Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 16.8.2026
Roller GmbH & Co. KG erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Besonders kritisch bewerten sie das Gehalt: Löhne liegen nach Meinung mehrerer Bewertender unter Tarif, Weihnachts- und Urlaubsgeld fehlen, und das Bonusmodell wurde gekürzt. Auch die Work-Life-Balance gilt als schwierig, da Teilzeitkräfte kurzfristig zu Volltageseinsätzen eingeteilt werden und Öffnungszeiten bis 19 Uhr das Familienleben belasten. Das externe Image des Unternehmens hat sich laut einigen Bewertenden merklich verschlechtert.
Positiver schneiden der Kollegenzusammenhalt und der Umgang mit älteren Kolleg:innen ab, die beide als Stärken des Unternehmens hervorgehoben werden. Gleichberechtigung wird ebenfalls positiv wahrgenommen: Aufstieg gilt als leistungsabhängig und fair. Karrierechancen werden unterschiedlich eingeschätzt ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei Roller GmbH & Co. KG fallen negativ aus. Viele Nutzer:innen empfinden das Gehalt als zu niedrig im Verhältnis zu den Anforderungen und der Arbeitsbelastung. Kritisiert werden außerdem fehlende Weihnachts- und Urlaubsgelder sowie ausbleibende Gehaltserhöhungen. Einige Bewertungen bemängeln, dass das Gehalt unterhalb des Tarifs liegt und Bonusregelungen gestrichen wurden. Auch die Ausbildungsvergütung gilt als unzureichend. Zudem berichten wenige Nutzer:innen, dass Vollzeitstellen ausgeschrieben, jedoch häufig in Teilzeitstellen zu Mindestlohn umgewandelt werden. Auf der positiven Seite sehen wenige Nutzer:innen im Verkauf ein angemessenes Grundgehalt mit Bonuspotenzial, das mit anderen Möbelhändlern vergleichbar sei. Diese vereinzelten positiven Einschätzungen ändern jedoch nichts am negativen Gesamtbild, das die Mehrheit der Bewertungen zeichnet.
Die Arbeitsatmosphäre bei Roller GmbH & Co. KG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Stimmung als angenehm, heben den guten Zusammenhalt im Team hervor und betonen, dass Teamarbeit Spaß bereite. Dabei wird erwähnt, dass die Atmosphäre je nach Standort variiert, in manchen Filialen jedoch trotz Schwierigkeiten positiv erlebt wird.
Dem gegenüber stehen kritischere Stimmen: Einige Nutzer:innen empfinden die Stimmung als angespannt und wenig motivierend. Als Ursachen nennen sie Verkaufsdruck sowie Diskussionen rund um Provisionen. Auch das Verhalten von Vorgesetzten wird als belastend für das Betriebsklima beschrieben. Zudem wünschen sich manche Mitarbeiter:innen modernere Räumlichkeiten. Die Bewertungen zeigen damit ein ambivalentes Bild, das stark vom jeweiligen Standort und der Führungskultur abhängt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Roller GmbH & Co. KG werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorzuheben ist, dass das Unternehmen eine eigene Akademie, Herstellerschulungen sowie Online- und Präsenztrainings anbietet. Wer Eigeninitiative zeigt, wird gefördert, und der Aufstieg vom Auszubildenden bis zur Führungsposition gilt als realistisch.
Gleichzeitig merken einige Nutzer:innen an, dass Beförderungen zuletzt schwieriger geworden seien. Zudem werden trotz wachsender Verantwortung kaum finanzielle Anreize geboten. Die Weiterbildung im Produktbereich wird hingegen als ausreichend eingestuft.
Die Work-Life-Balance bei Roller GmbH & Co. KG wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders Teilzeitkräfte berichten, dass sie aufgrund von Personalengpässen häufig an freien Tagen oder in Vollzeitschichten einspringen müssen. Die Arbeitszeiten im Einzelhandel von 10 bis 19 Uhr gelten für viele als belastend, vor allem für Mitarbeiter:innen mit Familie. Wenige Nutzer:innen empfinden die Zeiten jedoch als handhabbar. Einige berichten zudem, dass an umsatzstarken Tagen trotz grundsätzlicher Flexibilität bei Schichten und freien Tagen Anwesenheitsdruck entsteht. Wenige Bewertungen heben hervor, dass Vorgesetzte versuchen, auf die persönliche Situation der Mitarbeiter:innen Rücksicht zu nehmen. Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck, dass die strukturellen Bedingungen des Einzelhandels eine ausgewogene Work-Life-Balance erschweren.
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