Ihr Unternehmen?

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Sales 
People 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Außen hui, innen sehr hoher Druck

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Sales People GmbH in Mannheim gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man sollte sich definitiv ein eigenes Bild machen. Die IT-Marktlage sorgt spürbar für eine angespannte Stimmung in der Führungsebene.

Verbesserungsvorschläge

Den internen Informationsfluss habe ich teilweise als unvollständig empfunden, was die tägliche Arbeit aus meiner Sicht erschwert hat. In meiner Wahrnehmung war die Einarbeitung stark von Eigeninitiative geprägt. Ich hätte mir persönlich mehr strukturierte Anleitungen gewünscht, um schneller Sicherheit in den Aufgaben zu gewinnen. Die Führungskultur empfand ich persönlich als sehr engmaschig. Mir hat in der täglichen Arbeit ein größeres Maß an Vertrauen und gestalterischem Freiraum gefehlt.

Arbeitsatmosphäre

Ich hätte mir mehr Vertrauen gewünscht, da die Arbeitsatmosphäre auf mich recht einengend wirkte. Der wirtschaftliche Druck wird ungefiltert an die Belegschaft weitergegeben. Anstatt auf nachhaltige Projekte und Mitarbeiterbindung zu setzen, wirkt die Strategie oft kurzfristig orientiert.

Image

Mein Eindruck war, dass die personelle Unterstützung im Alltag nicht immer dem entsprach, was ich mir aufgrund der externen Kommunikation erhofft hatte. Ich hätte mir eine verbindlichere Dokumentation von Absprachen gewünscht, da ich persönlich die Umsetzung von mündlichen Vereinbarungen oft als unklar wahrgenommen habe.

Work-Life-Balance

Die vermeintlich frühen Feierabende am Freitag werden durch sehr getaktete Pausenzeiten unter der Woche erkauft. Die Arbeit am Telefon fühlt sich wie Fließbandarbeit an. Home-Office-Regelungen sind sehr restriktiv, was zu langen Pendelzeiten und wenig Freizeit unter der Woche führt. Ein echter Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag ist bei dem Gehaltsgefüge kaum möglich.

Karriere/Weiterbildung

Echte Aufstiegschancen sehe ich hier nicht. Man wird in der Rolle eines Call-Center-Agenten gehalten, auch wenn das Kind einen moderneren Namen trägt. Selbst in sogenannten „komplexeren Projekten“ beschränkt sich die Arbeit oft auf Sekretariatstätigkeiten für externe Sales-Manager. Überstunden (z.B. bei Messebesuchen) konnten in meinem Fall nicht adäquat ausgeglichen werden. Die Bezeichnung „Agentur“ wirkt eher wie ein Deckmantel für klassische Call-Center-Strukturen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bewegt sich am untersten Limit dessen, was rechtlich zulässig ist. Das Provisionsmodell empfand ich als extrem intransparent und demotivierend. Es gibt sehr hohe Hürden (Call-Quoten), und schon bei minimalen Abweichungen von der Zielvereinbarung fällt die Provision komplett weg. In komplexeren Projekten hatte ich zudem den Eindruck, dass Provisionsansprüche durch bürokratische Hürden umgangen wurden. Das Grundgehalt reicht bei den aktuellen Lebenshaltungskosten kaum aus, um über die Runden zu kommen. Auf Gehaltsforderungen wird oft herablassend reagiert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit oder soziale Belange konnte ich nicht feststellen. Besonders kritisch empfand ich das Gesundheitsmanagement in der Vergangenheit; finanzielle Anreize für wenig Krankheitstage führten dazu, dass Kollegen sich krank zur Arbeit schleppten.

Kollegenzusammenhalt

Hier herrscht leider eine sehr raue Kultur. Das Arbeitsklima habe ich phasenweise als sehr belastend wahrgenommen; der Umgangston entsprach in meiner Wahrnehmung nicht immer einem respektvollen Miteinander. Private Informationen sollte man für sich behalten, da diese im Team oft als Gesprächsstoff gegen einen verwendet werden. Ein professioneller Austausch auf Augenhöhe war für mich schwer zu finden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten ist stark von einer „Gutsherrenmentalität“ geprägt. Bei Nichterreichen der Ziele wird der Ton schnell unangemessen rau. Es wird viel mit Druck gearbeitet, während die Unterstützung bei fachlichen Problemen eher gering ausfällt. Die sehr lockere Umgangsform empfand ich persönlich als gewöhnungsbedürftig, da für mich die Grenzen zwischen beruflicher Distanz und privatem Austausch oft verschwammen.

Arbeitsbedingungen

Das Büro wirkt steril. Kostenlose Benefits für Mitarbeiter sind kaum vorhanden; für fast alles muss bezahlt werden. Während die Hardware teilweise veraltet war, ist die Kontrolle durch das Qualitätsmanagement (QM) extrem hoch. Wer nicht telefoniert, muss sich rechtfertigen. Die gläsernen Büros verstärken das Gefühl der totalen Überwachung.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht eine Einbahnstraße. Den Informationsfluss empfand ich persönlich als verbesserungswürdig, In meiner Wahrnehmung war der Informationsfluss eher reaktiv; ich hatte oft das Gefühl, daß die interne Kommunikation aus meiner Sicht nicht immer optimal strukturiert war. Der „Flurfunk“ überwiegt gegenüber offiziellen Kanälen. Konflikte zwischen Projektleitern werden oft auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit besteht fast ausschließlich aus harter Kaltakquise (Telefon-Vertrieb). Man ist oft nur der Terminvereinbarer für andere. Man hat wenig Spielraum für echte Sales-Prozesse oder Angebotsmanagement, sondern fungiert eher als „Türöffner“, was auf Dauer sehr monoton ist.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.