Agenturalltag mit viel Einsatz, aber wenig Rückhalt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war wirklich stark. Man hat sich gegenseitig unterstützt, auch wenn der Druck oft hoch war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überstunden, Wochenendarbeit und teils Nachtschichten waren für viele an der Tagesordnung. Eine echte Work-Life-Balance war dadurch kaum möglich.
Der Fokus lag stark auf Neukundengewinnung und Pitches – was in einer Agentur grundsätzlich nichts Ungewöhnliches ist. Allerdings bleibt dabei vieles andere auf der Strecke: Wertschätzung, Empathie und ein
nachhaltiges Miteinander im Team.
Auch viele gute Kolleg:innen haben das Unternehmen verlassen oder wurden gekündigt, was die Stimmung zusätzlich beeinflusst hat.
Zwar gibt es grundsätzlich Weiterbildungsangebote, aber im Arbeitsalltag fehlt oft die Zeit, diese auch wahrzunehmen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Rücksicht auf die Belastung der Mitarbeitenden und ein offener, empathischer Umgang würden viel bewirken. Außerdem wäre es hilfreich, realistischere Arbeitszeiten zu schaffen und Weiterbildung nicht nur anzubieten, sondern auch zeitlich zu ermöglichen. Eine stabilere Personalstruktur und mehr Wertschätzung könnten langfristig für mehr Motivation und Bindung sorgen.

