Sinkendes Schiff
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte genau schulen und mit bedacht auswählen.
Arbeitsatmosphäre
Dauerhaft angespannt. Es wurde als "Team" verkauft allerdings hatte es damit nichts zu tun. Es gab untereinander immer wieder Reibereien bis hin zu körperlichen Bedrohungen die dann nach einem Gespräch folgenlos blieben. Untereinander wurde gelästert und am meisten wurde über die Führungskraft gelästert.
Work-Life-Balance
Wenn die Zahlen passen, kann man sich hier nicht beklagen.
Karriere/Weiterbildung
Praktisch nicht gewünscht. Auf Nachfrage hieß es "wer gut im Außendienst ist braucht keine Bildung"
Gehalt/Benefits
Undurchsichtiges System. Gift für junge oder neue Mitarbeiter. Man ist quasi das ganze Jahr über im Minus und Mitte Dezember entscheidet sich anhand Schwellenwerten ob man im nächsten Jahr verschuldet ist oder nicht. Theoretisch ist es möglich das ein einziger Vertrag entscheidet ob du 6.000€ nachzahlen musst oder 5.000€ ausgezahlt bekommst.
Kollegenzusammenhalt
Kleinere Grüppchen hielten zusammen, aber da der generelle Teamgedanke leider nicht vorhanden war,ist hier keine bessere Bewertung möglich.
Vorgesetztenverhalten
Der größte Minuspunkt und den den ich am schwersten Gewichten muss. Ich will deutlich machen, dass die R+V an sich ein guter Arbeitgeber ist. Es steht und fällt aber alles mit der direkten Führungskraft. Ich hatte mehrere gute Führungskräfte während meiner Zeit dort, allerdings auch eine Katastrophe. Persönliche Probleme wurden nicht ernst genommen und das in einem Team mit schlimmer Vergangenheit was mentale Gesundheit angeht. Statt Unterstützung gab es nur mehr Druck und Kritik. Die Führungskraft wurde intern nur belächelt und auch bei Vertriebspartnern nicht für ernst genommen. Mitarbeiter haben nur wegen dieser Führung das Unternehmen verlassen.
Arbeitsbedingungen
Da die Führungskraft sich nicht wirklich mit den wichtigen Vertiebspartnern auseinander gesetzt hat, gab es für viele Mitarbeiter auch keine Büros mehr.
Kommunikation
Besonders kritisch empfand ich, dass Probleme zwar angesprochen wurden, die Verantwortung dafür aber gefühlt schnell beim einzelnen Mitarbeiter landete. Statt gemeinsam Lösungen zu finden, entstand eher der Eindruck, dass man funktionieren muss.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich können fachlich durchaus interessant sein, vor allem wenn man gerne mit Kunden arbeitet und komplexe Versicherungsthemen erklärt. In der Praxis wurde das für mich aber stark vom Vertriebsdruck überlagert.
Statt wirklich sauber und langfristig kundenorientiert zu beraten, lag der Fokus gefühlt oft darauf, Termine, Abschlüsse und Zielvorgaben zu erfüllen. Dadurch verlieren selbst interessante Themen schnell an Qualität.

