RSG Group GmbH Logo

RSG 
Group 
GmbH
Bewertung

Ich kam motiviert und ambitioniert und ging ausgelaugt!

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei RSG Group GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt wurde stets pünktlich gezahlt, und die Sommerfeste sowie Weihnachtsfeiern waren sehr gut organisiert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ habe ich die Atmosphäre in der Zentrale erlebt. Sie wirkte auf mich häufig gedrückt, wenig motivierend und ohne echtes WIR-Gefühl. Viele Mitarbeitende schienen ausgelaugt, und die Stimmung war oft belastet. Die Homeoffice-Regelungen (1x die Woche) empfand ich als wenig zeitgemäß und mehr von Kontrolle als von Vertrauen geprägt. Für mich persönlich war dieses Umfeld auf Dauer nicht gesund, weshalb ich rückblickend froh bin, dort nicht mehr täglich arbeiten zu müssen.

Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Studios: Dort habe ich eine deutlich motiviertere Energie wahrgenommen. In der Zentrale hingegen wurde ich enttäuscht und kann den Arbeitgeber aus meiner persönlichen Erfahrung heraus nicht empfehlen, insbesondere dann, wenn man selbst eine motivierte, lösungsorientierte Person ist, die etwas bewegen möchte.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen weiß genau, wo die Baustellen liegen. Jetzt wäre es wichtig, diese Themen konsequent anzugehen.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe das Arbeitsklima als sehr belastend und wenig wertschätzend empfunden. Es gab deutliche Grüppchenbildungen und ich hatte nicht das Gefühl, dass ein echtes WIR-Gefühl gefördert wurde. Für ein Unternehmen aus dem Sport- und Fitnessbereich hatte ich mir deutlich mehr positive Energie, Teamgeist und Motivation erwartet. Diese Erwartungen wurden leider schnell enttäuscht.

In meinem Team habe ich die Stimmung als häufig angespannt und negativ empfunden. Immer wieder gab es spürbare Unzufriedenheit und viel negative Energie im Raum, was sich für mich durch permanentes Beschweren und eine eher pessimistische Grundhaltung einzelner Kollegen bemerkbar machte. Mir fiel es schwer, mich in diesem Umfeld wohlzufühlen, weil die Atmosphäre aus meiner Sicht wenig unterstützend war. Das hat mein persönliches Wohlbefinden und Energielevel deutlich beeinflusst.

Auch die Arbeitsumgebung wirkte wenig förderlich. Mein Arbeitsplatz befand sich in einem sehr dunklen Raum mit kaum Tageslicht und in direkter Nähe zu einer Baustelle. Besonders die Gitter vor dem Fenster wirkten auf mich sinnbildlich für die Atmosphäre, die ich in dieser Zeit erlebt habe.

Image

Sowohl im Studio als auch in der Zentrale habe ich das Image als eher angekratzt wahrgenommen. Intern habe ich häufig kritische Stimmen gehört, und auch extern wurde das Unternehmen nicht immer positiv gesehen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das Image deutlich besser sein könnte.

Work-Life-Balance

Die Homeoffice-Regelung empfand ich als wenig zeitgemäß. Ein Tag Homeoffice pro Woche war mir persönlich deutlich zu wenig, gerade im Vergleich zu modernen Arbeitsmodellen. Unterschiedliche Erwartungen zwischen älteren und jüngeren Kollegengruppen führten bei diesem Thema immer wieder zu Spannungen.

Auch kleine Dinge wie das verpflichtende Ausstempeln für kurze Pausen (z. B. zum Rauchen) wirkten auf mich wenig vertrauensbasiert und haben das Gefühl von Flexibilität zusätzlich eingeschränkt.

Positiv hervorheben möchte ich, dass Urlaub unkompliziert genehmigt wurde. Insgesamt habe ich jedoch die Work-Life-Balance als ausbaufähig erlebt, da aus meiner Sicht mehr Vertrauen und Flexibilität zu einer besseren Zufriedenheit und Produktivität geführt hätten.

Karriere/Weiterbildung

Wer über viele Jahre im Unternehmen bleibt und sich stark einbringt, hat grundsätzlich die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass größere Karrieresprünge nur selten vorkommen und eher die Ausnahme sind.

Weiterbildungsangebote habe ich nur in geringem Umfang wahrgenommen.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht gab es eine auffällige Gehaltsschere. Während Führungskräfte sehr gut vergütet wurden, wirkten die Gehälter in manchen Bereichen eher niedrig. Die Verteilung empfand ich deshalb als wenig ausgewogen und teilweise schwer nachvollziehbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zu diesem Thema habe ich im Unternehmen kaum etwas wahrgenommen. Umwelt- oder Sozialaspekte spielten nach meinem Eindruck keine nennenswerte Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Es gab einige sehr angenehme Persönlichkeiten, mit denen sich ein guter Austausch entwickeln ließ. Insgesamt habe ich jedoch deutliche Grüppchenbildungen wahrgenommen. Vor allem langjährige Mitarbeiter wirkten aus meiner Sicht eher unter sich, wodurch sich für neue Kollegen wenig echtes Wir-Gefühl entwickelt hat.

Einen gelebten Unternehmenszusammenhalt konnte ich über die Teams hinweg nicht erkennen, vieles wirkte vereinzelt statt verbindend. In meinem direkten Team war der Zusammenhalt eher wechselhaft. Teammeetings empfand ich häufig als anstrengend und mehr als Pflichtveranstaltung denn als produktiven Austausch. Die Stimmung im Team wirkte auf mich über weite Strecken gespalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab nur wenige ältere Kollegen im Unternehmen. Daher habe ich in diesem Bereich weder besonders positive noch negative Erfahrungen gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Zwar war mein Vorgesetzter ansprechbar, jedoch entstand zu keinem Zeitpunkt ein echtes Vertrauensverhältnis. Führung habe ich eher als kontrollierend denn als unterstützend erlebt. Insbesondere im Homeoffice hatte ich das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, statt Vertrauen zu erhalten, diese Kultur empfand ich als belastend.

Auf Hinweise zu meinem Arbeitsplatz (z. B. Dunkelheit etc.) habe ich mehrfach aufmerksam gemacht, jedoch wurde wenig umgesetzt. Das hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass Anliegen von Mitarbeitenden nicht nachhaltig verfolgt werden.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass viele Führungskräfte ihre Rolle eher verwaltet haben, statt sie aktiv auszufüllen. Mir haben echte Leader gefehlt, die Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und ihr Team wirklich mitnehmen.

Arbeitsbedingungen

Wie bereits erwähnt, befindet sich der Arbeitsplatz im Untergeschoss. Der Raum war sehr dunkel, die Luftqualität häufig schlecht und direkt nebenan fand eine Baustelle statt. Zudem gab es Gitter vor den Fenstern, was die Wirkung des Raumes noch bedrückender machte.

Insgesamt empfand ich die Arbeitsbedingungen als deutlich unter dem Standard, den ich aus anderen Unternehmen kenne. Auch die Ausstattung wirkte sehr einfach gehalten und wenig ergonomisch. Auf mich machte das Gesamtumfeld einen wenig motivierenden und teils sehr belastenden Eindruck.

Kommunikation

Es gab in größeren Abständen Unternehmensupdates, die inhaltlich relevant waren, sich jedoch sehr in die Länge zogen und aus meiner Sicht wenig motivierend präsentiert wurden.

Auch die regelmäßigen Team- oder Montagsmeetings empfand ich als zäh. Durch die ohnehin angespannte Atmosphäre entstand selten ein produktiver oder angenehmer Austausch, was die Besprechungen oft belastend wirken ließ.

Insgesamt wurde zwar fachlich kommuniziert, allerdings fehlte es an echter Offenheit, Transparenz und einem lebendigen Miteinander. Aus meinen vorherigen Unternehmen kenne ich deutlich positivere Kommunikationskulturen, in denen Austausch und Teamgefühl stärker gefördert wurden.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war grundsätzlich vorhanden. Mir sind weder besondere Vorteile noch offensichtliche Benachteiligungen aufgefallen.

In diesem Zusammenhang hätte ich mir einen Betriebsrat gewünscht, um Mitarbeitenden mehr Mitsprache zu ermöglichen.

Interessante Aufgaben

Kaum bis gar nicht. Ich habe nur selten verantwortungsvolle oder abwechslungsreiche Aufgaben übertragen bekommen. Das, was ich im Alltag bearbeitet habe, empfand ich als wenig herausfordernd und unterfordernd für meine Fähigkeiten. Aufgaben wurden aus meiner Sicht nur ungern abgegeben, wodurch kaum Entwicklungsmöglichkeiten entstanden sind.

Zusätzlich hatte ich den Eindruck, dass meine Präsenz im Büro wichtiger war als eigenverantwortliches Arbeiten. Das hat für mich insgesamt den Handlungsspielraum stark eingeschränkt und wenig Motivation erzeugt.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

RSG Group Team

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Deine Kritik an der Arbeitsatmosphäre, an den Arbeitsbedingungen und an Themen wie Vertrauen, Flexibilität und Führung nehmen wir ernst und haben hier bereits erste Schritte eingeleitet. Inzwischen gibt es beispielsweise einen zweiten Homeoffice-Tag, um flexibles und vertrauensbasiertes Arbeiten stärker zu fördern.

Uns ist wichtig, zu betonen, dass der Teamspirit zu den größten Stärken unseres Unternehmens gehört. Viele Mitarbeitende erleben das Miteinander als offen, hilfsbereit und verbindend. Gerade unsere regelmäßig stattfindenden Events – wie beispielsweise die Sommerfeste, Weihnachtsfeiern sowie das monatliche Get Together – tragen stark dazu bei, ein Wir-Gefühl zu schaffen und bereichsübergreifend in Kontakt zu treten. Es tut uns leid, dass du diese positive Dynamik in deinem Arbeitsumfeld nicht in gleichem Maße gespürt hast.

Dein Feedback zeigt uns, dass wir in einzelnen Teams und Bereichen noch nicht für alle die Arbeitsatmosphäre geschaffen haben, die wir uns wünschen. Deshalb arbeiten wir weiter gezielt an Führungskultur, Kommunikation und Transparenz. Wenn du möchtest, stehen wir jederzeit für einen vertraulichen Austausch unter feedback@rsggroup.com zur Verfügung.

Sportliche Grüße
dein RSG Group Team

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.