9 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Als erfahrene Führungskraft im Automotive-Umfeld wurde meine Bewerbung abgelehnt. Einen Monat später sind beide Stellenanzeigen als Niederlassungsleitung (m/w/d) im Automotive-Umfeld noch immer auf der Homepage.
Da drängt sich eine unangenehme Frage auf: Wird hier überhaupt ernsthaft gesucht – oder werden Stellenanzeigen einfach als Firmenwerbung benutzt?
Der „Automotive-Bezug“ steht lediglich im Titel. In den eigentlichen Aufgaben und Anforderungen findet sich davon praktisch nichts. Stattdessen: Führung, Logistik, Prozesse, KPIs, Budget, Kosten und Kundenverantwortung – Standardanforderungen, die in nahezu jeder Branche gelten.
Eine Absage ist selbstverständlich legitim. Aber wenn die Stellen einen Monat später weiterhin ausgeschrieben sind, sollte man sich schon fragen: Was genau wird hier eigentlich gesucht – und gibt es diese Positionen überhaupt?
Wenn beide Jobs tatsächlich nicht existieren, sollte das Unternehmen konsequent sein und die Stellenanzeigen ab sofort löschen. Denn Bewerber investieren Zeit und Vertrauen. Wer ernsthafte Kandidaten sucht, sollte auch ernsthaft und transparent kommunizieren.
Ich habe mich vor rund zwei Monaten auf eine Position als Personalreferentin bei der Rudolph Logistik Gruppe beworben. Die Rückmeldung ließ lange auf sich warten, und als ich schließlich eine Antwort erhielt, handelte es sich um eine standardisierte Absage für einen Ausbildungsplatz – obwohl ich mich auf eine Fachposition im HR-Bereich beworben hatte.
Ein derart offensichtlicher Fehler im Bewerbungsprozess wirkt nicht nur unprofessionell, sondern vermittelt leider auch den Eindruck, dass Bewerbungen weder sorgfältig gelesen noch korrekt zugeordnet werden. Besonders kritisch ist das in einem Unternehmensbereich, der für Personalgewinnung und Kommunikation verantwortlich ist.
Diese Erfahrung lässt an der fachlichen Kompetenz und Sorgfalt innerhalb der HR-Abteilung zweifeln und hinterlässt das Gefühl, dass Bewerbende eher als Nummer denn als potenzielle Fachkräfte wahrgenommen werden. Schade – gerade in Zeiten von Fachkräftemangel sollte der Umgang mit Bewerbungen deutlich mehr Wertschätzung und Genauigkeit zeigen.
Fazit:
Der Bewerbungsprozess war enttäuschend und unpersönlich. Ich wünsche dem Unternehmen dennoch, dass es in Zukunft professioneller mit Bewerbenden umgeht.
Für ein 30-minütiges Erstgespräch (das unternehmensintern übrigens als "Speed-Dating" bezeichnet wird) sollte man einen Bewerber nicht vor Ort vorstellig werden lassen; dafür gibt es schließlich Tools wie etwa Microsoft Teams etc.
Nach dem Erstgespräch wurde man über den weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses weitestgehend im Unklaren gelassen ("Wir melden uns!"). Das Mindeste wäre es jedoch gewesen, einen zeitlichen Rahmen für die Rückmeldung zu nennen.
Sowohl im Erst- als auch im Zweitgespräch wurden weit überwiegend die gleichen Fragen gestellt. Derartige (überflüssige) Redundanzen wären jedoch vermeidbar gewesen, wenn man sich nach dem Erstgespräch entsprechende Notizen gemacht hätte.
Es zeugt beileibe nicht von Wertschätzung, wenn man einem Bewerber gegenüber sagt, dass man erst noch abwarten wolle, ob sich nicht doch noch "bessere Kandidaten" finden ließen. Das kann man sich sicher gern denken, aber es dann tatsächlich auszusprechen, dürfte unter zwischenmenschlichen Gesichtspunkten nicht der geschickteste Schachzug sein.
Es wurden seitens des*der HR-Mitarbeiter*in Fragen gestellt, die erkennen ließen, dass man mit der Funktion der zu besetzenden Stelle nicht vertraut war. Insofern frage ich mich ehrlich gesagt, wie man auf dieser Basis fundierte Personalentscheidungen treffen will?
Letztlich wurde auch im Zweitgespräch über wirklich elementare Bestandteile eines möglichen Beschäftigungsverhältnisses (wie z. B. das Gehalt etc.) kein einziges Wort verloren.
Die Begrüßung am Empfang war sehr positiv, dort waren wirklich freundliche und empathische Mitarbeiterinnen involviert.
Die Atmosphäre während des Gesprächs war sehr merkwürdig, angespannt und distanziert, auch innerhalb des Rudolph-Teams. Das Gespräch wurde seitens Rudolph ausschließlich vom Geschäftsführer geführt.
Es entstand keine wirkliche Gesprächssituation, nach jeder Frage des Geschäftsführers schaute er sofort in sein Smartphone und begann dort zu tippen. Dies habe ich als extrem respektlos und desinteressiert empfunden.
Meine eigenen Fragen wurden alle beantwortet, dennoch hatte ich auch dabei das Gefühl, dass die Antworten nur abgespult wurden.
Die mögliche Stelle habe ich als sehr interessant und passend empfunden, habe aber während des Gesprächs massive Zweifel bekommen.
Dennoch hätte ich gerne ein zweites Gespräch wahrgenommen, um noch einmal tiefer einzutauchen.
Mir wurde eine Rückmeldung innerhalb der selben Woche zugesichert, diese ist nie gekommen, auch nicht nach mehreren Wochen.
Schade, aber so wird die Branche es nicht schaffen, ihren schlechten Ruf zu verlieren.
Gem. QMS auch Kommunikation mit Bewerbern führen; über Entscheidung wäre Information wünschenswert, so hänge ich in der Luft
Es war ein sehr angenehmes, lockeres Gespräch im Dialog.