Gut am Arbeitgeber finde ich
Praxisnahe Aufgaben und Verantwortung.
Freundliche Kolleg*innen an einigen Standorten.
Möglichkeit, selbständig zu arbeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr unterschiedliche Betreuung und Arbeitsatmosphäre je nach Standort.
Ein weiterer Kritikpunkt: Als Azubi wurde ich angewiesen, kleine Schäden an Fahrzeugen wie gebrochene Kunststoffteile an Außenspiegeln nicht den Kunden zu zeigen. Ich persönlich halte es für wichtig, dass Kunden über solche Mängel informiert werden.
Teilweise kritischer Umgangston und wenig Geduld bei Rückfragen.
Monotone oder wenig lehrreiche Aufgaben an manchen Standorten.
Verbesserungsvorschläge
Einheitliche Betreuung und klare Aufgabenverteilung an allen Standorten.
Mitarbeiter sollten angehalten werden, Kunden über bekannte Fahrzeugmängel zu informieren, um Sicherheit und Vertrauen zu gewährleisten.
Geduldiger und respektvoller Umgang mit Azubis, mehr Unterstützung und Förderung.
Aufgaben so gestalten, dass sie die Ausbildungsinhalte aktiv vermitteln und die Azubis sinnvoll einbinden.
Arbeitsatmosphäre
In Moers angenehm, freundlich und unterstützend. In Duisburg belastend, rauer Umgang, hohe Kritikbereitschaft und wenig strukturierte Aufgaben.
Karrierechancen
Fachlich bietet die Ausbildung grundsätzlich eine gute Grundlage. Allerdings berichten viele Azubis und Mitarbeitende, dass die Ausbildung an manchen Standorten stark belastend ist und der Umgangston so rau sein kann, dass man froh ist, die Ausbildung zu beenden. Der persönliche Erfolg hängt stark davon ab, wie gut man Unterstützung und konstruktives Feedback am jeweiligen Standort erhält.
Arbeitszeiten
Regulär, jedoch durch unterschiedliche Einsatzorte manchmal unruhig planbar.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung war sehr gering und kaum ausreichend, um zusätzliche Kosten wie Fahrt oder Unterkunft zu decken. Für Azubis kann das finanziell stark belastend sein.
Die Ausbilder
In einigen Standorten, besonders in Moers, waren die Ausbilder und Kolleg*innen sehr nett und hilfsbereit. An anderen Standorten, z. B. in Duisburg, herrschte ein rauer Umgangston, Rückfragen wurden kaum geduldet und Azubis erhielten teilweise nur uninteressante oder wenig lehrreiche Aufgaben.
Spaßfaktor
Je nach Standort sehr unterschiedlich. In Moers hat mir die Arbeit, z. B. Fahrzeuge von A nach B zu fahren, viel Spaß gemacht, auch wenn sie nicht direkt mit den Ausbildungsinhalten zu tun hatte. An weniger freundlichen Standorten war der Spaßfaktor deutlich geringer.
Aufgaben/Tätigkeiten
Praxisnahe Aufgaben wie Auftragsbearbeitung, Fahrzeugbestellungen oder Dokumentation. In Moers lag der Schwerpunkt auf Fahrzeugbewegung, was interessant, aber nicht zentral für die Ausbildung war. In Duisburg gab es oft wenig strukturierte Aufgaben oder Lagerarbeiten, die kaum Bezug zur Ausbildung hatten.
Variation
Sehr standortabhängig. In Moers abwechslungsreiche Aufgaben, in Duisburg eher monoton und wenig förderlich für die Ausbildung.
Respekt
In Moers herrschte ein respektvoller Umgang. In Duisburg hingegen gab es wenig Geduld für Azubis, Rückfragen wurden teilweise scharf kommentiert und Fehler schnell kritisiert.