Enttäuschende Jahre
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Rückständig in allen Belangen
- last mover
- slow mover
- bad mover
Verbesserungsvorschläge
Mir würde nicht einfallen was bleiben soll wie es ist.
Arbeitsatmosphäre
Mandant steht mit Abstand an aller erster Stelle.
Zufriedenheit der Mitarbeiter fördern oder ggü. dem Mandanten Mal Rückgrat zeigen ist absolut selten.
Schuld sind die Mitarbeiter bei nicht eingehaltenen Fristen, Budgets und allem drum herum.
Bevor man ein Mandant abgibt weil's lausig ist, lässt man lieber die Leute gehen.
Image
Nach Außen wird viel gemacht. Nach innen gibt es Sammelbilder. Marketingabteilung hat ein höheres Budget als die Teams selber.
Heißt: Wenn man vor Ebner steht WOW, wenn man dann drinnen ist...wow
Wertekanon ist ein Werbegag.
Work-Life-Balance
Mieserable Programme + Abgegolten Überstunden = ineffizientes Arbeiten und viele Stunden auf Managerebene
Jedes Jahr mind. eine Umstellung und keine einzige erhöht die Qualität, Zufriedenheit und die Performance.
Das alles anpassen/lassen und durchdenken und man kommt mit 75% der Stunden durch
Karriere/Weiterbildung
Nur mit Titel ansonsten Industrie mit besserer Work-Life-Balance und höheren Stundenlohn.
Damit die Partner im Sommer was zu tun haben, anstatt das Unternehmen auf Vordermann zu bringen, gibt es jetzt interne Bewerbungen für Senior aufwärts.
Man muss sich jetzt also jährlich, wenn man aufsteigen will, bewerben. Wird man nicht gemocht ist Ende. Vitamin B wird also wichtiger anstatt unwichtiger.
Alles mit der Behauptung "für eigene Entwicklung hilfreich und förderlich".
Gehalt/Benefits
Wird einem versprochen und im Jahresgespräch weis man nichts mehr davon und macht einen auf großzügig.
Gehaltsgefüge/Gewinnbeteiligung wie im Schaubild zum Prüfungsrisiko dargestellt.
Kollegenzusammenhalt
Man kann viel für sie übernehmen, dankbarkeit bekommt man dafür aber von keiner außer der untersten Ebene.
Neue, Praktikanten und Werkstudenten sind dankbar wenn sie Mal tatsächlich Feedback bekommen und auch Kritik erhalten. Kommt viel zu selten vor. Sind eigentlich nur vorgesehen die stumpfe Arbeit zu machen und ganz selten Mal Tätigkeiten bei denen, wenn man sie dann fragt, zugeben, dass sie damit nicht klar gekommen sind. Es fragen nur wenige nach!
Umgang mit älteren Kollegen
eher das umgekehrte Problem. Es sind die Jungen denen viel versprochen wird, eingehalten wird dann wenig
Vorgesetztenverhalten
Mandanten werden auf oberster Ebene gebunden.
Man selbst lernt nur wenige bis gar keine der Führungsebene kennen.
Ansonsten bekommt man vom Partner Mal Wochen lang gar nichts mit, wenn er seine eigenen Projekte verfolgt.
Wenn er dann zum Mandanten kommt, dann nur für ein Gespräch mit dem Geschäftsführer und dann ist er wieder weg.
Partner sind nicht Partner der Mitarbeiter sondern des Mandanten.
Sollte sich alles schriftlich geben lassen. Ansonsten ist es nie gesagt worden.
Leistung des Teams wird runter geredet (nur dokumentieren, passt doch alles...)
Ausbildung der Mitarbeiter machen hat keinen Stellenwert. Die Stunden für review und feedback werden als nicht abrechenbar tituliert und nicht wertgeschätzt
Kapazitäten müssen verschoben werden sobald ein Mandant den Mund auf macht, sodass am Ende keiner mehr weiß wo und wie es gerade weiter geht.
Gleichzeitig hinkt man selbst bei seinem doing hinterher.
Am Ende dauert alles länger als es müsste, würde man strukturiert arbeiten und vom Mandanten auch Mal etwas fördern dürfen.
Wenn ein Mitarbeiter geht, liegt es nie am Partner, es wird dem direkten Vorgesetzten angelastet, auch wenn er dafür nichts kann.
Arbeitsbedingungen
Schlecht!
Nichts funktioniert.
Von den Programmen bis zur Kommunikation zwischen den Abteilungen.
Kommunikation
Oberflächlich, inhaltslos oder zum fremdschämen.
Nicht dem aktuellen Jahrtausend entsprechend, aber clever verpackt. Die Podcasts zeigen dir, dass es an dir liegt und du dich anpassen musst um aufzusteigen.
Versprochenes sollte man sich aufschreiben, sonst hat es im Jahresgespräch nie existiert.
Was man nach oben kommuniziert wird wird ignoriert. Später heißt es dann man hätte was sagen sollen und die anderen sehen das nicht so, auch wenn sie es genau so sehen....
Gleichberechtigung
Eigengewächse werden gefördert und Kritik ist nicht erwünscht.
Quereinsteiger müssen viel schneller liefern und können ihrerseits jedoch auf Rückmeldungen warten.
Interessante Aufgaben
Checklisten, schlechte Muster und Programme von vorn bis hinten
Alles was nicht reine Prüfung ist macht der Partner. Selbst auf den Mandanten auf denen man "verantwortlich" ist, ist man als Manager nur zum abarbeiten da und kennt die Sonderthemen nicht, die auf höherer Ebene besprochen werden.

