92 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Arbeiten da wo andere Urlaub machen, sehr nette Atmosphäre und einfach mal etwas anders
Das geringe Gehalt, die langen Arbeitszeiten
Es sollte mehr Gehalt geben und bessere Unterkünfte. Gerne auch separat von den Gästen Toiletten und duschen. Mehr Wertschätzung der Küche
Sehr nett und jung. Alle verstehen sich und es ist sehr offen.
Unsicher
Sehr lange Arbeitszeiten, manchmal echt kaputt nach Schicht, sodass Leben danach eingeschränkt aber eigentlich ganz ok
Im Unternehmen könnte man verschiedene Profile machen aber würden nicht später wirklich etwas aussagen
Ehrenamtliche Arbeit also sehr sehr geringes Gehalt für die Arbeit
Versuchen so wenig wie möglich weg zu schmeißen, vieles wird wiederverwertet.
Sehr gut nur manchmal sind die verschiedene Bereiche getrennt voneinander. Eher die Küche ist zusammen ist und die Teamer zusammen sind
Wäre bestimmt gut es gibt nur keine
Eher wie Kollegen die Aufgabenvirstellen. Nicht zu autoritär sehr nett und ebenfalls jung.
Sehr gut- keine Beschwerden. backstage also Rückzugsort ist vorhanden.
Alles über seinen Ablauf konnte man immer sehr schnell klären und kommunizieren.
Alle werden gleich behandelt, also man und Frau. Aber Bezahlung unter verschiedenen Job Profilen variieren stark.
In der Küche hat man immer verschiedene Sachen zu kochen und kann verschiedenes lernen und ausprobieren.
Flache Hierarchien. Sehr kollegiales Miteinander.
Generell hat man oft das Gefühl, Kritik immer mit Schleifchen und Blume verpacken zu müssen, damit die Leute nicht in Ihrer Komfortzone beeinträchtigt werden.
Wenn die Gehälter etwas besser wären, wäre es der perfekte Arbeitgeber.
Gehalt könnte besser sein.
Das Produkt ist überzeugend und sinnvoll. Der größte Pluspunkt ist das Team: engagierte, sympathische Kolleg:innen, mit denen man gerne zusammenarbeitet. Der Zusammenhalt ist stark, viele gehen vor allem wegen der Menschen gerne zur Arbeit.
Wertschätzung wird nicht immer spürbar. Gute Leistungen gelten als selbstverständlich, während einzelne Fehler stärker gewichtet werden. Gehaltsstrukturen sind wenig flexibel. Die Anzahl der Auszubildenden steht teilweise nicht im Verhältnis zu den Übernahmemöglichkeiten. Außendarstellung und interne Realität stimmen nicht immer überein.
Leider entspricht die interne Realität nicht ganz dem Bild, das nach außen vermittelt wird. Das Unternehmen stellt sich gerne als besonders modern, jung, dynamisch und flexibel dar, verbunden mit dem Eindruck, dass es anderswo kaum so gute Bedingungen geben könne. Diese Darstellung wirkt jedoch etwas überhöht, denn auch viele andere Unternehmen sind inzwischen modern, fortschrittlich und mitarbeiterorientiert.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass das Unternehmen stark darin ist, ein attraktives Bild nach außen zu vermitteln, intern jedoch noch deutlichen Nachholbedarf hat. Langfristig werden Mitarbeitende nicht bleiben, wenn Selbstbild und Realität zu weit auseinanderliegen. Wer moderne Werte kommuniziert, sollte sie auch konsequent leben.
Mehr Transparenz bei Übernahmechancen und Gehaltsstrukturen.
Leistung stärker honorieren.
Flexiblere Lösungen bei Homeoffice und familienbezogenen Themen. Vor allem wenn man als familienfreundliches Unternehmen gilt.
Authentischere Umsetzung der nach außen kommunizierten Werte.
Besonders kritisch sehe ich das Thema Übernahme nach der Ausbildung. Es wird regelmäßig mit sehr guten Übernahmechancen geworben. In der Praxis wurden jedoch die letzten vier Auszubildenden trotz vorhandenen Bedarfs nicht übernommen. Das steht in deutlichem Widerspruch zur Kommunikation nach außen.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark vom Team geprägt. Unter Kolleg:innen herrscht ein gutes, freundschaftliches Miteinander. Auf struktureller Ebene führen jedoch Themen wie Gehalt, fehlende Flexibilität oder Unsicherheiten bei Perspektiven zu spürbarer Unzufriedenheit.
Nach außen sehr modern, dynamisch und flexibel positioniert. Intern wird dieses Image jedoch nicht durchgehend gelebt. In mehreren Bereichen klaffen Außendarstellung und tatsächliche Unternehmenskultur auseinander.
Die Work-Life-Balance wird nach außen als flexibel dargestellt. In der Praxis sind Homeoffice-Regelungen und flexible Lösungen jedoch stärker eingeschränkt. Themen wie „Kind krank“, Teilzeit oder individuelle Arbeitsmodelle werden restriktiver gehandhabt als erwartet. Hier besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.
Es wird mit guten Übernahmechancen geworben, jedoch stehen viele Auszubildende einer begrenzten Anzahl an festen Stellen gegenüber. Mehrere Nachwuchskräfte wurden trotz vorhandenen Bedarfs nicht übernommen. Weiterbildung oder ein berufsbegleitendes Studium werden nur eingeschränkt gefördert. Klare Entwicklungsperspektiven fehlen
Die Gehaltsstruktur wirkt wenig transparent und kaum verhandelbar „Eher nimm das Angebot oder such dir was anderes“ Gehaltserhöhungen werden dabei auch schon berücksichtigt. Nicht das man gleich mit mehr Geld startet.Auch bei guten Leistungen besteht wenig individueller Spielraum. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Gehaltsangebote so kalkuliert werden, dass bereits absehbare Anpassungen einkalkuliert sind, anstatt Leistung aktiv zu honorieren. Sozialleistungen sind vorhanden.
Dass Unternehmen vermittelt nach außen ein werteorientiertes und soziales Image. Intern könnte der Umgang mit Mitarbeitenden noch stärker an diesen Werten ausgerichtet sein.
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der größten Pluspunkte. Viele Mitarbeitende gehen vor allem wegen der Menschen gerne zur Arbeit. Der Umgang untereinander ist respektvoll, unterstützend und oft freundschaftlich. Das Team trägt wesentlich zur positiven Erfahrung bei.
Das Verhalten von Führungskräften ist unterschiedlich wahrnehmbar. Teilweise fehlt es an individueller Förderung und echter Wertschätzung. Leistungsbereitschaft wird erwartet, aber nicht immer entsprechend honoriert. Persönliche Belastungsgrenzen werden nicht durchgehend ausreichend berücksichtigt.
Die Arbeit macht grundsätzlich Spaß, vor allem durch das Team und das Produkt. Flexibilität, Homeoffice und familienfreundliche Lösungen sind jedoch stärker eingeschränkt, als es die Außendarstellung vermuten lässt. Belastungsgrenzen werden nicht immer ausreichend berücksichtigt.
Die Kommunikation wirkt nach außen sehr positiv und modern. Intern werden Entscheidungen jedoch nicht immer transparent nachvollziehbar erklärt. Besonders bei Themen wie Übernahme, Gehalt oder strukturellen Veränderungen fehlt teilweise Klarheit. Rückmeldungen erfolgen eher einseitig, während echtes Zuhören und Einbeziehen ausbaufähig sind.
Im Arbeitsalltag wird grundsätzlich respektvoll miteinander umgegangen. Verbesserungspotenzial besteht jedoch bei individuellen Entwicklungschancen und der fairen Berücksichtigung persönlicher Lebenssituationen, insbesondere bei Eltern, Teilzeitkräften sowie Auszubildenden, deren Perspektiven und Förderung stärker in den Fokus rücken sollten.
Die Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich und durch das Produkt sehr sinnstiftend. Das Arbeitsumfeld bietet spannende Einblicke
Mein Praktikum bei Ruf hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte in unterschiedliche Abteilungen einen Einblick bekommen und wurde von Anfang an gut eingebunden. Das gesamte Team ist sehr nett und nimmt einen gerne auf.
Bis auf ein paar Nörgler, ist es super! Oft meckern einige, die noch nie was anderes gesehen haben.
Das war schon mal viel schlimmer. In der Touristik hat man oft mit Saisonspitzen zu tun. Aber die sind inzwischen abgefedert. Es gibt noch ein paar Bereich die noch sehr damit kämpfen müssen. Aber was soll man erwarten, wenn man bei einem Arbeitgeber arbeitet, der in 9 Wochen des Jahres seinen gesamten Unsatz abwickelt.
Der fehlende Stern hat was mit der Branche zu tun.
Gut, weil das Produkt gut ist. Aber es geht mehr!
Da hab ich einige Bewertungen gelesen, die die Technik bemeckern… verstehe ich nicht. Das ist alles sehr gut! Und nein Technik ist selten perfekt… vielleicht haben die garnicht bei ruf gearbeitet. Ich bin zufrieden
Da ist echt vieles viel besser geworden.
Immer noch 50/50 an der Spitze! Aber darunter darf noch etwas passieren
Das Kollegium und den Zusammenhalt.
Die Produkt und die Werte, für die das Unternehmen einsteht.
Die Feedbackkultur auf Augenhöhe.
Schade ist, dass der Tourismus nicht zu den Branchen gehört, in denen Margen erzielt werden, die deutlich höhere Gehälter ermöglichen. Verdient hätte sie jeder.
Fortbildung verpflichtend für alle anzubieten. Auf allen Ebenen. Man lernt nie aus.
Neben intensiven Arbeitsphasen gibt es auch immer Social Time unter Kolleginnen und Kollegen. In meiner Abteilung weiß jeder auch um die private Situation seines Kollegen / seiner Kollegin. Es herrscht ein vertrauensvolles Arbeiten untereinander. Viele Kolleginnen und Kollegen sind auch privat miteinander befreundet. Regelmäßige Teamabende stärken die Arbeitsatmosphäre.
Das Image der Firma ist extrem positiv. Viele Mitarbeiter:innen leben die Werte, für die das Unternehmen steht, auch privat genau so aus. Ich kann mich zu 100% mit dem Unternehmen identifizieren.
Mit nicht mal 40 Stunden pro Woche, flexibler Gleitzeit und 30 Tagen Urlaub kann man sich immer Freiraum schaffen. Es gibt Spätaufsteher und Early-Birds - an einer Kernarbeitszeit kann sich jeder orientieren und muss keine Angst haben, dass dann doch noch die Meeting-Einladung kommt.
Natürlich gibt es durch den Tourismus bedingte, saisonale Arbeit und damit Phasen von viel Arbeit, die sich aber alle fair durch ein Stundenkonto wieder ausgleichen lassen. Wer früh ankündigt, lange in den Urlaub fahren zu wollen, dem wird die Chance dafür gegeben.
Wer sich fortbilden will und eine Idee hat, der bekommt auch die Chance und Unterstützung in dem Bereich. In den letzten Jahren haben Kolleginnen und Kollegen berufsbegleitend studiert, hausinterne Fortbildungen gemacht, Kongresse und Seminare besucht oder externe Berater im Haus gehabt. Generell wird eine große Feedbackkultur gelebt.
Jedes Jahr werden Kolleginnen und Kollegen geehrt, die seit Jahrzehnten für das Unternehmen arbeiten und die einen Großteil ihres Lebens und ihrer Karriere hier verbracht haben. Viele Azubis haben in den letzten Jahren eine Übernahme mit Festanstellung erhalten. Wer bei ruf Karriere machen will, der findet seinen Weg.
Ich habe meine Gehaltsverhandlungen immer als fair empfunden. In der Branche kann man nicht mit Gehältern, zum Beispiel in der Industrie, mithalten. Das ist aber kein Geheimnis. Hier arbeiten die meisten aus einem anderen Antrieb heraus. Das Miteinander unter Kolleginnen und Kollegen, sowie die Möglichkeiten für Weiterbildungen und Förderungen und die Tatsache, das man mit seinem Job am Ende junge Menschen glücklich macht, in dem man ihnen einzigartige Erinnerungen und Erlebnisse ermöglicht und etwas zur Gesellschaft beiträgt, sind DIE Motivation hier zu arbeiten. Ich stehe jeden morgen gerne auf, um hier zu arbeiten. Und ja, ich verdiene auch Geld und kann meinen Beitrag zu meiner Familie leisten.
Es gibt Ladesäulen für E-Autos, Mülltrennung, Produkte werden nicht immer beim billigsten Anbieter bestellt. Das Unternehmen arbeitet sehr digital, die Drucker werden immer weniger gebraucht.
Nachhaltigkeit geht immer mehr, besser oder radikaler. Sie muss nur von allen Mitarbeiter:innen auch getragen werden.
Es gibt deutlich mehr Fahrradstellplätze als Autoparkplätze - ein Jobrad ist für alle Angestellten möglich. Es gibt bei jedem Firmenevent vegetarische Alternativen.
Die An- und Abreise mit dem ÖPNV ist möglich und hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.
Es gibt einen hohen Zuschuss zum Deutschlandticket, der den steigenden Kosten regelmäßig angepasst wird.
Der Zusammenhalt ist extrem hoch. Egal ob jung oder alt. Die Zusammenarbeit ist durch flache Hierarchien geprägt. Jede Bürotür ist offen, die Geschäftsführung arbeitet auf dem gleichen Flur, nicht in einer eigenen Etage und hat beinahe die gleiche Büroausstattung. Das war mal anders.
Viele Mitarbeiter:innen treffen sich auch privat und sind befreundet.
Ältere Kollegen sind Vorbilder und gute Beispiele für lange Karrieren in dem Unternehmen. Nicht wenige, ältere Kolleginnen und Kollegen haben das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und sind gleichzeitig Mentoren für die Jüngeren.
Hier hat es einen sehr positiven Wandel in den letzten Jahren gegeben. Inzwischen kann man sogar mit der Geschäftsführung auch mal unterschiedlicher Meinung sein, respektvoll und hitzig diskutieren und dennoch einen Kompromiss finden. Es gibt kein von oben herab. Der Respekt vor einem Vorgesetzen kommt hier durch dessen Kompetenz, nicht durch seine Mail-Signatur.
Es gibt höhenverstellbare Schreibtische, verstellbare Schreibtischstühle, Curved Bildschirme, ausreichend Fenster für Licht, alle mit Sonnenschutz ausgestattet, sowie erst kürzlich frisch gestrichene Büro- und Aufenthaltsräume. Deko und individuelle Bürogestaltung könnten mehr sein - aber wir sind in einem Büro, nicht zuhause. Außerdem gibt es eine große Kaffeemaschine mit kostenfreien Kaffeespezialitäten für alle. Mit dem Café Liebefeld existiert ein großer, heller und freundlich gestalteter Aufenthaltsraum, in dem man gerne seine Mittagspause verbringt. Im Sommer ist es sogar möglich, das Mobilar schnell und einfach nach draußen in die Sonne zu räumen. Kolleginnen und Kollegen mit viel Telefonaten haben Schallschutzwände und Headsets mit Noice-Cancellation.
Home Office ist tendenziell möglich, aber das Miteinander im Büro steht im Fokus. Im Sommer wird das Büro durch eine Klimaanlage runtergekühlt. Das Gebäude ist keine 10 Jahre alt und gut isoliert.
Im Sommer kümmern sich die Teamleiter um eine gefüllte Eistruhe.
Nach vielen, im Haus stattfindenden Seminaren gibt es Montags noch übrig gebliebenes Essen, dass dann allen zur Verfügung gestellt wird.
Die Kommunikation empfinde ich auf Augenhöhe, direkt und nahbar. Feedback kann man hier jedem Kollegen / jeder Kollegin zu jederzeit geben ohne etwas befürchten zu müssen. Jeder im Unternehmen weiß, wie es dem Unternehmen geht, wo es steht, was es vorhat und macht.
Es arbeiten mehr Frauen als Männer im Unternehmen, die Geschäftsführung ist sowohl männlich, als auch weiblich besetzt. Auf Teamleiterebene gibt es noch mehr Männer. Ob das an mangelnden Aufstiegschancen für Frauen liegt, möchte ich nicht beurteilen. Die Geschäftsführerin hat es von der Teamerin im Außendienst nach ganz oben geschafft! Im Unternehmen ist vollkommen egal, welche sexuelle Orientierung man hat oder welches Lebensmodell man verfolgt - die Vielfalt macht es sogar aus.
Es gibt kein Jahr, in dem es nicht neue Herausforderungen und Aufgaben gibt. Das macht es spannend. Wer nach immer gleicher Routine sucht und nur abarbeiten will, ist hier eher falsch.
Das Arbeitsklima ist grundsätzlich gut, und der Zusammenhalt wird in allen Abteilungen großgeschrieben. Gelegentlich finden Veranstaltungen wie ein Firmengrillen statt. Es gibt eine hochwertige Kaffeemaschine wo man sich kostenlos Kaffe und Tee zubereiten kann (auch mit Hafermilch) sowie ein Softdrinkkühlschrank wo man sich für 1-2€ ein Getränk rausholen kann.
Ruf kommt richtig cool rüber und ist genau auf die Jugend abgestimmt. Das Unternehmen ist ein erfolgreicher globaler Player im Bereich Jugendreisen.
Während der Saison ist das Arbeitsaufkommen deutlich erhöht, was regelmäßig zu Mehrarbeit führt. Diese Überstunden werden nicht ausbezahlt, können jedoch zu einem späteren Zeitpunkt durch Freizeitausgleich abgegolten werden. Grundsätzlich wird versucht, auf individuelle Wünsche Rücksicht zu nehmen. Die Urlaubsplanung gestaltet sich in dieser Zeit jedoch schwierig, Urlaube werden während der Saison vorrangig Mitarbeitenden mit Kindern gewährt. Zudem können die Arbeitszeiten saisonbedingt angepasst werden und in einigen Abteilungen ist Wochenendarbeit an Samstagen und Sonntagen erforderlich. Abgesehen von einer geringen Pauschale gibt es für diese zusätzlichen Einsätze jedoch keine größere Zuschläge. Home Office ist möglich, wird aber einem nicht offen Zugänglich gemacht.
Die Karrierechancen variieren von Abteilung zu Abteilung, sind jedoch insgesamt sehr begrenzt. Viele Stellen werden häufig mit neuen, günstigeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt. Weiterbildungen werden kaum angeboten, was die persönliche und berufliche Entwicklung einschränkt.
Obwohl ruf als Unternehmen erfolgreich ist und auch in einigen Bereichen vorbildlich ist, lässt die Vergütung der Mitarbeitenden in vielen Abteilungen, stark zu wünschen übrig. Das Gehalt wird zwar pünktlich ausgezahlt, steht jedoch in keinem angemessenen Verhältnis. Es gibt zwar Zuschüsse zur Altersvorsorge sowie zum Deutschland-Ticket, Fitnessstudio und Corporate Benefits nur können diese die niedrige Bezahlung nicht wirklich ausgleichen. Für ein vernünftiges und sorgenfreies Leben ist das Gehalt schlichtweg zu niedrig, was langfristig sowohl die Motivation als auch die Bindung und Loyalität der Mitarbeitenden gefährdet.
Alle Reisen CO₂-neutral. Im Büro wird versucht, möglichst wenig zu drucken, was jedoch nicht immer gelingt. Richtiges Ökopapier wird derzeit nicht verwendet. Der Müll wird in Kunstoff und Restmüll getrennt.
Eigentlich versteht sich jeder mit jedem! Das hat man nicht oft.
Wie bereits beschrieben, ist der Zusammenhalt sehr gut. Dazu zählen auch die älteren Kollegen, die aber relativ wenig vertreten sind.
Die Vorgesetzten bekommt man im Arbeitsalltag eher selten direkt mit, sie melden sich jedoch zwischendurch per E-Mail und bedanken sich auch für die gute Zusammenarbeit. Zwischendurch besuchen sie die Büros, um persönlich Hallo zu sagen insgesamt treten sie dabei vorbildlich und nahbar auf.
Die höhenverstellbaren Tische und ergonomischen Stühle sind definitiv ein Pluspunkt. Zur Abwechslung stehen auch Medizinbälle zum Sitzen zur Verfügung. Leider sind die Computer sehr veraltet und teilweise echt langsam oder stürzen ab, weshalb hier definitiv mehr investiert werden sollte. Die Büroräume sind sonst aber modern und in einem sterilen Weiß gehalten, mit Kunstpflanzen dekoriert, das ist natürlich Geschmacksache.
Insgesamt funktioniert die Kommunikation mal gut und mal nicht gut. Missverständnisse lassen sich halt im Arbeitsalltag nicht immer ganz vermeiden.
Gleichberechtigung ist in den normalen Arbeitsbereichen gegeben. Einige Kolleginnen und Kollegen kehren auch nach einer Pause ins Unternehmen zurück, was den guten Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden zusätzlich stärkt. Die meisten Führungspositionen sind leider männlich besetzt, einzig die Hauptgesellschafter von ruf sind männlich und weiblich.
Das hängt stark von der jeweiligen Tätigkeit im Unternehmen ab, viele Aufgaben sind jedoch eher monoton.
- Toller Zusammenhalt und freundlicher Umgang unter den (jüngeren) Kolleginnen und Kollegen.
- Für Berufseinsteiger gute Möglichkeiten und spannende Aufgaben – vor allem mit dem richtigen Vorgesetzten.
- Vorgesetzte, die sich nicht für die schlechte Stimmung in ihrer Abteilung interessieren.
- Veraltete Technik und sterile Büroräume.
- Statt erfahrene Mitarbeitende zu fördern, werden immer wieder günstigere Neue eingestellt.
- Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen aktiver fördern, anstatt sie den Mitarbeitenden allein zu überlassen.
- Mehr Vertrauen in die Kompetenz der eigenen Mitarbeitenden und deren Vorschläge, statt vorschnell Externe zu engagieren.
- Mehr Wert darauf legen, erfahrene Kolleginnen und Kollegen zu halten, statt immer wieder neue, günstigere Mitarbeitende einzustellen, die erst aufwendig angelernt werden müssen.
Unter den Arbeitskollegen herrscht ein super Zusammenhalt. Unter den Vorgesetzten und älteren Kollegen fühlt man sich hingegen oft als der „kleinere“ Kollege.
Gerade unter den jungen Mitarbeitenden macht die Arbeit vor allem deshalb Spaß, weil man tolle, gleichgesinnte Kollegen hat.
Es ist und bleibt Saisonarbeit.
Für Berufseinsteiger ist das Unternehmen ein guter Start, mit vielen Möglichkeiten. Danach jedoch setzt man lieber wieder auf günstige neue Berufseinsteiger, statt das Know-how der erfahrenen Mitarbeitenden zu nutzen.
Bei ruf arbeitet niemand wegen des Geldes.
Der „Klimatag“ besteht aus einem veganen Mittagessen und viel Eigenlob darüber, was man angeblich schon alles für Nachhaltigkeit tut.
Wegen der tollen Kollegen lohnt es sich trotzdem, hier zu arbeiten!
Mit vielen älteren Kollegen ist der Umgang sehr angenehm. Wie fast überall gibt es aber auch hier Kollegen, die meinen, alles besser zu wissen, nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht.“
Grundsätzlich ist es positiv, dass sich Vorgesetzte für die Arbeit ihrer Mitarbeitenden interessieren. Leider endet das häufig darin, dass sie glauben, sich besser im jeweiligen Bereich auszukennen, und ungefragt „Ratschläge“ erteilen.
Die Räumlichkeiten erinnern eher an eine Zahnarztpraxis, und auch die Technik ist leider nicht auf dem neuesten Stand.
Die Abteilungen arbeiten nur dann gut zusammen, wenn man selbst Eigeninitiative zeigt. Von der Führungsebene kommt hier leider wenig Unterstützung.
Auf der untersten Ebene gibt es eine gute Mischung. Auf Abteilungsleiterebene arbeiten ausschließlich Männer – und es scheint auch kein Interesse zu geben, das zu ändern.
Mit dem richtigen Vorgesetzten bekommt man spannende Aufgaben. Eigene Vorschläge, welche zusätzlichen Aufgaben man übernehmen könnte, werden jedoch oft abgelehnt. Stattdessen wird lieber jemand Externes engagiert, weil man dort offenbar mehr Kompetenz vermutet.
Es ist schön, dass man viele verschiedene Menschen kennenlernt, das hat allerdings nichts mit dem Arbeitgeber zu tun, sondern an der Art des Jobs.
Nach mehreren Jahren der Mitarbeit in verschiedenen Destinationen mit unterschiedlichen Langzeit- und Kurzzeitteams sehe ich mich nun in der Lage, ein ehrliches und fundiertes Resümee zu ziehen. Die Außendarstellung des Unternehmens – geprägt von Sommer, Sonne und Teamgeist – steht leider in eklatantem Widerspruch zur Realität hinter den Kulissen.
Bereits der Kontakt mit den Mitarbeiterinnen im Büro war von Beginn an äußerst schwierig: unkoordiniert, unhöflich und in vielen Fällen schlichtweg respektlos. Eine offene Kommunikation oder gar wertschätzender Austausch war kaum möglich – Anliegen wurden ignoriert oder abschätzig kommentiert. Dieser Umgang zieht sich leider wie ein roter Faden auch durch das Verhältnis zur Außendienst-Belegschaft mit anderen Mitarbeitenden.
Die Arbeitsbedingungen vor Ort in der Saison sind – ohne Übertreibung – eine Zumutung. Die tägliche Einsatzzeit beläuft sich regelmäßig auf 16 bis 20 Stunden, ohne geregelte Pausen, ohne Ruhetage. Eine echte Entlastung gibt es nicht – und selbst eine einfache Bitte um einen freien Tag wird abgelehnt oder als mangelnde Belastbarkeit gewertet. Auf gesundheitliche Belange wird in keiner Weise Rücksicht genommen: Wer krank wird, wird dazu gedrängt, “sich nicht so anzustellen” und weiterzuarbeiten – unabhängig vom Zustand. Es wird damit gedroht, dass der Laden nicht läuft, wenn man ausfällt. Die Aufwandsentschädigung steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Einsatz.
Die Ausbildung für den jeweiligen Einsatzbereich ist ebenfalls höchst fragwürdig. Inhalte werden in überlangen Einheiten bis spät in die Nacht vermittelt, Schlafphasen von 2–5 Stunden sind die Norm. Eine individuelle Anreiseplanung wird nicht akzeptiert – Flexibilität ist einseitig erwartet, jedoch niemals gegeben. Auch hier dominieren Druck, Überforderung und eine ungesunde Arbeitsatmosphäre.
Das Leitungsteam agiert weitgehend von oben herab, Kritik wird abgewiegelt oder gar als Illoyalität gewertet. Besonders enttäuschend: Das psychologisch gut durchdachte System, mit dem neue Mitarbeitende durch Versprechungen von Teamgefühl, Spaß und Abenteuer gelockt werden – nur um sie während der Saison unter hohem Druck und ohne Unterstützung schlichtweg auszunutzen. Ein vorzeitiges Ausscheiden wird moralisch sanktioniert mit der Aussage, man habe sich schließlich “bewusst für den Job entschieden”.
Fazit: Trotz jahrelanger Loyalität und hohem persönlichen Einsatz muss ich feststellen, dass dieses Unternehmen seine Mitarbeitenden systematisch überfordert, nicht wertschätzt und gesundheitliche wie persönliche Grenzen ignoriert, beziehungsweise folglich damit droht, dass man die nächste Saison eventuell nicht eingesetzt wird. Wer sich für eine Tätigkeit im Ausland interessiert, sollte sich gut überlegen, ob er seine Kräfte und sein Engagement in ein Unternehmen investieren möchte, das langfristig mehr nimmt als gibt. Also: Überlegt euch gut, ob ihr wirklich für ruf Jugendreisen arbeiten wollt.
Übrigens: Mein erster Einsatz war 2016 und ich habe mehrere Jahre bis 2021 bei Ruf Jugendreisen gearbeitet. So viele Jahre bis heute sind auch nicht dazwischen, sodass ein ganzes Unternehmen und die Strukturen verändert werden.
1. Kommunikationskultur verbessern
• Aufbau einer respektvollen, lösungsorientierten Kommunikation zwischen Büro und Außendienst
• Schulungen für das Büropersonal im Bereich wertschätzende Kommunikation und Konfliktmanagement
• Etablierung fester Ansprechpartner:innen mit klaren Zuständigkeiten für Außendienstmitarbeitende
2. Arbeitszeiten realistisch gestalten
• Einführung eines Arbeitszeitmodells mit klaren Obergrenzen und verpflichtenden Pausenzeiten
• Mindestens ein freier Tag pro Woche, um physische und psychische Erholung zu ermöglichen
• Faire und transparente Aufwandsentschädigung im Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitseinsatz
3. Gesundheit ernst nehmen
• Klare Richtlinien zum Umgang mit Krankheit und gesundheitlichen Beschwerden
• Schulung des Leitungspersonals im Bereich Fürsorgepflicht und Gesundheitsschutz
• Aufbau eines vertrauensvollen Meldesystems für gesundheitliche Probleme ohne Angst vor Sanktionen
4. Ausbildung reformieren
• Realistische Zeitplanung der Ausbildungsinhalte mit ausreichenden Ruhephasen
• Verzicht auf Nachteinheiten zugunsten nachhaltiger Wissensvermittlung
• Flexible Regelungen für individuelle An- und Abreisen (z. B. bei Bahnstreiks oder persönlichen Gründen)
5. Führungskultur modernisieren
• Führung auf Augenhöhe statt von oben herab
• Konstruktiver Umgang mit Kritik und Feedback als Chance zur Weiterentwicklung
6. Rekrutierung und Erwartungsmanagement ehrlich gestalten
• Transparente Kommunikation der tatsächlichen Arbeitsbedingungen bereits im Bewerbungsprozess
• Aufrichtigkeit bei Versprechungen in Bezug auf Teamgefühl, Freizeit und Belastung
• Freiwilligkeit und Mitgestaltung auch während der Saison statt moralischem Druck
Psychische Gesundheit stärken
• Aufbau eines unterstützenden Systems, das mentale Belastungen ernst nimmt
• Angebote für Supervision oder Gesprächsmöglichkeiten bei Überforderung
Diese Maßnahmen würden nicht nur die Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden steigern, sondern langfristig auch die Qualität der Arbeit und das Image des Unternehmens verbessern.
Super tolle Stimmung, Kontakt zu Reiseleitern
Eigentlich nichts
Alle Arbeitsbereiche im Camp gleich bezahlen, vor allem diejenigen, die sich sehr ähnlich sind
So wundervollen Leute, ich vermisse die Arbeit
War nur ein Ehrenamt mit Pauschale
So verdient kununu Geld.