortung zurückgegeben – sinngemäß mit der Botschaft, man könne ja fernbleiben, wenn einem Sauberkeit oder Privatsphäre wichtig seien. Als Mitarbeitende*r auf Provisionsbasis empfinde ich das als äußerst respektlos und wenig wertschätzend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Anreise zu Firmenevents darf nicht mehr mit dem Zug erfolgen – stattdessen ist man verpflichtet, mit einem Roadsurfer-Camper zu fahren. Umweltaspekte werden dabei überhaupt nicht berücksichtigt.

Karriere/Weiterbildung

nicht vorhanden

Vorgesetztenverhalten

Ich habe den Umgang mit den Mitarbeitenden als unangemessen erlebt. Probleme wurden häufig heruntergespielt, und in Phasen hoher Belastung wurde man nicht wirklich ernst genommen. Außerdem fehlte es deutlich an Anerkennung für die erbrachte Arbeit.

Arbeitsbedingungen

Es bestehen zahlreiche Probleme – angefangen bei defekten Laptops und minderwertigen Headsets bis hin zu unzureichenden Arbeitsbedingungen an den Stationen. Im Vertrieb erhält nicht jeder Mitarbeitende ein Diensttelefon; teilweise muss sogar das private Smartphone als Hotspot genutzt werden, um überhaupt arbeiten zu können. Führungskräfte hingegen können sich den Hersteller ihres Laptops und Diensthandys frei aussuchen, während reguläre Mitarbeitende mit veralteter oder qualitativ schlechter Ausstattung arbeiten müssen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist äußerst mangelhaft. Vieles wiederholt sich, Absprachen gehen verloren und trotz zahlreicher Gespräche kommt kaum etwas voran. Bei Veränderungen oder wichtigen Informationen werden Mitarbeitende teilweise überhaupt nicht einbezogen oder informiert.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsgefüge im Unternehmen ist völlig unausgewogen. Zwischen den Mitarbeitenden bestehen erhebliche Unterschiede, und auch bei der Urlaubsregelung wird nicht einheitlich verfahren. Zudem werden die Zielvereinbarungen bewusst so hoch angesetzt, dass sie praktisch nicht zu erreichen sind. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Mitarbeitenden gezielt auf einem niedrigen Gehaltsniveau gehalten werden sollen.

Gleichberechtigung

Es herrscht keinerlei Gleichberechtigung – angefangen bei den Gehältern, den Urlaubsansprüchen und der Bezuschussung des Deutschlandtickets bis hin zum zwischenmenschlichen Umgang.

Interessante Aufgaben

nicht wie vor Beginn der Tätigkeit in Aussicht gestellt


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Work-Life-Balance

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir bedauern, dass du deine Zeit bei uns so erlebt hast. Die betriebsbedingten Kündigungen waren eine sehr schwierige Entscheidung, die wir nicht leichtfertig getroffen haben. Wir verstehen, dass dies Fragen zur Transparenz aufwirft, und arbeiten daran, unsere Prozesse klarer und nachvollziehbarer zu gestalten.

Auch die Punkte Kommunikation und Führungskräfteentwicklung sind uns wichtig. Hier setzen wir bereits Maßnahmen um, um Informationswege zu verbessern und Leadership-Trainings auszubauen.

Es tut uns leid, dass du den Eindruck hattest, nicht gehört oder wertgeschätzt zu werden. Wenn du möchtest, kannst du uns gerne direkt unter people@roadsurfer.com kontaktieren, um deine Erfahrungen im Detail zu besprechen.

Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.

Dein roadsurfer Team

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.