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Jugendreisen
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92 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ruf Jugendreisen sollte man mal machen aber nicht zu viel erwarten :)

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeiten da wo andere Urlaub machen, sehr nette Atmosphäre und einfach mal etwas anders

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das geringe Gehalt, die langen Arbeitszeiten

Verbesserungsvorschläge

Es sollte mehr Gehalt geben und bessere Unterkünfte. Gerne auch separat von den Gästen Toiletten und duschen. Mehr Wertschätzung der Küche

Arbeitsatmosphäre

Sehr nett und jung. Alle verstehen sich und es ist sehr offen.

Image

Unsicher

Work-Life-Balance

Sehr lange Arbeitszeiten, manchmal echt kaputt nach Schicht, sodass Leben danach eingeschränkt aber eigentlich ganz ok

Karriere/Weiterbildung

Im Unternehmen könnte man verschiedene Profile machen aber würden nicht später wirklich etwas aussagen

Gehalt/Benefits

Ehrenamtliche Arbeit also sehr sehr geringes Gehalt für die Arbeit

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Versuchen so wenig wie möglich weg zu schmeißen, vieles wird wiederverwertet.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut nur manchmal sind die verschiedene Bereiche getrennt voneinander. Eher die Küche ist zusammen ist und die Teamer zusammen sind

Umgang mit älteren Kollegen

Wäre bestimmt gut es gibt nur keine

Vorgesetztenverhalten

Eher wie Kollegen die Aufgabenvirstellen. Nicht zu autoritär sehr nett und ebenfalls jung.

Arbeitsbedingungen

Sehr gut- keine Beschwerden. backstage also Rückzugsort ist vorhanden.

Kommunikation

Alles über seinen Ablauf konnte man immer sehr schnell klären und kommunizieren.

Gleichberechtigung

Alle werden gleich behandelt, also man und Frau. Aber Bezahlung unter verschiedenen Job Profilen variieren stark.

Interessante Aufgaben

In der Küche hat man immer verschiedene Sachen zu kochen und kann verschiedenes lernen und ausprobieren.

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Hartono, Head of Human Resources
Silke HartonoHead of Human Resources

Vielen Dank für dein schönes Feedback. Wir freuen uns, dass vor Ort eine gute Kommunikation und Gleichberechtigung in unseren jungen Teams so gelebt werden, wie wir es uns wünschen.
Dem Thema Unterkunft und sanitäre Anlagen für Mitarbeitende nehmen wir uns gern an. Nimm doch bitte direkt Kontakt zu uns auf, damit wir wissen, wo wir Abhilfe schaffen können.
Viele Grüße
Silke für das Personalteam

Junges Unternehmen mit sehr angenehmen Arbeitsbedingungen

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flache Hierarchien. Sehr kollegiales Miteinander.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Generell hat man oft das Gefühl, Kritik immer mit Schleifchen und Blume verpacken zu müssen, damit die Leute nicht in Ihrer Komfortzone beeinträchtigt werden.

Verbesserungsvorschläge

Wenn die Gehälter etwas besser wären, wäre es der perfekte Arbeitgeber.

Gehalt/Benefits

Gehalt könnte besser sein.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Hartono, Head of Human Resources
Silke HartonoHead of Human Resources

Liebe:r Mitarbeiter:in,
vielen Dank für das schöne Feedback.
Es freut uns sehr, dass du den Teamzusammenhalt und die flachen Hierarchien so positiv erlebst.
Deine Hinweise zu Gehalt und der "vorsichtigen" Äußerung von Kritik nehmen wir auf jeden Fall mit. Beim Thema Kritik ist es uns wichtig, eine gute Balance zu finden – offen und ehrlich, aber gleichzeitig wertschätzend im Umgang miteinander.
Beim Gehalt wissen wir, dass die Rahmenbedingungen im Tourismus insgesamt eine Rolle spielen – trotzdem entwickeln wir uns auch hier weiter.
Schön, dass du Teil des Teams bist – und wir freuen uns, wenn du diesen Weg weiter mit uns gehst! 🚀
Viele Grüße
Silke

Außenwirkung modern, intern leider wenig Wertschätzung

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt ist überzeugend und sinnvoll. Der größte Pluspunkt ist das Team: engagierte, sympathische Kolleg:innen, mit denen man gerne zusammenarbeitet. Der Zusammenhalt ist stark, viele gehen vor allem wegen der Menschen gerne zur Arbeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wertschätzung wird nicht immer spürbar. Gute Leistungen gelten als selbstverständlich, während einzelne Fehler stärker gewichtet werden. Gehaltsstrukturen sind wenig flexibel. Die Anzahl der Auszubildenden steht teilweise nicht im Verhältnis zu den Übernahmemöglichkeiten. Außendarstellung und interne Realität stimmen nicht immer überein.

Leider entspricht die interne Realität nicht ganz dem Bild, das nach außen vermittelt wird. Das Unternehmen stellt sich gerne als besonders modern, jung, dynamisch und flexibel dar, verbunden mit dem Eindruck, dass es anderswo kaum so gute Bedingungen geben könne. Diese Darstellung wirkt jedoch etwas überhöht, denn auch viele andere Unternehmen sind inzwischen modern, fortschrittlich und mitarbeiterorientiert.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass das Unternehmen stark darin ist, ein attraktives Bild nach außen zu vermitteln, intern jedoch noch deutlichen Nachholbedarf hat. Langfristig werden Mitarbeitende nicht bleiben, wenn Selbstbild und Realität zu weit auseinanderliegen. Wer moderne Werte kommuniziert, sollte sie auch konsequent leben.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz bei Übernahmechancen und Gehaltsstrukturen.
Leistung stärker honorieren.
Flexiblere Lösungen bei Homeoffice und familienbezogenen Themen. Vor allem wenn man als familienfreundliches Unternehmen gilt.
Authentischere Umsetzung der nach außen kommunizierten Werte.

Besonders kritisch sehe ich das Thema Übernahme nach der Ausbildung. Es wird regelmäßig mit sehr guten Übernahmechancen geworben. In der Praxis wurden jedoch die letzten vier Auszubildenden trotz vorhandenen Bedarfs nicht übernommen. Das steht in deutlichem Widerspruch zur Kommunikation nach außen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark vom Team geprägt. Unter Kolleg:innen herrscht ein gutes, freundschaftliches Miteinander. Auf struktureller Ebene führen jedoch Themen wie Gehalt, fehlende Flexibilität oder Unsicherheiten bei Perspektiven zu spürbarer Unzufriedenheit.

Image

Nach außen sehr modern, dynamisch und flexibel positioniert. Intern wird dieses Image jedoch nicht durchgehend gelebt. In mehreren Bereichen klaffen Außendarstellung und tatsächliche Unternehmenskultur auseinander.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird nach außen als flexibel dargestellt. In der Praxis sind Homeoffice-Regelungen und flexible Lösungen jedoch stärker eingeschränkt. Themen wie „Kind krank“, Teilzeit oder individuelle Arbeitsmodelle werden restriktiver gehandhabt als erwartet. Hier besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.

Karriere/Weiterbildung

Es wird mit guten Übernahmechancen geworben, jedoch stehen viele Auszubildende einer begrenzten Anzahl an festen Stellen gegenüber. Mehrere Nachwuchskräfte wurden trotz vorhandenen Bedarfs nicht übernommen. Weiterbildung oder ein berufsbegleitendes Studium werden nur eingeschränkt gefördert. Klare Entwicklungsperspektiven fehlen

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsstruktur wirkt wenig transparent und kaum verhandelbar „Eher nimm das Angebot oder such dir was anderes“ Gehaltserhöhungen werden dabei auch schon berücksichtigt. Nicht das man gleich mit mehr Geld startet.Auch bei guten Leistungen besteht wenig individueller Spielraum. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Gehaltsangebote so kalkuliert werden, dass bereits absehbare Anpassungen einkalkuliert sind, anstatt Leistung aktiv zu honorieren. Sozialleistungen sind vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dass Unternehmen vermittelt nach außen ein werteorientiertes und soziales Image. Intern könnte der Umgang mit Mitarbeitenden noch stärker an diesen Werten ausgerichtet sein.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist einer der größten Pluspunkte. Viele Mitarbeitende gehen vor allem wegen der Menschen gerne zur Arbeit. Der Umgang untereinander ist respektvoll, unterstützend und oft freundschaftlich. Das Team trägt wesentlich zur positiven Erfahrung bei.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Führungskräften ist unterschiedlich wahrnehmbar. Teilweise fehlt es an individueller Förderung und echter Wertschätzung. Leistungsbereitschaft wird erwartet, aber nicht immer entsprechend honoriert. Persönliche Belastungsgrenzen werden nicht durchgehend ausreichend berücksichtigt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeit macht grundsätzlich Spaß, vor allem durch das Team und das Produkt. Flexibilität, Homeoffice und familienfreundliche Lösungen sind jedoch stärker eingeschränkt, als es die Außendarstellung vermuten lässt. Belastungsgrenzen werden nicht immer ausreichend berücksichtigt.

Kommunikation

Die Kommunikation wirkt nach außen sehr positiv und modern. Intern werden Entscheidungen jedoch nicht immer transparent nachvollziehbar erklärt. Besonders bei Themen wie Übernahme, Gehalt oder strukturellen Veränderungen fehlt teilweise Klarheit. Rückmeldungen erfolgen eher einseitig, während echtes Zuhören und Einbeziehen ausbaufähig sind.

Gleichberechtigung

Im Arbeitsalltag wird grundsätzlich respektvoll miteinander umgegangen. Verbesserungspotenzial besteht jedoch bei individuellen Entwicklungschancen und der fairen Berücksichtigung persönlicher Lebenssituationen, insbesondere bei Eltern, Teilzeitkräften sowie Auszubildenden, deren Perspektiven und Förderung stärker in den Fokus rücken sollten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich und durch das Produkt sehr sinnstiftend. Das Arbeitsumfeld bietet spannende Einblicke


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Hartono, Head of Human Resources
Silke HartonoHead of Human Resources

Liebe:r ehemalige:r Mitarbeiter:in,

erst einmal vielen Dank für deine Einschätzung.

Es freut uns sehr, dass du das Team und den Zusammenhalt sehr positiv wahrgenommen hast. Deiner Kritikpunkte nehmen wir uns an, möchten zu ein paar Punkten jedoch direkt Stellung beziehen:

Wir schätzen die wertvolle Arbeit unserer Auszubildenden sehr und freuen uns, dass wir regelmäßig die Möglichkeit haben, sie nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung zu übernehmen. Ja, es ist richtig, dass eine Übernahme nicht immer klappt. Das liegt in der Regel an den individuellen Wünschen und Zielen, die mit den unternehmerischen nicht immer deckungsgleich sind. Wir sind aber transparent und besprechen die Möglichkeiten frühzeitig.

Darüber hinaus bieten wir vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Zahlreiche Kolleg:innen haben in den letzten Jahren Fortbildungen gemacht, von einwöchigen Sprachkursen bis hin zu berufsbegleitenden Studiengängen. Wir erarbeiten individuelle Modelle mit jeder:m Einzelnen, um bestmöglich auf die Bedürfnisse und Ziele einzugehen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass wir bei ruf keine Konzepte „von der Stange“ befürworten. Wir schauen auf individuelle Lebensentwürfe und lösen im Dialog Herausforderungen, die sich beispielsweise auf Arbeitszeiten und individuelle Entwicklung beziehen.

Wenn du noch Einzelheiten besprechen möchtest, komm bitte gern auf uns zu.

Viele Grüße und alles Gute
Silke

Mein tolles Praktikum bei Ruf.

4,8
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Praktikum bei Ruf hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte in unterschiedliche Abteilungen einen Einblick bekommen und wurde von Anfang an gut eingebunden. Das gesamte Team ist sehr nett und nimmt einen gerne auf.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Hartono, Head of Human Resources
Silke HartonoHead of Human Resources

Vielen Dank für dieses schöne Feedback, liebe:r ehemalige:r Praktikant:in,
wir freuen uns, dass es dir bei uns gut gefallen hat und du augenscheinlich auch sehr viel mitnehmen konntest.
Behalte uns als potentiellen Arbeitgeber gern im Blick, wer weiß, vielleicht kommen wir ja in Zukunft erneut zusammen?
Viele Grüße
Silke

Mehrfachbewertung

Es bleibt super!

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Bis auf ein paar Nörgler, ist es super! Oft meckern einige, die noch nie was anderes gesehen haben.

Work-Life-Balance

Das war schon mal viel schlimmer. In der Touristik hat man oft mit Saisonspitzen zu tun. Aber die sind inzwischen abgefedert. Es gibt noch ein paar Bereich die noch sehr damit kämpfen müssen. Aber was soll man erwarten, wenn man bei einem Arbeitgeber arbeitet, der in 9 Wochen des Jahres seinen gesamten Unsatz abwickelt.

Gehalt/Benefits

Der fehlende Stern hat was mit der Branche zu tun.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut, weil das Produkt gut ist. Aber es geht mehr!

Arbeitsbedingungen

Da hab ich einige Bewertungen gelesen, die die Technik bemeckern… verstehe ich nicht. Das ist alles sehr gut! Und nein Technik ist selten perfekt… vielleicht haben die garnicht bei ruf gearbeitet. Ich bin zufrieden

Kommunikation

Da ist echt vieles viel besser geworden.

Gleichberechtigung

Immer noch 50/50 an der Spitze! Aber darunter darf noch etwas passieren


Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Ein Arbeitgeber, bei dem man jeden Morgen gern aufsteht, um zur Arbeit zu fahren.

4,7
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Kollegium und den Zusammenhalt.
Die Produkt und die Werte, für die das Unternehmen einsteht.
Die Feedbackkultur auf Augenhöhe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schade ist, dass der Tourismus nicht zu den Branchen gehört, in denen Margen erzielt werden, die deutlich höhere Gehälter ermöglichen. Verdient hätte sie jeder.

Verbesserungsvorschläge

Fortbildung verpflichtend für alle anzubieten. Auf allen Ebenen. Man lernt nie aus.

Arbeitsatmosphäre

Neben intensiven Arbeitsphasen gibt es auch immer Social Time unter Kolleginnen und Kollegen. In meiner Abteilung weiß jeder auch um die private Situation seines Kollegen / seiner Kollegin. Es herrscht ein vertrauensvolles Arbeiten untereinander. Viele Kolleginnen und Kollegen sind auch privat miteinander befreundet. Regelmäßige Teamabende stärken die Arbeitsatmosphäre.

Image

Das Image der Firma ist extrem positiv. Viele Mitarbeiter:innen leben die Werte, für die das Unternehmen steht, auch privat genau so aus. Ich kann mich zu 100% mit dem Unternehmen identifizieren.

Work-Life-Balance

Mit nicht mal 40 Stunden pro Woche, flexibler Gleitzeit und 30 Tagen Urlaub kann man sich immer Freiraum schaffen. Es gibt Spätaufsteher und Early-Birds - an einer Kernarbeitszeit kann sich jeder orientieren und muss keine Angst haben, dass dann doch noch die Meeting-Einladung kommt.
Natürlich gibt es durch den Tourismus bedingte, saisonale Arbeit und damit Phasen von viel Arbeit, die sich aber alle fair durch ein Stundenkonto wieder ausgleichen lassen. Wer früh ankündigt, lange in den Urlaub fahren zu wollen, dem wird die Chance dafür gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Wer sich fortbilden will und eine Idee hat, der bekommt auch die Chance und Unterstützung in dem Bereich. In den letzten Jahren haben Kolleginnen und Kollegen berufsbegleitend studiert, hausinterne Fortbildungen gemacht, Kongresse und Seminare besucht oder externe Berater im Haus gehabt. Generell wird eine große Feedbackkultur gelebt.
Jedes Jahr werden Kolleginnen und Kollegen geehrt, die seit Jahrzehnten für das Unternehmen arbeiten und die einen Großteil ihres Lebens und ihrer Karriere hier verbracht haben. Viele Azubis haben in den letzten Jahren eine Übernahme mit Festanstellung erhalten. Wer bei ruf Karriere machen will, der findet seinen Weg.

Gehalt/Benefits

Ich habe meine Gehaltsverhandlungen immer als fair empfunden. In der Branche kann man nicht mit Gehältern, zum Beispiel in der Industrie, mithalten. Das ist aber kein Geheimnis. Hier arbeiten die meisten aus einem anderen Antrieb heraus. Das Miteinander unter Kolleginnen und Kollegen, sowie die Möglichkeiten für Weiterbildungen und Förderungen und die Tatsache, das man mit seinem Job am Ende junge Menschen glücklich macht, in dem man ihnen einzigartige Erinnerungen und Erlebnisse ermöglicht und etwas zur Gesellschaft beiträgt, sind DIE Motivation hier zu arbeiten. Ich stehe jeden morgen gerne auf, um hier zu arbeiten. Und ja, ich verdiene auch Geld und kann meinen Beitrag zu meiner Familie leisten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Ladesäulen für E-Autos, Mülltrennung, Produkte werden nicht immer beim billigsten Anbieter bestellt. Das Unternehmen arbeitet sehr digital, die Drucker werden immer weniger gebraucht.
Nachhaltigkeit geht immer mehr, besser oder radikaler. Sie muss nur von allen Mitarbeiter:innen auch getragen werden.
Es gibt deutlich mehr Fahrradstellplätze als Autoparkplätze - ein Jobrad ist für alle Angestellten möglich. Es gibt bei jedem Firmenevent vegetarische Alternativen.
Die An- und Abreise mit dem ÖPNV ist möglich und hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.
Es gibt einen hohen Zuschuss zum Deutschlandticket, der den steigenden Kosten regelmäßig angepasst wird.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist extrem hoch. Egal ob jung oder alt. Die Zusammenarbeit ist durch flache Hierarchien geprägt. Jede Bürotür ist offen, die Geschäftsführung arbeitet auf dem gleichen Flur, nicht in einer eigenen Etage und hat beinahe die gleiche Büroausstattung. Das war mal anders.
Viele Mitarbeiter:innen treffen sich auch privat und sind befreundet.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind Vorbilder und gute Beispiele für lange Karrieren in dem Unternehmen. Nicht wenige, ältere Kolleginnen und Kollegen haben das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und sind gleichzeitig Mentoren für die Jüngeren.

Vorgesetztenverhalten

Hier hat es einen sehr positiven Wandel in den letzten Jahren gegeben. Inzwischen kann man sogar mit der Geschäftsführung auch mal unterschiedlicher Meinung sein, respektvoll und hitzig diskutieren und dennoch einen Kompromiss finden. Es gibt kein von oben herab. Der Respekt vor einem Vorgesetzen kommt hier durch dessen Kompetenz, nicht durch seine Mail-Signatur.

Arbeitsbedingungen

Es gibt höhenverstellbare Schreibtische, verstellbare Schreibtischstühle, Curved Bildschirme, ausreichend Fenster für Licht, alle mit Sonnenschutz ausgestattet, sowie erst kürzlich frisch gestrichene Büro- und Aufenthaltsräume. Deko und individuelle Bürogestaltung könnten mehr sein - aber wir sind in einem Büro, nicht zuhause. Außerdem gibt es eine große Kaffeemaschine mit kostenfreien Kaffeespezialitäten für alle. Mit dem Café Liebefeld existiert ein großer, heller und freundlich gestalteter Aufenthaltsraum, in dem man gerne seine Mittagspause verbringt. Im Sommer ist es sogar möglich, das Mobilar schnell und einfach nach draußen in die Sonne zu räumen. Kolleginnen und Kollegen mit viel Telefonaten haben Schallschutzwände und Headsets mit Noice-Cancellation.
Home Office ist tendenziell möglich, aber das Miteinander im Büro steht im Fokus. Im Sommer wird das Büro durch eine Klimaanlage runtergekühlt. Das Gebäude ist keine 10 Jahre alt und gut isoliert.
Im Sommer kümmern sich die Teamleiter um eine gefüllte Eistruhe.
Nach vielen, im Haus stattfindenden Seminaren gibt es Montags noch übrig gebliebenes Essen, dass dann allen zur Verfügung gestellt wird.

Kommunikation

Die Kommunikation empfinde ich auf Augenhöhe, direkt und nahbar. Feedback kann man hier jedem Kollegen / jeder Kollegin zu jederzeit geben ohne etwas befürchten zu müssen. Jeder im Unternehmen weiß, wie es dem Unternehmen geht, wo es steht, was es vorhat und macht.

Gleichberechtigung

Es arbeiten mehr Frauen als Männer im Unternehmen, die Geschäftsführung ist sowohl männlich, als auch weiblich besetzt. Auf Teamleiterebene gibt es noch mehr Männer. Ob das an mangelnden Aufstiegschancen für Frauen liegt, möchte ich nicht beurteilen. Die Geschäftsführerin hat es von der Teamerin im Außendienst nach ganz oben geschafft! Im Unternehmen ist vollkommen egal, welche sexuelle Orientierung man hat oder welches Lebensmodell man verfolgt - die Vielfalt macht es sogar aus.

Interessante Aufgaben

Es gibt kein Jahr, in dem es nicht neue Herausforderungen und Aufgaben gibt. Das macht es spannend. Wer nach immer gleicher Routine sucht und nur abarbeiten will, ist hier eher falsch.

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Netter Arbeitgeber für Einsteiger im Berufsleben

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima ist grundsätzlich gut, und der Zusammenhalt wird in allen Abteilungen großgeschrieben. Gelegentlich finden Veranstaltungen wie ein Firmengrillen statt. Es gibt eine hochwertige Kaffeemaschine wo man sich kostenlos Kaffe und Tee zubereiten kann (auch mit Hafermilch) sowie ein Softdrinkkühlschrank wo man sich für 1-2€ ein Getränk rausholen kann.

Image

Ruf kommt richtig cool rüber und ist genau auf die Jugend abgestimmt. Das Unternehmen ist ein erfolgreicher globaler Player im Bereich Jugendreisen.

Work-Life-Balance

Während der Saison ist das Arbeitsaufkommen deutlich erhöht, was regelmäßig zu Mehrarbeit führt. Diese Überstunden werden nicht ausbezahlt, können jedoch zu einem späteren Zeitpunkt durch Freizeitausgleich abgegolten werden. Grundsätzlich wird versucht, auf individuelle Wünsche Rücksicht zu nehmen. Die Urlaubsplanung gestaltet sich in dieser Zeit jedoch schwierig, Urlaube werden während der Saison vorrangig Mitarbeitenden mit Kindern gewährt. Zudem können die Arbeitszeiten saisonbedingt angepasst werden und in einigen Abteilungen ist Wochenendarbeit an Samstagen und Sonntagen erforderlich. Abgesehen von einer geringen Pauschale gibt es für diese zusätzlichen Einsätze jedoch keine größere Zuschläge. Home Office ist möglich, wird aber einem nicht offen Zugänglich gemacht.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrierechancen variieren von Abteilung zu Abteilung, sind jedoch insgesamt sehr begrenzt. Viele Stellen werden häufig mit neuen, günstigeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt. Weiterbildungen werden kaum angeboten, was die persönliche und berufliche Entwicklung einschränkt.

Gehalt/Benefits

Obwohl ruf als Unternehmen erfolgreich ist und auch in einigen Bereichen vorbildlich ist, lässt die Vergütung der Mitarbeitenden in vielen Abteilungen, stark zu wünschen übrig. Das Gehalt wird zwar pünktlich ausgezahlt, steht jedoch in keinem angemessenen Verhältnis. Es gibt zwar Zuschüsse zur Altersvorsorge sowie zum Deutschland-Ticket, Fitnessstudio und Corporate Benefits nur können diese die niedrige Bezahlung nicht wirklich ausgleichen. Für ein vernünftiges und sorgenfreies Leben ist das Gehalt schlichtweg zu niedrig, was langfristig sowohl die Motivation als auch die Bindung und Loyalität der Mitarbeitenden gefährdet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alle Reisen CO₂-neutral. Im Büro wird versucht, möglichst wenig zu drucken, was jedoch nicht immer gelingt. Richtiges Ökopapier wird derzeit nicht verwendet. Der Müll wird in Kunstoff und Restmüll getrennt.

Kollegenzusammenhalt

Eigentlich versteht sich jeder mit jedem! Das hat man nicht oft.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie bereits beschrieben, ist der Zusammenhalt sehr gut. Dazu zählen auch die älteren Kollegen, die aber relativ wenig vertreten sind.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten bekommt man im Arbeitsalltag eher selten direkt mit, sie melden sich jedoch zwischendurch per E-Mail und bedanken sich auch für die gute Zusammenarbeit. Zwischendurch besuchen sie die Büros, um persönlich Hallo zu sagen insgesamt treten sie dabei vorbildlich und nahbar auf.

Arbeitsbedingungen

Die höhenverstellbaren Tische und ergonomischen Stühle sind definitiv ein Pluspunkt. Zur Abwechslung stehen auch Medizinbälle zum Sitzen zur Verfügung. Leider sind die Computer sehr veraltet und teilweise echt langsam oder stürzen ab, weshalb hier definitiv mehr investiert werden sollte. Die Büroräume sind sonst aber modern und in einem sterilen Weiß gehalten, mit Kunstpflanzen dekoriert, das ist natürlich Geschmacksache.

Kommunikation

Insgesamt funktioniert die Kommunikation mal gut und mal nicht gut. Missverständnisse lassen sich halt im Arbeitsalltag nicht immer ganz vermeiden.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist in den normalen Arbeitsbereichen gegeben. Einige Kolleginnen und Kollegen kehren auch nach einer Pause ins Unternehmen zurück, was den guten Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden zusätzlich stärkt. Die meisten Führungspositionen sind leider männlich besetzt, einzig die Hauptgesellschafter von ruf sind männlich und weiblich.

Interessante Aufgaben

Das hängt stark von der jeweiligen Tätigkeit im Unternehmen ab, viele Aufgaben sind jedoch eher monoton.

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Für Berufsanfänger ein guter Arbeitgeber

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Toller Zusammenhalt und freundlicher Umgang unter den (jüngeren) Kolleginnen und Kollegen.
- Für Berufseinsteiger gute Möglichkeiten und spannende Aufgaben – vor allem mit dem richtigen Vorgesetzten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Vorgesetzte, die sich nicht für die schlechte Stimmung in ihrer Abteilung interessieren.
- Veraltete Technik und sterile Büroräume.
- Statt erfahrene Mitarbeitende zu fördern, werden immer wieder günstigere Neue eingestellt.

Verbesserungsvorschläge

- Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen aktiver fördern, anstatt sie den Mitarbeitenden allein zu überlassen.
- Mehr Vertrauen in die Kompetenz der eigenen Mitarbeitenden und deren Vorschläge, statt vorschnell Externe zu engagieren.
- Mehr Wert darauf legen, erfahrene Kolleginnen und Kollegen zu halten, statt immer wieder neue, günstigere Mitarbeitende einzustellen, die erst aufwendig angelernt werden müssen.

Arbeitsatmosphäre

Unter den Arbeitskollegen herrscht ein super Zusammenhalt. Unter den Vorgesetzten und älteren Kollegen fühlt man sich hingegen oft als der „kleinere“ Kollege.

Image

Gerade unter den jungen Mitarbeitenden macht die Arbeit vor allem deshalb Spaß, weil man tolle, gleichgesinnte Kollegen hat.

Work-Life-Balance

Es ist und bleibt Saisonarbeit.

Karriere/Weiterbildung

Für Berufseinsteiger ist das Unternehmen ein guter Start, mit vielen Möglichkeiten. Danach jedoch setzt man lieber wieder auf günstige neue Berufseinsteiger, statt das Know-how der erfahrenen Mitarbeitenden zu nutzen.

Gehalt/Benefits

Bei ruf arbeitet niemand wegen des Geldes.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der „Klimatag“ besteht aus einem veganen Mittagessen und viel Eigenlob darüber, was man angeblich schon alles für Nachhaltigkeit tut.

Kollegenzusammenhalt

Wegen der tollen Kollegen lohnt es sich trotzdem, hier zu arbeiten!

Umgang mit älteren Kollegen

Mit vielen älteren Kollegen ist der Umgang sehr angenehm. Wie fast überall gibt es aber auch hier Kollegen, die meinen, alles besser zu wissen, nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht.“

Vorgesetztenverhalten

Grundsätzlich ist es positiv, dass sich Vorgesetzte für die Arbeit ihrer Mitarbeitenden interessieren. Leider endet das häufig darin, dass sie glauben, sich besser im jeweiligen Bereich auszukennen, und ungefragt „Ratschläge“ erteilen.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten erinnern eher an eine Zahnarztpraxis, und auch die Technik ist leider nicht auf dem neuesten Stand.

Kommunikation

Die Abteilungen arbeiten nur dann gut zusammen, wenn man selbst Eigeninitiative zeigt. Von der Führungsebene kommt hier leider wenig Unterstützung.

Gleichberechtigung

Auf der untersten Ebene gibt es eine gute Mischung. Auf Abteilungsleiterebene arbeiten ausschließlich Männer – und es scheint auch kein Interesse zu geben, das zu ändern.

Interessante Aufgaben

Mit dem richtigen Vorgesetzten bekommt man spannende Aufgaben. Eigene Vorschläge, welche zusätzlichen Aufgaben man übernehmen könnte, werden jedoch oft abgelehnt. Stattdessen wird lieber jemand Externes engagiert, weil man dort offenbar mehr Kompetenz vermutet.

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Ernüchternde Erfahrung nach langjähriger Tätigkeit.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bis 2021 für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es ist schön, dass man viele verschiedene Menschen kennenlernt, das hat allerdings nichts mit dem Arbeitgeber zu tun, sondern an der Art des Jobs.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach mehreren Jahren der Mitarbeit in verschiedenen Destinationen mit unterschiedlichen Langzeit- und Kurzzeitteams sehe ich mich nun in der Lage, ein ehrliches und fundiertes Resümee zu ziehen. Die Außendarstellung des Unternehmens – geprägt von Sommer, Sonne und Teamgeist – steht leider in eklatantem Widerspruch zur Realität hinter den Kulissen.

Bereits der Kontakt mit den Mitarbeiterinnen im Büro war von Beginn an äußerst schwierig: unkoordiniert, unhöflich und in vielen Fällen schlichtweg respektlos. Eine offene Kommunikation oder gar wertschätzender Austausch war kaum möglich – Anliegen wurden ignoriert oder abschätzig kommentiert. Dieser Umgang zieht sich leider wie ein roter Faden auch durch das Verhältnis zur Außendienst-Belegschaft mit anderen Mitarbeitenden.

Die Arbeitsbedingungen vor Ort in der Saison sind – ohne Übertreibung – eine Zumutung. Die tägliche Einsatzzeit beläuft sich regelmäßig auf 16 bis 20 Stunden, ohne geregelte Pausen, ohne Ruhetage. Eine echte Entlastung gibt es nicht – und selbst eine einfache Bitte um einen freien Tag wird abgelehnt oder als mangelnde Belastbarkeit gewertet. Auf gesundheitliche Belange wird in keiner Weise Rücksicht genommen: Wer krank wird, wird dazu gedrängt, “sich nicht so anzustellen” und weiterzuarbeiten – unabhängig vom Zustand. Es wird damit gedroht, dass der Laden nicht läuft, wenn man ausfällt. Die Aufwandsentschädigung steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Einsatz.

Die Ausbildung für den jeweiligen Einsatzbereich ist ebenfalls höchst fragwürdig. Inhalte werden in überlangen Einheiten bis spät in die Nacht vermittelt, Schlafphasen von 2–5 Stunden sind die Norm. Eine individuelle Anreiseplanung wird nicht akzeptiert – Flexibilität ist einseitig erwartet, jedoch niemals gegeben. Auch hier dominieren Druck, Überforderung und eine ungesunde Arbeitsatmosphäre.

Das Leitungsteam agiert weitgehend von oben herab, Kritik wird abgewiegelt oder gar als Illoyalität gewertet. Besonders enttäuschend: Das psychologisch gut durchdachte System, mit dem neue Mitarbeitende durch Versprechungen von Teamgefühl, Spaß und Abenteuer gelockt werden – nur um sie während der Saison unter hohem Druck und ohne Unterstützung schlichtweg auszunutzen. Ein vorzeitiges Ausscheiden wird moralisch sanktioniert mit der Aussage, man habe sich schließlich “bewusst für den Job entschieden”.

Fazit: Trotz jahrelanger Loyalität und hohem persönlichen Einsatz muss ich feststellen, dass dieses Unternehmen seine Mitarbeitenden systematisch überfordert, nicht wertschätzt und gesundheitliche wie persönliche Grenzen ignoriert, beziehungsweise folglich damit droht, dass man die nächste Saison eventuell nicht eingesetzt wird. Wer sich für eine Tätigkeit im Ausland interessiert, sollte sich gut überlegen, ob er seine Kräfte und sein Engagement in ein Unternehmen investieren möchte, das langfristig mehr nimmt als gibt. Also: Überlegt euch gut, ob ihr wirklich für ruf Jugendreisen arbeiten wollt.
Übrigens: Mein erster Einsatz war 2016 und ich habe mehrere Jahre bis 2021 bei Ruf Jugendreisen gearbeitet. So viele Jahre bis heute sind auch nicht dazwischen, sodass ein ganzes Unternehmen und die Strukturen verändert werden.

Verbesserungsvorschläge

1. Kommunikationskultur verbessern
• Aufbau einer respektvollen, lösungsorientierten Kommunikation zwischen Büro und Außendienst
• Schulungen für das Büropersonal im Bereich wertschätzende Kommunikation und Konfliktmanagement
• Etablierung fester Ansprechpartner:innen mit klaren Zuständigkeiten für Außendienstmitarbeitende

2. Arbeitszeiten realistisch gestalten
• Einführung eines Arbeitszeitmodells mit klaren Obergrenzen und verpflichtenden Pausenzeiten
• Mindestens ein freier Tag pro Woche, um physische und psychische Erholung zu ermöglichen
• Faire und transparente Aufwandsentschädigung im Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitseinsatz

3. Gesundheit ernst nehmen
• Klare Richtlinien zum Umgang mit Krankheit und gesundheitlichen Beschwerden
• Schulung des Leitungspersonals im Bereich Fürsorgepflicht und Gesundheitsschutz
• Aufbau eines vertrauensvollen Meldesystems für gesundheitliche Probleme ohne Angst vor Sanktionen

4. Ausbildung reformieren
• Realistische Zeitplanung der Ausbildungsinhalte mit ausreichenden Ruhephasen
• Verzicht auf Nachteinheiten zugunsten nachhaltiger Wissensvermittlung
• Flexible Regelungen für individuelle An- und Abreisen (z. B. bei Bahnstreiks oder persönlichen Gründen)

5. Führungskultur modernisieren
• Führung auf Augenhöhe statt von oben herab
• Konstruktiver Umgang mit Kritik und Feedback als Chance zur Weiterentwicklung

6. Rekrutierung und Erwartungsmanagement ehrlich gestalten
• Transparente Kommunikation der tatsächlichen Arbeitsbedingungen bereits im Bewerbungsprozess
• Aufrichtigkeit bei Versprechungen in Bezug auf Teamgefühl, Freizeit und Belastung
• Freiwilligkeit und Mitgestaltung auch während der Saison statt moralischem Druck

Psychische Gesundheit stärken
• Aufbau eines unterstützenden Systems, das mentale Belastungen ernst nimmt
• Angebote für Supervision oder Gesprächsmöglichkeiten bei Überforderung

Diese Maßnahmen würden nicht nur die Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden steigern, sondern langfristig auch die Qualität der Arbeit und das Image des Unternehmens verbessern.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Hartono, Head of Human Resources
Silke HartonoHead of Human Resources

Liebe:r ehemalige:r Mitarbeiter:in,
vielen Dank für dein konstruktives Feedback und deine Verbesserungsvorschläge. Es tut uns sehr leid, dass offensichtlich einiges bei uns nicht so gelaufen ist, wie du es dir erhofft hättest.
Wir werden deine Erfahrungen nicht ändern können, können dir aber sagen, dass sich in den letzten Jahren - dein letzter Einsatz war 2016, inzwischen sind immerhin 8-9 Jahre vergangen - total viel verändert hat. Ohnehin hat sich die gesamte Arbeitswelt verändert - mentale Gesundheit hat einen ganz anderen Stellenwert erhalten, Führungskulturen haben sich verändert uvm. - und das hat auch bei uns nicht Halt gemacht.
Wie schon gesagt, deine Erfahrungen werden wir nicht ändern können. Solltest du darüber aber noch in den Austausch gehen wollen, hab keine Scheu und kontaktiere uns.
Viele Grüße
Silke für das Personalteam von ruf

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Bester Sommer meines Lebens mit Ruf auf Reisen arbeiten

4,5
Empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Super tolle Stimmung, Kontakt zu Reiseleitern

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich nichts

Verbesserungsvorschläge

Alle Arbeitsbereiche im Camp gleich bezahlen, vor allem diejenigen, die sich sehr ähnlich sind

Arbeitsatmosphäre

So wundervollen Leute, ich vermisse die Arbeit

Gehalt/Benefits

War nur ein Ehrenamt mit Pauschale


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

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Kollegenzusammenhalt

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Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Hartono, Head of Human Resources
Silke HartonoHead of Human Resources

Liebe:r ehrenamtliche:r Mitarbeiter:in,
vielen Dank für das schöne Feedback.
Es freut uns, dass es dir so gut gefallen hat bei uns und wir hoffen, dich auch im kommenden Sommer im Team zu haben?
viele Grüße
Silke für das Personalteam

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 97 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird ruf Jugendreisen durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Tourismus (3,5 Punkte). 53% der Bewertenden würden ruf Jugendreisen als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 97 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 97 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich ruf Jugendreisen als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.