Bitte geh dort niemals arbeiten und bewirb dich dort auch nicht, du wirst es dein ganzes Leben lang bereuen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorheben möchte ich den Sohn der Chef. Er war sehr freundlich, respektvoll und hilfsbereit. Er hat mir die Arbeitsabläufe erklärt und mir Anweisungen auf eine verständliche und angenehme Art gezeigt. Sein Umgang mit mir war wertschätzend und professionell.
Trotz der schwierigen Erfahrungen, die ich während meiner Zeit im Unternehmen gemacht habe, möchte ich sein Verhalten davon klar trennen. Seine Freundlichkeit, Geduld und sein respektvoller Umgang haben einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Ich hoffe, dass die negativen Verhaltensweisen und die schwierige Arbeitsatmosphäre anderer Personen im Unternehmen niemals seinen eigenen Charakter, seine Einstellung oder seine respektvolle Art beeinflussen werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In meiner Erfahrung wurden psychische Belastungen durch den Umgangston und die Kommunikation verstärkt. Als ich versucht habe, meine Grenzen zu zeigen und auf die Situation aufmerksam zu machen, wurde mir direkt die Kündigung ausgesprochen. Ich wünsche mir, dass zukünftige Mitarbeiter die Chance bekommen, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem Respekt, Würde und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind .
Mein Vorschlag an die Geschäftsführung, ist, die Arbeitskultur zu überprüfen und sicherzustellen, dass neue sowie bestehende Mitarbeiter mit Respekt behandelt werden. Ein Unternehmen lebt von den Menschen, die dort arbeiten, und ein wertschätzender Umgang trägt dazu bei, dass Mitarbeiter gerne bleiben und die Qualität des Hotels erhalten bleibt
Verbesserungsvorschläge
Versucht bitte zu lernen, was Menschlichkeit überhaupt bedeutet. Ihr werdet vielleicht nie eure eigenen Chefs sein oder langjährige Mitarbeiter, die ihre Position ausnutzen. Aber vergesst nicht: Das Leben verändert sich, und man kann nie sicher sein, ob die Menschen, die heute für einen arbeiten, eines Tages die eigenen Vorgesetzten sein werden oder ob man selbst irgendwann unter ihnen steht.
Arbeitsatmosphäre
Meine erste Erfahrung mit der Arbeitsatmosphäre in den ersten zwei Tagen war leider sehr negativ. Ich hatte bereits nach kurzer Zeit das Gefühl, mich in dieser Umgebung nicht wohlzufühlen. Die Art und Weise, wie der Chef und einige Mitarbeiter miteinander und mit mir umgegangen sind, hat bei mir großen Stress ausgelöst. Ich habe mich vor dem nächsten Arbeitstag bereits unwohl gefühlt und mir Sorgen gemacht, wieder zur Arbeit zu gehen. Insgesamt hatte ich nicht das Gefühl, in einem respektvollen und unterstützenden Arbeitsumfeld angekommen zu sein.
Kommunikation
Die Kommunikation am Arbeitsplatz habe ich als sehr schwierig und belastend empfunden. Während meiner ersten drei Arbeitstage hatte ich nicht das Gefühl, ausreichend eingearbeitet zu werden. Wenn ich Fragen hatte, um bestimmte Aufgaben richtig auszuführen, wurde mir nicht die Möglichkeit gegeben, diese in Ruhe zu stellen oder erklärt zu bekommen.
Wenn ich versucht habe, etwas zu erklären oder Missverständnisse zu klären, wurde ich von der Chefin, laut angesprochen und mir wurde gesagt, dass ich nur zuhören und ausführen solle. Dies hat dazu geführt, dass ich mich nicht ernst genommen und nicht respektvoll behandelt gefühlt habe.
Zusätzlich wurden von einer Mitarbeiterin ihre Aussagen über angebliche Fehler von mir gemacht, die nach meiner Wahrnehmung nicht der Wahrheit entsprachen.
Auch der Umgangston im Team, insbesondere das wiederholte laute Anschreien während der Arbeit vor Gästen, hat für mich eine sehr unangenehme und unprofessionelle Arbeitsatmosphäre geschaffen.
Kollegenzusammenhalt
Den Kollegenzusammenhalt habe ich leider als sehr negativ erlebt. Mein Eindruck war, dass neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht ausreichend unterstützt oder eingearbeitet werden, sondern eher unter Druck gesetzt werden. Statt eines respektvollen Miteinanders hatte ich das Gefühl, dass manche langjährigen Mitarbeiter ihre Position nutzen, um neue Kollegen kleinzumachen oder ihnen unangemessen viele Aufgaben zu übertragen.
Außerdem habe ich erlebt, dass über andere Kollegen gesprochen wurde, auch in deren Anwesenheit, was für mich eine unangenehme und unprofessionelle Atmosphäre geschaffen hat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Probleme offen und respektvoll angesprochen werden, sondern dass sich viele an diese Arbeitsweise gewöhnt haben.