15 von 57 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Gehälter sind absolut "marktgerecht" - zumindest, wenn man den Markt von 1995 betrachtet. Wer sich fragt, ob das Unternehmen die Inflation bemerkt hat: Nein, scheinbar nicht.
Wenn die Firma von "Wachstum" spricht, dann dem von Arbeit. Wer also denkt, dass man hier für seine harte Arbeit fair bezahlt wird, sollte dringend einen Realitätstest machen.
Branchenübliche Vergleichswerte nutzen, um Unterbezahlung sichtbar zu machen u. anzupassen.
Gehalt an Leistung, Qualifikation u. Verantwortung koppeln, nicht nur an Anwesenheit.
Transparenz u. Ehrlichkeit leben, ohne Schönreden.
Kritik nicht nur zulassen, sondern auch aktiv einfordern.
Mitarbeitende ernst nehmen und Gesprächsrunden (die es auch gibt) abhalten, bei denen aber auch danach etwas passiert!
ist in dieser Firma stark belastend.
Kommunikation zwischen den Abteilungen unzureichend, was zu Missverständnissen u. Reibungen führt.
Es herrscht ein Klima der Kontrolle u. des Misstrauens.
Die allgemeine Stimmung ist angespannt, was sich negativ auf Motivation, Zusammenarbeit u. Produktivität auswirkt.
Getreu dem Motto:
Wer hier arbeitet, hat kein Life - wer ein Life will, arbeitet besser woanders.
Karriereleiter? Ja, leider ohne Sprossen.
Man muss mit ihnen aus kommen.
Ältere Kollegen? Bei uns wird niemand geschont, die bekommen genauso wenig Wertschätzung u. Unterstützung wie die jungen Wilden.
Erfahrung bringt da nichts, nur mehr graue Haare.
Industriealltag
Feedback ist selten konstruktiv zudem fehlt die nötige Transparenz.
Jedes Jahr ein bisschen mehr - nicht Geld, sondern Enttäuschung!
Nach jahrelanger Stagnation was das Gehalt betrifft, wird den Arbeitnehmern nun kurz vor Exodus ein Schluck Wasser gereicht, um sie am Arbeitsplatz zu halten.
Selbst die Renten haben uns ein für alle mal abgehängt, btw. diese liegen ab Juli 2025 bei 3,74%! :-D
Eher Gleichgültigkeit und Frustration
Man soll immer nur machen und wird rum geschubst wo einer wieder Ur… also krank macht.
Mal die Denkweise gewaltig überarbeiten und sich fragen wie Wertschätzung wirklich geht
Aber mir egal, werde es nicht mehr erleben!
Nur Schein statt sein
Es wird von Wertschätzung einem was vorgetragen, aber im Grunde genommen bist du nix.
Das hochgelobte Wir Gefühl hat man die letzten Wochen deutlich gemerkt. Richtig entspannt heitere Stimmung nach den Kündigungen. Nur gut wer da zuvor kommt und nicht alles mit macht schließlich kann es wo anders nur besser werden.
4 Tage Woche ist geil
Gehalt? LOL
Das einzig beständige.
Hier lernst du Bescheidenheit. Erwarten kann man nichts mehr das muss jeder zugeben der da arbeitet.
Es ist alles nach und nach abgeschafft worden. Kein Wunder das immer mehr Leude sich einen neuen Job suchen oder Nebenjob haben
Es wird noch alles dazu getan das keiner mehr mit einem spricht, denn arbeiten ist angesagt. Lernen tut man nichts mehr.
Aber auch untereinander wird gestichelt und gelästert wo es nur geht.
Kein Durchsetzungsvermögen
Am Ende wird es doch immer zu tode gelabert und lachend mit Späßchen gemaßregelt. Sowas bringt keinen Respeckt, weder vor Vorgesetzten noch den Chefs…
Methoden wie damals im Osten mit Kammeraüberwachung.
Die monatlich statt findenden Gespräche sind schön und gut aber mal ehrlich, was bringen sie wirklich? Beruhigung der Mitarbeiter? Hinwerfen eines Leckerchen zur Motivation?
Lächerlich.
Die einen machen ständig Pause, die anderen klammern an den Maschienen.
Nein
Da gibt es nicht mehr viel.
Mittlerweile fast alles. Dafür wurde auch ausgiebig gesorgt. Warum soll man hier noch loyal sein.
Immer unter Beobachtung. Industrie eben.
Gibt's nicht
Versprechen einem das blaue vom Himmel
Nicht mal mehr Weihnachtsgeld wird bezahlt. Beschämend. Zur Kurzarbeit ist man gut genug.
Entlassen wurden die , die ständig am Arbeitsplatz waren. Zwei Stunden am Klo sitzen ist hier egal. Tolle Gleichberechtigung.
Ich überlege und überlege, gleich komm ich drauf. Jetzt hab ichs, NIIIIIICCCHHHHTTTSSSS!!!
Fast alles
Der Zug in der Firma ist abgefahren, warten auf den großen Knall.
Schlimm, die guten werden entlassen und die Arbeitsverweigerer bleiben in der Firma. Weihnachtsgeld gestrichen, Entlassungen vor Weihnachten (Schämt euch) immer wieder PRIMA wie dass die Person hinbekommt. Kameras werden aufgebaut, erinnert an die alten Zeiten vor der Wende. Geht nur noch den Bach runter. Natürlich wird im Büro keiner entlassen, die haben ja Arbeit genug. Was für eine Lachnummer da oben, die Arbeit wo 3 Leute oben machen, kann normal einer erledigen.
Kann man total vergessen, vorne herum wird zusammen gehalten und hinten herum bekommst das Messer in den Rücken.
Vorgesetzter nie anwesend, nur am labern den ganzen Tag. Kein Vorbild!!!
Gibt es nicht, Büro und Produktion. Verdienen richtig Kohle im Büro, aber Leistung naja. Da könnte Geld eingespart werden. Aber natürlich immer auf die kleinen.
Der pünktliche Lohn, wobei es traurig ist, dass hier so oft zu lesen, denn es sollte selbstverständlich sein in der heutigen Zeit (Mieten, Raten, sonstige Buchungen sind schließlich auch fix)
Gut ist auch, man kann jederzeit eine Rauchen gehen, das stört so gut wie keinen. Mit gleichgesinnten Kollegen, macht es etwas mehr Spaß und lässt den Arbeitsalltag erträglicher wirken.
Unterhaltsam ist es oft auch
Es baut eins aufs andere auf
Sparmaßnahmen sind ok und verständlich, aber nicht zu Lasten der Mitarbeiter. Hier sollten Arbeitnehmer viel mehr wert geschätzt und entlohnt, werden!
Da wird sich auf diversen Betriebsveranstaltungen hingestellt und argumentiert "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" aber im gleichen Atemzug nach Fachkräften geschrien und von Personalmangel gesprochen... Ja warum möchte keiner mehr in diese Industrie?
Andernorts in der Region sehen Betriebe ihr Personal nicht als "teuerste Kostenstelle" und passen ihre Löhne (ob tarifgebunden oder nicht) auch entsprechend an. Dort weiß man seine Mitarbeiter zu schätzen und zu halten, gerade in schwierigen Zeiten wie aktuell, denn man ist auf sie angewiesen.
Die Firma vergleicht sich mit den Großen (alias Global Player) aber zahlt Löhne von kleinen Dorfbetrieben
Die war vor Jahren in der Produktion besser. Jetzt herrscht nur noch Ellenbogenmentalität, jeder will alles besser wissen und ist schlauer als der andere. Jeder will dem anderen vorschreiben... Das Maul aufreisen und mit nicht vorhandenem Fachwissen prahlen. Respekt vor den Vorgesetzten gleich null. Keine Autoritätspersonen mehr vorhanden!
Neue Arbeitskollegen werden sehr oft auf Watte getragen, da man Angst hat, man würde sie sonst wieder verlieren. Schöne Arbeiten, und ohne sie richtig zu kennen, wird ihnen gleich alles mögliche zu gesagt und versprochen. Sind schließlich alle bereits ab Tag 1 top Leute?!
Der Name steht wohl gut da.
Eben Schichtbetrieb, oder mehr oder weniger so etwas ähnliches?! Viele haben versetzte Arbeitszeiten oder ohnehin ganztags. Reine Schicht machen im ganzen Betrieb nur noch zwei Hände voll an Leuten - dies muss man ab können...
Auf Produktionsebene kaum
Mehr Lohn ist eine sehr banale Aussage!
Konkret geht es hier viel mehr um ein gewisses Maß an Erfahrung, Wissen und Geschick, dass ausschlaggebend für die Berechnung des Lohns sein sollte.
Es bekommt z.B. ein Fliesenleger, der jetzt in der Weberei arbeitet, sprich als Quereinsteiger anfängt, SELBSTVERSTÄNDLICH den gleichen Lohn, als ein gelernter Textiler (Facharbeiter) was laut Aussage der Obrigkeit nur FAIR ist. Aber wo bitte soll das zu einem erfahrenem Textiler (die sog. Enthusiasten) gerechtfertigt sein, der langjährige Berufserfahrung, Fachwissen, vielleicht sogar im Betrieb (oder auch in einem anderen Textilunternehmen) eine Ausbildung abgeschlossen hat, und am Ende genau den gleichen Lohn bekommt, als einer der zum ersten mal einen Faden in der Hand hält? Ist das auch fair?
Loyalität wurde hier (finanziell zumindest) noch nie wirklich honoriert.
Sozialleistungen und Goodies, werden aber gemacht.
Photovoltaik und Blumenwiese sind vorhanden
Ellenbogenmentalität. Man muss aufpassen wen man etwas anvertraut.
Meines Erachtens weis die Firma nicht was sie an den Älteren hat. Wie schon erwähnt bekommen die Jungen öfter Anerkennung als die Alteingesessenen
Kaum einer hat mehr Respekt vor ihnen. Haben doch alle einen Freifahrtschein. Folgen bei Nichtbeachtung der Regeln gibt es ja nicht.
Auch ein schwieriges Thema aber vielleicht ändert es sich ja
Schwierig umsetzbar und wohl auch weiterhin nicht vorhanden.
Jeden Tag immer das Gleiche
Momentan nicht besonders viel
Pünktlicher Feierabend , alles aus der Hand fallen lassen und tschüss
Grundsätzlich muss unterschieden werden wo die ganzen schlechten Bewertungen herkommen. Nämlich (fast) alle aus der Produktion. Die Kollegen aus der Verwaltung/Büro haben doch keine Ahnung wie es in der Produktion zugeht. Schön wenn die alle mit ihren Wohlfühlarbeitsplätzen mit großen Monitoren und ergonomischen Schreibtischen , am besten halbtags arbeitend , zufrieden sind.
Langsam muss mal die Frage erlaubt sein wie viel interne Mitarbeiterbefragungen eigentlich noch von Nöten sind ( drei in den letzten Jahren ) in einer Firma mit gerade mal 160+ Mitarbeitern , um zuzugeben , das die ganzen Probleme in dieser Firma alle hausgemacht sind und von oben kommen.
Dann sich auf einer Firmenversammlung hinstellen und 5% dieser Leute der Umfrage , die wahrscheinlich völlig frustriert sind , als Sündenböcke für die schlechte Stimmung und die Verfehlungen von oben anprangern und zur Kündigung auffordern.
Das ist eine Bankrotterklärung für eine Leitung.
Dem Treiben zusehen , Ungerechtigkeiten dulden , alles laufen lassen und dem kleinen es dann in die Schuhe schieben , ein bewährtes Muster hier .
Wir haben leider kein Home Office und flexible Arbeitszeiten in der Weberei.
Schon klar , wenn ich flexibel arbeiten kann ,oder Traumarbeitszeiten wie im Vorwerk bekomme , dann natürlich hoch zufrieden bin.
Ja der Tag hat 24 Stunden , Früh , Spät , manchmal Nachtschicht , Na und ? Wer für Schichtarbeit 5 Sterne vergibt , der hat noch nie Schicht arbeiten müssen ( Ironie off ..)
Es stimmt , man ist selbst Schuld diesem Laden Jahrzehnte die treue zu halten ist ein großer Fehler. Wissen , Können , Loyalität , alles nicht honoriert
Jeder mit sich selbst beschäftigt
Am besten sich ein Beispiel dran nehmen und genauso arbeiten. Sind ja schließlich Vorbilder.
Konfliktscheu , Augen zu und durch , glänzen durch reden, anstatt mit Fachwissen
Wo.. ?
Wer sich verbiegen kann kommt weiter. Wer bei einer Meinung bleibt und sachlich ist, bleibt stehen
stupide
Handel ohen Konsequenzen
Was macht ihr nur……… Warum stellt ihr euch hin lasst jeden alleine
Es ist zum heulen wir gehen Moralisch unter
........
Vitamin B und heucheln kommt voran
Bis Ende letztes Jahr gab es noch Hoffnung
Wie ein Rindvieh nach Norden ziehend und in Richtung Süden was fahlen lassen
Arbeite und schweige
Nach Teo Lingen, Traurig traurig traurig
Sage nichts dazu ist nur peinlich
Über Kollegen herziehen
Pünktlicher Lohn.
Es wird überall gespart wo es nur geht. Obs an den Mitarbeitern ist oder an Hilfsmitteln die Leute sollen sich kaputt machen und die Gesundheit ist der Firma egal. Hauptsache es wird gearbeitet und man soll fleißig Überstunden machen.
Den Leuten anständige Löhne bezahlen und mehr Geld in Arbeitssicherheit und hilfsmittel investieren. Man arbeitet wie im Mittelalter es wird nix erneuert. Die Kommunikation ist auch sehr schlecht. So ein durcheinander und Chaos habe ich noch in keiner Firma erlebt.
Die Kollegen waren Nett und Menschlich.
Außen hui innen pfui.
Deine eine wusste nicht was der andere macht.
Ich finde es einfach schade was in dieser Firma los ist, die Gleichberechtigung ist Inder firmer leider nicht so bekannt.
Egal was man tut und macht, es wird in der Firmer immer leider nicht erkannt!
Dieses Arbeitsverhältnis ist leider nicht schön.
In dieser Firmer werden arbeiten nicht sachgemäß abgeschlossen!
Wenn eine Frage im Lauf ist oder eine Beschwerde wird meistens nicht das umgesetzt!
Ich würde der firmer wenn sich das ändert eine bessere Bewertung geben in diesem Fall leider nicht!!
Würde von mir keinen Stern geben!
Ein Betriebsrat setzt sich für die Mitarbeiter ein (aber die Firma bestimmt die Richtung)
Lohn wird bisher immer pünktlich gezahlt
Die ganze Kombination zwischen den Hierarchieebenen wird nicht zu Ende gedacht.
Trotz Meetings und vielen Aussprachen verlaufen die Ergebnisse der Kommunikation oft im Sande
Fehlende Wertschätzung der gelernten Textilfachkräfte.
Angeordnete Wochenendarbeiten werden für eine Brotzeit erledigt
Zielgerichtete Kommunikation auf nachhaltige Aufgaben zu konzentrieren
Eine klare und strikte Struktur einführen und diesen Weg auch gehen
Das Personal wert schätzen, anhören und Taten sprechen lassen. Für den durchschnittlichen Arbeitnehmer zählt, was er für seine körperliche und geistige Leistung am Ende verdient hat, daher einen angemessenen Lohn zu bezahlen. Es bringt ihm nichts, wenn er für jahrelange Treue einen Teekorb oder Blumenstrauß bekommt!
Lob und Anerkennung schafft immer Motivation, Qualität und ein gesundes Betriebsklima in den Abteilungen.
Alle Mitarbeiter entsprechend ihrer Aufgabe wert schätzen und gerecht entlohnen, sonst stirbt in naher Zukunft das textile Wissen sehr schnell aus, da gute und langjährige Mitarbeiter keine Perspektive mehr sehen.
Arbeitsatmosphäre ist meiner Meinung nach nur noch Fassade, nach außen dieses „kumpelhafte“ und Geschönte, und in Wirklichkeit denkt doch jeder nur noch wie falsch und verlogen es zu geht, vor allem wie ausgenutzt man sich vor kommt.
In manchen Bereichen der Firma steht man alleine mit seiner Meinung da, wird sogar noch belächelt. Respekt an die Wenigen, die ihre Meinung dennoch vertreten, auch wenn es zu nichts führt.
Fairness ist genauso ein Fremdwort wie nachhaltige Erneuerung, was PC und Umgang mit täglich benutzter Technik betrifft.
Aufgaben und Tätigkeiten werden alles andere als fair aufgeteilt. Sympathische Faulenzer mit gleichen Bedingungen und Gehalt, schlängeln sich an der Arbeit vorbei, und das schon über sehr lange Zeiträume.
Das Image nach außen hin ist durchaus (noch) da. Jedoch wird die Firma in Ortsgesprächen oft belächelt.
Wie überall im Leben, verbreitet sich negatives schneller als positives.
Arbeiten am Wochenende werden nur in Form einer Brotzeit (max. zwei Wurstbrötchen) vergütet.
Betriebsurlaub wird in der Jahresplanung seitens der Firma festgelegt, individueller Resturlaub oftmals nur erschwert, zu erhalten.
Für spontanen Urlaub muss man sich durchaus auch schon mal vor seinen Vorgesetzten rechtfertigen — ein No-Go!
Davon abgesehen ist die Firma im Großen und Ganzen aber aufgeschlossen was individuelle Arbeitszeiten betrifft. Trotz einer Schichtarbeitszeit kann man sich aber auch aussuchen diese Arbeitszeit zu ändern oder zu verschieben, viel und hartnäckig reden bringt hier den gewünschten Erfolg.
Weiterbildung mit höheren Einkommensmöglichkeiten Fehlanzeige.
Großartige und neue Perspektiven gibt es in der Produktionsebene einfach nicht. Vielleicht in anderen Bereichen der Firma.
Schulungen und Lehrgänge sind eher selten und falls doch mal umgesetzt, wird das erlernte Wissen nicht angewendet.
Kein Gewerkschaftsbetrieb
Das Gehaltsthema ist ein ganz großes Tabu-Thema in der Belegschaft, was nur darauf zurück zu führen ist, dass hier jeder individuell „nach Nase und Mundwerk“ seine Vergünstigungen und Bonis bekommt. Die letzten Jahre kam so einiges zum Vorschein was diese Annahme bestätigt, sprich, für gleiche Arbeiten und gleicher Status unterschiedliche Löhne!
Es gibt ein Prämiensystem das auf Punkten basiert, welches schon lange keinen mehr wirklich interessiert, da diese sog. Prämie sich im unteren 3-stelligen Eurobereich (Brutto natürlich) befindet, ob die Qualität top ist oder Ausschuss produziert wurde.
Flexibilität, Wissen, Bereitschaft wird leider genauso wenig honoriert, wie die in der eigenen Firma abgeschlossene Ausbildung, sprich Facharbeiter, ändert absolut nichts am Lohn!
Zufriedenstellendes Gehalt hat in der Arbeitnehmerschaft Produktion wohl kaum jemand.
Offiziell beschwert sich keiner, aber fragt man weiter ob sein Gehalt ausreicht, schütteln meistens die Betroffenen mit dem Kopf.
Vom Betrieb geförderte Rente und Berufsunfähigkeit ist da ein Pluspunkt.
Für Umweltschutz und klimafreundlichere Produktion wird hier seit ein paar Jahren durchaus einiges getan. Die von jedermann geforderte und endlich installierte Photovoltaik in Verbindung mit stromsparenden LED Lichtleisten, trägt sehr dazu bei. Große Grünflächen mit Blumenwiesen sind um das Gelände auch immer mehr vorhanden.
Im Inneren des Firmengebäudes jedoch noch große Baustellen was Energieverschwendung betrifft. In manchen Pausenräumen zieht es, Fenster und Türen schließen nicht mehr richtig oder gar nicht mehr, Heizkörper brennen förmlich an kalten Wintertagen und Energie verpufft.
Hallendach tropft schon seit Jahren...
In der Hierarchie gilt die Devise: „nach oben buckeln – nach unten treten“
Die Kommunikation/ der Zusammenhalt untereinander auf gleicher Augenhöhe ist okay. In der Produktion innerhalb der Schichten sogar wirklich gut.
Langjährige Betriebszugehörigkeit mit entsprechender Erfahrung wird zwar geführt, allerdings nicht weiter belohnt und gelebt, weder finanziell noch emotional motivierend, wertgeschätzt.
Erklärung: Es wurden zwar sog. Ehrungen eingeführt, aber eine wirkliche „Belohnung“ als treuer und erfahrener Arbeitnehmer gegenüber Neulingen, gibt es nicht. Zumindest nichts wofür es sich hier lohnt, alt zu werden. Wertschätzung sieht anders aus!
Es werden viele Probleme und Erneuerungen besprochen, aber nicht zu Ende gedacht.
Klare Aussagen oder Ziele sind eher selten. Oft herrschen dadurch Ungereimtheiten die durch die tätigen Produktionsarbeiter „ausgebadet“ werden.
Neuanschaffungen oder Verbesserungen in der Produktion finden kaum Gehör bei den letztlich ausführenden Mitarbeitern.
Wie es eben in der Industriehalle klimatisch so ist – dem Einen zu warm, dem Anderen zu kalt, laut und stickig.
Die Beleuchtung wurde weitestgehend auf LED-Industrielicht umgestellt. Wenn die, für die Arbeit zu benötigten PCs und Bedienpanels auch noch entsprechend modern ausgetauscht oder aufgerüstet werden, muss ich sagen, wären wir technisch gesehen, gut aufgestellt. Die alltäglichen Programme basieren auf grauenhaften und umständlich verzweigten DOS Hintergründen. Die vorhandenen Handscanner sind noch aus den 90ern, dementsprechend auch abgegriffen und funktionell eingeschränkt.
Das betrifft jetzt allerdings nur die Produktion, in anderen Abteilungen herrschen wieder andere ggf. bessere Zustände was Arbeitsmaterialien und Bedingungen betrifft.
Die sog. Fachgespräche und Meinungen, werden zwischen Tür und Angel geführt, aber nicht strukturiert und protokolliert, sodass am Ende des Tages alles seinen normalen Gang weiter geht ohne das sich danach etwas verändert hat.
Meetings gibt es für die Belegschaft kaum bis keine, außer alljährlich zu Weihnachten, bei dem, wie jedes Jahr „gejammert“ wird, wie negativ die Märkte sich verschoben haben, und daher das Jahresziel (leider) wieder nicht erreicht wurde.
Lustig ist immer wieder auch mit zu erleben, wie Neuigkeiten im Kollegenkreis die Runde machen, jedoch der Betroffene erst kurz vor knapp davon erfährt, soviel zur Kommunikation.
Gleichberechtigung findet in meinen Augen statt.
Männer und Frauen haben die gleichen Aufstiegschancen.
Wiedereinstieg geht nirgendwo leichter als hier: Erst kündigen aber danach jederzeit wieder eingestellt werden. Wer hier besonders gut reden und sich verkaufen kann, hat diese Vorteile.
Arbeitsbelastung ist durchaus hoch, zum Einen durch die stetige Mehrarbeit getreu dem Motto: Immer mehr Maschinen / Aufgaben - immer schneller die Geschwindigkeiten, zum Anderen die psychische Belastung durch immer wieder aufkommende Stimmungsmache der Vorgesetzten, sobald Mehrarbeit ansteht.
Es gibt kaum Mitspracherecht bei der Ausführung.
So verdient kununu Geld.