Ich fände es toll, wenn das Kuratorium auch mit Repräsentanten der Zielgruppen von RBSG besetzt wäre.
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit ist vertrauensvoll und wertschätzend. Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten werden durch Mitarbeitende und Führungskräfte im Auge behalten und hohe Arbeitsbelastung durch (Um-)/(De-)Priorisierung gemeinsam mit den Mitarbeitenden angegangen.
Karriere/Weiterbildung
RBSG ist eine eher kleine Organisation, daher ist eine interne Karriere nicht garantiert. Leistungsträger:innen, die intern keine Entwicklungsmöglichkeiten haben, werden allerdings mit Coaching, Weiterbildung und Kontakten darin unterstützt sich fortzubilden und ggf. die Organisation zu wechseln.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
RBSG setzt aktuell ein Nachhaltigkeitsprogramm auf, dass sich an der Science Based Target Initiative orientiert. Flüge werden kompensiert.
Vorgesetztenverhalten
Die Zusammenarbeit ist vertrauensvoll und wertschätzend. Bilaterales Feedback gehört nicht automatisch zur Organisationskultur, es wird aber hoch geschätzt, wenn dies vorgeschlagen und umgesetzt wird.
Gleichberechtigung
Die Geschäftsführung ist paritätisch besetzt, Männer sind allerdings in der Mitarbeiterschaft stark unterrepräsentiert. Diversität ist RBSG wichtig, aktuelle Daten finden sich im Monitor der Organisation Fair Share of Women Leaders.
Interessante Aufgaben
Themen sind höchst relevant und intellektuell anspruchsvoll. Kolleg:innen und Partner leisten inspirierende Arbeit, die Aufgaben sind abwechslungsreich und man kann fortlaufend etwas lernen.
für Ihr positives Feedback bedanken wir uns. Weiterhin wünschen wir Ihnen eine gute Zusammenarbeit und viel Spaß in Ihrem Team.
Herzliche Grüße Ulrike Dolich
Eine Organisation schafft sich ab
3,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Robert Bosch Stiftung in Stuttgart gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tolle Mitarbeiter mit viel Wissen und Motivation
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Geschäftsführung und ihr unangebrachtes Verständnis von Führung, die Umstrukturierungsprozesse, fehlendes Hinterfragen von Wirkung
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter und ihre Fachexpertise ernst nehmen, die starren Hierarchiestrukturen kritisch beäugen und mehr Vertrauen schenken
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist tendenziell gut, der Glaube an den positiven Impact der eigenen Arbeit spornt an. Die andauernde Umstrukturierung führt jedoch dazu, dass fast alle Mitarbeiter auf dem Zahnfleisch gehen (Arbeitsbelastung steigt, Motivation sinkt). Zudem trübt die zunehmende Hierarchisierung die Stimmung: Es gibt weniger Spielraum für eigene Impulse und Entscheidungen, Absprachen mit Führungskräften nehmen zu, dies führt zu einer Vielzahl von Korrekturschleifen und im Endeffekt zu einer fehlenden Effizienz und schlechterem Output (Hierarchie und Profilierung entscheidet, nicht Expertise).
Image
Die Robert Bosch Stiftung genießt einen sehr guten Ruf in dem Umfeld, in dem sie sich bewegt. Fraglich ist, wie lange dieses Image noch aufrecht erhalten werden kann, wenn die internen Prozesse und Rahmenbedingungen sich kontinuierlich und stetig ins Negative entwickeln. Viele langjährige Mitarbeiter verlassen aufgrund dieser Entwicklung die Organisation.
Work-Life-Balance
Kapazitäten werden minimiert, während das Micromanagement zunimmt = keine gute Kombination. Es soll viel zu viel viel zu schnell passieren. Dank intrinsisch motivierter Mitarbeitern wird vieles aufgefangen und unter höchstem persönlichen Einsatz ausgeglichen, gesund ist dies ganz und gar nicht. Burnout oder der Weg dahin ist in dieser Organisation keine Seltenheit. Führungskräfte wälzen die Verantwortlichkeit dafür auf die Mitarbeiter ab.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt gute Weiterbildungsmöglichkeiten.
Gehalt/Sozialleistungen
Verhandelt klug, bevor ihr in die Organisation einsteigt! Es wird sehr schwierig im Laufe der Anstellung ein höheres Gehalt zu bekommen. Mit den Sozialleistungen bin ich zufrieden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wie glaubwürdig ist eine Organisation, die sich mit dem Thema Klimawandel positionieren möchte und Geschäftswagen sowie einen Fahrer eigens für die Geschäftsführung beschäftigt?
Kollegenzusammenhalt
Generell arbeiten in der Stiftung tolle Menschen, die in den verschiedenen Teams vertrauensvoll zusammenarbeiten. Es gibt zwei Standorte der Stiftung: Berlin und Stuttgart. Zusammenhalt zwischen den Standorten gibt es de facto nicht, auch, wenn dies propagiert wird. Schlechte Worte über die Kollegen des anderen Standorts sind keine Seltenheit.
Vorgesetztenverhalten
Auch die Vorgesetzten sind getrieben in der Top-Down-Maschinerie und fühlen sich unter Druck gesetzt zu performen. Dieser Druck wird an die Mitarbeiter weitergegeben.
Kommunikation
Naja: Eine Geschäftsführung, die keine Notwendigkeit darin sieht und keine Lust hat, sich mit den Mitarbeitern auszutauschen + starre Top-Down-Regelungen + erhöhte Hierarchie durch neu eingeführte Teamstrukturen = wenig emotionale und authentische Kommunikation. Zudem vergreift sich die Geschäftsführung sehr oft im Ton gegenüber den Mitarbeitern. Wertschätzung und Vertrauen sind Fremdwörter.
Interessante Aufgaben
Es sind nach wie vor spannende Aufgaben und Projekte, die die Stiftung bearbeitet.
vielen Dank für Ihr Feedback. Wir setzen uns mit allen Rückmeldungen in der Stiftung kritisch auseinander.
Klar ist: unsere Transformation inkl. Personalabbau ist anspruchsvoll. Intern muss es uns noch besser gelingen, die darin liegenden Chancen zu vermitteln. Es gibt jedoch aus der Organisation vielfältige Rückmeldungen, die uns zeigen, dass die Notwendigkeit eines Veränderungsprozesses für die Zukunft durchaus gesehen wird. Uns ist bewusst, dass dieser Schritt zu Verunsicherung führt und Energie von allen Beteiligten beansprucht.
Die Mitarbeitenden sind das Kapital unserer Stiftung. Wir sind daher dabei, in verschiedenen Formaten – von Plenarversammlungen, Team- und Bereichsbesprechungen bis zu Einzelgesprächen – zusammenzukommen, um einen Austausch zu ermöglichen. Die Geschäftsführenden sind persönlich stark eingebunden: im Dialog mit Mitarbeitenden und im Zusammenwirken mit den Bereichsleitungen, um Orientierung zu geben sowie um im komplexen Veränderungskontext emotionale Stabilität zu schaffen.
Es geht darum, dass wir als starkes Team dem Vermächtnis unseres Stifters in zeitgemäßer Weise gerecht werden. Dabei wollen wir eine neue Kultur des Miteinanders entwickeln.
Bei Interesse an einem persönlichen Austausch mit uns, schreiben Sie an karriere@bosch-stiftung.de oder wenden Sie sich direkt an uns.
Herzliche Grüße Ulrike Dolich
Sehr professionelles Arbeitsumfeld, vieles ist in Bewegung
4,7
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr professionell agierende und international orientierte Stiftung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Stiftung sollte noch stärker in aktuellen Diskussionen Position beziehen.
Verbesserungsvorschläge
Geschäftsführung sollte intern noch aktiver in den Austausch treten.
Arbeitsatmosphäre
In den einzelnen Bereichen nehme ich einen sehr wertschätzenden Umgang miteinander wahr. Hohe Erwartungshaltung, aber man erhält bei Interesse auch viel Input und Feedback.
Image
Robert Bosch Stiftung genießt bei Partner:innen, Medien und Politik hohes Ansehen.
Work-Life-Balance
Zeiterfassung und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten ermöglichen gute Work-Life-Balance.
Karriere/Weiterbildung
Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten
Kollegenzusammenhalt
Sehr enger Zusammenhalt in den Teams, der auch in Corona-Zeiten überdauert.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe ich Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch mit Vorgesetzen und bekomme viel Feedback.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüros müssen noch zeitgemäßer gestaltet werden (akustische Trennelemente etc.)
Kommunikation
Neue Doppelspitze informiert sehr regelmäßig in Blogs und Online-Formaten.
Interessante Aufgaben
Sehr vielfältiges Aufgabenportfolio. Es ist viel in Bewegung - und daraus ergeben sich neue Anforderungen.
vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und würden uns gern persönlich mit Ihnen austauschen. Kontaktieren Sie uns doch bei Interesse per E-Mail an karriere@bosch-stiftung.de. Ihnen alles Gute!
Herzliche Grüße Ulrike Dolich
Guter Arbeitgeber und interessante Aufgaben
4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schon seit längerem etwas Verunsicherung wegen Umstrukturierungen. Zieht sich in Teilen in die Länge und wird nicht immer kommunikativ gut begleitet.
vielen Dank für Ihre positive Bewertung und Ihre Hinweise. Die Stiftung durchläuft dieses Jahr eine Transformation, um sich für die gemeinsam verabschiedete strategische Neuausrichtung fit zu machen. Das birgt große Chancen für die Wirkung unserer Förderung und unser künftiges Miteinander. Über den Austausch mit Ihnen würden wir uns deshalb freuen. Kontaktieren Sie uns doch bei Interesse per E-Mail an karriere@bosch-stiftung.de.
Herzliche Grüße, Ulrike Dolich
Na ja. Leider.
2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Mikromanagement. Mehr Vertrauen und Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber. Bessere Fehlerkultur etablieren. Einen Teil der Geschäftsführung austauschen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist regelmäßig durch Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern geprägt. Es gibt relativ strenge Verhaltensregeln und Kontrollen.
Der Betriebsrat ist engagiert und seitens der Geschäftsführung nicht gerne gesehen.
Die Mehrzahl der Mitarbeiter ist intrinsisch motiviert, ideenreich und kreativ. Es gibt tolle Projekte. Der Elan geht nicht selten in bürokratischen Strukturen und vielen Hierarchieebenen unter.
Image
Sehr gut. Die Bosch-Stiftung hat sich in der Vergangenheit einen hervorragenden Ruf in Politik und bei anderen Stiftungen erarbeitet.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung ist hoch. Homeoffice ist selbst in der Pandemie nicht gern gesehen. Mehrarbeit wird verlangt. Es wird durch die Blume gesagt, die Zeiterfassung zu beenden und dennoch weiterzuarbeiten.
Karriere/Weiterbildung
Wenig Aufstiegschancen, umfangreiche Weiterbildungen, dies allerdings nur für Bereiche, die nur in der Bosch-Stiftung Anwendung finden.
Gehalt/Sozialleistungen
Für Sozialwissenschaftler etc. okay, aber nicht mit dem Bosch-Konzern vergleichbar. Unter dem öffentlichen Dienst.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man propagiert es. Sogenannte study tours wurden und werden auf allen Kontinenten unternommen (Südamerika m.W. ausgenommen). Innerdeutsch und ins nahe Ausland wird fast ausschließlich geflogen, obwohl es Bahnverbindungen gibt. Die Geschäftswagenregelung wird voll ausgenutzt.
Kollegenzusammenhalt
Meistens sehr gut. Übliche Konflikte gibt es natürlich wie überall.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Arbeitnehmer werden eher selten eingestellt. Die älteren Kolleginnen und Kollegen und deren Wissen werden von den Mitarbeitern geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Im Grunde gut. Die meisten Führungskräfte bemühen sich sehr, sind engagiert und kompetent.
Arbeitsbedingungen
Tolle parkähnliche Umgebung, die IT-Ausstattung ist unterdurchschnittlich, die sonstigen Arbeitsbedingungen okay.
Kommunikation
Mangelhaft. Man erfährt wenig und das nur spät.
Gleichberechtigung
Das wird wie woanders auch nicht nach Kompetenz sondern nach Sympathie entschieden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind durchaus interessant. Allerdings gibt es teilweise starkes Mikromanagement auch durch die Geschäftsführung. Dann ist man eher Sachbearbeiter als erfahrener Projektmanager.
vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir nehmen Ihre Hinweise ernst. Auf zwei Punkte möchte ich besonders hinweisen: Bei der Robert Bosch Stiftung ist es die klare Linie von Geschäftsführung und HR, dass auf gar keinen Fall die Zeiterfassung beendet und danach weitergearbeitet werden darf. Dies wird auch immer wieder gegenüber allen Führungskräften betont. Uns liegt die Gesundheit unserer Mitarbeitenden sehr am Herzen. Deshalb fordern wir alle Mitarbeitenden in der Pandemie ausdrücklich dazu auf, je nach Arbeitsaufgaben weitestgehend mobil zu arbeiten. Bei Interesse am Austausch mit uns melden Sie sich gern: karriere@bosch-stiftung.de.
Herzliche Grüße Ulrike Dolich
Unternehmenskultur stark im Wandel
3,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Auf dem Papier hat die Stiftung das Potenzial, eine tolle Arbeitgeberin zu sein - wenn sie Vertrauen in ihre Mitarbeitenden und deren regionaler/fachlicher Perspektive hat und diese wertschätzt sowie genügend Raum für Ideen, Innovation und eine moderne Fehlerkultur bereithält. Die interne Kommunikation und die Hierarchisierung der letzten Jahre hat viel von diesem Potenzial geopfert und es sind viele langjährige Mitarbeitende gegangen.
Arbeitsatmosphäre
Ob man einen wertschätzenden Umgang erfährt, hängt sehr stark von dem/der jeweiligen Vorgesetzten ab. Die Geschäftsführung wiederrum st nicht ansatzweise darum bemüht, sich wertschätzend gegenüber Mitarbeitenden zu äußern, Expertise auf der Projektmanagement-Ebene anzuerkennen oder Talent zu halten/fördern. Dies hat sich in den letzten zwei Jahren meiner Betriebszugehörigkeit zum Negativen gewandelt. Davor hätte ich vermutlich 5 Punkte vergeben.
Image
Auch wenn der sehr umfassende Veränderungsprozess in der Förderlandschaft für die ein- oder andere Irritation gesorgt hat - im Großen und Ganzen ist die Stiftung ein sehr angesehener Partner. Das ist natürlich gerade für jüngere Mitarbeitende eine tolle Chance, hier viel zu lernen und auch nach außen hin wahrgenommen zu werden. Für höhere Positionen gibt es noch mehr Möglichkeiten, auch nach außen hin die Stiftung zu repräsentieren und das eigene Netzwerk zu erweitern.
Work-Life-Balance
Positiv hervorheben möchte ich das Zeitwirtschaftssystem, durch welches Überstunden sehr genau erfasst und wieder abgegolten werden konnten. Die Erfassung von Abwesenheiten (durch Krankheit, Urlaub oder anderweitig) war sehr transparent.
Karriere/Weiterbildung
Wie einige bereits angemerkt haben, ist es kaum möglich, sich gehaltlich weiterzuentwickeln, wenn man als Projektmanager*in einsteigt. Die Gehaltsfrage wird nicht gern thematisiert, Mitarbeiterdialogue mit dem/der Vorgesetzen seien "nicht der richtige Ort" dafür. Wer gehaltlich nicht auf der Stelle stehen bleiben möchte, muss sich auf eine andere Stelle bewerben. Hierfür werden in den letzten Jahren jedoch meist Externe bevorzugt, um neue Expertise ins Haus zu holen. Das ist aus der Organisationsperspektive nachvollziehbar, jedoch für Mitarbeitende frustrierend, wenn eine interne Weiterentwicklung weder unterstützt noch gewertschätzt wird.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt einen sehr engen Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen. Man achtet sehr stark aufeinander und gibt wertschätzendes Feedback.
Vorgesetztenverhalten
Durch die Umstruktierung hatte ich gleich mehrere Vorgesetzte während meiner Zeit bei der Stiftung und habe hier überwiegend positive Erfahrungen machen können.
Arbeitsbedingungen
In den letzten Jahren geht der Trend Richrung Großraumbüro, ohne dafür notwendige Vorrichtungen zu treffen (z.B. genügend Rückzugsmöglichkeiten oder Telefonkabinen, hochwertigere Headsets, etc.), sodass der Lärmpegel relativ hoch war. Ich war überrascht, wie schwer sich die Stiftung im ersten Corona-Jahr damit getan hat, die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen und diese als gleichwertig anzuerkennen. Zum Teil musste man selbst bei steigenden Inzidenzen die Arbeit von zuhause per Mail mit dem/der Vorgesetzten vorher beantragen, statt die Arbeit im Büro. Es schien auf höheren Ebenen die Wahrnehmung zu existieren, man arbeite zuhause weniger - während gerade Eltern in dieser Zeit wirklich Unfassbares geleistet haben.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist in Teilen nebulös. Große Entscheidungen werden im Plenum vorgetragen; Kritik wird somit vermutlich bewusst minimiert. Eine Fehlerkultur gibt es nicht.
Gleichberechtigung
Die Stiftungsbelegschaft ist mehrheitlich weiblich. Dennoch gab es lange Zeit auf der Ebene der Projektmanager*innen, Team-Assistenzen, Sekretär*innen und Werksstudierenden keine bis kaum männliche Angestellte. Männer wurden vorrangig auf höheren Positionen eingestellt. Das hat sich zum Glück gewandelt, dennoch hat die Stiftung hier noch Aufholbedarf. Die Unternehmenskultur ist insgesamt noch relativ konservativ geprägt.
Interessante Aufgaben
Aufgrund der Umstrukturierung und einer stärkeren Hierarchisierung hat sich das Aufgabenportfolio verändert. Leider muss man sagen, dass ich in den ersten Jahren mehr Gestaltungsspielraum und Verantwortung hatte als danach, was natürlich etwas frustrierend war.
vielen Dank für das Feedback, das uns wertvolle Eindrücke bietet. Gern möchten wir im direkten Austausch mehr erfahren. Kontaktieren Sie uns doch bei Interesse per E-Mail an karriere@bosch-stiftung.de. Ihnen wünsche ich für Ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute!
Herzliche Grüße Ulrike Dolich
sehr freundlich und unkompliziert
4,8
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.
Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,
vielen Dank für die sehr gute Bewertung. Wir freuen uns, dass Sie Ihre Tätigkeit in unserem Hause als sehr positiv erlebt haben.
Mit freundlichen Grüßen Robert Bosch Stiftung
Gutes Arbeiten in schöner Umgebung
4,4
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsumgebung und -atmosphäre
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hierarchisch starr, erinnert oft an Beamtenapparat und Dienstwege. Geschäftsführung ist z. T. sehr weit von der Basis entfernt.
Verbesserungsvorschläge
Hierarchiestufen abbauen. Bei der Mitarbeiterbewertung und -entwicklung weniger Überformalismus und mehr echtes Hinsehen und Bewerten und echte, leistungsgerechte Gehaltsentwicklungsmöglichkeiten.
Arbeitsatmosphäre
Atmosphäre ist in den Bereichen unterschiedlich, grundsätzlich aber gut.
Work-Life-Balance
Je nach Bereich, Vorgesetztem und Projekt gelingt es besser oder schlechter eine gute Balance zu finden. Die Arbeitsverträge erlauben das auch unterschiedlich gut.
Gehalt/Sozialleistungen
Es gibt keinerlei echte Gehaltsentwicklung außerhalb des Wechsels in die nächste Hierarchiestufe, also nicht zu tief einsteigen - mehr wird es nicht.