303 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
303 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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303 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine — alles lief reibungslos.
Der gesamte Bewerbungsprozess war transparent, wertschätzend und professionell gestaltet. Die Senior Recruiterin aus Leipzig hat mich von Anfang an kompetent und freundlich begleitet – Kommunikation und Rückmeldungen waren stets klar und zeitnah. Auch der Fachkollege aus Stuttgart hat im Gespräch einen sehr offenen und kompetenten Eindruck hinterlassen. Man hat sich wirklich Zeit genommen, um die Stelle vorzustellen. Insgesamt eine rundum positive Erfahrung – ich kann dieses Unternehmen als Arbeitgeber und den Bewerbungsprozess nur weiterempfehlen.
Die Reisekosten sollten übernommen werden. Ich bin 500 km angereist. Auf den 300 Euro Fahrtkosten bleibe ich jetzt sitzen.
Edit: Reisekosten (gute Lösung wurde gefunden) & Recruiting Managerin aus Leipzig hat sich eingeschaltet und die Angelegenheit für mich positiv geklärt. :-) ID:16216
Wenn man schon ein Gespräch hatte, sollte man so viel Anstand haben, dass man telefonisch oder per E-Mail absagt und den Bewerber nicht ghostet.
Positiv:
der gesamte Bewerbungsprozess ging extrem schnell. Von Bewerbungseingang bis Einladung zum Bewerbungsgespräch vor Ort vergingen weniger als 3 Arbeitstage. Das Gespräch war dann innerhalb von einer Woche direkt am Standort und die Absage kam dann nach nicht mal einer weiteren Arbeitswoche.
So ein Tempo hab ich tatsächlich noch nicht erlebt. Das stach positiv heraus.
Fahrtgeld war auch schnell am Konto.
Negativ:
mein Eindruck war, dass die Vorauswahl primär durch HR erfolgte, ohne ausreichende Abstimmung mit der Fachabteilung.
Im Gespräch waren dann neben HR natürlich auch Personen aus der Fachabteilung und die hatten sich was anderes erwartet, dass hat man deutlich gemerkt. HR ging hier wohl rein auf meinen aktuellen Arbeitgeber der erstmal grundsätzlich gepasst hätte, aber speziell zu der ausgeschriebenen Stelle und den tiefergehenden Details um Job die erst im Bewerbungsgespräch genannt wurden hat meine bisherige Tätigkeit nicht gepasst.
Das Gespräch war auch auffällig kurz, weniger als eine Stunde.
Verbesserungsvorschlag: Vorauswahl nicht nur durch HR und ich fände ein kurzes Vorgespräch virtuell/telefonisch gut mit dem späteren Fachbereich. Da kann man dann kurz über den späteren Job sprechen. So kenne ich es bei vielen Firmen, bevor man an den Standort eingeladen wird klärt man das Gröbste vorab.
Nach dem Gespräch gab es keine Rücksprache. Telefonisch und per E-Mail war niemand erreichbar, und auch zur Fahrtkostenübernahme erhielt ich keine Rückmeldung. Kommunikation und Wertschätzung waren leider nicht vorhanden.
Abgesehen von der Kommunikation, dass es keine technische Vorstellungsrunde sei keine (Ich war leider im Vorfeld mit ganz anderen Themen beschäftigt und konnte mich nicht entsprechend vorbereiten).
Ich schreibe diese Bewertung mit etwas Abstand zum Gespräch, weil mich der Prozess auch im Nachgang noch beschäftigt hat.
Zum einen empfand ich die Wartezeit von über fünf Wochen zwischen Einladung und Gespräch als sehr lang. Zum anderen handelte es sich um eine Rolle, für die explizit Berufserfahrung und ein entsprechendes Senior-Profil gefordert wurden.
Der Interviewstil glich aus meiner Sicht jedoch keinem gegenseitigen Kennenlernen oder Austausch und auch keiner Atmosphäre, in der sich ein Bewerber wohlfühlen und Persönlichkeit, Arbeitsweise oder fachliche Tiefe zeigen konnte. Stattdessen wirkte das Gespräch wie ein vorgefertigter Standardprozess mit Bohrfragen im Prüfungsverfahren.
Aus meiner Sicht waren hier vor allem diejenigen im Vorteil, die sich spontan sehr gut verkaufen können – unabhängig davon, ob hinter den Antworten echte Erfahrung, Zusammenhang oder Kontext stehen. Ich erwarte bei einem Senior-Profil ein gewisses Interesse an der Person, an der Arbeitsweise und auch ein Mindestmaß an Menschlichkeit, sodass man sich nicht ausschließlich bewertet, sondern auch als Person wahrgenommen fühlt.
Durch das permanente Nachhaken mit dem Eindruck, bestimmte Antworten hören zu wollen, entstand wenig Raum, auf Gesagtes einzugehen oder daran anzuknüpfen. Das führte dazu, dass man sich als Bewerber kaum natürlich verhalten oder professionell zeigen konnte. Ich habe mich wirklich extrem unwohl gefühlt und das Gespräch hat bei mir Tage danach noch im negativen Sinn nachgewirkt.
Auch wenn ich verstehe, dass es standardisierte Interviewprozesse gibt, sollte man diese aus meiner Sicht nicht wie ein Maschinengewehr Frage für Frage abarbeiten. Gerade bei erfahrenen Profilen braucht es Raum für Dialog und gegenseitige Anknüpfungspunkte.
Ich empfand den Prozess insgesamt als wenig wertschätzend und frage mich, ob auf dieser Basis wirklich die passendste Person für eine solche Rolle ausgewählt werden kann.
Ich möchte außerdem zu bedenken geben, dass es sich hier um eine Rolle mit fachlicher Tiefe und Arbeit mit Menschen handelt. Gerade deshalb sollte aus meiner Sicht auch im Bewerbungsprozess ein gewisses Maß an Menschlichkeit und echter Begegnung spürbar sein.
Transparente Kommunikation: Klare und vollständige Informationen zu Aufgabenstellungen (z. B. Präsentationsfragen) rechtzeitig und korrekt bereitstellen.
Verlässliche Terminplanung: Gesprächstermine frühzeitig festlegen und nicht kurzfristig verschieben, um Bewerbern Planungssicherheit zu geben.
Straffere Prozesse: Den Abstand zwischen den einzelnen Gesprächsrunden verkürzen, damit Bewerber nicht über Monate im Unklaren bleiben.
Konsistente Rückmeldungen: Wenn im Gespräch großes Interesse und Lob geäußert wird, sollte die finale Entscheidung nachvollziehbar begründet werden.
Wertschätzung zeigen: Bewerber investieren viel Zeit und Energie – ein respektvoller, strukturierter Prozess vermittelt Professionalität und stärkt das Arbeitgeberimage.
Feedback-Kultur etablieren: Auch bei Absagen ein kurzes, konstruktives Feedback geben, damit Bewerber lernen und den Prozess positiv in Erinnerung behalten.
Aus meiner Sicht gab es in diesem Bewerbungsprozess keine Punkte, die einer Verbesserung bedurft hätten. Kommunikation, Transparenz, fachliche Anspruchshöhe und persönliche Begleitung durch die Senior Recruiterin aus Leipzig waren durchgängig auf sehr hohem Niveau. Besonders die kontinuierlichen Rückmeldungen und die strukturierte Vorbereitung auf die einzelnen Interviewrunden haben dafür gesorgt, dass man sich jederzeit gut abgeholt und fair behandelt gefühlt hat.
So verdient kununu Geld.