Zum Anfangen in Ordnung da man eine gute Ausbildung bekommt, alles danach ist nicht mehr das Wahre.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man wird viel mit Geschenken und Sonderprämien, sowie mit Partys auf Tagungen gelockt, außerdem wird man viel zum Essen eingeladen. Die Grundausbildung ist eine sehr gute.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles schon oben beschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Den MA‘s wirklich zuhören, sich an anderen Firmen orientieren (keine Pflicht für Nachmittags Besuche, Betriebsrat, MA‘s mehr sehen und schätzen, Homeoffice wirklich ermöglichen, auf Störenfriede im Team mehr achten und reagieren)
Arbeitsatmosphäre
Kommt auf den Regionalleiter an, wie viel gelobt wird. Die Firma trägt oft eher dazu bei Konkurrenzkampf unter den Mitarbeitern auszulösen. Wirklich flexibel ist es alles nicht, da es die Pflicht gibt um 8 Uhr beim ersten Arzt zu stehen. Telefonate und Emails, sowie Service calls und Kontakte zu Ärzten auf Veranstaltungen dürfen nicht abgerechnet werden bzw. Zählen nicht zum Schnitt. Für Astra Mitarbeiter sieht das alles ganz anders aus.
Image
Von Mitarbeitern anderer Firmen bekommt man oft Mitleid, das Image von Santis ist da extrem schlecht und auch nicht ganz unberechtigt. Bei den Ärzten ist es ebenfalls meistens nicht wirklich gut, da man super oft zum selben Arzt kommen muss und auch Nachmittags mehrere Besuche Pflicht sind, was den meisten Ärzten nicht so gut passt. Außerdem nervt die Ärzte die hohe Fluktuation.
Work-Life-Balance
Kommt auch hier auf den Regionalleiter an, dank der immer mehr Anforderungen die letzten Jahre ist diese sehr schlecht geworden. Wenn man alle Besuche, Zusatzarbeiten, Schulungen und Veranstaltungen im geforderten Ramen macht dann hat man nur noch Arbeitstage ohne Ende. Außerdem soll man 11 Stunden am Tag telefonisch erreichbar sein. Die work Life Balance hat die letzten Jahre extrem gelitten. Homeoffice Tage gibt es nur wenn man zu krank ist um raus zu fahren, dann muss man einige Ärzte am Telefon erwischen.
Die Büroarbeiten die in Veranstaltungsreichen Zeiten extrem sind werden nicht gesehen.
Karriere/Weiterbildung
Karriere schwer, man kann versuchen Regionalleiter zu werden aber mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Viele gehen bei Gelegenheit zu AstraZeneca weil hier die Bedingungen und das Gehalt deutlich besser sind. Bei Santis werden auch sehr viel Inkompetente Leute Regionalleiter, was alles wirklich schwer macht. Auch bei Regionalleitern ist die Fluktuation sehr groß.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist in Ordnung, es wird viel gelockt mit kleineren Wettbewerben und das Gehalt steigt auch regelmäßig. Allerdings verdient man bei anderen Firmen deutlich mehr.
Sozialleistungen sind in Ordnung, bekommt nur nur beim ausscheiden kaum zum weiterführen, da einige erst viele Monate nach dem Beginn in der Firma starten und hier geht es nicht um die Probezeit. Und so gut wie niemand bleibt fast 4 Jahre bei Santis.
13. Gehalt gibt es nicht, nur verschwindenden geringes Weihnachtsgeld. Man bekommt pro Jahr oft 3 Urlaubstage zwischen Weihnachten und Silvester geschenkt. Das ist sehr toll, wobei Astra Mitarbeiter vertraglich geregelt haben, dass sie deutlich über 30 Urlaubstage bekommen und man bei Santis jedes Jahr bangen muss ob man die paar Tage bekommt. Da wird auch gern mal gesagt, dass es mit Krankheitstagen stehen und fallen könnte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
E Autos kommen
Kollegenzusammenhalt
Generell werden Leute mit wenig sozialer Kompetenzen sehr gepusht und gelobt. Wer einen guten Schnitt liefert darf sich gefühlt alles erlauben, da ist die Kundenbindung und ein gutes Verhältnis mit daraus resultierendem Umsatz Egal. Viele Kunden werden damit nachhaltig vergrault werden und andere Kollegen leiden darunter. Es kommt auch immer wieder zu Beschwerden von Ärzten über einzelne Kollegen und deren Verhalten an die anderen Mitarbeiter.
Umgang mit älteren Kollegen
Mir ist nicht super schlechtes aber auch nichts extrem gutes aufgefallen.
Vorgesetztenverhalten
Man kann Glück haben aber meistens ist es nicht wirklich der Fall, hohe und unrealistische Erwartungen sind eher die Regel. Wenn man sich krank meldet dann wird man auch gerne mal gefragt ob man wirklich so krank ist oder nicht einfach Home Office machen könnte. Es wird immer wieder betont, dass man sich seine Zeit selbst ausgleichen soll bei langen Tagen aber man hat trotzdem Vorgaben wie Nachmittagsbesuche, strenge Besuchsschnitte etc. die das Ausgleichen schwer machen. Hier müsste man sich darüber hinwegsetzen was einigen RL‘s garnicht gefällt. Arbeitszeitgesetz wird auch nicht eingehalten bei sämtlichen Tagungen und Veranstaltungen, Vorübernachtungen muss man teilweise extra erbetteln und das Budget dafür ist sehr niedrig. Man wird dann wieder mit Geld gelockt für die Abende.
Einen Betriebsrat gibt es übrigens nicht. Hier wird von schlechten Erfahrungen von Astra Zeneca berichtet, ein BR würde stark gegen die Geschäftsleitung arbeiten und faule Mitarbeiter kommen dadurch gut weg. Dieses Thema wird kaum besprochen, wenn gibt es keine freiwilligen und man merkt einfach dass es ohne BR nicht geht. Änderung wie Steigerung des Schnitts werden von heute auf morgen beschlossen.
Arbeitsbedingungen
Sind in Ordnung, IT Ausstattung und Geschäftswagen sind in Ordnung (dubiose Kostenregelung bei konfigurierten Wägen). Man darf innerhalb von Deutschland mit Tankkarte tanken, außerhalb nicht.
Kommunikation
Es wird oft viel gesagt ohne wirklichen Inhalt. Gerade wenn viele Fragen im Raum stehen bzgl. Wie viel und ich welchen Rahmen wirklich Sinn macht und wie es generell weitergeht mit Santis.
Gleichberechtigung
Ich denke es kommt hier nicht auf das Geschlecht an.
Interessante Aufgaben
Keine neuen Produkte, nur extrem viele Besuche mit immer dem selben Thema, welches den Ärzten schon zu den Ohren wieder raus kommt. Zudem viele Extra Aufgaben die meistens kaum Mehrwert bieten aber man die Praxen noch mehr nerven muss.


