Nichts für schwache Nerven
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice, Obstkorb
Verbesserungsvorschläge
Die Vorgesetzten sollten sich mehr dafür interessieren, wie es den Disponenten geht – insbesondere den jüngeren – sie mehr unterstützen und regelmäßig nachfragen, wie es ihnen ergeht.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt, es gibt sehr viel Arbeit, die auf einen einprasselt, und man weiß nicht, wo man anfangen soll. Man muss gleichzeitig als Disponent und Buchhalter fungieren, ständig die Arbeit anderer erledigen, die einem von der Führung aufgebürdet wird – ohne nach der eigenen Meinung zu fragen und natürlich ohne Gehaltserhöhung.
Kommunikation
Obwohl man im Büro in einem Open Space arbeitet, beschränkt sich die gesamte Kommunikation auf sinnlose E-Mails – die Person, die direkt daneben sitzt, schreibt dem Nachbarn eine E-Mail, obwohl ein einziges Wort gereicht hätte. Die Vorgesetzten interessierh dafür, wie es den Disponenten geht, und die Führungsebene ist weder in der Lage, angemessen zu kommunizieren, noch junge Mitarbeiter, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, entsprechend einzuarbeiten und zu fördern.
Kollegenzusammenhalt
Jeder ist sich selbst der Nächste. Manche beschweren sich ständig beim Vorgesetzten über andere, und es gibt solche, die sich einschmeicheln wollen und dabei versuchen, andere in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist schwer, aber durchaus erreichbar – vor allem dank der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Allerdings wird man rund um die Uhr an die Arbeit denken und sogar davon träumen.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten kritisieren und tadeln gerne, aber auf Lob, Unterstützung oder Einarbeitung sollte man besser nicht hoffen. Manche Vorgesetzte sind Ausländer, die immer wieder in ihrer eigenen Sprache miteinander reden – das lenkt manchmal ab und wirkt befremdlich.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag dasselbe – genauer gesagt, immer derselbe Stress und dieselbe Arbeitsüberlastung, für die man eine große Verantwortung trägt.
Gleichberechtigung
Während bei manchen die Urlaubstage und Überstunden bis Mai/Juni verfallen, ist das bei anderen nicht der Fall. Es ist schwierig, den Urlaub genehmigt zu bekommen. Im Unternehmen arbeiten überwiegend Ausländer, die für Münchner Verhältnisse einen Hungerlohn bekommen. Die Führungsebene beruft sich darauf, dass sie kein Deutsch sprechen, obwohl fast die gesamte Arbeit auf Englisch abgewickelt wird.
Arbeitsbedingungen
Neues Büro, in dem man sich um einen Obstkorb kümmert und wo es Kaffee sowie andere kostenlose Getränke gibt. Allerdings ist es sehr laut und stickig.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind niedrig und Gehaltserhöhungen gibt es nicht.
Image
Die Bewertungen auf Google sprechen für sich.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man Glück hat, kann das Unternehmen eventuell einen Kurs finanzieren.