8 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das internationale Arbeitsumfeld, die Zusammenarbeit mit Gästen und Kollegen aus aller Welt sowie die Mitarbeitervorteile innerhalb der Hotelgruppe.
Die Diskrepanz zwischen den hohen Ansprüchen und Standards der Marke Rosewood und den tatsächlich zur Verfügung gestellten personellen sowie finanziellen Ressourcen. Dadurch entstehen dauerhaft hohe Arbeitsbelastung, Unterbesetzung, eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten und Schwierigkeiten, die eigenen Qualitätsansprüche im Arbeitsalltag nachhaltig umzusetzen.
* Nachhaltige Personalplanung und aktiver Abbau der chronischen Unterbesetzung, um die Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden zu reduzieren und die hohe Fluktuation zu senken.
* Förderung einer offenen, transparenten und direkten Kommunikationskultur über alle Abteilungen hinweg, um Missverständnisse, Gerüchte und Informationsverluste zu vermeiden.
* Stärkung einer vertrauensbasierten Führungskultur mit weniger Mikromanagement und mehr Eigenverantwortung für Mitarbeitende.
* Konsequente Umsetzung von Mitarbeiterfeedback und Verbesserungsvorschlägen, anstatt Probleme zu relativieren oder ausschließlich zu erklären, weshalb Veränderungen nicht möglich sind.
* Investition in Schulungen und Führungskräfteentwicklung, um Mitarbeitende besser zu unterstützen und eine konstruktive Fehlerkultur zu etablieren.
* Überprüfung der Vergütungsstruktur sowie der tatsächlichen Aufgaben- und Verantwortungsbereiche, damit Leistung und Verantwortung angemessen honoriert werden.
* Schaffung realistischer Karriere- und Entwicklungsperspektiven innerhalb des Hauses, ohne dass hierfür zwingend ein Standortwechsel erforderlich ist.
* Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch ausreichende Personalbesetzung, mehr Entlastungsmöglichkeiten während der Schichten und einen stärkeren Fokus auf Gesundheit und Work-Life-Balance.
* Überarbeitung der Prozesse rund um Überstunden, Dokumentationspflichten und interne Freigaben, um unnötige Bürokratie zu reduzieren und den operativen Alltag zu erleichtern.
* Stärkere Ausrichtung der internen Unternehmenskultur an den Werten und Standards, die nach außen kommuniziert werden.
Tolles Hotelprodukt.
Die Arbeitsatmosphäre ist leider sehr belastend. Der Arbeitsalltag wirkt häufig chaotisch und wenig strukturiert. Durch die anhaltende Unterbesetzung entsteht ein hoher Arbeitsdruck, der sich auf das gesamte Team auswirkt. Viele Mitarbeitende wirken frustriert und demotiviert, was das Betriebsklima zusätzlich belastet. Die hohe Fluktuation verstärkt die Situation, da ständig neues Personal eingearbeitet werden muss und dadurch kaum Kontinuität im Team entsteht. Insgesamt herrscht eher eine Atmosphäre des Durchhaltens als der Zusammenarbeit und Weiterentwicklung.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner, internationaler Premium-Arbeitgeber mit hohen Ansprüchen an Servicequalität, Mitarbeiterentwicklung und Unternehmenskultur. Die Realität im Arbeitsalltag weicht jedoch aus meiner Sicht in mehreren Bereichen von diesem Selbstbild ab.
Die hohe Fluktuation, die anhaltende personelle Unterbesetzung, die teilweise angespannte Arbeitsatmosphäre sowie die Defizite in Kommunikation und Führung wirken sich spürbar auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Viele der nach außen kommunizierten Werte und Versprechen sind im täglichen Arbeitsumfeld nur eingeschränkt erlebbar. Verbesserungsvorschläge werden zwar eingeholt, führen jedoch häufig nicht zu erkennbaren Veränderungen.
Dennoch bietet das Unternehmen interessante Aufgaben in einem internationalen Umfeld und attraktive Vorteile wie Mitarbeiterraten innerhalb der Hotelgruppe. Insgesamt entsteht jedoch der Eindruck, dass der Fokus stark auf dem äußeren Erscheinungsbild und dem Markenimage liegt, während die internen Herausforderungen und Belastungen der Mitarbeitenden nicht im gleichen Maß adressiert werden.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist aufgrund des unregelmäßigen Schichtsystems nur schwer zu erreichen. Freizeit, soziale Aktivitäten und private Verpflichtungen lassen sich oft nur mit großem Aufwand planen.
Positiv hervorzuheben ist, dass Mitarbeitenden jährlich kostenfreie Übernachtungen innerhalb der Rosewood-Hotels angeboten werden. In der Praxis gestaltet sich die Nutzung dieser Mitarbeiternächte jedoch schwierig, da die Verfügbarkeit häufig sehr begrenzt ist und die Nachfrage durch die große Anzahl an Mitarbeitenden weltweit entsprechend hoch ausfällt.
Die hohe Arbeitsbelastung führt zudem häufig dazu, dass man nach der Schicht körperlich und mental stark erschöpft ist. Dadurch fällt es vielen Mitarbeitenden schwer, ihre Freizeit aktiv zu gestalten oder regelmäßig Sport zu treiben.
Auch beim Umgang mit Überstunden besteht Verbesserungspotenzial. Teilweise werden Überstunden trotz betrieblicher Notwendigkeit und vorheriger Ankündigung zunächst abgelehnt, selbst wenn sie aufgrund des Arbeitsaufkommens am selben Tag tatsächlich geleistet werden müssen. Dies sorgt zusätzlich für Frustration und erschwert eine verlässliche Arbeitsplanung.
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind grundsätzlich innerhalb der Unternehmensgruppe vorhanden. In der Praxis entsteht jedoch der Eindruck, dass Weiterentwicklungen und Beförderungen am Standort selbst nur eingeschränkt möglich sind. Gründe hierfür sind unter anderem begrenzte Budgets und eine geringe Anzahl verfügbarer Positionen.
Wer sich langfristig beruflich weiterentwickeln möchte, hat häufig bessere Chancen durch einen Wechsel in ein anderes Haus der Gruppe. Dadurch sind Karrierewege zwar grundsätzlich vorhanden, setzen jedoch oftmals einen Standortwechsel voraus. Für Mitarbeitende, die sich innerhalb des bestehenden Teams oder Hauses weiterentwickeln möchten, sind die Perspektiven aus meiner Sicht eher begrenzt.
Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt eher schwach ausgeprägt. Aufgrund der hohen Fluktuation fällt es schwer, langfristige und vertrauensvolle Beziehungen im Team aufzubauen. Zudem entsteht teilweise der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden offen und ehrlich miteinander umgehen, sondern sich gegenüber Vorgesetzten anders verhalten als im Kollegenkreis.
Auch Konkurrenzdenken und Missgunst sind stellenweise spürbar, was die Zusammenarbeit zusätzlich belastet. Positiv hervorzuheben ist, dass sich innerhalb kleinerer Teams oder Gruppen durchaus ein guter Zusammenhalt entwickeln kann. Dieser beschränkt sich jedoch meist auf einzelne Grüppchen und überträgt sich nicht auf das gesamte Team oder Unternehmen.
Während die direkten Abteilungsleiter überwiegend professionell agieren, besteht insbesondere auf übergeordneter Führungsebene aus meiner Sicht deutlicher Verbesserungsbedarf. Häufig entsteht der Eindruck, dass notwendige fachliche Unterstützung, Schulungen und klare Leitlinien fehlen. Treten Fehler auf, werden die Ursachen selten ganzheitlich betrachtet. Stattdessen wird die Verantwortung oft ausschließlich bei den Mitarbeitenden gesucht, ohne mögliche organisatorische oder führungsbedingte Faktoren ausreichend zu berücksichtigen.
Auffällig ist zudem, dass bei Fehlern vergleichsweise schnell zu formellen Maßnahmen wie schriftlichen Coachings oder Abmahnungen gegriffen wird. Ein stärker lösungsorientierter Ansatz mit Fokus auf Ursachenanalyse, Unterstützung und Weiterbildung würde aus meiner Sicht zu einer nachhaltigeren Fehlerkultur beitragen. Dies würde nicht nur die Mitarbeiterentwicklung fördern, sondern auch das Vertrauen in die Führung stärken.
Positiv hervorzuheben ist, dass versucht wird, die Dienstpläne möglichst frühzeitig zu veröffentlichen, was die private Planung grundsätzlich erleichtert.
Verbesserungspotenzial besteht jedoch beim Umgang mit Feedback und Verbesserungsvorschlägen. Mitarbeitende werden zwar regelmäßig nach ihrer Meinung gefragt, der Eindruck entsteht jedoch häufig, dass angesprochene Probleme relativiert, schöngeredet oder nicht konsequent aufgegriffen werden. Dadurch bleiben viele Herausforderungen bestehen und konkrete Verbesserungen sind nur selten spürbar.
Die körperliche Belastung ist zudem nicht zu unterschätzen. Durch die Tätigkeit im operativen Bereich sind lange Stehzeiten an der Tagesordnung. Aufgrund der angespannten Personalsituation und der häufigen Unterbesetzung gibt es oft nur wenige Möglichkeiten für Entlastung oder ausreichende Erholungsphasen während der Schicht. Dies kann auf Dauer sowohl die Gesundheit als auch die Arbeitszufriedenheit beeinträchtigen.
Die Kommunikation im Unternehmen ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Insbesondere im abteilungsübergreifenden Management des Front Of House wird häufig ein sehr starkes Mikromanagement wahrgenommen, wodurch eigenverantwortliches Arbeiten erschwert wird. Viele Prozesse sind mit umfangreichen Bestätigungen und Unterschriften verbunden, selbst bei kleineren Änderungen oder Fehlern, was zusätzlichen administrativen Aufwand verursacht.
Zudem werden Informationen oft nicht transparent und einheitlich kommuniziert. Statt klarer und direkter Kommunikation entsteht häufig ein hoher Anteil an Flurfunk, wodurch Unsicherheiten und Missverständnisse begünstigt werden. Insgesamt wirkt die interne Kommunikation wenig strukturiert, was die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen erschwert und zu unnötigen Reibungsverlusten führt.
Das Gehalt bewegt sich im branchenüblichen Rahmen, liegt jedoch insgesamt auf einem Niveau, das der Verantwortung und dem tatsächlichen Arbeitsaufwand aus meiner Sicht nicht ausreichend gerecht wird. Hinzu kommt, dass die tatsächlich übernommenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten häufig deutlich über das ursprünglich vermittelte Anforderungsprofil hinausgehen, ohne dass sich dies entsprechend in der Vergütung widerspiegelt.
Positiv hervorzuheben sind der angebotene Fahrkostenzuschuss sowie die kostenfreie Verpflegung für Mitarbeitende. Die Qualität des Mitarbeiteressens ist dabei unter der Woche, insbesondere zur Mittagszeit, meist besser als am Abend oder an Wochenenden. Diese Leistungen stellen eine sinnvolle Unterstützung im Arbeitsalltag dar, können die genannten Defizite bei Vergütung und Arbeitsbelastung jedoch nur teilweise ausgleichen.
Die Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich und bieten die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld mit Gästen und Kollegen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen zu arbeiten. Dadurch ergeben sich viele spannende Einblicke und Entwicklungsmöglichkeiten.
Leider wird dieser positive Aspekt häufig durch die hohe Arbeitsbelastung überschattet. Die vorhandenen Aufgaben müssen oftmals von zu wenigen Mitarbeitenden bewältigt werden, wodurch Zeitdruck und Stress zum Alltag gehören. Dadurch bleibt häufig wenig Raum, um sich intensiver mit einzelnen Themen auseinanderzusetzen oder die interessanten Seiten der Tätigkeit voll auszuschöpfen.
Ist sehr angenehm
alle sind überaus nett, jeder ist wirklich sehr hilfsbereit, alle sind per Du, selbst der GM.
Jeden Monat gibt’s Schulungen die von der Personalabteilung organisiert werden.
wie in allen Hotels kommt nicht immer alles bei allen an. …. Will man aber immer alles wissen? :D
wir haben viele Nationalitäten, es wird darauf geachtet, dass sich jeder gehört fühlt. Kommunikation ist z.B. international, also oftmals auch auf Englisch
Alles
Nix
Keine
Prima, wir arbeiten nie im stress
Super
Sehr beeindruckend Man kann immer wünschen welche sicht er arbeiten will
Super
Im vergleich mit anderen unternehmen die bezahlen richtig gut
Perfekt
Den team ist super
Super
Wir sind alle equal
Perfekt
Sehr professionell und klar
Perfekt
Aufgaben sind richtig interessant und challanging
Sehr divers
Directors sind mehr an Selbstinszenierung interessiert als Teamwohl
Schenkt den Mitarbeitenden gelebte Wertschätzung, nicht nur auf dem Papier. Sucht Lösungen und nicht Ausreden.
Die wenigsten sind wirklich motiviert
Crosstrainings werden nur auserwählten mitarbeitenden ermöglicht, Leute klein halten da Sie ja einen besseren Job als die Führungskraft machen könnten.
Außer dem Deutschlandticket und Gratis Nächten (die kaum verfügbar sind) keine wirklichen benefits
Gemeinsam durch die Hölle
“Jeder ist ersetzbar” hört man öfters
Neuerungen werden teils einfach nicht mitgeteilt
In der operativen sehr repetitiv, weit von digitaler Automatisierung entfernt
Das Haus ansich und die Umgebung ist sehr schön.
Änderungen im Management, Differenzen zwischen den Abteilungen ausgleichen, mehr Personal einstellen