Fehlende Betreuung & unrealistische Erwartungen an Praktikanten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Modernes Büro, nette Atmosphäre, teilweise freundliche Kollegen, Hunde erlaubt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider keine echte Einarbeitung oder Betreuung, obwohl dies im Vorstellungsgespräch und in der Ausschreibung zugesichert wurde.
Von Beginn an wurden Aufgaben mit dem Anspruch einer voll ausgebildeten Fachkraft vergeben – ohne klare Anweisungen, Feedback oder Orientierung (z. B. Styleguide).
Als Praktikantin gab es keine Chance, sich schrittweise einzuarbeiten oder an Rückmeldungen zu wachsen.
Kleine Ungenauigkeiten werden kaum als Teil des Lernprozesses betrachtet, sondern schnell negativ bewertet.
Die interne Kommunikation war teils widersprüchlich („lockere Ideen“ wurden wie fertige Projekte bewertet).
Insgesamt wirkt das Unternehmen überfordert mit der Förderung und Begleitung von Praktikant*innen.
Verbesserungsvorschläge
– Realistische Erwartungen an Praktikanten formulieren
– Echte Feedback- und Lernkultur etablieren
– Flexibles Arbeiten auch wirklich ermöglichen
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten werden zwar beworben, sind in der Praxis aber eingeschränkt.
Vertrauensarbeitszeit funktioniert nur bedingt, da implizit feste Zeiten erwartet werden.
Karriere/Weiterbildung
Für Praktikant*innen fehlt jede Begleitung oder Weiterentwicklung.
Vorgesetztenverhalten
Wirkt nach außen menschlich und unterstützend, zeigt in der Praxis aber wenig echtes Interesse oder Führung.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist schwach ausgeprägt; Zuständigkeiten sind unklar, Feedback kommt kaum oder zu spät. Entscheidungen wirken oft spontan und werden nicht transparent weitergegeben.
Interessante Aufgaben
Aufgaben grundsätzlich interessant, jedoch wenig Raum für eigene Ideen oder echte Lernprozesse.
