Einordnung der Kununu-Kommentare zu RULMECA Germany – eine sachliche Betrachtung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Fazit – und unsere Einladung
Wir stehen für ein Unternehmen, das sich weiterentwickeln will – mit seinen Menschen, nicht gegen sie. Wir kommunizieren offen, investieren bewusst und stellen uns Feedback – wenn es fair, sachlich und im Sinne des Miteinanders erfolgt.
Ich danke allen Mitarbeitenden, die sich tagtäglich engagieren – und lade jede und jeden ein, Themen intern anzusprechen, Feedback direkt einzubringen und gemeinsam mit uns an Lösungen zu arbeiten.
Unsere Türen stehen offen – nutzen Sie sie.
Verbesserungsvorschläge
Sehr geehrte Mitarbeitende, Partner und Interessierte,
in den letzten Monaten wurden auf der Plattform Kununu eine Reihe von Kommentaren über unser Unternehmen veröffentlicht – sowohl positive als auch kritische. Als Geschäftsführer nehme ich diese Rückmeldungen sehr ernst. Es gehört zu unserer Grundhaltung, uns offen mit Feedback auseinanderzusetzen. Gleichzeitig möchte ich jedoch auch zu einigen Punkten aus Sicht der Unternehmensleitung eine klare Einordnung vornehmen.
1. Über unsere Unternehmenskultur – mehr als ein Schlagwort**
RULMECA Germany steht für eine wertebasierte, familienfreundliche Unternehmenskultur. Dass viele unserer Mitarbeitenden uns als offen, zuverlässig und kollegial beschreiben, freut mich sehr. Besonders hervorheben möchte ich:
Die flachen Hierarchien und den offenen Dialog, den wir bewusst ermöglichen
Die wertschätzende Atmosphäre im Team und den vielfach gelobten Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen
Die Transparenz und Geschwindigkeit, mit der wir über unsere eigene Unternehmens-App informieren
Die Möglichkeit, Technik hautnah zu erleben – durch die Präsenz unserer Produktion vor Ort
Die verlässliche, pünktliche Bezahlung und zusätzliche Leistungen wie die Betriebskantine oder der Zuschuss zum Mittagessen
Ich sehe es als Bestätigung unseres Weges, wenn Mitarbeitende diese Punkte nicht nur anerkennen, sondern aktiv in den Bewertungen hervorheben.
2. Kommunikation und Führung – realistisch und mit Anspruch**
In den Rückmeldungen zur Kommunikation zeigt sich ein gemischtes Bild. Das ist für ein produzierendes Unternehmen in unserer Größe nicht ungewöhnlich – aber kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Wir haben in den letzten Jahren gezielt in digitale Kanäle, insbesondere unsere interne Informations-App, investiert. Diese ermöglicht es uns, wichtige Themen schnell, nachvollziehbar und für alle zugänglich zu kommunizieren.
Ich nehme auch zur Kenntnis, dass einige Mitarbeitende sich bei Themen wie Schichtplanung oder operativer Abstimmung mehr persönliche Kommunikation oder bessere Taktung wünschen. Diesen Wunsch nehmen wir auf – und arbeiten daran. Kommunikation ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess.
Was ich allerdings mit aller Deutlichkeit zurückweise, sind pauschale Angriffe auf Führungskräfte oder einzelne Personen. Unsere Führungskräfte übernehmen tagtäglich Verantwortung in einem komplexen Umfeld. Kritik darf und soll sein – aber bitte respektvoll, faktenbasiert und konstruktiv. Wer Menschen persönlich herabwürdigt, verlässt den Boden der Fairness.
3. Leistung und Gegenleistung – was wirklich zählt**
Vereinzelt wurden Aussagen getroffen, dass Mitarbeitende „ersetzbar“ seien oder dass Leistungen nicht gewürdigt würden. Ich möchte hierzu deutlich sagen: Wir sehen jeden Mitarbeitenden – als Mensch, nicht als Nummer. Aber ja: Wir erwarten auch Engagement, Verlässlichkeit und Teamfähigkeit. Und wir differenzieren dort, wo es sachlich gerechtfertigt ist.
Die Aussage, dass es keine Sonderleistungen mehr gebe, stimmt so nicht. Was stimmt: Wir gehen mit einmaligen Zahlungen oder Boni verantwortungsvoll und nachhaltig um. In wirtschaftlich erfolgreichen Jahren investieren wir gezielt – aber nicht kurzfristig-effekthascherisch, sondern dort, wo es langfristigen Mehrwert schafft: in Ausrüstung, Infrastruktur, Prozesse und Qualifikation.
4. Entwicklungsmöglichkeiten – Chancen sind da
Viele positive Rückmeldungen bestätigen, dass Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln möchten, bei uns gute Möglichkeiten haben – sei es durch Fortbildungen, interne Programme oder Projektverantwortung.
Dass nicht jede/r automatisch aufsteigt oder an allen Schulungen teilnimmt, liegt nicht an fehlender Förderung, sondern an klaren Auswahlkriterien, an Leistung, Potenzial und Motivation. Wenn Entwicklung gewünscht wird, stehen wir bereit – aber wir erwarten auch Eigeninitiative.
5. Zum Umgang mit Kritik – eine klare Grenze
Einige Kununu-Kommentare stammen nachweislich von Personen, die das Unternehmen nicht im Guten verlassen haben – teilweise wegen arbeitsrechtlich relevanten Vorfällen. Es ist bedauerlich, wenn solche Personen diese Plattform nutzen, um das Unternehmen, Kolleginnen und Kollegen sowie Führungskräfte zu diskreditieren.
Ich sage es in aller Klarheit:
Kununu ist keine Racheplattform.
Als Geschäftsführer stehe ich für einen offenen Dialog, aber ich sehe mich auch in der Verantwortung, die Reputation des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden zu schützen.