Ein Umfeld, dem es häufig an gelebten Werten und menschlicher Tiefe fehlt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es bestand die Möglichkeit, standortübergreifend an verschiedenen sportlichen Veranstaltungen, wie beispielsweise Marathons, teilzunehmen. Dabei wurden die Anmeldegebühren sowie gegebenenfalls Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernommen. Diese Leistungen wurden jedoch versteuert und gegebenenfalls sozialversicherungspflichtig über die Gehaltsabrechnung abgewickelt. Auch das regelmäßig, mehrmals die Woche angelieferte frische Obst finde ich genauso super, wie die kostenlosen Getränke (Kaffee, Wasser, Tee, Limonaden usw.)
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Meiner Erfahrung nach stimmt das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens nicht mit den internen Gegebenheiten überein. Nach außen wirkt vieles professionell und positiv, intern habe ich jedoch ein deutlich anderes Bild wahrgenommen.
Work-Life-Balance
Aus meiner Sicht werden sehr hohe Erwartungen an die Mitarbeitenden gestellt. Überstunden gehörten während meiner Zeit zum Alltag und wurden meinem Empfinden nach als selbstverständlich erachtet. Im Rahmen von Projekten kam es auch gelegentlich zu Urlaubssperren. Eine ausgewogene Work-Life-Balance habe ich persönlich nicht erlebt – im Gegenteil: Für mich bestand hier ein deutliches Ungleichgewicht. Wer in dieser Branche tätig ist/war, kennt diese Belastung vermutlich.
Vorgesetztenverhalten
Dies spiegelt ausschließlich meine persönliche Erfahrung und Wahrnehmung während meiner Zeit im Unternehmen wider:
Aus meiner Sicht fehlten Transparenz und eine klare, konsistente Kommunikation. Ich hatte den Eindruck, dass es teilweise an fachlicher Kompetenz mangelte, was aus meiner Sicht zu Fehlentscheidungen führte – mit negativen Auswirkungen auf den operativen Bereich: unklare Abläufe, fehlende Strukturen und zu breit gefasste Aufgabengebiete. Aus meiner Sicht hätte man stärker auf spezialisierte Rollen setzen und Aufgaben klarer abgrenzen müssen. Dafür wäre mehr Know-how auf Führungsebene nötig gewesen, das ich persönlich nicht ausreichend wahrgenommen habe.
Es wirkte auf mich so, als habe individuelles Fortkommen oft Vorrang vor dem Teamerfolg. Die Besetzung von Führungsrollen erschien mir teils strategisch im eigenen Interesse statt auf Basis echter Eignung.
Auch habe ich den Eindruck gewonnen, dass auf Partnerebene wenig Nähe zu den unteren Hierarchieebenen bestand – wodurch Probleme und Unzufriedenheit in Fachabteilungen teils unbeachtet blieben. M. M. n. fehlen ernsthafte Kontrollmechanismen, um insbesondere die Führung auf Director-Ebene kritisch zu hinterfragen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind top! Moderne Räumlichkeiten, Ergonomie am Arbeitsplatz, Technik auf dem neuesten Stand, hohe Flexibilität in Sachen Arbeitszeit
Gehalt/Benefits
Gehälter sind top, je nach Fachbereich überdurchschnittlich
Gleichberechtigung
Frauen haben meines Erachtens insgesamt sehr gute Möglichkeiten/Chancen.

