Sollte hier Dein Weg starten um Dich bei Ruby zu bewerben, dann sollte hier Dein Weg auch wieder aufhören!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ganz ehrlich: Zurzeit fällt mir absolut nichts Positives mehr ein. Das Unternehmen hat sich leider von einem ehemaligen Vorzeigearbeitgeber der Branche zu einem Arbeitgeber entwickelt, den man heute im Lebenslauf lieber meidet. Die guten Zeiten sind vorbei.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das würde das Feld hier sprengen. Am übelsten finde ich aber, dass regelmässig nach unserer Meinung gefragt wird. Aber NICHTS gefühlt davon umgestzt wird. Selbst die Beurteilung von Vorgesetzten wird konsequent ignoriert
Verbesserungsvorschläge
Seit der Übernahme durch IHG stehen scheinbar nur noch Konzernziele im Vordergrund. Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge der Belegschaft werden komplett ignoriert oder ausgesessen. Es gibt keine echte Feedbackkultur mehr. Wer die Missstände offen anspricht, hat hier keinen leichten Stand.
Arbeitsatmosphäre
Die Realität sieht anders aus als die Aussendarstellung. Es gibt eine extreme Arbeitsverdichtung und man kommt kaum hinterher. Da ständig Leute kündigen und neue kommen, gibt es kaum Konstanz.
Interessante Aufgaben / Kommunikation:
Es werden viele ungelernte Kräfte eingestellt, was zu Lasten der Qualität und der verbliebenen Mitarbeiter geht. Auf Absprachen oder zugesagte Arbeitszeiten kann man sich hier leider nicht verlassen. Flexibilität wird nur vom Arbeitnehmer erwartet.
Kommunikation
Sehr unübersichtlich. Wichtige Informationen gehen unter oder werden irgendwo im hauseigenen Netz auf Englisch versteckt. Man wird mit unsortierten Infos überhäuft, aber das Relevante kommt nur sporadisch an. Man arbeitet oft im Dunkeln, weil niemand so genau weiß, was eigentlich Sache ist.
Kollegenzusammenhalt
Unter den direkten Kollegen eigentlich gut, man sitzt ja im selben Boot. Allerdings wechseln die Mitarbeiter hier schneller, als man gucken kann. Es gibt ständig Kündigungen und Neuzugänge, was ein dauerhaft gutes Teaming fast unmöglich macht.
Work-Life-Balance
Nach außen wird groß mit einer 35-Stunden-Woche geworben, die Realität sieht aber anders aus. Überstunden sind völlig normal. Freie Tage werden oft gestückelt, sodass man sich kaum erholen kann. Es kommt regelmäßig vor, dass man 10 Tage am Stück durcharbeiten muss. Flexibilität wird hier leider nur von den Mitarbeitern erwartet. Das geht definitiv besser.
Vorgesetztenverhalten
Nach außen wird getan, als würde man zusammenhalten, aber das täuscht. Viele Vorgesetzte wirken komplett überfordert und sind in moderner Führung überhaupt nicht geschult. Es fehlt an Qualifikation und Professionalität. Statt das Team zu unterstützen, ist man eher mit Selbstdarstellung beschäftigt.
Interessante Aufgaben
Überhaupt nicht. Es wird versucht, absolut alles zu standardisieren – Franchise par excellence. Der Slogan „Make your own story“ ist reine Fassade; man darf die Geschichte nur so lange mitgestalten, wie sie genau in das vorgegebene Image passt. Die eigentlichen Aufgaben im Alltag sind dadurch extrem langweilig, eintönig und bieten keinerlei Raum für eigene Ideen oder Sinnhaftigkeit.
Gleichberechtigung
Die vermeintliche Gleichberechtigung ist reine Imagepflege. Frauen in Führungspositionen gibt es fast nur in den klassischen Abteilungen wie Housekeeping, HR und Interior. Im operativen Geschäft und auf Clusterebene wird die Führung weiterhin sehr einseitig besetzt. Hier wird nicht gelebt, was nach außen hin versprochen wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Die gelebte Altersstruktur passt überhaupt nicht zum Image der Vielfalt. Es gibt so gut wie keine älteren Angestellten im Betrieb. Das Thema Vielfalt und Diversität wird hier anscheinend sehr einseitig ausgelegt.
Arbeitsbedingungen
Sehr anstrengendes Arbeitsumfeld. Es herrscht eine spürbare Kultur der Überwachung, was den ohnehin schon hohen Druck im Alltag nur noch weiter verstärkt. Vertrauen in die Mitarbeiter sieht anders aus.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Reine Fassade für die Außenwirkung. Das Thema Nachhaltigkeit wird für die PR großgeschrieben, aber die tatsächliche Umsetzung im Betrieb ist extrem grenzwertig. Hier klaffen Schein und Sein meilenweit auseinander
Gehalt/Benefits
Absolut nicht mehr zeitgemäß. Früher war die Bezahlung fair, heute hinkt sie dem Markt hinterher. Anpassungen gibt es kaum, und wenn, fallen sie verschwindend gering aus. Die angepriesenen Benefits werden immer weiter abgebaut oder sind an so viele bürokratische Hürden geknüpft, dass sie im Alltag wertlos sind.
Image
Der Ruf zehrt stark von vergangenen Zeiten. Es werden zwar immer noch fleißig Branchen-Awards gesammelt, aber das Image in der Fachwelt bröckelt massiv. Im Austausch mit anderen Hotel-Kollegen hört man viel Kritisches. Ein echter Karrieresprung ist die Station im Lebenslauf leider nicht mehr.
Karriere/Weiterbildung
Die internen Weiterbildungsangebote sind reine Zeitverschwendung für die eigene Karriere. Alles ist komplett auf das hauseigene System abgestimmt und außerhalb nichts wert. Auch Beförderungen und Titel haben in der restlichen Hotelbranche leider kein hohes Ansehen. Wer hier aufsteigt und wechselt, merkt schnell, dass man auf dem freien Markt oft deutlich weiter unten wieder anfangen muss.

