Angenehm, aber nicht ausreichend.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man ist relativ flexibel was die Arbeitszeiten angeht. Arbeitgeber bietet Möglichkeiten Home-Office zu machen. Für Schwerbehinderte gibt es allerdings nur die Zusatzurlaubstage. Für den Rest juckt sich das Unternehmen kein Stück.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Uffz. Wo soll man da anfangen?
Neue Mitarbeiter werden eingearbeitet und ans Telefon gesetzt. Schaffen die das Limit nicht, werden Sie verfeuert. Wird kaum nachgefragt.
Bei Motivationen oder Hilfestellungen sind zum Teil langjährige Kollegen besser drin als die hauseigene Teamleitung oder Teamcoaches.
Freundlichkeit und Motivierend ist zudem kein Stück die Teamleitung. Fragt man was, wird man angeblafft, man solle doch selber überlegen. In einem Unternehmen im Telekommunikationsdienst füt einen Anbieter schwierig. Infos muss man sich selbst ersuchen oder in irgendwelchen Unterlagen rumsuchen.
Alles in Allem sehr unfreundlich und nicht weiterzuempfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Die Handhabung von Mitarbeiter muss geändert werden. Die Teamleitung sollte mal etwas an ihrer "feurigen Freundlichkeit" arbeiten. Die Weiterbildungen sowie auch Verträge sollten nicht allzu lange dauern.
Ob man auch "Minusstunden" machen darf, ist da etwas fraglich.
Arbeitsatmosphäre
Abschlüsse sind das A und O. Sonst ist man weg.
Image
Mitarbeiter reden schlecht über die Vorgesetzten. Redet man mit Bekannten über S-Kon oder für "wen Sie telefonieren" wird einem doch geraten lieber einen Job zu machen, wo man nicht ausgebeutet wird.
Work-Life-Balance
Das Unternehmen kommt einem gerne entgegen, falls privat was los ist.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung nur seehr schwer möglich. Um höher aufzusteigen, muss man "den Vorgesetzten" die Füße küssen und wartet bis zu einem Jahr auf den Arbeitsvertrag in der neuen Position, damit die Firma Geld sparen kann.
Bis dahin macht man Überstunden, die keine Überstunden sind (zum Teil 10 Stunden gearbeitet, 8 oder 9 wurden nur notiert).
Bei Nachfragen heißt es "dass man ja zeigen will, dass man das möchte", deswegen werden Stunden als "Freiwilligendienst" eingetragen. Lachhaft
Gehalt/Benefits
Gehalt für diesen psychischen Druck leider zu wenig. Ja im Callcenter verdient man nunmal Mindestlohn. Wenn man aber selbst von einem "Service-Center" spricht kann man etwas mehr erwarten. Grade für die vielen Hürden, die man "in den Weg gelegt bekommt"
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In dem Bezug kann ich keine Angaben machen, ob das System z. B. Strom aus "grüner Energie" zieht oder etc. Und wenn wird sowas nicht kommuniziert.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Gruppierungen innerhalb der Arbeit. Vorgesetzte reagieren teilweise seeeehr genervt auf Fragen. Auch wenn von dem Mitarbeiter teils Unsicherheiten sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeiter werden weder geschätzt noch gefördert. Zumindestens in Celle. In anderen Standorten kann es anders sein.
Vorgesetztenverhalten
Die "Teamleitung" ist ständig genervt, ständig miesgelaunt und reagiert auf Fragen mit doofen Antworten. Zieht z. T. ein Gesicht, wo neue Mitarbeiter Angst haben zu fragen. Hilfestellungen sind nicht immer wirklich Hilfestellungen. Motivation seitens von ihr absolut irreführend.
Vielleicht nochmal eine Schulung in Sachen Teamführung anbieten.
Arbeitsbedingungen
Stühle zum Teil kaputt und "abgeranzt".
Computer für Mitarbeiter zum Teil nicht vorbereitet. Headsets sind größtenteils mit "Schminke" der Kolleginnen beschmiert oder teilweise kaputt. Wird nur sehr langsam ersetzt.
Kommunikation
Wichtige Infos werden an Agenten weitergegeben, was Regeln innerhalb des Centers angeht.
z. T. muss man sich selbst Infos heraussuchen.
Gleichberechtigung
Hautfarbe, Geschlecht egal. Jeder hat dieselben Chancen
Interessante Aufgaben
Grade neue Gebiete in Sachen Vertrieb waren sehr interessant, allerdings mit der Zeit ziemlich anstrengend.

