98 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
98 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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98 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- ASAP einen eigenständigen zentralen Einkauf für die gesamte Rödl-Gruppe aufbauen (nicht nur IT- Unterabteilung!!), um Synergien zu heben, Risiken zu minimieren, Effizienz zu erhöhen und somit massiv Kosten zu senken
1,5 Monate Wartezeit auf eine Standard-Absage ist sogar für die heutigen (sehr niedrigen) Standards des Rekruiting-Prozesses einfach erschreckend und zeigt den fehlenden Respekt gegenüber Bewerbern.
Standardabsage, Absage über NoReply Mail, keine weiteren Kommentare nötig.
Ich glaube es sagt genug aus, wenn die Stellenanzeige seit 2-3 Monaten online ist. Vielleicht sollten manche Führungskräfte Ihre Erwartungen reduzieren. Einfach nur peinlich.
Der erster Schritt hat sehr gut funktioniert. Rückmeldung und Einladung zum Interview wurden nach kurzer Zeit geschickt. Nach dem Interview wurde keine Rückmeldung mehr gegeben, obwohl der Kandidat angedeutet hat, dass er etwa unter Zeitdruck ist.
Ich hatte mich auf ein Praktikum in der Organisationsberatung beworben und der Prozess an sich war tatsächlich sehr angenehm. Es gab sehr schnelle Rückmeldungen, ein angenehmes Bewerbungsgespräch und eine Zusage für das Praktikum am darauffolgenden Tag. Die Zusage gab es allerdings nur mündlich am Telefon und ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass ich zeitnah auf Grund der Kündigungsfrist mein aktuelles Arbeitsverhältnis kündigen müsste und daher gerne den Vertrag zeitnah abschließen möchte. Mir wurde gesagt die Vertragszusendung würde etwas länger dauern, aber die Zusage am Telefon wäre verbindlich und ein Rückzug seitens des Unternehmens ausgeschlossen. Da ich nach einer Nacht darüber schlafen mich darauf nicht verlassen wollte, bat ich um eine schriftliche Zusage per Mail. Eine Reaktion darauf kam erst am übernächsten Tag nach zwei Mails und einem Anruf und in diesem wurde mir dann gesagt, dass mir doch kein Praktikum für den genannten Zeitraum und den Konditionen angeboten werden könne. Gründe dafür wurden nur wage und ausweichend genannt (angeblich von oben und interne Angaben), aber ich könne mich ja in ein paar Monaten nochmal bewerben wurde dann nach mehrerer Floskeln auch noch angeboten. Da diese Situation für mich wirklich unschön ist und seitens des Unternehmens unseriös und unverschämt ist, möchte ich Zukünftige Bewerber darauf hinweisen mündlichen Angaben nicht zu vertrauen, sonst würde ich nächsten Monat ohne Job dastehen.
Ich hatte zwei DIN-A4-Seiten aufgesetzt, aber aufgrund der Zeichenbeschränkung im Folgenden stichpunktartig die gravierendsten Aspekte:
- Soft Skills sind auch von Partnern zu erwarten.
- Aussagen (zu geforderten Aufgaben, welche grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit zu verorten sind, und daher ein „Privatvergnügen“ darstellen) sollten intern zur Begutachtung der arbeitsrechtlichen Compliance vorgelegt, sowie im Kontext von CSR die Selbstdarstellung reflektiert werden.
- Eine angemessene Zeit ist für den Interviewprozess anzusetzen
- Um eine ausgewogene Beurteilung zu realisieren, sollten mindestens zwei Interviewer teilnehmen.
- Interaktion: Blickkontakt muss bei Gesprächen gehalten und Fragen ermöglicht werden, etc.
- Interesse an der Person ist zu zeigen, da das Gespräch lediglich zur Zeitverschwendung und einer Lose-Lose-Situation für beide Parteien führt.
- Unterstützung von Weiterbildung: Mit der Masterthesis einen praktischen Mehrwert für das Unternehmen leisten zu können, sollte begrüßt werden. Hingegen lautete die sinngemäße Aussage, dass dies zwar theoretisch möglich sein könnte, aber per se kein Interesse besteht.
- Fazit (subjektive Wahrnehmung): Ich bin mit einer Erkenntnis und Befürchtung aus dem Gespräch gegangen. Der Worst Case wäre subjektiv eine positive Rückmeldung gewesen. Zum Glück wurde eine Standardmail durch die Assistentin versendet. Bis jetzt habe ich stets einen persönlichen Rückruf von Partner:innen erhalten, aber in diesem Falle war es zu erwarten und kam mir entgegen.
Ich hatte mich im Januar beworben und zweimal freundlich nachgefragt, da zunächst keine Rückmeldung erfolgte. Erst Ende März kam es schließlich zu einem Interviewtermin. Im Gespräch wurde mir zugesichert, dass ich innerhalb von zwei bis drei Wochen mit einer Rückmeldung rechnen könne.
Als nach drei Wochen noch immer keine Nachricht kam, erkundigte ich mich erneut. Die Antwort lautete lediglich, dass „in den nächsten Wochen“ eventuell eine Rückmeldung erfolgen würde. Daraufhin habe ich den Prozess für mich abgeschlossen. Anfang Mai – ganze fünf Monate nach meiner Bewerbung – erhielt ich dann die offizielle Absage.
Das war bisher die mit Abstand langwierigste und unprofessionellste Erfahrung, die ich in einem Bewerbungsprozess gemacht habe.
Bereits besprochene Sachverhalte und Informationen sollten unbedingt zwischen den "Entscheidungsträgern" im Stellenbesetzungsverfahren kommuniziert werden, damit nicht in jedem Gespräch "von vorn angefangen" werden muss! Wäre zwischen den insgesamt drei Gesprächspartnern bereits nach dem ersten Telefongespräch (welches aufgrund einer Anfrage des Unternehmens an mich zustande kam) entsprechend kommuniziert worden, hätte die "Strategie" (zumindest meine Person betreffend) komplett geändert werden können (und müssen! ;-) Da dies in keiner Weise erfolgte (beim persönlichen Gespräch wurde es offensichtlich), hätte es sich (für alle Beteiligten ;-) eigentlich erübrigt, nach dem ersten Telefonat im Prozess fortzufahren.
In jedem Gespräch (erneut) unrealistisches Wunschdenken (hochqualifizierter Kandidat für viel zu wenig Geld ;-) zu "suggerieren", führt nicht dazu, daß sich irgendwann irgendjemand darauf einlässt ;-)
Daß bei Rödl & Partner auch für anspruchsvolle Positionen häufig über die Arbeitsverwaltung (mit rechtlich verpflichtenden Vermittlungsvorschlägen) und/oder über "Personaldienstleister" rekrutiert wird, pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern. Bereits bei Eingabe des Firmennamens auf der Startseite der Jobbörse der Arbeitsagentur ist dies sofort ersichtlich.
Einige Monate nach der direkten Kontaktaufnahme durch Rödl & Partner hatte ich selbst ein Telefongespräch mit einem "Personaldienstleister" (welcher die fachlich anspruchsvolle Position zu allem Überfluss in Zeitarbeit ausgeschrieben hatte ;-) Da ich bereits beim Lesen der Ausschreibung einen "Verdacht" hatte, konnte ich erfragen, daß es sich um genau die gleiche Position handelte, für welche ich Monate zuvor angesprochen worden war.
Mehr Illusionen kann sich ein Arbeitgeber kaum machen. Diese "Strategie" im persönlichen Gespräch auch noch zu verteidigen, ist überaus peinlich – und lässt bezüglich der "Unternehmenskultur" tief blicken.
Nach dem persönlichen Gespräch (bei welchem ich frühzeitig bereute, mich überhaupt darauf eingelassen zu haben ;-) habe ich umgehend abgesagt.
Mehr Wertschätzung für Bewerbende
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