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Bewertung

Meine Ausbildung bei RÖDL

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur - bei RÖDL in Nürnberg abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das jährliche Skiwochenende in Österreich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

‼️ Da diese Website mich einige negative Worte nicht schreiben lässt, versuche ich die Kernprobleme anders zu formulieren:

Schiikane, Rassizmus, Benachteiligung von POC,

Hoher Leistungsdruck, mangelnde Unterstützung durch die Ausbilder, fehlende Struktur, unzureichende Kommunikation sowie ein teilweise respektloser Umgangston. Kritik wurde häufiger geäußert als konstruktive Hilfestellung. Zudem hatte ich den Eindruck, dass das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens nicht immer den internen Abläufen entsprach.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte stärker in die Qualität der Ausbildung investieren. Ausbilder sollten besser geschult und für ihre Verantwortung sensibilisiert werden. Eine offene Fehlerkultur, mehr Wertschätzung, klare Kommunikation und eine strukturierte Einarbeitung würden die Ausbildung erheblich verbessern. Außerdem sollten Auszubildende stärker als Lernende und nicht als vollwertige Arbeitskräfte betrachtet werden.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima war von Druck und Unsicherheit geprägt. Offen Fragen zu stellen oder Fehler zuzugeben, fiel dadurch schwer.

Karrierechancen

Die persönliche Entwicklung und Förderung der Auszubildenden standen nicht im Vordergrund. Perspektiven oder gezielte Förderung wurden kaum aufgezeigt.

Arbeitszeiten

Mit den Arbeitszeiten war ich grundsätzlich zufrieden. Hier gab es aus meiner Sicht nur wenige Kritikpunkte.

Ausbildungsvergütung

Die Vergütung empfand ich angesichts der Verantwortung und des Arbeitsaufwands als nicht angemessen.

Die Ausbilder

Unterstützung und Betreuung waren unzureichend. Fragen wurden teilweise genervt beantwortet, konstruktives Feedback gab es selten. Statt Sicherheit zu vermitteln, entstand häufig das Gefühl, Fehler möglichst vermeiden zu müssen.

Spaßfaktor

Die Arbeitsatmosphäre war überwiegend angespannt. Freude an der Ausbildung kam kaum auf, da Druck und Kritik den Alltag bestimmten.

Aufgaben/Tätigkeiten

Teilweise wurden Tätigkeiten übertragen, die aus meiner Sicht nicht dem eigentlichen Ausbildungszweck dienten. Der Lernaspekt geriet häufig in den Hintergrund.

Variation

Es gab zwar unterschiedliche Aufgaben, diese waren jedoch nicht immer sinnvoll auf den Ausbildungsrahmen abgestimmt oder ausreichend erklärt.

Respekt

Ein respektvoller Umgang war aus meiner Sicht nicht immer gegeben. Der Ton war häufig unangemessen und wenig wertschätzend.

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Arbeitgeber-Kommentar

Justina Schröder, Employer Branding | Global Function People & Development
Justina SchröderEmployer Branding | Global Function People & Development

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen aus Ihrer Ausbildung bei Rödl mit uns zu teilen. Ebenso danken wir Ihnen für die positive Erwähnung des jährlichen Skiwochenendes, das für viele unserer Auszubildenden und Kolleginnen und Kollegen eine besondere Gelegenheit zum persönlichen Austausch darstellt.

Umso mehr bedauern wir, dass Sie Ihre Ausbildungszeit insgesamt so negativ erlebt haben. Ihre Schilderungen zu Leistungsdruck, Kommunikation, Betreuung sowie insbesondere zu den von Ihnen angesprochenen Erfahrungen hinsichtlich Rassismus und Benachteiligung nehmen wir sehr ernst. Diskriminierung, Ausgrenzung oder Benachteiligung werden bei Rödl in keiner Weise toleriert und stehen im klaren Widerspruch zu unseren Werten. Dieses Selbstverständnis ist unter anderem in unserem Global Code of Conduct verankert. Darüber hinaus haben wir die Charta der Vielfalt unterzeichnet und bekennen uns ausdrücklich zu einem Arbeits- und Ausbildungsumfeld, das von Respekt, Chancengleichheit und Wertschätzung geprägt ist.

Gleichzeitig überrascht uns Ihre Darstellung, da uns ein solcher Vorfall bislang nicht bekannt geworden ist. Gerade für sensible Themen stehen unseren Auszubildenden verschiedene Anlaufstellen zur Verfügung, darunter die Ausbilderinnen und Ausbilder, Austauschrunden wie Azubitreffen, unsere interne Vertrauensstelle, an die man sich vertraulich wenden kann oder auch unser interner Hinweisgeberkanal.

Da wir den von Ihnen geschilderten Erfahrungen unbedingt nachgehen möchten, würden wir uns sehr über einen persönlichen Austausch freuen. Aufgrund der Anonymität von kununu können wir Ihre Angaben leider nicht näher nachvollziehen. Wenn Sie dazu bereit sind, kommen Sie gerne direkt auf uns im Employer Branding oder unser Ausbildungsteam zu. Nur so haben wir die Möglichkeit, konkrete Sachverhalte nachzuvollziehen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten.

Für Ihren weiteren privaten und beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Justina Schröder

T +49 911 9193 1602
justina.schroeder@roedl.com

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.