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R+V Versicherungals Arbeitgeber

Deutschland,  7 Standorte Branche Versicherung
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R+V Versicherung: Der Eingangsbereich des neuen RP2 in WiesbadenR+V Versicherung: Das Fitness-Center am Raiffeisenplatz in WiesbadenR+V VersicherungVideo anschauen

Bewertungsdurchschnitte

  • 881 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (590)
    66.969353007946%
    Gut (148)
    16.799091940976%
    Befriedigend (93)
    10.5561861521%
    Genügend (50)
    5.6753688989784%
    4,00
  • 66 Bewerber sagen

    Sehr gut (21)
    31.818181818182%
    Gut (8)
    12.121212121212%
    Befriedigend (14)
    21.212121212121%
    Genügend (23)
    34.848484848485%
    2,89
  • 31 Azubis sagen

    Sehr gut (26)
    83.870967741935%
    Gut (3)
    9.6774193548387%
    Befriedigend (2)
    6.4516129032258%
    Genügend (0)
    0%
    4,42

Firmenübersicht

Partnerschaft und Leistung sind die Kernpunkte der Unternehmensphilosophie. Die R+V Versicherung zählt mit fast 8 Millionen Kunden und Beitragseinnahmen in Höhe von rund 12 Milliarden Euro zu den führenden deutschen Versicherern. Seit vielen Jahren ist sie auf Wachstumskurs. Als Teil der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken bietet R+V sowohl für Privatkunden als auch für Unternehmen aus Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft maßgeschneiderte, innovative Versicherungslösungen.

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Kennzahlen

Umsatz

15 Mrd.

Mitarbeiter

15.800

Unternehmensinfo

Wer wir sind

Produkte, Services, Leistungen

Als Universalversicherer bietet R+V sowohl für Privatkunden als auch für Unternehmen aus Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft spezielle Problemlösungen an. Die Produktpalette der R+V-Gesellschaften umfasst alle bekannten Versicherungen: Für Privatkunden bietet R+V sowohl Standardprodukte als auch individuelle Lösungen. Im Firmenkundengeschäft ist R+V traditionell eng mit den mittelständischen Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft verbunden. Für sie entwickelt R+V branchenspezifische Absicherungskonzepte. Die Spanne reicht von spartenübergreifenden Zielgruppenkonzepten für den Handel im Bereich Kompositversicherungen bis hin zur betrieblichen Altersversorgung in Branchenversorgungswerken. R+V ist darüber hinaus als aktiver Rückversicherer weltweit tätig. Unabhängige Rating-Agenturen bestätigen die hohe Qualität und Finanzkraft von R+V und ihren Produkten.

Perspektiven für die Zukunft

R+V bietet vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben und Projekte sowie eine zukunftsorientierte Perspektive. Die Mitarbeiter können ihre Talente konsequent einsetzen und weiterentwickeln.

Benefits

  • Flexible Arbeitszeiten 
  • Homeoffice 
  • Fitness-Center / Kurse 
  • Betriebliche Altersvorsorge 
  • Jobticket 
  • Betriebsrestaurant 
  • Sozialberatung/Pflegeberatung 
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie (z.B. Eltern-Kind-Büros, Ferien- und Notfallbetreuung) 
  • Gesundheitskurse, Seminare 
  • Interne / Externe Weiterbildung 
  • Parkplatz 
  • Mitarbeiterrabatte 
  • Mitarbeiterbeteiligung 
  • Mitarbeiterevents 
  • Lebensarbeitszeitmodelle
  • Essenszulagen
  • Barrierefreiheit
  • Betriebsarzt
  • Coaching
  • Gute Verkehrsanbindung 

7 Standorte

Standorte Inland

10 Standorte im Inland

Standorte Ausland

6 Standorte im Ausland

Für Bewerber

Videos

Wir suchen nicht irgendwen, wir suchen Sie!
Interview mit Marcel Heinz – Berufseinsteiger / InnoLab MO14
Interview mit Verena Gilke - Auszubildende im Innendienst
Interview mit Johanna Schwert – Berufseinsteiger
Nach dem Studium zu R+V - Spannende Perspektiven!
Interview mit Carina Caprano - Kundenbetreuerin
Interview mit Florian Tilch - Trainee
Interview mit Robert Groch – Dualer Student im Vertrieb
Interview mit Alica von Berg – Auszubildende im Vertrieb
Was ist ein Trainee oder ein Trainee-Programm?
Ausbildung bei R+V - Durchstarten in einer starken Gemeinschaft.
Interview mit Sven Blohm – Direktionsbeauftragter Kfz
Interview mit Markus Frömberg - Projektmanager

Wen wir suchen

Aufgabengebiete

  • Versicherungstechnische Bereiche 
  • Finanzen
  • IT 
  • Aktuariat 
  • Personal
  • Controlling 
  • Vertrieb
  • Rechnungswesen

Gesuchte Qualifikationen

Innendienst

  • fachlich guter Abschluss und qualifizierte, berufsorientierte Praxiserfahrungen, z.B. durch Ausbildung, Praktika oder Werkstudententätigkeit
  • Wille, Verantwortung zu übernehmen, eigenständig und selbstständig zu arbeiten
  • Stärke im analytischen und konzeptionellen Denken
  • Bereitschaft sich schnell in unterschiedliche Situationen bzw. Themen hineinzuversetzen und aus Erfahrungen zu lernen
  • Spaß im Team zu arbeiten, sich auf andere einzustellen und zu überzeugen
  • Kommunikations- und Kontaktstärke 

Zusätzlich im Außendienst:
Freude an der Erarbeitung kundenorientierter Lösungen und am Verkauf.

Gesuchte Studiengänge

Wirtschaftswissenschaften, (Wirtschafts-)Informatik, (Wirtschafts-)Mathematik, Rechtswissenschaften

Was wir bieten

Was macht es besonders, für uns zu arbeiten?

R+V fördert Mitarbeiter entsprechend ihrer individuellen Stärken und gibt ihnen die Möglichkeit, eigene Ideen und Vorstellungen in die Praxis umzusetzen. Interne Weiterbildungsmöglichkeiten stärken sowohl fachliche als auch persönliche Kompetenzen: Mitarbeitertraining, Coaching, Potenzialanalyseverfahren und Programme für Nachwuchs- und Führungskräfte gehören zu den Angeboten. Die jährliche Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung gehört ebenso zum Standard wie das variable Vergütungssystem. Karriere bei R+V ist in der Fach-, Führungs- als auch Projektlaufbahn möglich. Besonders hervorzuheben sind die umfangreichen Sozialleistungen. Nicht zuletzt auch aus diesen Gründen gehört R+V laut der Studie „Top Arbeitgeber Deutschland“ zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland.

Wie würden wir die Firmenkultur umschreiben?

Partnerschaft und Leistung sind die Kernpunkte der Unternehmensphilosophie. Die R+V Versicherung hat ihre Wurzeln in der Genossenschaftsbewegung und ist seit 1922 Teil einer starken Gemeinschaft in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Für die R+V heißt das - im Sinne des genossenschaftlichen Grundgedankens - dass Ziele gemeinsam besser erreicht werden als im Alleingang.

Was sollten Bewerber noch über uns wissen?

Neben der fachlichen Qualifikation und berufsorientierten Praktika ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Personalentscheidung die Fähigkeit, analytisch und konzeptionell zu denken, um Problemstellungen schnellstmöglich strukturiert bearbeiten zu können. Die Projektarbeit erfordert darüber hinaus auch den Willen, Verantwortung zu übernehmen, selbstständig zu arbeiten und sich schnell in neue Themen einzudenken. Der Einstieg ins Unternehmen erfolgt im Direkteinstieg oder im fachspezifischen Traineeprogramm.

Direkteinstieg
  • Einstieg "on the job" 
  • Eigenverantwortliche Übernahme interessanter Aufgaben von Beginn an 
  • detaillierter Einarbeitungsplan 
  • Mentoring 
  • Entwicklung durch individuelle Trainingsmaßnahmen

Traineeprogramm Innendienst

  • Maßgeschneidertes Ausbildungsprogramm 
  • Gezielte Mitarbeit in Themen und Projekten
  • Hospitationen in ausgewählten Unternehmensbereichen 
  • Entwicklung durch "on-the-job" und "off-the-job" Komponenten (Methodentrainings und Fachseminare) 
  • Traineeprojekt

Traineeprogramm Außendienst

  • fachliche und persönlichkeitsbezogene Förderung 
  • systematische und praxisorientierte Entwicklung "on-the-job" 
  • begleitende Seminarmaßnahmen 
  • Praxis- und Hospitationsphasen
Während des Studiums bietet R+V interessierten Studierenden die Möglichkeit der beruflichen Orientierung und Wissenserweiterung auf Basis eines Praktikums. Darüber hinaus besteht für ehemalige R+V-Praktikanten die Möglichkeit, eine betreute Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit anzufertigen.

Bewerbungstipps

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Online

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Tel.: 0611-533 5210
Fax: 0611-533 77 5210
e-Mail: recruiting-center@ruv.de

Auswahlverfahren

Interviews mit Personal und/oder Fachabteilung, z.T. Assessment-Center

R+V Versicherung Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

4,00 Mitarbeiter
2,89 Bewerber
4,42 Azubis
  • 15.Apr. 2019
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Es handelt sich um den Bankenvertrieb über die Volksbanken. Deswegen gilt - wie ist die Atmosphäre in der jeweiligen Bank. Mit den Kollegen hat man relativ wenig zu tun - diese sind aber grundsätzlich ok. Die Führungskräfte sind hilflos, überfordert und nicht am Menschen orientiert.

Vorgesetztenverhalten

Die Frage die sich alle Kollegen immer wieder stellen.... wie und warum wird xy bei R+V Führungskraft. Anscheinend funktionieren die Auswahlverfahren nicht oder handelt es sich um Seilschaften oder wird man Führungskraft weil man am besten die Daumenschrauben ansetzen kann? Es gelten nur die jährliche Vertriebsziele alles andere läuft unter Kollateralschäden. Dafür ist vielen Vorgesetzten (fast) jedes Mittel recht.

Kollegenzusammenhalt

Vertrieb = Einzelkämpfer. Das ist auch okay - jeder ist für sich selber verantwortlich. Aber je nach persönlicher Zuneigung hilft man sich - auch das ist im normalem Bereich. Bezüglich der Führungskräfte ist das Verhalten oft unehrlich - es wird viel versprochen um den Mitarbeiter schneller rennen zu lassen und dann "ups" .....

Interessante Aufgaben

Kann es sein, wenn man gerne mit Kunden arbeitet. Entscheiden kann man, ob man rechts oder links herum läuft - aber auch das nicht immer - um die Ziele zu erreichen. Die jeweilige Bank bestimmt über den R+V Mitarbeiter - nicht die R+V.

Kommunikation

Hat sich stark verändert. Geschäftsführung an alle Mitarbeiter z.B. über das Intranet - wo soll es hingehen, wie soll es erreicht werden - sehr gut. Direkte Führungskräfte sehr schwach. Was die eine aufbauen, werfen die anderen mit dem A... wieder um.

Gleichberechtigung

Jeder hat die gleichen schlechten Voraussetzungen :-).

Umgang mit älteren Kollegen

Nur das Ziel ist wichtig. Wer nicht mehr so schnell rennen kann - läßt im Alter vielleicht etwas nach - wird auch gerne einmal rausgeekelt oder die Frage gestellt ob die Tätigkeit noch die richtige ist. Nur die aktuelle und zukünftige Zielerreichung zählt!

Karriere / Weiterbildung

Junge ja - ältere ab 40 weniger bis gar nicht

Gehalt / Sozialleistungen

Bezahlungssystem wird in 2020 radikal geändert. Der Eindruck ist - es ist noch weniger nachvollziehbar was man bekommen wird. Die berechtigte Angst ist, daß Einkommen könnte sich halbieren. Ganz klar ist, vertriebsuntypisch wird am Einkommen der "Ochsen" gespart die den Wagen ziehen. Stand 2019 ist das Festeinkommen, welches nicht ins verdienen gebracht werden muß pro Monat im dreistelligen Bereich mit einer 1 davor. Von gesetzlicher Seite wird zusätzlich am Einkommen gedreht - Stichwort Lebensversicherungen/Provisionsdeckel. Im Moment bekommt man die LV Provision über 5 Jahre ausgezahlt. Die Ziele erhöhen sich aber auch hier jedes Jahr. Also weniger Einkommen bei höherem Aufwand. Sozialleistungen sind gut. Das "Wenige" wird immer pünktlich ausbezahlt.

Arbeitsbedingungen

In den letzten Jahren wurde schwer aufgeholt! Früher war alles verstaubt, heute wird alles dafür getan effizient arbeiten zu können. Hard und Software, die Technik = TOP. Keinen festen Arbeitsplatz, alles ist mobil. Umgebung hängt von der jeweiligen Bankfiliale ab. 1970 er "Look" bis modern. Man ist aber immer nur "Gast".

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Nach außen hin werden die Versuche gemacht.

Work-Life-Balance

Von Balance kann nicht wirklich gesprochen werden. Wenn ich das seltene Glück habe, daß eine Bank intensiv und aktiv Vertrieb mitgestaltet (keine Lippenbekenntnisse), dann kann man sicher mit 8-10 Stunden hinkommen. Wenn nicht 12-14 Stunden. Das muß aber immer noch nicht heißen, daß man gutes und für den Aufwand angemessenes Geld verdient (ab > 50.000 brutto p.a. oder die Ziele erreicht oder übererfüllt => hier werden die Möglichkeiten ob des Bezahlungssystems rasant schlechter. Immer mehr Aufgaben und Anforderungen bei gleichzeitigem zudrehen des Geldhahns.

Image

Die Mitarbeiter die noch heute gut über das Unternehmen reden kenne ich nicht, die langgedienten Mitarbeiter schwelgen in Erinnerungen. Alles wird den Zielen brutal untergeordnet.

Verbesserungsvorschläge

  • Die Frage ist, wie wirkt sich Industrie 4.0 aus!? Im Außendienst haben wir vielleicht noch ein paar Jahre unseren Job. Die Frage ist nur zu welchen Bedingungen. An sozialer Kompetenz besteht eindeutig Nachholbedarf. Solange man die "Daumenschrauben" immer weiter andreht und Wachstum der Gott ist, der ausschließlich angebetet wird, steht das nicht zu erwarten. Lieber tauscht man die Arbeitnehmer aus. Würde es einen NPS von den Mitarbeiter geben, würde es ein dickes Minus auf der nach unten offen Richterskala geben.

Pro

Die konsequente Anpassung der Technik, Vertriebssoftware und sonstigen Arbeitsmittel.

Contra

Unternehmenskultur, der Umgang mit Mitarbeiter, das Bezahlungssystem heute und in Zukunft, die Perspektiven; hat jemand die Möglichkeit einen andere Firma zu finden, sollte er sich für diese Entscheiden. Ist auch immer wieder die Empfehlung der Führungskräfte - bist Du nicht zufrieden (berechtigt = stimmt nicht oder unberechtigt = stimmt) geh doch woanders hin.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden
  • Stadt
    Wiesbaden
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf
  • 28.Jan. 2019
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Sie reicht von angemehm bis furchtbar stressig.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt zwar Vorgesetzte die fachlich sehr gut aufgestellt sind, aber nicht wenigen fehlt es an Führungskompetenz, Konfliktfähigkeit sowie Gerechtigkeitsempfinden. So werden bestimmte Mitarbeiter anderen vorgezogen bzw. gemieden, Fürsorgepflichten ignoriert oder Störenfriede mal ein bisschen oder mehr gemobbt.

Kollegenzusammenhalt

Dies wird mitunter auch von den Tätigkeiten und den Vorgesetzten beeinflusst und divergiert sicherlich von Bereich zu Bereich.

Interessante Aufgaben

Die gibt es. Da ist sicher das Eine oder Andere für jeden dabei. Allerdings scheint man sich auch hier mit Projekten zu überladen.

Kommunikation

Es wird oft die digitale der persönlichen Kommunikation vorgezogen, trotz unmittelbarer physischer Nähe der Mitarbeiter. Das führt nicht selten zu Missverständnissen und ineffizienten Prozessabläufen.

Gleichberechtigung

Allgemein betrachtet gibt es hier wenig zu beanstanden. Allerdings, wenn es um Themen wie Homeoffice oder Kinderbetreuung geht, scheinen die männlichen Mitarbeiter im Nachteil zu sein. Es gibt auch nicht den klassischen Fahrkostenzuschuss bei PKW-Nutzung, wohl aber eine Beteilung beim sog. Jobticket.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter haben noch bessere Konditionen und Gehälter als jüngere, so dass man sie möglicherweise gerne loswerden möchte. In diese Richtung gesehen war in loblicher Weise derartiges nicht zu erkennen, soweit dies möglich war.

Karriere / Weiterbildung

Programme sollen angeblich der Karriere entsprechend der eigenen Qualifikation förderlich sein. Man wird dort allerdings schon in bestimmte Bahnen gedrängt, die ab einem bestimmten Punkt nur mit Assessmentcenter weiter zu bestreiten sind. Das erweckt eher den Eindruck eines Korsetts. Dies führt mitunter nicht zu mehr Gehalt oder sonstigen Gegenleistungen, sondern tendenziell zu Mehrarbeit bei gleichem Gehalt bei einer in Deutschland ohnehin zurückbleibenden Reallohnentwicklung. Weiterbildungsmöglichkeiten scheinen ebenfalls sehr dem Kostenfaktor und damit den Tantiemen zu unterliegen. So werden externe Schulungen nicht gern gesehen. Stattdessen setzt man auf eine Art Multiplikatorprinzip: Einer kennt sich gut aus und gibt sein Wissen in internen Schulungen weiter, die wiederum ihr erlerntes weitergeben. Kann man machen, aber in bestimmten Fällen, sind Professionals mit langjähriger Erfahrung einfach die bessere Wahl. Und möglicherweise am Ende auch kostengünstiger gewesen.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt: Besondere Leistungen werden, soweit wahrgenommen, gehaltlich selten honoriert. In der Regel sind diese mit den üblichen Tarifverträgen für die Mehrzahl der Mitarbeiter abgegolten, hängt aber vermutlich auch am Vorgesetzten, der über die damit verbundene Kostenerhöhung um seine Tantieme fürchten muss.
Sozalleistungen: Trotz kontinuierlichen Abbaus der Sozialleistungen über die letzten Jahrzehnte kann das Unternehmen mit den (noch) allgemein üblichen Standardleistungen von Unternehmen ähnlicher Größe aufwarten. Inwieweit eine Beteiligung der Mitarbeiter am massiven Erfolg des Unternehmens erfolgt, wäre noch zu ermitteln. Positiv zu erwähnen sind Investionsmöglichkeiten des Mitarbeiters in sog. Mitarbeiterbeteilungsprogramme, an denen sich das Unternehmen beteiligt.

Arbeitsbedingungen

Statt bspw. prophylaktisch höhenverstellbare Tische den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen, erfolgt dies nur nach Vorlage eines ärztlichen Attests. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter werden zunehmend massiv mit Mobilfunkstrahlung belastet bspw. durch Blue-Tooth-Geräte und WLAN-Router, womit sich ein erhebliches Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz ergibt. Zudem: Ein gegenüber des Firmengebäudes befindlicher Mobilfunkmast strahlt überdurchschnittlich stark (Messungen wurden vorgenommen) aus 50 m Entfernung direkt in die Büroräume der Mitarbeiter. Die Sorgen der Mitarbeiter dazu wurden wohl bislang nicht ernst genommen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit ist hier das Schlagwort. Man wirbt mit Elektroautos, die für eine bestimmte Klientel zur Verfügung stehen, übersieht dabei wohl, welche Umweltbelastungen allein durch die Herstellung von Lithiumbatterien für diese Autos entstehen. Hinzu käme irgendwann deren Entsorgung. Im Hause werden Energiesparlampen verwendet, hergestellt aus seltenen Erden und toxischen Elementen wie Quecksilber. Das ist hochgiftiger Sondermüll, der da zum Einsatz kommt. Nicht auszudenken, wenn beim laufenden Geschäftsbetrieb die Lampen gewechselt werden und dabei zu Bruch gehen.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen wirbt mit flexiblen Arbeiten, also das Arbeiten auch von zu Hause oder Unterwegs. Das wäre eigentlich auch notwendig, da kaum noch Platz vor Ort zur Verfügung steht. Wer mit dem Auto nicht rechtzeitig vor Ort ist, muß sehen, wo er bleibt. Parkplätze sind Mangelware und werden vom Unternehmen auch nicht ausgebaut. Für viele auch ein erheblicher Stressfaktor. Fordert man jedoch ein flexibles Arbeiten ein, wie z. B. ein regelmäßiges oder teilweises Arbeiten von zu Hause, wird dies in der Regel vom Vorgetzten abgeschmettert. Hier scheint es Misstrauen und Kontrollallüren zu geben. Da sind andere Unternehmen weiter.

Image

Das Unternehmen feiert ihren Gründer, der das genossenschaftliche System quasi aus der Taufe gehoben hat. Vom genossenschaftlichen Gedanken hat man sich allerdings weit entfernt.

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Wertschätzung der Mitarbeiter gegenüber. Bilanztechnisch sind Mitarbeiter ein Kostenfaktor, der sich spühren lässt. Der genossenschaftliche Geist sollte wieder in den Fokus rücken und gelebt werden. Dies muss allerdings auf allen Ebenen erfolgen, beim Vorstand, den Führungskräften, Sachbearbeitern und Kunden.

Pro

Es gibt trotz der beschriebenen Sachverhalte viele nette Mitarbeiter, die einem über das eine oder andere hinwegsehen lassen. Besonders hervorzuheben ist ein Mitarbeiterfest, das einmal im Jahr für alle Angestellten des Unternehmens stattfindet. Lobenswert. Ein kleines Fitness-Center wird den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt sowie eine Kantine.

Contra

Der tendenziell weniger geschätzte Umgang mit den Mitarbeitern, dessen Kapital letztlich die Gesundheit ist. Viele Goodies mit denen geworben werden, erscheinen eher als notwendiges Minumum für die Erreichung eines akzeptablen Prestige.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Kinderbetreuung wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Firmenwagen wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    R + V Versicherung AG
  • Stadt
    Wiesbaden
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Werkstudent
  • Unternehmensbereich
    Sonstige
  • 05.Dez. 2018
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Bedingt durch die andauernde Umstrukturierung sehr schlecht. Großer Turnover auf Vorstandebene und auf den Folgeebenen, mit entsprechenden Machtspielen und Leiden der fachlichen Themen. Die Entscheidung eine Modernisierung Führungskräften, die noch in der D-Mark Ära leben, in die Hand zu geben, ist durchaus gewagt. Viele sehen die Entwicklungen mit Skepsis, keiner positiv. Das macht sich bemerkbar. Besonders für digitalaffine Kollegen ein sehr frustrierendes Umfeld.

Vorgesetztenverhalten

Wein predigen, Wasser trinken. Die Vorgesetzten leben die Kultur vor. Diese ist in den Aussagen oft positiv, doch die tatsächlich auf Aussagen folgenden Entscheidungen und die gelebte Kultur sind diametral zu ebendiesen. Bedingt durch die vielen Neubesetzungen auf mittlerer und hoher Managementebene ist es den meisten Führungskräften besonders wichtig, Machtspiele und Themenkomplexe für sich zu gewinnen. Für den einfachen Mitarbeiter und seine Inhalte ist dies extrem anstrengend.

Kollegenzusammenhalt

In Teams meist gut, auf Abteilungsebene kritisch und sobald es um eine andere Abteilung geht nonexistent. Grund ist das extrem hierachisch / organisatorische Kultur. Viele trauen sich nicht Informationen mit Mitarbeitern anderer Einheiten zu teilen, man könnte ja etwas verraten, was die Führungskraft nicht verraten will. Bei Anfragen wird daher - im besten Falle - zunächst ein Termin mit mindestens 4 Teilnehmern berufen, um überhaupt zu klären, ob man diese Informationen teilen möchte. Das führt dann dazu, dass mehrere Ecken des Konzerns identische Themen behandeln, ohne sich in irgendeiner Form auszutauschen. Keine Synergieeffekte. Vereinzelt gibt es Kollegen, die sich diesem System entziehen, die Norm ist es allerdings nicht.

Interessante Aufgaben

Viele wichtige Themen sind vorhanden. Man hat mit der richtigen Führungskraft auch eine Menge Freiraum in der Gestaltung. Speziell im Marketing will aber jeder mitreden. Das ist sehr anstrengend und führt oft zu Massenbesprechungen und politisch motivierten, für alle gesichtswahrenden Kompromissen. Fachlich wichtige Aufgaben und Themen bleiben dadurch oft liegen. Auf Dauer ausgesprochen frustriert.

Kommunikation

Entscheidungen geistern bereits lange im Vorfeld durch den Flurfunk herum. Die besonders "schlimmen" Entscheidungen, kommen dagegen unerwartet. Da seit mehr als einem Jahr umstrukturiert wird und das noch lange weitergeht, bleiben die Überraschungen nicht aus. Grundsätzlich gilt auch eine strikte Top-Down-Kommunikation, in der Informationen nach Hierarchiestufen ausgerollt werden. Das klappt natürlich nur bedingt.

Gleichberechtigung

Viele Frauen auf Führungsebene. von Gruppenleitung bis Vorstand.

Umgang mit älteren Kollegen

Hohes Alter ist bei R+V gleichbedeutend mit Fähigkeit. Wer 30 Jahre dabei ist, darf überall seine Meinung einbringen und sticht dann auch gerne den Experten aus.

Karriere / Weiterbildung

Die R+V ist das Ende großer Ambition. Unzählige Male musste ich mitansehen, wie Kollegen in vollem Recht vor fachfremden, falschen Aussagen einknicken mussten oder politisch motivierte Entscheidungen schlucken mussten. Viele fähige Leute machen das nicht lange mit und verlassen die R+V wieder. Der interne Aufstieg gelingt meist eher denen, die auch in House of Cards gut aufgehoben werden. Taktieren, die richtigen Leute kennen, etc., damit kann man Karriere machen.

Gehalt / Sozialleistungen

Man kann sehr gut einsteigen (dennoch nicht auf Frankfurter Niveau), danach geht es nur schleichend voran. Viele MA kommen und gehen relativ schnell wieder. Kulturschock und Gehaltssprünge, die man nach ein paar Jahren meist nur extern machen kann, dürften hier besonders häufige Gründe sein.
Die Sozialleistungen sind sehr gut ( betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Zuschläge für Wochenendarbeit und und und). Es wird viel für Vereinbarkeit von Beruf und Familie getan. Leider gibt es keinen Unternehmenskindergarten.

Arbeitsbedingungen

Die Laptops sind fantastisch. Extrem leicht, können als Tablets benutzt werden und bringen Leistung. IT Systeme, mit denen gearbeitet wird, sind allerdings oft aus der digitalen Steinzeit. Einbau neuer Systeme nur schleichend und Entscheidungen auch hier politisch motiviert. Das erschwert die tägliche Arbeit.
Die meisten Mitarbeiter arbeiten noch in normalen Büros statt Großraumbüros. Für mich persönlich ein großer Vorteil. Ist allerdings von der jeweiligen Abteilung abhängig, manche arbeiten auf großen Flächen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Der Papierverbrauch ist traurig. Ansonsten einige nette Aktionen und soziales Engagement. Könnte grundsätzlich größer aufgehangen werden.

Work-Life-Balance

Wirklich sehr gut. Einziges Manko ist, dass das Thema Home Office bei R+V noch nicht angekommen ist.

Image

Angestaubt und konservativ. Viele die R+V gut kennen, verbinden damit einen sicheren Arbeitgeber. Die ungestützte Markenbekanntheit ist schwach. Hier müsste Marke wesentlich moderner und präsenter sein. Oft verbindet man negative Versicherungsklischees mit R+V verbunden, was durchaus die Natur der Sache ist.

Verbesserungsvorschläge

  • ein kultureller Wandel geht von den Führungskräften aus. Mit alter Mannschaft und Führungskräften, die noch in Print denken, kann keine Modernisierung des Arbeitsumfeldes und auch keine Digitalisierung des Marketings erfolgen. Da helfen auch keine 10 Umstrukturierungen.
  • Endlich mal auf die Mitarbeiter hören. Die Führungsebene ist völlig abgeschottet.
  • Themen endlich nach Fähigkeiten und nicht nach "wer hat gerade am meisten Luft" verteilen.

Pro

Stabil und sicher - auch in Krisenzeiten
Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr gut
Der Aufwand, den man für seinen Lohn betreiben muss, ist recht überschaubar.
In manchen Ecken werden die vermeintlichen Unternehmenswerte noch gelebt

Contra

Intriganter und politischer als jede Politsatire
Fachlich wichtige Themen bleiben aufgrund der Umstrukturierungen und Postengeschacher liegen
Extrem Hierarchiegetrieben (!)
Keiner traut sich, Entscheidungen zu treffen, daher zu jedem Thema 10 Meetings. Es herrscht Angst vor persönlicher Verantwortung.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
5,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    R + V Allgemeine Versicherung AG
  • Stadt
    Wiesbaden
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    keine Angabe
  • Unternehmensbereich
    Marketing / Produktmanagement

Bewertungsdurchschnitte

  • 881 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (590)
    66.969353007946%
    Gut (148)
    16.799091940976%
    Befriedigend (93)
    10.5561861521%
    Genügend (50)
    5.6753688989784%
    4,00
  • 66 Bewerber sagen

    Sehr gut (21)
    31.818181818182%
    Gut (8)
    12.121212121212%
    Befriedigend (14)
    21.212121212121%
    Genügend (23)
    34.848484848485%
    2,89
  • 31 Azubis sagen

    Sehr gut (26)
    83.870967741935%
    Gut (3)
    9.6774193548387%
    Befriedigend (2)
    6.4516129032258%
    Genügend (0)
    0%
    4,42

kununu Scores im Vergleich

R+V Versicherung
3,94
979 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Versicherung)
3,45
51.076 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,39
3.416.000 Bewertungen