guter Arbeitgeber, schlechte Führungskraft im Innendienst
Gut am Arbeitgeber finde ich
Grundsätzlich kann ich gegen die Firma nichts schlechtes sagen. Ich habe dort immer gern gearbeitet, es liegt nur an dieser einen Führungskraft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Dass man, bei Problemen mit der Führungskraft nicht weiterkommt und allein dasteht. Selbst von deren Vorgesetzter wird man abgeblockt und weggeschickt. Man hat keine Chance.
- Dass man, wenn langjährige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, nicht mal hinterfragt was der Beweggrund ist. Hieraus könnte der AG auch etwas "mitnehmen" und evtl. etwas ändern. Es vermittelt so leider das Gefühl, dass man egal war/ist.
Verbesserungsvorschläge
Auch mal "kleinen" Mitarbeitern Gehör schenken, wenn es z.B. mit der Führungskraft Probleme gibt. Hier wird man zwar scheinbar angehört, aber ändern tut sich leider nichts. So werden immer mehr Mitarbeiter kündigen. Man hat das Gefühl allein dazustehen mit den Problemen, deshalb spricht man mit Kollegen, was aber auch verboten ist. Dies betrifft das Rezept-und Abrechnungsmanagement. In anderen Abteilungen z.B. Auftragsmanagement besteht dieses Problem nicht.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist gut. Die Kollegen freundlich. Dadurch, dass man sich jeden Tag seinen Tisch buchen muss, ist es teilweise chaotisch. Teilweise wird in 4er Büros sehr laut telefoniert und keine Rücksicht auf die anderen Kollegen genommen.
Image
Leider oft mehr Schein als Sein
Work-Life-Balance
Im Innendienst ist die Work-Life-Balance recht gut, da man die Möglichkeit hat im Homeoffice zu arbeiten. Allerdings bekommt man im Rezept-und Auftragsmanagement von der Führungskraft vorgeschrieben wann man die Überstunden abbauen muss, da ist es dann eher schwierig mit der Work-Life-Balance, gerade mit Kindern.
Karriere/Weiterbildung
Man hat jederzeit die Chance aus Weiterbildung/Seminare/Workshops
Kollegenzusammenhalt
Die Teams Abrechnungsmanagement und Rezeptmanagement waren einmal sehr gut aufgestellt, der Zusammenhalt der Kollegen war super. Mittlerweile versucht man zu retten was zu retten ist und sich über Wasser zu halten. Die Führungskraft grätscht gerne dazwischen, indem sie verbietet, dass man untereinander Probleme bespricht. Wahrscheinlich damit nicht rauskommt, dass sie jeden anders behandelt und selbst gut dasteht. Außerdem erkundigt sie sich ständig bei einer Mitarbeiterin wie die Lage/Stimmung ist. Es gibt sogenannte "Spezialisten" diese tragen Informationen über Kollegen an die Führungskraft weiter.
Auch ist die Fehlerquote der Spezialisten enorm hoch, was aber leider nicht gesehen und nur mit einem "Sie hat halt viel zu tun" abgetan wird. Anderen wird die Fehlerquote auf´s Butterbrot geschmiert, was dem Klima unter den Kollegen auch sehr schadet. Selbst die Spezialisten rügen die Kollegen in Teamsitzungen wegen Fehlern und machen selbst am meisten. Das vergiftet das Klima untereinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Mitarbeiter werden in div. Abteilungen geschätzt, jedoch nicht im Abrechnung-und Rezeptmanagement
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskraft im Rezept-und Abrechnungsmanagement ist teilweise unterirdisch. Was sie heute sagt, ist morgen schon nicht mehr wahr. Sie behandelt alle unterschiedlich und man erkennt auf Grund dessen wen sie mag und wen nicht. Gehaltserhöhungen gibt es bei ihr nach Sympathie, nicht nach Leistung. Die einen sollen Überstunden machen, andere bekommen es verboten. Gesprächsprotokolle fallen immer zu ihren Gunsten aus, damit niemand ihr etwas ankreiden kann. Private "Befindlichkeiten" interessieren sie nicht. Die Mitarbeiter sollen kommen, ihren Job machen, alles andere ist egal. Die vertraglich geregelte Gleitzeitregelung scheint sie nicht zu interessieren. Fachkräfte haben bei ihr keine Chance, da die Erfahrung nicht interessiert und nur nach ihren Interessen gehandelt wird. Wer nicht pariert, wird gekündigt. Mittlerweile laufen ihr auch langjährige Mitarbeiter davon.
Sie selbst hat nicht viel Ahnung vom Tagesgeschäft und versteht viele Abläufe nicht, trotzdem misst sie die Mitarbeiter an Zahlen. Man ist in diesen beiden Abteilungen nur noch eine Nummer. Wenn man das Tages ziel nicht erreicht wird man gerügt. Dabei geht Qualität verloren, hier zählt nur Quantität.
Arbeitsbedingungen
Außer dass man Tische buchen muss ist sind die Bedingungen gut. Die IT macht jedoch fast täglich Probleme, dies liegt aber vor allem daran, dass hier mit Programmen gearbeitet wird, die dieser Masse nicht standhalten können. Verbesserungsvorschläge werden mit "zu teuer" abgetan. In dieser Firma wird so mit Geld um sich geschmissen, aber in Dinge, die das Tagesgeschäft erleichtern würden leider nicht.
Kommunikation
Die Kommunikation ist katastrophal. Informationen, die dringend an den Außendienst sollten werden viel zu spät oder gar nicht mitgeteilt, z.B. wenn die Abteilung aus Mangel an Personal mit der Arbeit hinterher hinkt.
Es wird viel gelogen um den guten Schein nach außen zu wahren.
In den Abteilungen Rezeptmanagement und Abrechnungsmanagement ist es schwierig mit der Kommunikation, da die Führungskraft sich alles so hindreht, wie sie es braucht. Hier werden Wahrheiten verdreht, damit sie gut dasteht.
Gleichberechtigung
Hier haben auch Frauen sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten, ob allerdings die Bezahlung gleich ist, kann ich nicht beurteilen
Interessante Aufgaben
Die Arbeit in den Abteilungen Abrechnungs-und Rezeptmanagement ist vielseitig uns abwechslungsreich

