Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.6.2026
RÖDL erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Besonders positiv stechen die Aufgabenvielfalt sowie der Kollegenzusammenhalt hervor: Viele Bewertungen beschreiben die Mandate und Projekte als abwechslungsreich und fachlich anspruchsvoll, und Kolleg:innen unterstützen sich oft gegenseitig. Die Arbeitsbedingungen — moderne Büros und zeitgemäße Ausstattung — werden ebenfalls mehrheitlich positiv bewertet.
Kritischer fallen die Meinungen zu Führungsverhalten, Kommunikation und Work-Life-Balance aus. Beim Vorgesetztenverhalten bemängeln viele fehlende Wertschätzung, intransparente Entscheidungen und mangelnde soziale Kompetenz. Die Kommunikation funktioniert auf Teamebene oft gut, bricht aber zu höheren Führungsebenen hin ab. Bei der Work-Life-Balance beklagen Mitarbeiter:innen häufig unkompensierte...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei RÖDL wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben sie als offen, transparent und auf Augenhöhe, wobei besonders der direkte Austausch im Team und mit unmittelbaren Vorgesetzten positiv hervorgehoben wird.
Kritischer fallen jedoch die Einschätzungen zur Kommunikation auf höheren Ebenen aus. Viele Nutzer:innen bemängeln, dass wichtige Informationen oft nur auf Nachfrage weitergegeben werden oder über informelle Kanäle kursieren, anstatt offen kommuniziert zu werden. Zudem wird konstruktives Feedback als stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig beschrieben. Einige berichten von unklaren Zuständigkeiten, kurzfristigen Änderungen ohne rechtzeitige Ankündigung sowie einem Mangel an ehrlichem Austausch seitens des Managements. Auch wurde kritisiert, dass Meetings inhaltlich wenig Mehrwert bieten und die Kommunikation zur Unternehmensführung hin kaum stattfindet.
Die Arbeitsatmosphäre bei RÖDL wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Während einige eine angenehme, wertschätzende und respektvolle Umgebung mit gutem Teamzusammenhalt und konstruktivem Feedback beschreiben, überwiegen kritische Stimmen zur Belastungsdynamik am Arbeitsplatz. Viele Bewertungen bemängeln hohen Druck durch Vorgesetzte, fehlende Unterstützung, mangelnde Wertschätzung sowie eine angespannte Stimmung durch Konkurrenz und interne Konflikte. Auch unrealistische Zielvorgaben und wachsende Bürokratie werden als Belastungsfaktoren genannt. Das Verhältnis zu Kolleg:innen wird dabei deutlich positiver eingeschätzt als der Umgang mit Führungskräften – wenige Bewertungen heben explizit hervor, dass gute Kolleg:innen die Atmosphäre erträglicher machten, während das Verhalten von Vorgesetzten als unangemessen und wenig zugänglich empfunden wurde.
Das Vorgesetztenverhalten bei RÖDL wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige heben positiv hervor, dass Führungskräfte zugänglich und fair agieren, auf Augenhöhe kommunizieren und persönliche Entwicklung fördern. Regelmäßige Feedbackgespräche in beide Richtungen sowie realistische Zielvereinbarungen werden ebenfalls positiv erwähnt.
Dem gegenüber stehen deutlich kritischere Stimmen: Viele Nutzer:innen bemängeln intransparente Entscheidungen, verspätetes oder indirektes Feedback sowie unklare Aufgabenverteilungen. Führungspositionen sollen teilweise auf Basis von Betriebszugehörigkeit statt fachlicher Qualifikation besetzt sein. Einige berichten von stimmungsabhängigem Führungsverhalten, mangelnder Wertschätzung und öffentlicher Kritik. Zudem wird kritisiert, dass unrealistische Ziele gesetzt und getroffene Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Insbesondere für Berufseinsteiger:innen scheint die fehlende Unterstützung und strukturierte Einarbeitung ein wiederkehrendes Problem zu sein.
Die Work-Life-Balance bei RÖDL wird in den Bewertungen gemischt beurteilt. Während einige Nutzer:innen flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und eine gute Urlaubsplanung positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Besonders häufig thematisieren Nutzer:innen nicht kompensierte Überstunden, die vor allem in der Busy Season stark zunehmen. Einige berichten, dass das frühzeitige Verlassen des Büros nach acht Stunden auf Kritik stößt und Vorgesetzte Überstunden fest einplanen, ohne diese angemessen auszugleichen.
Auch die versprochene Flexibilität steht in der Kritik: Trotz formal vertrauensbasierter Arbeitszeiten beschreiben mehrere Nutzer:innen faktisch feste Kernarbeitszeiten und einen hohen Anwesenheitsdruck. Wochenendarbeit und lange Arbeitszeiten schränken die Freizeit spürbar ein. Vereinzelt wird zudem eine ungleiche Behandlung von Mitarbeiter:innen ohne Kinder erwähnt. Die positiven Aspekte wie kurzfristige Urlaubsgenehmigungen und individuelle Rücksichtnahme stehen damit im deutlichen Kontrast zur mehrheitlich kritischen Wahrnehmung.
Findest du das hilfreich?


