9 von 141 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Durch die familiäre und lockere Struktur entsteht ein sehr angenehmes Arbeitsgefühl. Die meisten Kollegen können sich vorstellen, hier bis zur Rente zu arbeiten.
Grundsätzlich ist hier die Stimmung gut. Angesichts der Größe des Unternehmens und der Anzahl der Mitarbeiter kann man sich im Vergleich zu ähnlich großen Unternehmen sehr wohl fühlen. Es beginnt schon mit der Du-Mentalität. Das zeigt die Augenhöhe der täglichen Arbeit.
Man kann es bspw. in der Presse nachlesen: die RSAG kommt in Umfragen unter den Fahrgästen und der Bevölkerung sehr gut weg. Zudem engagiert sich die RSAG mit einer eigenen Stiftung für Demokratie und ist auch auf Veranstaltungen wie dem CSD sehr präsent.
Im ÖPNV ist Schichtarbeit nicht unbekannt. Damit sollte man sich beschäftigen, wenn man diesen Job ausüben möchte. Sicherlich sind manche Uhrzeiten hart, andererseits kann man als Schichtarbeiter seinen Tag aber auch so organisieren, dass Alltagserledigungen, Ausgleich durch Freizeitaktivitäten und Familienzeit sehr gut möglich sind.
Hat man hier ein paar Jahre seine Arbeit zuverlässig und erwartungsgemäß erfüllt, sich also bewiesen, entstehen auch viele Möglichkeiten, sich persönlich und auch beruflich weiterzuentwickeln zu können. Auch hier ist der Schlüssel die eigene Zuverlässigkeit und das persönliche Auftreten. Wie so oft im Leben sollte das eigene Anspruchsdenken zu den Leistungen passen. Dann stehen die Türen hier weit offen.
Hier greift der Tarifvertrag mit all seinen Steigerungen, Zulagen und Vereinbarungen. Hinzu kommen unzählige Benefits: D-Ticket, Jobrad, Weihnachts- und Urlaubsgeld, vergünstigte Fahrten für Familienmitglieder, Betriebsfest, vergünstigtes Kantinenessen usw.
Als Fahrbediensteter arbeitet man naturgemäß allein und für sich. Das ist für die Meisten auch der Reiz an der Arbeit im Fahrdienst. Aber hier wird sich auch gegenseitig geholfen, wenn spontan Fragen oder Probleme auftreten. Jeder ist ansprechbar.
Die Wertschätzung gegenüber älteren und langgedienten Mitarbeitern ist bekannt. Ob z.B. gesonderter Turnusplatz oder Arbeitszeitanpassung, hier gibt es Möglichkeiten für ältere Kollegen, angenehmer bis zur Rente zu gelangen. Auch ältere Bewerber werden berücksichtigt.
Hier kann ich nichts negatives berichten. Verrichtet man seine Arbeit so, wie es der Arbeitsvertrag vorgibt und Stellenbeschreibung erwartet, hat man ein sehr angenehmes und ruhiges Arbeitsleben. Fehler können jedem passieren, man sollte nur auch dazu stehen, wenn man erwachsen ist. Niemandem wird der Kopf abgerissen. Auch hier ist das Stichwort Augenhöhe.
Sicherlich gibt es im Punkt Kommunikation immer die eine oder andere Idee, wie man noch umfangreicher und intensiver kommunizieren kann. Ich selbst kann berichten, dass immer jemand erreichbar ist und auch auf persönliche Probleme individuell eingegangen wird. Der Schlüssel ist, wie sowieso im gesamten Alltag, das eigene Auftreten. Angemessene und respektvolle Kommunikation ist keine Einbahnstraße.
Hier werden keine Unterschiede gemacht, egal ob aufgrund des Geschlechts oder der Herkunft. Selbst wenn man sein Arbeitsverhältnis hier mal beendet hat, um sein Glück anderweitig zu suchen, ist es möglich, zurückzukehren.
Wie bei jedem Arbeitgeber gibt es hier Arbeit, für die man bezahlt wird. Diese Arbeit sucht man sich bewusst aus, wenn man sich bewirbt. Es gibt aber auch genug Möglichkeiten, sich hier weiterzuentwickeln.
Das Unternehmen hat einen Betriebsrat, der für dich kämpft, wenn das Unternehmen zu unrecht gegen dich vorgeht.
Darauf habe ich ausführlich Stellung bezogen.
Beendigung der "Vielfaltskampagne" und Rückkehr auf das Kerngeschäft, nämlich als solider Arbeitgeber Nahverkehrsdienstleistungen in der Region für alle anzubieten. Es muss dringend der Umgang mit dem eigenen Personal überdacht und Teamleiter eigensetzt werden, die um unser Handwerk verstehen.
Die Arbeitsatmosphäre ist stets zu bemängeln. Im betrieblichen Alltag merkt man, dass die arbeitenden Akteure, den Sinn ihrer Arbeit nicht verstehen. Die Einarbeitung der neuen Kollegen im Fahrdienst ist chaotisch und planlos.
Die Werbekampagne ist schön. Das was erzählt wird, wird jedoch nicht gelebt.
Die Work-Life-Balance ist im Fahrdienst nicht vorhanden. Wenn du innerhalb einer Woche an mehreren Tagen 9-Stunden-Dienste mit Pausenzeiten nach der 1/6-Regelungen hast, bist du am Ende deiner Arbeitswoche mehr als erschöpft. Du hast keine Möglichkeit, durch eigene Freizeitaktivitäten einen Ausgleich zu schaffen.
Wenn man als Quereinsteiger beginnt, hat man durchaus die Möglichkeit, sich intern zum Fachwirt weiter zu entwickeln. Kommt man jedoch aus der Branche und bringt das Zeug für mehr mit, kommt es darauf an, ob du bereit bist, Wege mit zu gehen oder nicht.
Gut ist, dass das Unternehmen das Deutschlandticket finanziert. Das wars aber auch schon. Du verdienst im Verhältnis zur Leistung, die du erbringen musst, viel zu wenig. Auch hier habe ich das Gefühl, dass man hier kein Bewusstsein dafür hat, etwas verändern zu müssen.
Es wird sich keine Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen Entscheidungen haben können. Sozialen Benachteiligungen wird nur sehr mangelhaft nachgegangen, da sie häufig von den eigenen Reihen erzeugt werden.
Zwischenzeitlich arbeitet jeder mehr für sich. Es sei denn, man kennt sich schon einige Jahre.
Wenn man sich untereinander kennt, dann gut.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist - zumindest in der Abteilung Betriebs- und Verkehrsmanagement - grausam. Entweder hat man auf der einen Seite Quereinsteiger als Teamleiter, die aus einer Branche kommen und durch ihren Fachwirt dazu "qualifiziert" sind, um Teamleiter zu sein., oder du hast Fachkräfte im Fahrbetrieb, die nichts anderes kennen als Rostock oder gar zu jung für diese Tätigkeit sind, weil sie selbst über nicht genug Erfahrung verfügen. Von Arbeitnehmerrechten will man auch nichts wissen...
Sehr veraltet und nicht zu fertig gedacht.
Es wird nicht miteinander, sondern übereinander gesprochen. Wenn es zu Personalgesprächen wegen eines betrieblichen Vorfalls kommt, so wird der betroffene Kollege in der Regel nicht eingebunden - es findet also ohne ihn statt. Obwohl die Fachbereichsleiter in den Fahrerschulungen immer wieder betonen, wie wichtig es ihnen ist, auf Augenhöhe mit dem Personal zu kommunizieren, setzen sie es dennoch selbst nicht um.
Es wird mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen: Es wird ungern gesehen, wenn du deine Meinung sagst. Und Verbesserungsvorschläge finden nur wenig Anklang.
Gibt es nicht wirklich. Das Unternehmen ist sehr veraltet. Man scheut Verbesserungsvorschlägen oder kann nicht anders, weil man es vielleicht auch nicht besser weiß.
Kommunikation verbessern und Work-Life-Balance schaffen. Eine Möglichkeit die Dienste flexibel und einfach untereinander zu tauschen würde vieles erleichtern.
Ohne Kinder hat man hier bei einer 39-Stunden Woche sehr geringe Chancen auf eine angemessene Work-Life Balance. Man arbeitet 6 von 8 Samstagen und 4 von 8 Sonntagen. Außerdem natürlich an Feiertagen und im Schichtdienst. Mal fängt man 3:30 an und manchmal erst 18 Uhr. Ich finde es extrem schwierig diesen Job mit Familie, Freunde und meinen Hobbys zu fereinbaren.
Für die Lebenszeit und Qualität die man für diesen Job opfert, finde ich verdient man zu wenig.
Wir fahren E durch Rostock. Schön und gut. Aber warum dürfen wir bei der Tram in der Wendeschleife das Innenlicht nicht aus machen? Und die neue Tina hat das Innenlicht auch am hellichten Tag an. Ich finde das Unternehmen ist nicht Konsequent genug im Thema Umweltbewusstsein.
Ältere Kollegen werden geschätzt und unterstützt.
Der Fahrerarbeitsplatz in so manchen Trams und Bussen lässt echt zu wünschen übrig. Da kann man noch so viele empfohlene Einstellungen ausprobieren, am Ende der Schicht tut dann schon mal der Rücken oder die Schulter weh, oder die Knie wenn mal wieder kein Platz ist. Von Klima/Heizung möcht ich gar nicht reden (beides darf und wird ausfallen). Der Lärmpegel ist nicht "ruhig und angenehm"
Kommunikation ist hier ein bisschen altmodisch. Alles wichtige wird via Email an einen weitergeleitet. Selber erreichen tut man damit aber gefühlt niemanden. Egal von wem im Unternehmen man etwas möchte, am besten nur anrufen.
Der Job könnte nicht abwechslungsreicher sein. Jeden Tag was neues, mir wird jedenfalls nicht langweilig.
Gutes Gehalts- und Sozialpaket
Interessante Dienstleistung
Umgang miteinander
Kein Veränderungswille
Schaut nicht weg, wenn eure Mitarbeiter Missstände anprangern. Vergesst für die Sache, dass es nicht zählt, wer wie lange dabei ist und wer gut mit wem kann und dafür sorgt, dass Unzulänglichkeiten gedeckt werden. Hier gibt es einiges, was strafrechtlich verfolgt werden könnte. Aber es fehlt Mut und Courage dagegen vorzugehen.
Kein bzw. Kaum Miteinander - Es wird vor allem übereinander und nicht miteinander gesprochen. Neid und Missgunst sind allgegenwärtig. Wem kann man vertrauen? Standardfrage. In Summe: Toxisch.
Man könnte meinen, dass bei den genannten Rahmenbedingungen (Gehalt, Urlaub) kein Spielraum zum Meckern wäre. Aber: Viele sind nur noch deswegen da.
39 Stunden, Gleitzeit und tarifliche Urlaubsregelung. Top!
Hier macht sich niemand kaputt. Bezahlung nach Anwesenheit, keine Leistungsgesellschaft.
Stelle dich gut und du kommst voran.
Tariflich geregelt. Wie die Made im Speck. Jobticket und Betriebsrente sorgen dafür, dass wenigstens einmal im Monat ein kleines Lächeln erzeugt wird. Wer nur auf die Rahmenbedingungen achtet, wird sich hier rundum wohl fühlen.
Man will, aber: Wer 30 und mehr Jahre in der Firma ist, wird nicht von heute auf morgen digital und nachhaltig.
Es wird einem deutlich gezeigt, wer dazugehört und wer nicht. Wer im inner Circle ist, hat nichts zu befürchten. Intrigen sind an der Tagesordnung. Es reicht fürs Drehbuch einer Daily Soap.
Da gibt es nichts zu bemängeln.
Jedes Wort ist eigentlich eines zu viel: Intrigant, manipulativ, unehrlich. Keine Integrität. Es wird gelästert und privates (z.B. Süchte) ohne "Go" in der Firma gestreut. Keine Führungsqualität.
Old School. IT nicht zeitgemäß. Langsam, viele Ausfälle. Datenvolumen fürs Smartphone: 1 GB.
Zu viele Meetings, mit zu wenig Ertrag und Produktivität. Ansatz "Alle müssen es wissen" ist gut, Umsetzung nicht praxisgerecht. Teaminterne Kommunikation mangelhaft.
Kein Unterschied zwischen den Geschlechtern. Allerdings Vetternwirtschaft.
Sachbearbeiter-Niveau. Ursprünglich vereinbarte Arbeitsinhalte wurden nicht eingehalten. Erster Job, durch den ich mich nicht weiter entwickelt habe.
Das Gehalt kommt Pünktlich
Der Umgang mit Mitarbeitern, die Kommunikation, das feststecken in den 90 ihrer Jahren.
In einigen Abteilungen ist es besser als in anderen
So la la
Die älteren Kollegen zählen hier sehr viel da sonst einiges nicht mehr gehen würde
Katastrophal
Ein Kollege ist manchmal gleicher als der andere
Pünktliche Gehaltszahlung. 30 Tage Urlaub für alle. Flexible Arbeitszeiten.
Sehr wenig, da immer alle bemüht sind aber vieles an bürokratischen Hürden scheitert.
Schlankere Prozesse würden vieles erleichtern.
Sehr angenehmes Arbeitsumfeld.
Wer will kommt weiter....
Hoher Papierverbrauch.
Gemischte Abteilung und alle Altersklassen werden abgeholt.
Aktuelle Büroausstattung.
Ab und zu hakt es aber der Informationsfluss stimmt.
zentrale Lage, interessante Arebeitsaufgaben
Arbeitsatmosphäre, die Achtung und Verabschiedung der älteren Arbeitnehmer, Karierre, Gestaltung Arbeitsplatz, Arbeitsentgelt
Der Arbeitgeber sollte mehr auf seine Mitarbeiter eingehen, mehr Verständnis aufbringen..
Das Verhältnis Führungskräfte - Arbeitnehmer war mit den Jahren immer schlechter geworden. Der Druck wurde immer härter, das Arbeitsklima immer schlechter, man wollte offensichtlich nicht; das die Kollegen miteinander gut auskommen. Als die alte Führungsebene noch präsent war, lief alles viel besser, ohne Druck und man sprach deutsch miteinander. Ich war 32 Jahre in diesem Unternehmen und es waren sehr verantwortungsvolle Aufgaben, die ich ausgeführt habe, auch mit Freude. Und ich habe immer mehr Aufgaben übernommen aus Freude an meiner Arbeit. Dann erkrankte ich leider und konnte gehen ohne ein Wort des Dankes und das schmerzt heute noch. Das war leider sehr sehr bedauerlich, denn die RSAG ist kein schlechter Arbeitgeber, aber an dem Miteinander haben sie noch sehr zu arbeiten.
An erster Stelle stand natürlich die Arbeit. Rücksicht auf die Familie wurde nicht genommen. Die eingeführte Teamarbeit war teils gut, teils schlecht.
Anfangs der Wende waren wir immer ein sehr gutes Kollektiv im Unternehmen und die Kollegen der Abteilung hielten alle zueinander, aber das ließ leider mit den Jahren nach. Ein gutes Kollektiv war gar nicht gewollt.
Der Umgang mit älteren Kollegen war nicht gut. Die sollten durch jüngere ersetzt werden.
Das Verhalten der Vorgesetzten zu den Mitarbeitern wurde zunehmend schlechter. Entscheidungen trafen sie allein, die Ziele waren oft unrealistisch, weil man mit den Arbeitnehmern nicht sprach, die Konflikte nahmen zu. Das Arbeitsklima wurde immer schlechter.
Es wurde nicht beachtet, dass die Kundenabfertigung separat zu erfolgen hat.
Man sprach kaum noch miteinander, man versandte immer mehr E-Mails.
Es war keine Gleichbeechtigung vorhanden.
Die Arbeitsaufgaben waren sehr interessant und vielfältig. Nur, wenn wir einmal im Jahr zur Schulung mussten, versuchte man, auch das noch zu verhindern.
Pünktliche Gehaltszahlung, moderner Fuhrpark, tolle Kollegen.
Schlechte Dienstzuschnitte, zu oft das Haar in der Suppe suchen.
Prioritäten anders setzen und auf seine Mitarbeiter mehr eingehen. Zuhören und Ernst nehmen!
Angesehen in der Stadt und bei unseren Kunden.
Wer will kommt weiter......
Gutes Gehalt mit Eihnschts und Urlaubsgeld.
Sind alle eine eingeschworene Gemeinschaft.
Immer Fair und korrekt.
An Sich sehr gut aber Verbesserungen gehen immer.
Es geht manchmal nach Nase aber Kollegen werden größtenteils gleich behandelt.
Leider kann ich nach meiner Beendigung des Arbeitsverhältnisses keine positive Bewertung abgeben. Man wird im in einem Raum, wo noch Sachen von mir gelagert waren, aufgefordert, sich zu beeilen, man hatte keine Zeit, eine langjährige Mitarbeiterin zu verabschieden. Tschüss und das wars. Kein Dankeschön, kein ich wünsche Ihnen alles Gute. Und für dieses Unternehmen hatte ich mich aufgeopfert. Mit diesem Unternehmen hatte ich mich identifiziert. Ich stand fassungslos da und bin noch heute masslos enttäuscht.
Dass so starker Leistungsdruck ausgeübt, positive Regeln abgeschafft wurden, die Mitarbeiter oft demotiviert, schon fast angstvoll waren, und man keine Anerkennung erhielt, wenn man aus dem Unternehmen nach fast zwanzig Jahren ausschied, obwohl man die Abteilung mit aufgebaut hatte, Mitarbeiter zu erstklassigen Kräften ausgebildet, immer wieder neue artfremde Aufgaben übernommen hatte, diese verantwortungsvoll und zuverlässig ausgeführt hatte, man keine anerkennenden Worte, kein Dankeschön erhielt
Mehr Einbeziehung der Mitarbeiter, mehr Motivation und Anerkennung, gerechte Verteilung bei Prämienvergabe, Anerkennung bei Ausscheiden aus dem Unternehmen.
Nach Wechsel der Führungskräfte innerhalb der Abteilung hatte sich die Arbeitsatmosphäre spürbar verschlechtert. Es war nicht mehr gewollt, dass die Mitarbeiter untereinander ein gutes Verhältnis hatten. Alles, was zur einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beitrug, wurde abgeschafft. Die eigene Motivation wurde dadurch negativ beeinträchtigt. Es erfolgte keine Anerkennung der geleisteten Arbeit. Loben war für die Führungskräfte ein Fremdwort. Keine Fariness, kein Vertrauen. Man wurde beobachtet und in einer gewählten Tätigkeit, in der man sich für schwerbehinderte Mitarbeiter einsetzte, wurde man nicht gerade positiv bewertet. Die Ausübung dieser Tätigkeit wurde einem sehr erschwert.
Viele Mitarbeiter haben nicht gut über die Firma geredet. Und ich hatte durch meine Tätigkeit zu allen Mitarbeitern des Unternehmens Kontakt.
Man wurde schon beäugt, wenn man regelmäßig pünktlich Feierabend machte. Leistete man zuviele Überstunden an einem Tag, musste man dankbar sein, wenn man keine Abmahnung erhielt. Urlaub wurde oft abgelehnt.
Waren wir früher das "Vorzeigekollektiv der RSAG", wurde durch den Führungswechsel der Druck auf die Mitarbeiter stark erhöht und durch die negative Einwirkung auf die einzelnen Mitarbeiter Unsicherheit hervorgerufen. Dadurch traute kein Mitarbeiter dem anderen mehr. Ein typisches Merkmal der "Ellenbogengesellschaft".
Keine Achtung vor der Tätigkeit der älteren Kollegen. Unter der neuen Leitung wurden die älteren Kollegen sehr missachtet, man hatte immer das Gefühl, man wollte jüngeren Kollegen den Vortritt geben und diese hatten erst recht keinen Respekt vor uns älteren Mitarbeitern. Sie missachteten regelrecht, was wir leisteten und waren bestrebt, ohne Kenntnis von unserer Tätigkeit zu haben, unsere Arbeit abzuerkennen und uns zu belehren. Unsere Erfahrungen waren nicht mehr gefragt. Demzufolge wurden langdienende Kollegen oft gemobbt, bis sie die Kündigung einreichten. Es gab sogar eine Arbeitsgruppe Mobbing.
Kein sozialer Umgang mit den Mitarbeitern. Sehr hoher Leistungsdruck. Keine Motivation, keine Anerkennung der geleisteten Tätigkeiten.
Die Kommunikation erfolgte fast ausschließlich nur noch per E-Mail. Persönliche Absprachen gab es kaum noch. Früher hatte man noch öfter telefoniert bzw. sich persönlich ausgetauscht.
Als Arbeitskraft fühlte ich mich unter der neuen Leitung der Abteilung, ausser des Vorstandes, nicht geschätzt.
die Arbeitsbelastung war ungerecht aufgeteilt und man hatte minimal Einfluß auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebietes.