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Rocken 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Mehr Schein als Realität

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- das Büro
- digitale Rocken-Plattform

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Hire-and-Fire-Mentalität
- Verspätete Gehaltszahlungen
- Fehlende Kommunikation
- inkompetente Führungskräfte
- keine Benefits oder Zusatzleistungen

Verbesserungsvorschläge

- Deutlich bessere und transparentere Kommunikation
- Klare Werte und Strukturen, die im Alltag gelebt werden
- Zuverlässige und pünktliche Gehaltsauszahlung
- Proaktive Kommunikation bei Problemen oder Verzögerungen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war am Anfang wirklich sehr gut. Man hat sich wohlgefühlt, die Zusammenarbeit hat Spaß gemacht und man ist gerne zur Arbeit gekommen. Leider hat das Management Anfang des Jahres vieles verändert, wodurch sich die Stimmung deutlich verschlechtert hat. Das zuvor vorhandene Vertrauen ging aus meiner Sicht zunehmend verloren und man hatte teilweise das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Auch entstand der Eindruck, dass Informationen intern weitergetragen wurden. Schade, denn das positive Arbeitsklima, das das Unternehmen einmal ausgezeichnet hat, ist dadurch leider verloren gegangen.

Image

Das Image war am Anfang wirklich gut. Nach außen hat das Unternehmen einen starken Eindruck gemacht. Durch die Kündigungen und den Umgang mit Rocken-Bewerbern hat sich das Bild aus meiner Sicht aber deutlich verschlechtert und wirkt inzwischen negativ.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war insgesamt in Ordnung. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice waren grundsätzlich möglich. Einige Kollegen haben vollständig remote gearbeitet, andere konnten 1-2x Tage im Homeoffice arbeiten.

Gegen Ende hatte ich jedoch den Eindruck, dass Homeoffice zunehmend weniger gern gesehen wurde. Die Flexibilität wurde eingeschränkt, sodass inzwischen nur noch ein Homeoffice-Tag vorgesehen ist.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildung wurden am Anfang zwar angesprochen, in der Praxis hat sich daraus aber nie wirklich etwas Konkretes entwickelt. Eine klare Struktur oder ein Plan, wie man sich weiterentwickeln kann, war nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter waren grundsätzlich gut und für den deutschen Markt eher im oberen Bereich. Allerdings gab es darüber hinaus kaum zusätzliche Sozialleistungen oder Benefits, die das Ganze ergänzt hätten.

Die Gehaltszahlung lief über die Schweiz, kam jedoch mehrfach verspätet an, insgesamt dreimal, teilweise mit mehreren Tagen Verzögerung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Büro gab es nur einen einzigen Mülleimer für das gesamte Team und keine Mülltrennung.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war mit Abstand das Beste an diesem Unternehmen. Die Teams haben gut zusammengearbeitet und viele Kollegen haben sich gegenseitig unterstützt, auch wenn nicht immer alles rund lief.

Leider wurde genau das Anfang des Jahres zerstört. Innerhalb kürzester Zeit wurden rund 12 Mitarbeiter entlassen, was für viele völlig überraschend kam. Danach war die Stimmung eine andere. Vertrauen ging verloren und der starke Zusammenhalt, der das Unternehmen zuvor ausgezeichnet hat, war nicht mehr derselbe.

Zusätzlich wurde der Zusammenhalt immer wieder durch Tratsch und Gerüchte einzelner Personen belastet. Dadurch entstanden unnötige Zweifel und Misstrauen innerhalb des Teams.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team war insgesamt sehr jung war. Die meisten Mitarbeiter waren ungefähr zwischen Mitte 20 und 30, sodass es kaum ältere Kollegen im Unternehmen gab.

Vorgesetztenverhalten

Mit dem Vorgesetztenverhalten war ich insgesamt sehr unzufrieden. Gerade in den letzten Monaten hatte ich oft das Gefühl, dass Führung eher durch Druck als durch Unterstützung stattgefunden hat. Es wurden hohe Erwartungen gestellt, gleichzeitig fehlte es häufig an Verständnis für die tatsächliche Situation der Mitarbeiter.

Was mich besonders auffiel, war die Erwartungshaltung rund um die Arbeitszeit. Teilweise entstand der Eindruck, dass normale Arbeitstage nicht ausreichen und nur diejenigen als engagiert gelten, die regelmäßig 10-12 Stunden oder mehr arbeiten.

Auch die Geschäftsleitung war für mich schwer nachvollziehbar. Es wurde viel über Wachstum, Umsatz und Außendarstellung gesprochen, gleichzeitig hatte ich oft nicht das Gefühl, dass bekannt ist, wer die Arbeit eigentlich macht, wie die Teams aufgestellt sind oder welchen Beitrag einzelne Mitarbeiter über Jahre geleistet haben.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren nicht gut. Abgesehen vom Büro und der Aussicht gab es kaum zusätzliche Leistungen.

- es gab keine Benefits, lediglich 1x Homeoffice-Tag. Anfangs wurden noch Snacks bestellt, die letzten Monate jede 2.-3. Woche.

- die Arbeitszeit lag bei 42,5 Stunden pro Woche, dazu kamen regelmäßig Überstunden. Gleichzeitig gab es weniger Urlaubstage (5) als in vielen anderen DE-Unternehmen.

- im Büro selbst war die Ausstattung sehr einfach gehalten, es gab nur einen Meetingraum für das gesamte Team.

Insgesamt wurde an vielen Stellen gespart, während gleichzeitig viel Wert auf Firmen-Events gelegt wurde.

Kommunikation

Kommunikation gab es aus meiner Sicht kaum. Viele Informationen hat man nicht offiziell erhalten, sondern über andere Mitarbeiter erfahren. Dadurch entstand oft unnötiger Flurfunk und es wurde viel über Personen statt über Themen gesprochen.

Auch von der Unternehmensleitung kam wenig Austausch mit den Teams vor Ort. Oft hatte man das Gefühl, dass Entscheidungen getroffen wurden, ohne die tatsächlichen Abläufe oder die Arbeit der Mitarbeiter wirklich zu kennen. Dadurch waren viele Entscheidungen schwer nachzuvollziehen und wirkten weit weg vom Arbeitsalltag.

Auch bei wichtigen Themen wie der Gehaltszahlung gab es kaum aktive Kommunikation. Dass sich das Gehalt teilweise verspätet hat, wurde weder vom Business Manager noch von der HR proaktiv angesprochen oder erklärt, sondern man musste selbst nachfragen bzw. hat es einfach so mitbekommen.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung hatte ich nicht das Gefühl, dass alle Mitarbeiter gleich behandelt werden. In der Praxis schien es oft eine Rolle zu spielen, wie gut das persönliche Verhältnis zum Management oder Business Management ist. Wer dort gut angebunden war, hatte deutlich bessere Chancen und mehr Rückhalt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren durch die Aufbauphase eher eingeschränkt interessant. Es ging viel um Aufbauarbeit und grundlegende Themen, dadurch war der Alltag oft recht gleichförmig. Spannendere oder abwechslungsreichere Aufgaben gab es eher selten, weil der Fokus klar auf Struktur und Wachstum lag.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.