Toxischer Corporate Kram
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt, Gebäude und die Kantine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetzte, Management, HQ und Zeitarbeitsmodell
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter schätzen und mehr Headcounts vergeben. Weniger künstlich produzierte Dringlichkeiten, mehr Personal und bessere Einarbeitung
Arbeitsatmosphäre
Also fair ist hier leider nichts. Es werden Personen befördert und befördert, obwohl sie nichts leisten, da alle Aufgaben an andere Kollegen abgegeben werden. Hier geht es nur nach Sympathien und ob du mit deinen Vorgesetzten gut bist. Sehr toxisch.
Kommunikation
Die Kommunikation läuft über den Flurfunk. Die meisten Dinge erfährt man relativ spät bis gar nicht und selbst wenn, dann eher von den direkten Kollegen. Es gibt einfach viel zu viele Meetings, die hätten ganz einfach auch eine E-Mail sein können. Einige mögen es auch sich selbst reden zu hören.
Kollegenzusammenhalt
Kommt auf die Abteilung und auf die Personen an. Auf viele kann man sich sehr verlassen und es herrscht ein nettes Miteinander, aber viele sind einfach nur toxisch und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht.
Work-Life-Balance
In der Theorie ist die Work-Life-Balance gut, da jeder Gleitzeit hat, jederzeit Arzt Termine oder sonstiges wahrnehmen kann und es auch eine Home Office (3/2) Regelung gibt. Allerdings sieht es in der Praxis in Hochphasen so aus, dass man jede Woche mindestens 10-15 Überstunden macht. Es wird zwar von den direkten Vorgesetzten kommuniziert, man solle Überstunden abbauen und keine weiteren aufbauen, aber das ist einfach utopisch, denn der Workload ist zu hoch und Deadlines seitens Suwon und Management zu eng.
Vorgesetztenverhalten
Unterirdisc h. Die meisten sind so toxisch, dass sich viele Mitarbeitende einfach fürchten und sich extra bemühen gespielt nett zu der Vorgesetzen/zum Vorgesetzen zu sein. Es wird nie gelobt, nie ist etwas gut genug und man wird nicht richtig eingearbeitet. Briefings sind so kurz wie eine WhatsApp Nachricht (werden teilweise auch so kommuniziert btw) und es wird erwartet, dass man es so macht, wie die Chefin/der Chef das möchte, sonst darfst du 10 Feedbackschleifen drehen. Aber vorher wird noch gesagt, dass es urgent ist. Das Feedback kommt aber erst meist nach 2-3 Wochen, obwohl es doch so wichtig war ;) künstliches überdramatisieren. Es wird nach unten getreten und alles abgegeben. Das Lob für die Arbeit holt sich dann die Chefin/de
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben, ja. Aber die Kampagnen/Projekte/Launches wiederholen sich jedes Jahr. Daher werden die Aufgaben eher Routine.
Gleichberechtigung
Puh. Also so wie Zeitarbeitende teilweise behandelt werden.. das ist schon echt respektlos. Es fängt damit an, dass ZA einen Zusatz in der Mail Adresse haben, dann werden sie so gut wie nie mitgenommen, wenn Launches oder Events anstehen und falls sie doch mal dabei sein dürfen, dann nur, weil es sonst nicht genug Personal gibt. Ob man verlängert wird, erfährt man auch erst 2-3 Monate vor Ende des Einsatzes. Headcounts und interne Stellen werden an Trainees vergeben, ZA haben da keine Chancen.
Arbeitsbedingungen
Das neue Gebäude ist schon echt schön. Die Arbeitsplätze sehr modern. Der einzige Nachteil ist der Geräuschpegel durch das Großraumbüro (Shared Desk Policy). Viele Kollegen sind in Meetings und dadurch ist es teilweise sehr laut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Intern wird schon viel getan (Earth Day, Mülltrennung etc), allerdings gibt es Menschen im Management oder in Projekt Teams, die innerhalb von Deutschland viel fliegen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist wirklich sehr gut, da kann man sich nicht beschweren. Meiner Meinung nach ist es das einzige, was die meisten Kollegen dort hält. Ist halt sowas wie Schmerzensgeld
Image
Ich glaube nach außen hin echt gut, aber nach innen nicht mehr das, was es mal war
Karriere/Weiterbildung
Für ZA nicht gegeben 0,0. Und auch für Festangestellte sehr limitiert - wie gesagt, wenn dein Chef dich mag, ist alles gut. Trotzdem werden nur die Leute befördert, die am präsentesten sind und nicht die, die es aufgrund ihrer Arbeit verdient hätten.