Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit März 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.3.2026
Die Bewertungen für RÖDL zeigen ein ausgewogenes Bild mit sowohl positiven als auch negativen Aspekten. Mitarbeiter:innen schätzen besonders die interessanten Aufgaben und die guten Arbeitsbedingungen mit modernen Büros und technischer Ausstattung. Der Kollegenzusammenhalt wird grundsätzlich positiv bewertet, wobei vor allem jüngere Kolleg:innen als unterstützend und freundlich beschrieben werden. Die Arbeitsatmosphäre wird jedoch als stark vom Team abhängig empfunden, mit teilweise hohem Stresslevel und Leistungsdruck. Häufig kritisiert werden die Work-Life-Balance mit oftmals langen Arbeitszeiten und Überstunden sowie das Führungsverhalten, das durch intransparente Kommunikation und mangelnde Wertschätzung gekennzeichnet ist. Die Vergütung wird überwiegend als unterdurchschnittlich im Vergleich zur Branche und z...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei RÖDL wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Auf der einen Seite schätzen einige den kollegialen Umgang, den guten Teamzusammenhalt und das Vertrauen im Team. Gut ausgestattete Büros und klare Richtlinien werden als förderlich für die Zusammenarbeit empfunden. Auf der anderen Seite berichten viele Mitarbeiter:innen von einem hohen Stresslevel, starkem Leistungsdruck und mangelnder Wertschätzung. Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen der Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, die oft als angenehm beschrieben wird, und dem Verhältnis zu Führungskräften, das häufig als problematisch empfunden wird. Einige Mitarbeiter:innen sprechen von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Fachkräften und normalen Angestellten sowie von Misstrauen und Unsicherheit im Arbeitsalltag.
Das Vorgesetztenverhalten bei RÖDL wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet, wobei die Gesamteinschätzung ausgeglichen ausfällt. Die Kommunikationspraxis der Führungskräfte wird dabei besonders kritisch gesehen. Mitarbeiter:innen berichten von verzögerten Feedbackgesprächen, intransparenten Entscheidungen sowie mangelnder Akzeptanz von Kritik. Einige Vorgesetzte werden als wenig empathisch beschrieben und es wird bemängelt, dass sie von ihren Mitarbeiter:innen erwarten, das Privatleben für den Beruf zu opfern, ohne Überstunden zu vergüten.
Es gibt jedoch auch positive Stimmen, die die Führungsqualitäten loben. Diese Mitarbeiter:innen schätzen regelmäßige Feedbackgespräche, realistische Zielvereinbarungen und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Bewertungen zeigen eine große Bandbreite: Während einige Vorgesetzte als professionell und vorbildlich beschrieben werden, berichten andere von einer ungesunden Führungskultur mit hierarchischen Machtdynamiken und einem Mangel an Wertschätzung, was zu einem Klima des Misstrauens führen kann.
Die Kommunikation bei RÖDL wird von den Mitarbeiter:innen als durchwachsen empfunden. Einige berichten von persönlicher, wertschätzender Kommunikation auf Augenhöhe mit schnellen Wegen und ausreichendem Informationsaustausch, der sogar besser sei als bei früheren Arbeitgebern. Demgegenüber stehen jedoch zahlreiche kritische Stimmen: Die interne Kommunikation wird häufig als mangelhaft beschrieben, mit unklaren Zuständigkeiten und spontaner Aufgabenverteilung, was unnötigen Druck erzeugt. Besonders problematisch erscheint die Kommunikation auf Führungsebene, die von einigen als von Tratsch geprägt wahrgenommen wird, wobei wichtige Informationen oft über inoffizielle Kanäle fließen. Es wird bemängelt, dass mehr übereinander als miteinander gesprochen wird und dass Kündigungen geheim gehalten werden. Mehrere Mitarbeiter:innen kritisieren zudem eine fehlende offene Feedback-Kultur und die mangelnde Kommunikation durch Vorgesetzte.
Die Work-Life-Balance bei RÖDL wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend ausgeglichen bewertet, wobei es deutliche Unterschiede in den Erfahrungen gibt. Ein zentrales Problem ist die mangelnde Arbeitsplatzflexibilität: Viele Beschäftigte berichten von erheblichen Überstunden ohne Ausgleich, hohem Präsenzdruck und unerfüllten Versprechen bezüglich flexibler Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten. Besonders während der Hochsaison scheint die Arbeitsbelastung sehr hoch zu sein, was bei einigen sogar zu Burnout-Symptomen führte. Einige Mitarbeiter:innen schätzen jedoch die gute Vereinbarkeit mit dem Studium, die weitgehend freien Wochenenden und die Möglichkeit, kurzfristig Urlaub zu nehmen. Das Homeoffice wird als positive Option genannt, obwohl auch hier angemerkt wird, dass ein vertrauensbasiertes Arbeitszeitmodell in der Praxis nicht immer entsprechend gelebt wird.
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