Ihr Unternehmen?

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Sanoptis 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Beruflich gewachsen, menschlich ernüchtert.

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit, in kurzer Zeit unterschiedliche Rollen zu übernehmen und sich fachlich weiterzuentwickeln.

Flexible Arbeitszeiten und ein hoher Homeoffice-Anteil, die viel Eigenverantwortung ermöglichen.

Abwechslungsreiche Aufgaben mit viel Gestaltungsspielraum.

Grundsätzlich kollegialer Umgang im direkten Team.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die aus meiner Sicht fehlende Kontinuität in der Führung durch häufige Wechsel der Vorgesetzten.

Mangelnde Gesprächskultur vor einschneidenden Personalentscheidungen.

Sehr hohes Arbeitsvolumen bei gleichzeitig stark zahlengetriebenem Fokus.

Eine aus meiner Sicht schwach ausgeprägte Feedback- und Anerkennungskultur.

Hohe Fluktuation sowie ein aus meiner Wahrnehmung erhöhter Krankenstand

Verbesserungsvorschläge

Mehr Fokus auf wertschätzende Führung und regelmässige Entwicklungsgespräche.

Früheres und klareres Ansprechen von Leistungserwartungen und Entwicklungspotenzialen.

Stärkere Förderung von Stabilität in den Führungsebenen.

Bewusstes Anerkennen und Würdigen von erbrachten Leistungen.

Ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Quantität und Qualität der Arbeit.

Arbeitsatmosphäre

Ich war vertraglich bei der Sanoptis AG in der Schweiz angestellt, organisatorisch jedoch dem Team in Berlin zugeordnet. Da sich meine täglichen Arbeitsbeziehungen und meine Führung hauptsächlich auf dieses Team bezogen, bezieht sich diese Bewertung auf diese organisatorische Einheit.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als eher unruhig wahrgenommen. Durch häufige Wechsel in der Führung sowie eine spürbare Fluktuation im HR- und L&D-Umfeld entstand wenig Kontinuität. Zusätzlich fiel mir auf, dass der Krankenstand aus meiner persönlichen Sicht vergleichsweise hoch war, was für mich den Eindruck einer angespannten Gesamtsituation verstärkte.

Work-Life-Balance

Sehr positiv hervorheben möchte ich die Möglichkeit für Homeoffice sowie die freie Einteilung der Arbeitszeiten. Hier hatte ich viel Flexibilität und Eigenverantwortung, was mir persönlich sehr entgegenkam. Gleichzeitig war das erwartete Arbeitsvolumen hoch, was die Balance je nach Phase erschwert hat.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im direkten Team war grundsätzlich kollegial. Gleichzeitig führte die hohe Fluktuation dazu, dass Beziehungen oft nur kurzzeitig entstehen konnten. Nachhaltiger Teamaufbau war dadurch aus meiner Sicht erschwert.

Vorgesetztenverhalten

Meine persönliche Erfahrung mit dem Vorgesetztenverhalten war herausfordernd. In drei Jahren wurde mir zweimal gekündigt. In einem der beiden Fälle wurde mir im Anschluss intern eine neue Position angeboten, was mir damals als Zeichen von Vertrauen in meine fachlichen Fähigkeiten erschien.
Vor beiden Kündigungen wurden keine vorbereitenden Gespräche geführt, die mir eine klare Entwicklungschance oder eine Vorwarnung gegeben hätten. Besonders widersprüchlich empfand ich, dass ich kurz vor der letzten Kündigung noch eine dokumentierte Zielerreichung von 94 % hatte.
Dies hat bei mir persönlich den Eindruck entstehen lassen, dass die Entscheidung weniger leistungsbezogen und eher auf einer persönlichen Ebene getroffen worden sein könnte. Diese Wahrnehmung hatte sich bei mir bereits über einen längeren Zeitraum entwickelt.
Auch eine Situation im Rahmen der Zielbewertung, bei der eine neue Führungskraft einen Zeitraum beurteilte, in dem sie selbst noch nicht im Unternehmen tätig war, hat mein Vertrauen in die Objektivität dieses Prozesses.
Zudem hatte ich innerhalb eines Jahres drei unterschiedliche direkte Vorgesetzte, was die Zusammenarbeit aus meiner Sicht zusätzlich instabil machte.

Kommunikation

Die Kommunikation erlebte ich als stark leistungs- und zahlenorientiert. Kritische Themen wurden meiner Wahrnehmung nach selten in offenen Entwicklungsgesprächen angesprochen, sondern eher indirekt über Leistungskennzahlen oder formale Prozesse.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren abwechslungsreich und boten mir die Möglichkeit, in kurzer Zeit unterschiedliche Rollen zu übernehmen. Dadurch konnte ich fachlich wachsen und mir ein breites Kompetenzprofil aufbauen. Dieser Aspekt war für meinen beruflichen Werdegang klar ein Pluspunkt.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.