Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Rudolph 
Logistik
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Kritik löschen statt Probleme lösen und dabei die letzten guten Mitarbeiter vertreiben!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei RUDOLPH LOGISTIK GRUPPE in Gudensberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die wenigen Kolleginnen, die trotz des schwierigen Arbeitsklimas noch echten Zusammenhalt gezeigt und sich gegenseitig unterstützt haben. Sie waren einer der wenigen Lichtblicke in einem ansonsten enttäuschenden Arbeitsumfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles Weitere.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsführung sollte dringend ihre völlig unzureichende Personaleinsatzplanung überdenken. Es kann nicht sein, dass zwei bis drei Beschäftigte dauerhaft die Arbeit von zehn Personen übernehmen müssen, während andere ihre Arbeitszeit mit privaten Telefonaten verbringen, kaum erreichbar sind und ihre Aufgaben offenbar vernachlässigen. Besonders erschreckend ist, dass ausgerechnet engagierte Beschäftigte, die Missstände ansprechen und das Unternehmen positiv verändern möchten, meiner Erfahrung nach regelrecht herausgeekelt werden oder das Unternehmen verlassen müssen. Währenddessen scheint mangelnde Arbeitsleistung weitgehend toleriert zu werden. Anstatt sich ernsthaft mit der Kritik auseinanderzusetzen und die offensichtlichen Missstände zu beheben, scheint es der Geschäftsführung wichtiger zu sein, negative Bewertungen entfernen zu lassen, doch das Löschen von Kritik löst keine Probleme, sondern zeigt nur, wie wenig man bereit ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Image

Hat sich in den letzten Jahren sehr verschlechtert. Wenn einem körperliche und psychische sowie seelische Gesundheit wichtig ist, dann rennt bzw. geht kein Arbeitsverhältnis mit diesem Arbeitgeber ein. Es gibt gute Gründe das in den letzten Jahren und besonders in den letzten Monaten die Fluktuation so angestiegen ist. Es wird von anderen Unternehmen über dieses hier gelacht, das sagt schon alles!

Work-Life-Balance

Eine gesunde Work-Life-Balance existiert in dieser Abteilung praktisch nicht. Überstunden sind an der Tagesordnung, teilweise bis zu drei Stunden täglich (auch länger). Wer das kritisiert, gilt schnell als unsolidarisch oder angeblich ungeeignet für den Job. Aufgrund katastrophaler Personaleinsatzplanung muss sogar der eigene Urlaub verschoben werden oder kann teilweise gar nicht genommen werden. Die Fehler in der Personalplanung werden somit auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen. Privatleben, Gesundheit und Erholung scheinen hier kaum eine Rolle zu spielen. Statt die Ursachen zu beheben, wird den Beschäftigten ein schlechtes Gewissen gemacht. Wertschätzung sieht definitiv anders aus.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt variiert je nach Abteilung. In dieser herrscht allerdings eher das Prinzip „Jeder gegen jeden“. Hauptsache, man selbst steht gut da, dafür werden Kolleginnen auch gerne mal ans Messer geliefert. Besonders erschreckend ist meiner Erfahrung nach das Verhalten einiger älterer Kolleginnen gegenüber jüngeren Beschäftigten. Missgunst, Lästereien und gezielte Schikanen gehören hier offenbar zum Alltag. Aussagen wie „Die jungen Leute haben es heute viel zu einfach“ oder abwertende Kommentare über deren Lebensstil sind keine Seltenheit. Auch Frauen mit Kindern begegnet man teilweise mit auffälligem Unverständnis und Verbitterung. Statt neue Beschäftigte vernünftig einzuarbeiten, werden Arbeitsabläufe nicht erklärt und ständig Ausreden gefunden, um Wissen nicht weitergeben zu müssen.

Vorgesetztenverhalten

Je höher die Führungsposition, desto fragwürdiger wird das Verhalten. Zwar gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Abteilungen, doch Beleidigungen, Lästereien und sogar Mobbing sind leider keine Seltenheit. Versprechungen werden bevorzugt mündlich gemacht und anschließend häufig nicht eingehalten (ohne schriftliche Nachweise steht man dann entsprechend schlecht da). Besonders jüngere Beschäftigte werden auffällig stark kontrolliert und kritisch beäugt. Wer es wagt, Entscheidungen zu hinterfragen oder Missstände anzusprechen, wird schnell als Problem angesehen. Kritikfähigkeit, Respekt und professionelle Führung sucht man hier vielerorts vergeblich.

Kommunikation

Eine vernünftige Kommunikation existiert hier praktisch nicht. Schlechte Kommunikation dafür umso mehr. Weder die Führungskräfte informieren ihre Beschäftigten ausreichend, noch funktioniert der Informationsaustausch unter den Kolleginnen. Wichtige Änderungen und Informationen, die das gesamte Team betreffen, werden schlichtweg nicht weitergegeben. Selbst von Personalausfällen oder Kündigungen erfährt man häufig nur durch Zufall.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kommt zwar pünktlich, viel mehr Positives gibt es dazu allerdings nicht zu sagen. Auszubildende und Studierende erhalten unabhängig von ihren unterschiedlichen Anforderungen die gleiche, ohnehin sehr niedrige Vergütung. Im regionalen Vergleich meiner Einschätzung nach eine der schlechtesten. Auch reguläre Beschäftigte werden alles andere als angemessen bezahlt. Besonderer Einsatz, Überstunden oder zusätzliche Projekte werden finanziell nicht honoriert. Leistung und Engagement scheinen hier schlichtweg nichts wert zu sein.

4Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.