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4 von 34 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Der wilde Westen der Sozialkompetenz

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich PR / Kommunikation bei RSU GmbH in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr flexible Arbeitszeiten und Home Office, viel Freiraum in der Gestaltung des Arbeitsalltags

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsatmosphäre, mangelnde Sozialkompetenz, respektloses Benehmen, Bezahlung

Verbesserungsvorschläge

- Faire Löhne, die der Arbeitserfahrung, dem Arbeitspensum und der Arbeitsqualität, die man leistet, angemessen sind, zahlen.
- Weiterbildungen in Sozialkompetenz anbieten: Vielen Angestellten - vor allem in Führungspositionen - mangelt es schon an den einfachsten Benimmregeln, wie man mit anderen Menschen höflich und respektvoll umgeht.
- Weniger auf KI stützen und mehr das eigene Hirn anstrengen, wenn es um unternehmensweite Entscheidungen geht. Wer nur noch mit KI denkt, verlernt sein Handwerk schnell.
- Bei mehrmals gemeldeten Mobbing hinsehen und Konsequenzen ziehen, anstatt die Täterpersonen noch in Schutz zu nehmen.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der einzelnen Abteilungen ist die Atmosphäre zumeist gut und man hat angenehme Kollegen. Wer allerdings nicht zum engen Zirkel gehört, sich nicht bei jedem Team-Event unter den Tisch säuft und es wagt, nicht normschön zu sein oder eine eigene Meinung zu haben, wird mit Nichtbeachtung oder sogar Mobbing gestraft, was von Vorgesetzten und Personal ignoriert wird. Arbeiten werden gezielt sabotiert und Workflows absichtlich unterbrochen, Meetings nicht wahrgenommen und Fachwissen komplett ignoriert, da gerade die Personen in höheren Positionen der Meinung sind, sowieso alles besser zu wissen. Der Ton oft rau bis unverschämt, es werden inkompetente Aussagen getätigt, Kompetenzen abgesprochen und teilweise absolut unverständliche Briefings weitergegeben. Gerne wird die Kommunikation auch auf sämtlichen Kanälen (Chats, E-Mails, Anrufe) komplett ignoriert. Aktuell kommuniziert man gerne nur noch via KI-generierten Texten. Unternehmensentscheidungen werden mit ChatGPT gefällt, die Vorgesetzten sind oft zu beschäftigt, um überhaupt auf Fragen und Probleme (egal wie dringlich) zu antworten. Oft mangelt es an Kompetenz und Verständnis zur Materie. Work-Life-Balance passt.

Gehalt/Benefits

Bezahlung knapp über dem Mindestlohn mit extremen Diskrepanzen zwischen den einzelnen Gehältern in der gleichen Abteilung. Teilweise verdienen Kollegen bei gleicher (oder sogar weniger) Arbeitserfahrung das Doppelte. Die Benefits können das nicht ausgleichen, da sich das bezahlte Mittagessen nicht für jeden eignet (Unverträglichkeiten) und der Shop-Rabatt auch erst einmal vorgestreckt werden muss. Gehaltserhöhungen müssen erbettelt werden. Das beste Benefit ist die monatliche Aufladung der Edenred-Karte mit 50 €. Man stellt sich als Familienunternehmen: Ja, Familien im Brennpunkt auf RTL2. Weiterbildungen werden zwar beworben, müssen allerdings auch erbettelt werden und sind häufig nicht möglich, da der Workload zu hoch ist, um sich Zeit für Fort- und Weiterbildungen zu nehmen. Das erlangte Wissen kann auch oft nicht angewendet werden, da man zu sehr an alten Strukturen festhält.

Arbeitsbedingungen

Die Büros und deren Ausstattung ist gut, das Arbeitsklima beeinträchtigt die Bedingungen allerdings erheblich. Es wird viel Energie in regionale Charity-Events wie Steps for Life gesteckt, es gibt ein Kinderhaus und lokale Vereine werden ebenfalls unterstützt. Unnötiges Druckmaterial und die enorme unnötige KI-Nutzung zeugen allerdings kaum von Umweltbewusstsein.

Gleichberechtigung

Nach außen hin gleichberechtigt (und ausgewogenes Mann-zu-Frau-Verhältnis im Unternehmen), im täglichen Arbeitsalltag oft keine Gleichberechtigung, wenn man kein Mann ist. Der Umgang mit Älteren ist respektvoll, allerdings gibt es nicht viele ältere Kollegen...


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Fabian SpäthPersonalleitung

Danke für dein Feedback. Es freut uns, dass du Flexibilität und Teamatmosphäre positiv erlebt hast. Wir bedauern deine Erfahrungen mit Konflikten und respektlosem Umgang im Arbeitsalltag. Respekt und ein guter Austausch sind uns über alle Bereiche hinweg und nicht nur im eigenen Team sehr wichtig. Deine Kritik nehmen wir sehr ernst. Für ein vertrauliches Gespräch stehen wir dir gern zur Verfügung.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Jung und dynamisch – (Edit: Textpassage gestrichen)

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei RSU GmbH in Ulm gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte anfangen, die Expertise der Mitarbeiter zu schätzen und auch entsprechend zu nutzen und nicht versuchen, jeden Mitarbeiter in den „RSU-Style“ zu pressen. Eine gute Kombination aus vorhandenem „Spirit“ und neuen Einflüssen würde dem Unternehmen gut tun und langfristig dafür sorgen, dass neue Mitarbeiter zufriedenen wären und sich „gesehen“ fühlen.

Ich persönlich hätte mir eine andere Führungskraft gewünscht, die mir mehr Interesse und Unterstützung entgegenbringt (Edit: Textpassage gestrichen), sodass hier auch eine entsprechende Leistung erbracht werden kann. Es ist keine Schande zuzugeben, dass man als Führungskraft nicht geeignet ist und diese Position an jemanden abzugeben, der die Qualifikationen hierfür hat. Teilweise werden Mitarbeiter willkürlich auf neue Positionen gesetzt ohne die entsprechenden Qualifikationen hierfür zu haben, nur weil man ggf. eine bestimmte Fähigkeit besitzt, die aktuell benötigt wird.

Generell sollte an der Feedbackkultur und der Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern gearbeitet werden. Verbesserungspotenzial gibt es bei jedem einzelnen Mitarbeiter – hierfür sollte allerdings auch die entsprechende Hilfestellung geboten werden.

Der Konkurrenzkampf zwischen den Sparten und Abteilungen kann motivierend sein - In diesem Ausmaß schadet es jedoch der Atmosphäre und dem Miteinander. Hier sollte aktiv daran gearbeitet werden, die Abteilungen wieder näher zueinander zu bringen und ein gewisses Grundverständnis für die Arbeit anderer entwickelt werden.

(Edit: Ergänzung) Nachdem mein ehemaliger Arbeitgeber meine Bewertung offline nehmen lassen wollte, hier noch eine Ergänzung: Vielleicht sollte die Zeit lieber in die Mitarbeiter investiert werden, die noch da sind, statt in die Bewertungen ehemaliger Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre innerhalb des eigenen Teams war super. Auch innerhalb der IT war diese größtenteils gut – Reibungspunkte gibt es immer.

Das Verhalten der Sparten gegenüber der „Dienstleistungsabteilungen“ wie der IT war sehr durchwachsen. Teilweise wurde hier sehr abwertend und herablassend gesprochen und deutlich gemacht, dass die Sparten „das Geld verdienen“. Durch die Sparten-Trennung wird ein enormer Konkurrenzkampf gefördert - Jede Sparte fühlt sich als die Wichtigste.

Wurden Prioritäten nicht entsprechend der Ansprüche der Sparten gesetzt, wurde schnell die Geschäftsführer-Karte gespielt und man musste gezwungenermaßen Aufgaben unterbrechen, vermeintlich wichtigere Themen zu bearbeiten. Fehlerhaft oder falsch kommunizierte Anforderungen waren die Schuld der IT. Kurzfristige Änderungswünsche waren an der Tagesordnung – Verständnis für die Mehrarbeit ging gen null.

Änderungen der Prioritäten durch die Geschäftsführung waren an der Tagesordnung und wurden mit dem „RSU-Style“ begründet.

Oft habe ich die Wertschätzung untereinander stark vermisst. Ein „Danke“ für die geleistete Arbeit oder schnelle Reaktion auf Anfragen und Probleme gab es eher sporadisch.

Image

Das Image nach Außen kann ich schlecht beurteilen, da ich im beruflichen Kontext kaum Kontakt zu Kunden oder Lieferanten hatte. Innerhalb der Firma hat das Image in den letzten Jahren enorm gelitten. Der Ton wurde harscher, der Druck größer und (Edit: Textpassage gestrichen) Stimmung sank.

Zu Beginn des Jahres wurden einige Kollegen aus „betrieblichen Gründen“ gekündigt, was bei (Edit: Textpassage gestrichen) einigen Mitarbeitern natürlich dazu geführt hat, dass diese Angst um ihren Job haben. Die Wahl der Leute war dabei für viele nicht nachvollziehbar (Edit: Textpassage gestrichen) – die Kommunikation diesbezüglich lies auch eher zu wünschen übrige; teilweise hat man nicht einmal mitbekommen, dass Kollegen gegangen sind. Solche Aktionen führen unweigerlich auch zum Vertrauensverlust innerhalb der eigenen Reihen, sodass das Image hier merkbar an Schaden genommen hat.

Work-Life-Balance

Einer der wenigen Punkte, bei denen RSU wirklich Vorreiter ist und dem Arbeitnehmer die Möglichkeit gibt, das Privatleben mit dem Berufsleben zu vereinbaren. Zumindest in der IT gab es keine festen Zeiten. Termine zu Randzeiten gab es meist nur, wenn wirklich was Dringendes anstand oder in vorheriger Absprache. Früher Feierabend, später anfangen oder auch zwischendurch eine längere Pause war fast immer möglich. Auch der Arbeitsbeginn war sehr flexibel - manche Kollegen haben bereits um 4 Uhr angefangen, andere erst um 11 Uhr – alles kein Problem. Überstunden hatte man selbst in der Hand – Ich hatte nie das Gefühl, dass es „Pflicht“ war.

Karriere/Weiterbildung

Wenig Spielraum für eine Entwicklung nach oben. Weiterbildungen werden groß angepriesen, letztlich wird aber auch hier versucht enorm einzusparen. Aus einer intensiven Schulung vor Ort wurde beispielsweise ein Zugang zu einem Online-Portal mit Videos.

Gehalt/Benefits

Beim Gehalt herrscht leider eine enorme Kluft. Insbesondere bei den Entwicklern gibt es enorme Unterschiede, teilweise von mehreren Zehntausend Euro – auf die Berufserfahrung und das Know-How kam es, meiner Einschätzung nach, nicht wirklich an. Für meinen Job war das Gehalt angemessen, leider hat sich daran in den knapp 2,5 Jahren aber auch nichts getan – Der Wunsch nach einer Gehaltsanpassung wurde schlichtweg ignoriert; Erklärungen gab es hierzu nicht.

Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, keine Vermögenswirksamen Leistungen, (Edit: Textpassage gestrichen).

Seit 3 Jahren gibt es eine Gewinnbeteiligung.

RSU wirbt mit vielen Benefits wie Jobrad, Obstkorb, Getränke, Süßigkeiten, 2x die Woche Essen und Gutscheinen, was generell ein nettes Goodie ist, von dem man allerdings seine Miete nicht bezahlen kann. Inzwischen wurden diese auch enorm eingekürzt, sodass neue Mitarbeiter z.B. kein Jobrad mehr erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des eigenen Teams ist der Zusammenhalt und auch die Unterstützung meistens gut.

Leider besteht zwischen den Sparten ein enormer Konkurrenzkampf, bei dem versucht wird, sich gegenseitig auszustechen und auch gegenüber anderen Abteilungen deutlich zu machen, dass man „das Geld verdient“ und Anforderungen natürlich absolute Priorität haben. Der Ton wird hier teilweise sehr rau, was oft mit „RSU-Style“ weg gelächelt wird – selbst wenn jemand wutentbrannt aus einem Meeting stürmt und die Türe hinter sich zuknallt.

Umgang mit älteren Kollegen

In der IT war der Umgang mit älteren Kollegen immer sehr positiv – das Alter war quasi irrelevant. Generell gibt es aber sehr wenige ältere Mitarbeiter, sodass dies schwer zu beurteilen ist.

Vorgesetztenverhalten

Leider fehlt es hier an allen Ecken an Führungskompetenz – diese scheint bei der Wahl der Führungskraft auch eher zweitrangig.

Unterstützung bei der persönlichen Weiterentwicklung oder bei Problemen – Fehlanzeige. Positives Feedback gab es so gut wie nie; negatives Feedback wurde zwar angebracht - gerne auch in größerer Runde statt im One-on-One – auf die Frage nach Verbesserungsvorschlägen oder wie man ein Problem angehen sollte, gab es leider nie eine adäquate Antwort.

Auf konstruktives Feedback gegenüber der Führungskraft wurde oft eher allergisch reagiert. Dies spiegelt nach meiner Wahrnehmung die generelle Feedbackkultur im Unternehmen wieder. Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern wird nicht zum Ausdruck gebracht oder ist schlichtweg nicht existent.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind alle mit höhenverstellbaren Tischen, Bildschirmen und Co. Ausgestattet. Auch für Zuhause bekommt man eine entsprechende Ausstattung.

Je nachdem in welchem Büro in Ulm man sitzt, kann es recht laut sein, was das konzentrierte Arbeiten bedingt durch die Lautstärke erschwert. Die Büros wurden viel rumgewürfelt – (Edit: Textpassage geändert) Eine Zeit lang saßen wir an einem für mich ungeeigneten Ort ohne direkte Frischluft und mit hohem Geräuschpegel. Nach mehrmaligen Gesprächen diesbezüglich wurde eine „Lösung“ gefunden indem ein anderes Team sein „Büro“ mit uns tauschen musste, was auch keine Lösung sein kann.

Kommunikation

Viel Gerede – wenig Inhalt!
Oft werden völlig belanglose oder nur für Teile der Mitarbeiter relevante Informationen sehr ausführlich breitgetreten. Wichtige Informationen bezüglich Änderungen, Zielen und der Vision werden gar nicht oder „unfertig“ kommuniziert. Oft ändert sich die Meinung der Geschäftsführung und der Führungskräfte täglich, sodass auf erhaltene Informationen kein Verlass ist.

Es werden Unmengen an Meetings – teilweise mit einer riesigen Anzahl an Teilnehmern – abgehalten, aus denen man oft ohne Ergebnisse oder nur mit einem Bruchteil an relevanten Informationen hinausgeht, sodass weitere Meetings anstehen. Die Relevanz dieser Meetings wird oft völlig fehlinterpretiert sodass wichtige Akteure im Meeting fehlen oder wahllos zusätzliche Teilnehmer eingeladen werden.

Zwischen den Abteilungen gibt es wenig Kommunikation bzgl. anstehenden Projekten, Organisation, Prozessen und Vision. Dadurch haben die anderen Abteilungen oft keinen Überblick über die Strukturen und das Arbeitspensum. So wurde oft das Bild vermittelt, die IT würde nicht schnell genug arbeiten und man müsste lange warten, ohne über etwaige Hintergrundprozesse und Abhängigkeiten informiert zu sein

Gleichberechtigung

In Führungspositionen herrscht leider ein starkes Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen. Es gibt eine Hand voll weiblicher Führungskräfte – meist in den kleinen Sparten.

Bei den Gehältern, die mir bekannt sind, könnte man darauf schließen, dass es eine große Gender-Pay-Gap gibt. Durch die fehlende Transparenz der Gehälter und dem ausdrücklichen Wunsch, nicht über sein Gehalt zu sprechen – Ich nehme an, um genau diese Unterschiede zu verschleiern – lässt sich dies aber nicht sicher sagen. Mit der Überarbeitung und in Kraft treten des Entgelttransparenzgesetzes (EntgTranspG) wird diese Gehaltsdifferenz aber ggf. offengelegt.

Interessante Aufgaben

Die RSU bietet viele spannende Themen und Aufgaben sowie ein großes Entwicklungspotenzial. Leider kommt man oft nicht dazu, diese auch anzugehen, da die Arbeitszeit meist bereits durch neue Anforderungen an das System und die Fehlerbehebung durch „Altlasten“ ausgereizt wird.

Generell schien mir das Unternehmen eher reaktiv als proaktiv. Auf Bugs im ERP-System wurde reagiert - die Ursache oft aber nicht behoben. Ideen zur Verbesserung des Systems und der Behebung von wiederkehrenden Problemen wurden oft mit der Aussage „es funktioniert doch“ abgetan. Oft wurde zugunsten einer schnelleren, kostengünstigeren Lösung bewusst weitere technische Schuld aufgebaut.

Auch bei der Umsetzung dieser Aufgaben wird selten auf die Erfahrung neuer Mitarbeiter gesetzt, sondern alles weiter im „RSU-Style“ umgesetzt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Fabian SpäthPersonalleitung

Danke für dein Feedback. Es freut uns, dass du Teamzusammenhalt und Flexibilität positiv erlebt hast. Wir bedauern deine Erfahrungen mit Führung, Wertschätzung und Kommunikation. Ein gutes Miteinander ist uns sehr wichtig; ob persönlich, schriftlich oder in einer Mitarbeiterbefragung: Feedback nehmen wir ernst und nutzen es zur Weiterentwicklung. Für ein vertrauliches Gespräch stehen wir bereit.

Sehr gut

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei RSU GmbH in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nix

Verbesserungsvorschläge

Nix

Arbeitsatmosphäre

Gut

Image

Gut

Work-Life-Balance

Gut

Karriere/Weiterbildung

Gut

Gehalt/Benefits

Gzt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut

Kollegenzusammenhalt

Gut

Umgang mit älteren Kollegen

Gut

Vorgesetztenverhalten

Gut

Arbeitsbedingungen

Gut

Kommunikation

Gut

Gleichberechtigung

Gut

Interessante Aufgaben

Gut

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Junges Unternehmen mit viel Potenzial und einigen Problemen

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei RSU GmbH in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die abwechslungsreiche Arbeit mit den unterschiedlichsten Kundengruppen führt zu einem spannenden Alltag, die persönlichen Kompetenzen jedes einzelnen werden gefördert und bestmöglich eingesetzt, sodass der Arbeitsalltag fernab der oben genannten Probleme grundsätzlich Spaß macht. Vor allem die Kollegen halten einen hier immer bei Laune.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gleichzusetzen mit meinen Verbesserungsvorschlägen.

Verbesserungsvorschläge

Neben dem Punkt Gehälter bzw. Wertschätzung gegenüber normalen Arbeitnehmer (Gehälter und Wertschätzung gegenüber Führungskräften kann und möchte ich nicht einschätzen) sollte für eine bessere Work-Life-Balance vor allem im Vertrieb gesorgt werden. Die hohe Arbeitsauslastung verbunden mit ständigem Stress sind nicht gesund, oft drehen sich die Gedanken nach Feierabend weiter
um die Arbeit und es kann nicht abgeschalten werden.
Das Thema Mitarbeiterbevorzugung darf nicht aus dem Blick geraten, hier stehen die Vorgesetzen oft an der Grenze und können Chaos, Unzufriedenheit und Missgunst noch gerade so abwenden.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre im Team selbst ist hervorragend, mit den meisten Kollegen kommt man sehr gut aus. Es wird einem so gut es geht immer weiter geholfen und bei Problemen mit Kundschaft oder auch Kollegen kann auf den Verkaufsleiter oder im Zweifelsfall die Geschäftsführung zugegangen werden. Während der Sommer- und Wintersaison ist das Stresslevel durch die hohe Arbeitsbelastung deutlich erhöht und es kommt zu kleineren Spannungen, dadurch sind Kollegen und Vorgesetzte manchmal etwas kurz angebunden. Für einzelne Mitarbeiter wichtige Dinge im Bezug auf Kunden, Lieferanten oder auch den Mitarbeiter selbst werden dann auch als "unwichtig" bei Vorgesetzten abgetan.

Image

Das Image verbaut sich RSU einfach selbst. RSU ist eigentlich ein top Unternehmen, durch hohe Fluktuation aufgrund zu hoher Arbeitsauslastung, zu wenig Arbeitsausgleich in Kombination mit schlechten Gehältern macht das Unternehmen für interessierte Arbeitnehmer unattraktiv.
Rein von der Kundenseite ist das Image deutlich besser zu betrachten. Die Preise sind für den Großteil der Produkte mehr als in Ordnung, die Vielfalt ist sehr groß und die Lieferzeiten sind akzeptabel, sofern nicht gerade Reifen oder Felgen während der Saison bestellt und am nächsten Tag erwartet werden.

Work-Life-Balance

Ganz abhängig von der Jahreszeit und auch Abteilung. Das Thema Gleitzeit spielt im ganzen Unternehmen eine große Rolle und kann in nahezu jeder Abteilung umgesetzt werden. Durch eine Art Schichtbetrieb im Vertrieb sind die Arbeitszeiten hier starr, es gibt einen Arbeitsbeginn und ein Arbeitsende. Natürlich kann auf Nachfrage bzw. nach Abklären später gekommen oder früher gegangen werden, ein richtiges Gleitzeitsystem sehe ich hier allerdings nicht. Großer Minuspunkt: Durch die Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr wird im Schichtsystem roliert, sodass jeder Vertriebler regelmäßig in der Spätschicht arbeitet.
Während der Saisonzeiten kann das Privatleben nahezu vergessen werden, sofern man nicht die klassische 9-to-5 Mentalität lebt und einem nach Feierabend alles egal ist. Wenn man den nächsten Arbeitstag nicht mit ~100 Mails oder mehr starten möchte ist also tägliche Mehrarbeit gefordert.

Karriere/Weiterbildung

Schwieriges Thema. RSU bietet jedem interessierten und motivierten Mitarbeiter die Möglichkeit sich sowohl innerbetrieblich als auch außerbetrieblich zu entwickeln und neue Dinge zu lernen. Die Führungspositionen sind im Unternehmen allerdings mit jungen tatkräftigen Führungskräften belegt. Sofern eine Stelle mit Führungsposition angestrebt wird scheint der Weg hier auf die nächsten Jahre allerdings verbaut zu sein. Wer Karriere machen und sich ranghöhere Positionen erarbeiten möchte ist hier aus meiner Sicht zumindest mittelfristig falsch.

Gehalt/Benefits

Kurz und knapp: Miserabel
Größtes Manko am Unternehmen RSU GmbH: Wertschätzung
Neben einem knapp bemessenen Gehalt wird weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld vergütet. Den Punkt aus einer der früheren Bewertungen, dass diese zugunsten höherer Gehälter umgelegt wurden kann sich RSU auf gut Deutsch in die Haare schmieren. Neben dem schlechten Gehalt wird Mehrarbeit vor allem während der Saisonzeiten zwar nicht vorausgesetzt, doch aber von jedem einzelnen betroffenen Mitarbeiter erwartet. Die Wertschätzung gegenüber jener Mehrarbeit oder allgemein dem Arbeitsaufwand steht in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit. Wertschätzung kann nebenbei gesagt auch in nicht monetärer Weise
stattfinden, aber auch hier ist sich RSU zu schade, in irgendeiner Form an die Mitarbeiter heranzutreten. Eines der seltenen "Danke" von Führungskräften hilft dann leider auch nicht mehr aus dem Motivationstief.
Pluspunkt: Hier scheint sich tatsächlich was zu ändern. Die Gehälter sind zwar weiter großteils einfach schlecht, jedoch kommen Dinge wie Mitarbeiterfahrräder oder Gutscheine für den Shop dazu.
Minuspunkt: Davon kann ich meine Miete auch nicht bezahlen.
Fazit: Mehr als 1 Stern kann ich hier nicht geben!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch das Dropshipping wird zwar der Warenweg mit Zwischenstation RSU umgangen, allerdings werden die Produkte aus teilweise ganz Europa an Kunden verschickt, bei denen ein Lieferant wenige Kilometer weiter sitzt, nur um ein paar Cent zu sparen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist großteils sehr gut. Wie in jedem
Unternehmen gibt es leider das ein oder andere schwarze Schaf, welches schlechte Stimmung ins Team bzw. Unternehmen bringt. Die Personen grenzen sich meist selbst aus was Teamaktivitäten oder auch die Kommunikation während der Arbeitsprozesse. Tipp an die Geschäftsführung: Augen auf und auf die Personen zugehen, die Stimmung innerhalb einzelner Teams verschlechtert sich hier teilweise erheblich, es wird ungern mit entsprechenden Kollegen kommuniziert und zusammengearbeitet.
Auch außerhalb der Arbeit besteht Kontakt zu vielen Kollegen und es werden außerbetriebliche Aktivitäten unternommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt recht wenig ältere Kollegen. Die älteren Kollegen werden von den jüngeren oder kürzer im Unternehmen tätigen Mitarbeitern jedoch sehr geschätzt, der Erfahrungsschatz ist sehr riesig und es kann jeder von den Kollegen lernen und die für sich wichtigen Informationen rausfiltern. Auch die älteren Kollegen sind genauso in Betriebsaktivitäten eingebunden wie der deutlich größere junge Arbeitnehmeranteil.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist bis auf oben genannte
Spannungspunkte während der Saisonzeiten nahezu tadellos. Bei persönlichen oder geschäftlichen Anliegen kann auch kurzfristig auf Vorgesetzte zugegangen werden. Sofern es sich um größere Dinge handelt wird nach einem zeitnahen Termin zur Klärung gesucht. Ein respektvoller Umgangston sowie Behandlung auf Augenhöhe sind hier Grundvoraussetzungen, die jederzeit erfüllt sind.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsausrüstung ist wirklich top. Neben einer kompletten Ausrüstung für Bürotage steht die Möglichkeit zum HomeOffice in begrenzter Tagesauslastung zur Verfügung. Neben einem Geschäftslaptop ist eine zweite Ausrüstung für zuhause damit inkludiert. Im Büro ist jeder Arbeitsplatz mit höhenverstellbaren Tischen und entsprechend angebrachten Tischleuchten Marke Eigenkonstruktion ausgestattet. Neben kostenfreien Snacks stehen ebenso Getränke zur Verfügung.

Kommunikation

Die Kommunikation lässt manchmal zu wünschen übrig. Es sind sehr viele unnütze Infos aus Abteilungen, die einzelne Mitarbeiter nicht unbedingt betreffen, die per Mail oder interne Kommunikationsmittel herangetragen werden. Wichtige Informationen werden teilweise jedoch nicht an die Betroffenen übermittelt, sodass Missverständnisse und Unzufriedenheiten entstehen. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen (zwischen den Kollegen) ist sehr gut, es kann auf nahezu jeden Mitarbeiter zugegangen werden. Zwischen den Abteilungsleitern scheint manchmal
eine Kommunikationslücke nach dem Motto "Die linke Hand weiß nicht was die Rechte tut" zu bestehen. Großes Minuspunkt: Zu wenig Informationen, was die IT-Abteilung betrifft. Durch teilweise selbst entwickelte Systeme ist der prozentuale Anteil der ITler deutlich größer als bei anderen Unternehmen. Trotz der hohen Anzahl der Beschäftigten im Bereich IT kommen sehr wenige Information, was genau passiert, wie sich Prozesse, Systeme, Websites & Co. verändern.

Gleichberechtigung

Es wird darauf geachtet, dass die Stärken jedes Mitarbeiters ausgespielt werden. Entsprechend wird geschaut, dass jeder dem Gebiet zugeordnet wird, in dem er sich am Wohlsten fühlt und die beste Leistung bringen kann. Einige kleinere Bevorzugungen einzelner Mitarbeiter gibt es leider trotzdem, jeder Vorgesetzte hat auch seine Lieblinge, das kann man leider nicht ändern. Bitte unbedingt darauf achten, dass dies im Rahmen bleibt und bei den restlichen Arbeitnehmern nicht das Gefühl aufkommt, dass einzelne Personen komplett bevorzugt werden. Der Flurfunk ist hier manchmal schneller als man denkt und bei zu großen Ausmaßen kippt die Stimmung hier sehr schnell.

Interessante Aufgaben

Der Arbeitsalltag ist durch ein sehr weiß gefasstes Aufgabengebiet sehr abwechslungsreich. Spezifischere Aufgaben sind an Hauptverantwortliche vergeben, sodass sich jeder neben dem Hauptgeschäft auch auf seinen eigenen Verantwortungsbereich konzentrieren kann und muss.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r ehemalige/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank für diese ausführliche, wertschätzende Bewertung und die konstruktive Kritik. Wir freuen uns sehr über die positiven Aspekte und nehmen uns die Kritik sehr zu Herzen. Wir machen uns zu allen Punkten intensiv Gedanken, die wir hier auch gerne teilen möchten:

Schön, daß unsere Philosophie, jede/n Mitarbeiter/in nach ihren/seinen Vorlieben und Stärken einzusetzen, gesehen und auch als positiv wahrgenommen wird. Trotz unseres Wachstums bleiben wir flexibel und beweglich und suchen für jede/n die passende Lösung. Dadurch können wir die Potentiale möglichst optimal ausnutzen. Besonders unser Team-Spirit und der Zusammenhalt sind dabei wirklich etwas ganz Besonderes!

Ja, wir haben - besonders in Saisonzeiten - eine hohe Arbeitsauslastung. Als stark wachsendes und am Markt erfolgreiches Unternehmen freuen wir uns über die große Nachfrage und sind natürlich kontinuierlich dabei neue Team-Mitglieder zu finden (einen Überblick geben hier die Stellenausschreibungen auf unserer Homepage) sowie unsere Strukturen, Prozesse und Arbeitsabläufe zu optimieren. Unsere neue Spartenorganisation (ab Mai 2022) soll unter anderem die Arbeitsverteilung verbessern (Konzentration innerhalb der Sparte auf nur noch eine Produktgruppe) und kann damit auch nachhaltig das saisonale Stress-Level reduzieren.

Die Kritik zum Thema `Mitarbeiterbevorzugung´ ist für uns nicht ganz nachvollziehbar, da jede/r Mitarbeiter/in die gleichen Benefits (z.B. Belegschaftsrabatt, Sachgutschein, Jobrad, Teilnahme an Events, Snacks & Drinks, Prämie für Mitarbeiterwerbung, Homeoffice etc.) erhält. Jede Kritik und Anregung wird gleichermaßen ernst genommen und die Türen der Vorgesetzten sowie der Personalabteilung sind wortwörtlich immer offen! Manchmal entstehen aber leider Unzufriedenheiten, wenn zu offenen Themen noch keine offizielle Information geflossen ist. Dies ist uns bewusst und wir arbeiten an einem verbesserten Kommunikations- und Informationsfluss.

Natürlich “menschelt” es auch bei uns! In Zeiten hoher Anspannung (Saison) kann es dann natürlich dazu kommen, daß jemand mal “kurz angebunden” ist. Hier geht es aber eher darum, durch knappe Infos Zeit zu sparen, um sich voll den vielen Kundenanfragen widmen zu können. Im Team können wir das aber wunderbar auffangen. Vor allem neue Kollegen/innen bestätigen immer wieder, wie gut der Zusammenhalt ist und wie sehr sich gegenseitig immer geholfen wird.

Wir sind sehr froh darüber, daß wir trotz unseres starken Wachstums eine im Branchenvergleich wirklich sehr geringe Fluktuationsquote und viele langjährige Mitarbeiter/innen haben. Auch kommen immer wieder ehemalige Mitarbeiter/innen zu uns zurück, die kurzfristig woanders “reingeschnuppert” haben. Dies ist für uns natürlich die beste Bestätigung, daß wir auf dem richtigen Weg sind und sich unsere Mitarbeiter/innen bei uns gut aufgehoben und wohl fühlen.

Ja, wie in jedem Unternehmen, das kunden- und serviceorientiert arbeitet, müssen die Mitarbeiter/innen (im Kundenservice) zu den Öffnungszeiten für die Kunden zur Verfügung stehen. Dies wird allen Bewerbern/innen klar im Vorstellungsgespräch erläutert! Durch ausgeklügelte Schichtsysteme unter Berücksichtigung möglichst vieler Mitarbeiterwünsche, gelingt es uns (fast) jede gewünschte Arbeitsverschiebung zu gewähren. Unser Zeiterfassungssystem ist hier minutengenau und sehr flexibel, so dass alles abgebildet werden kann - sei es ein früherer oder späterer Arbeitsbeginn/ -ende oder auch mal eine (stunden-)lange Pause zwischendurch (wenn z.B. ein Handwerker kommt etc.). Auch 1-3 Tage Homeoffice pro Woche auf Wunsch machen die Work-Life-Balance besonders gut möglich. Die Spätschicht übernimmt jede/r Mitarbeiter/in bisher nur ca. 5-6 x pro Jahr. Um dies künftig ganz zu vermeiden, arbeiten wir derzeit an einer anderen Lösung. Viele Mitarbeiter/innen schätzen die Möglichkeit aber auch mal eine Woche zu haben, in der man Vormittags frei hat und private Termine oder Besorgungen legen kann. Die Überstunden aus der Saison können 1:1 wieder als Freizeitausgleich genommen werden und zwar auch mehrere Wochen am Stück - so haben viele Mitarbeiter im Sommer bis zu 6 Wochen Urlaub und können sich hier größere Reisen, Projekte oder einfach Freizeit in der Sonne im Freibad gönnen.

Sehr gerne unterstützen wir unsere Mitarbeiter/innen bei ihren Weiterbildungsplänen, sowohl arbeitszeitlich als auch finanziell und freuen uns über die Fortbildungsambitionen. Wir bieten Inhouse-Seminare (z.B. Verhandlungs- oder Telefonschulungen), Seminare bei Weiterbil- dungsträgern (Fachwirtweiterbildungen u.Ä.) und interne Schulungen (z.B. Umgang mit Excel, etc.) an. Durch die aktuelle Umstrukturierung in eine Spartenorganisation haben wir erst kürzlich wieder äußerst attraktive Leitungs-Positionen aus den eigenen Reihen besetzt. Durch unser agiles Wachstum bilden sich immer wieder neue Strukturen und somit Karrrieremöglich- keiten in viele Richtungen (z.B. auch durch Übernahme von mehr Verantwortung und Sonder- aufgaben im Arbeitsbereich). Darüber hinaus kann sich jede/r zu jeder Zeit mit ihren/seinen Ideen und Verbesserungsvorschlägen einbringen und so unser Business bereichern und mitgestalten.

Das Gehalt ist natürlich immer ein sehr wichtiger Punkt. Bei der Gehaltsfindung spielen Branche, Unternehmensgröße und Bundesland einerseits und stellenbezogene Berufserfahrung andererseits eine zentrale Rolle. Wir liegen mit unseren Gehältern absolut im Branchenschnitt bei den genannten Kriterien. Für Angestellte ist natürlich mehr immer besser, daher bieten wir sehr viele zusätzliche Benefits zum Gehalt an. Diese sind vor allem auch steuer- und sozialversicherungsfrei, so daß man im Gegensatz zu einer Gehaltserhöhung wesentlich mehr netto “in der Tasche” hat. Die Miete zahlt sich damit nicht, das stimmt, aber z.B. bei Spritkosten (Tankgutschein) und Lebensmitteln (Mitarbeiterrabatt im Shop) kann viel eingespart werden.

Das Thema Wertschätzung wird offenbar sehr unterschiedlich wahrgenommen. Diese Kritik schmerzt uns tatsächlich sehr, da uns gerade dieses Thema enorm wichtig ist. Unsere Wertschätzung und Dankbarkeit für den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter/innen zeigen wir mit den vielen angebotenen Events wie unserem gemeinsamen Skifahren, dem Wanderwochenende, Pizza-Essen, Bowling, Kart-Fahren, kulturellen Angeboten, Feel-Good-Management, Geschenke zu persönlichen Anlässen, Weihnachtsfeier etc. sowie insbesondere auch den o.g. Benefits.
Leider konnten Events während der Corona-Zeit nicht stattfinden und fehlen daher sicherlich. Mittlerweile haben wir aber die gemeinsamen Aktivitäten wieder aufgenommen und freuen uns sehr darüber. Sollte ein “Danke” vom Vorgesetzten in der anstrengenden letzten Zeit zu kurz gekommen sein, nehmen wir dies gerne zum Anlass hier wieder besser zu werden.

Menschen ticken ja bekanntlich unterschiedlich und dies darf auch so sein. Jede/r erhält bei uns die Möglichkeit sich bei Teamaktivitäten anzuschließen, dies basiert aber absolut auf freiwilliger Basis. Wer das nicht möchte oder einfach nicht der Typ dazu ist, braucht sich auch nicht “verbiegen”. Trotzdem soll und muss innerhalb der Teams natürlich eine professionelle Kommunikation stattfinden, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten.

Die Kritik zum Punkt `Kommunikation´ ist auf jeden Fall berechtigt und unserem intensiven, schnellen Wachstum geschuldet. Wir wissen, daß wir hier noch Verbesserungsbedarf haben und arbeiten auch mit Hochdruck daran, den Informationsfluss zu verbessern und die Kommunikationskanäle zu optimieren. Neu ist z.B. ein monatliches Unternehmens-Update über alle Sparten hinweg, an dem jede/r Mitarbeiter/in remote teilnehmen kann. Über die neue Spartenorganisation wird der Informationsfluss nun auch generell besser gebündelt und kommt so bei den richtigen Adressaten an.

Abschließend gesagt sind wir bei RSU ein sehr kompetentes, fleißiges, kreatives, idealistisches, manchmal chaotisches, lustiges, liebenswertes und “menschelndes” Team, das immer zusammenhält, manchmal auch falsch abbiegt und wieder zurückfahren muss, aber immer nach vorne schaut und guter Dinge ist. Es läuft nicht immer alles glatt und wir machen nicht immer alles richtig, aber gemeinsam haben wir doch bisher alle Probleme gelöst und haben auch weiterhin viel vor!

Herzliche Grüße aus der
Personalabteilung der RSU GmbH