3 von 7 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der größte Pluspunkt waren die Kolleginnen und Kollegen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gab es einen starken Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Team.
Ansonsten fällt es mir schwer, weitere positive Aspekte hervorzuheben, die meine persönliche Erfahrung nachhaltig geprägt haben.
Zusammengefasst war für mich nicht die Arbeit an sich das Problem, sondern die Art und Weise, wie Führung und Zusammenarbeit gelebt wurden.
Der wichtigste Schritt wäre aus meiner Sicht eine grundlegende Veränderung der Führungskultur.
Solange Kontrolle, Misstrauen und ein stark hierarchischer Führungsstil den Arbeitsalltag prägen, werden sich die beschriebenen Probleme meiner Meinung nach nicht nachhaltig lösen lassen. Es braucht aus meiner Sicht ein modernes Verständnis von Führung: mehr Vertrauen, mehr Eigenverantwortung und einen respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden.
Eine nachhaltige Verbesserung erfordert daher aus meiner Sicht vor allem eine Veränderung auf Führungsebene und eine klare Bereitschaft, die bisherige Unternehmenskultur kritisch zu hinterfragen.
Nach mehreren Jahren in diesem Unternehmen kann ich mit Sicherheit sagen: Die Arbeitsatmosphäre war der Hauptgrund, warum ich meine berufliche Zukunft bewusst außerhalb dieses Unternehmens gesucht habe.
Wer ein Umfeld mit Vertrauen, Wertschätzung und moderner Führung erwartet, sollte sich sehr genau mit der tatsächlichen Unternehmenskultur auseinandersetzen. Meine Erfahrung war geprägt von Kontrolle, Druck und einer Atmosphäre, in der man sich häufig zweimal überlegen musste, was man sagt und wie man es sagt.
Ein respektvoller Umgang war aus meiner Sicht keine gelebte Selbstverständlichkeit, sondern eher die Ausnahme. Statt gemeinsam Lösungen zu entwickeln, entstand bei mir häufig der Eindruck, dass Fehler gesucht wurden und Kontrolle wichtiger war als Vertrauen.
Die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit: Ein gutes Unternehmen erkennt man nicht nur an seinen Produkten oder seinem Marktauftritt, sondern vor allem daran, wie es mit seinen eigenen Mitarbeitern umgeht.
Für mich war die Konsequenz daraus eindeutig: Weitergehen. Und rückblickend war es eine der besten beruflichen Entscheidungen, die ich getroffen habe.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance habe ich während meiner Zeit im Unternehmen nicht erlebt.
Beispielsweise das Thema Homeoffice habe ich persönlich nicht als Vertrauensbeweis erlebt. Statt mehr Flexibilität und Eigenverantwortung zu ermöglichen, entstand bei mir der Eindruck, dass der Wunsch nach Kontrolle dadurch eher verstärkt wurde.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war der einzige wirkliche Lichtblick während meiner Zeit im Unternehmen.
Gerade weil die Rahmenbedingungen aus meiner Sicht schwierig waren, haben sich die Mitarbeitenden gegenseitig unterstützt und aufgefangen. Es gab einen starken Zusammenhalt untereinander und viele Gespräche, in denen man sich gegenseitig Mut gemacht und geholfen hat.
Gleichzeitig war es bezeichnend, dass viele Themen, Sorgen und Meinungen zwar untereinander offen besprochen wurden, aber nur selten den Weg dorthin gefunden haben, wo sie eigentlich hingehört hätten. Die Hemmschwelle, Kritik oder Probleme offen anzusprechen, war aus meiner Erfahrung sehr hoch.
Umso mehr schätze ich die Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich gearbeitet habe. Sie waren der Grund, warum es trotz der schwierigen Situation immer wieder kurze positive Momente gab. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die Zeit für viele vermutlich deutlich schwerer gewesen.
Das Vorgesetztenverhalten war aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt des Unternehmens.
Ich habe Führung nicht als Unterstützung, Vertrauen oder Entwicklung erlebt, sondern als ausgeprägtes Kontrollverhalten. Eigenständiges Arbeiten war nur sehr eingeschränkt möglich, da viele Entscheidungen abgestimmt werden mussten und der Eindruck entstand, dass Kontrolle über Vertrauen gestellt wurde.
Die grundlegenden Arbeitsbedingungen waren aus meiner Sicht in Ordnung. Die eigentlichen Herausforderungen lagen weniger in der Ausstattung, sondern in den internen Strukturen und der Art der Zusammenarbeit.
Kommunikation habe ich in diesem Unternehmen als eine der größten Schwachstellen erlebt. Ein offener Austausch auf Augenhöhe war aus meiner Erfahrung kaum vorhanden. Entscheidungen wurden nicht eigenverantwortlich getroffen, sondern mussten in vielen Fällen vorher abgestimmt und abgesichert werden. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Vertrauen in die Kompetenz und das Urteilsvermögen der Mitarbeitenden kaum vorhanden war.
Besonders belastend empfand ich den Umgang mit Kritik und abweichenden Meinungen. Wer Entscheidungen hinterfragte oder eine andere fachliche Einschätzung äußerte, musste nach meiner Erfahrung damit rechnen, öffentlich kritisiert oder persönlich angegangen zu werden. Ich habe Situationen erlebt, in denen Mitarbeitende vor anderen vorgeführt wurden – ein Umgang, der aus meiner Sicht nichts mit professioneller Kommunikation oder moderner Führung zu tun hat.
Das Ergebnis war eine Unternehmenskultur, in der viele Gespräche nicht mehr von Offenheit und fachlichem Austausch geprägt waren, sondern von Vorsicht. Mitarbeitende überlegten sich sehr genau, was sie ansprechen und welche Meinung sie äußern.
Eine gute Kommunikation schafft Vertrauen, fördert Eigenvera
Grundsätzlich gab es interessante Aufgaben und Themenfelder. Leider wurden diese aus meiner Sicht häufig durch kurzfristige Änderungen und Vorgaben der Geschäftsführung so angepasst, dass Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum kaum noch vorhanden waren.
Dadurch verloren viele Aufgaben mit der Zeit ihren eigentlichen Reiz.
Teamzusammenhalt
Internationale Ausrichtung
Vorgesetztenverhalten
Den Mitarbeitenden wertschätzend, empathisch und auf Augenhöhe begegnen.
Home Office wird nicht gern gesehen.