Arbeitgeber geht zunehmend auf Quantität statt auf Qualität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aus- und Weiterbildung top. Es gibt super nette und sympathische Kollegen sowohl in HD, als auch auf den Kraftwerken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Zusammengehörigkeitsgefühl könnte echt besser sein. Die Benefits sind durchschnittlich, auch wenn die Firma gerne die niedrigere Entlohnung damit rechtfertigt. Wie wär‘s mal mit dem E-Gym-Wellpass als Investition in die Fitness der Mitarbeiter?
Verbesserungsvorschläge
Gebt den Mitarbeitern mehr das Gefühl gebraucht und geschätzt zu werden. Es werden z.T. so dermaßen schlechte und unzuverlässige Mitarbeiter gehalten. Diese Low-Performer drücken die Motivation der zuverlässigen und leistungsstarken Kollegen nach unten, weil sie das gleiche oder mehr Geld verdienen. Es wird immer nur gemeckert, aber selten positiv gesprochen. In der Fachkraftvorbereitung ist nicht eine einzige Führungskraft vorbeigekommen um sich zu erkundigen, wie es läuft oder ähnliches. In meinen Augen ist das einfach peinlich.
Arbeitsatmosphäre
Für ANÜ-Personal wie immer hauptsächlich abhängig vom Betreiber
Image
Seit über 30 Jahren am Markt, den meisten Leuten in der Branche ein Begriff. Die Firma hat definitiv ihre Vorzüge. Ich hab jedoch Angst, dass sie sich zu sehr aus den Augen verliert.
Work-Life-Balance
Auf Montage natürlich weniger gut. Die Spesensätze sind eben nicht mehr so wie in den 90ern, auch wenn einem die alten Hasen gerne weiß machen wollen, dass eine Montagetätigkeit in der Branche unabdinglich wäre. Das stimmt nicht. Eine Montagetätigkeit muss sich lohnen. Ist man z.B. mal länger als ein paar Tage krank, zahlt man drauf, weil man seine Bude natürlich nicht verlieren möchte. Zudem leidet das Privatleben und die eigene Gesundheit.
Karriere/Weiterbildung
Der Aus- und Weiterbildungsaspekt ist einmalig gut. Da sollten sich alle anderen Firmen ne Scheibe von abschneiden!
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung liegt wohl im Mittelfeld. Allerdings behaupten böse Zungen, die Safetec würde den Preis am Markt drücken. Für den Job ist die Bezahlung solide, aber da geht sicher mehr.
Kollegenzusammenhalt
Auf meiner Anlage firmenübergreifend. Nicht unbedingt der reine Verdienst der Safetec, daher „nur“ vier Sterne.
Vorgesetztenverhalten
Kommt natürlich immer auf den Vorgesetzten an. Mit der steigenden Zahl der Mitarbeiter, wächst das Gefühl nur eine Nummer zu sein. Eine Nummer hat allerdings weniger ein Problem damit den Arbeitgeber zu wechseln.
Arbeitsbedingungen
Der Standort in Heidelberg macht einen sehr guten Eindruck auf mich. Die Arbeitsbedingungen auf den Anlagen sind natürlich ein anderes Thema. Der Rückbau ist drec kig und laut, findet unter künstlicher Beleuchtung und trockener Luft statt. Im Winter bekommt man schonmal das Gefühl den Verstand zu verlieren, wenn man die Sonne gar nicht mehr zu Gesicht bekommt.
Kommunikation
Zuständigkeiten sind an manchen Stellen etwas undurchsichtig gestaltet. Teils werden Aufgaben von vielen Mitarbeitern gleichzeitig, parallel oder doppelt übernommen, manchmal verlaufen Dinge im Sande. Letztlich wird man selbst zur Verantwortung gezogen, wenn mal etwas nicht funktioniert. Ich habe in meinem Arbeitsalltag andere Dinge zutun und möchte nicht unnötig Dingen hinterherlaufen. Jeder Mitarbeiter im Büro sollte sich klar machen, woher die Gelder kommen, die das eigene Gehalt bezahlen (das gilt insbesondere für die Führungsebene). Klarere Strukturen sind hier absolut wünschenswert, da dies die Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft aller Beteiligten erhöht.
Gleichberechtigung
Ich habe den Eindruck, dass die Safetec Wert darauf legt, unterschiedlichste Menschen zu beschäftigen, was sicherlich eine gute Strategie darstellt. Einen Stern Abzug gibt es wegen Ungleichbehandlung bezüglich der Gehälter. Ich habe schon von mehreren Kollegen gehört, wieviel Willkür da im Spiel ist. Auf mich wirkt das altertümlich. Als würden Kollegen nicht über Geld sprechen. Ich wünsche mir da mehr Transparenz.
Interessante Aufgaben
Ich persönlich bin mit meinen Aufgaben recht zufrieden. Auch hier sind die Vorgesetzten meines Standorts dafür verantwortlich.

