Ihr Unternehmen?

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Sarah 
Wiener 
Stiftung
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Leider wenig Perspektive trotz tollem Team und spannendem Thema

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die inhaltliche Arbeit ist sinnvoll und gesellschaftlich relevant – das motiviert. Besonders hervorzuheben ist der tolle Zusammenhalt im Team: kollegial, unterstützend und auf Augenhöhe. Auch die Work-Life-Balance wird ernst genommen – flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten sind selbstverständlich und werden nicht in Frage gestellt.

Verbesserungsvorschläge

Die Stiftung sollte dringend bessere Rahmenbedingungen schaffen, um gute Mitarbeitende langfristig zu halten. Dazu gehören unbefristete Verträge, faire Gehälter, Entwicklungsperspektiven und ernstgemeinte Wertschätzung.
Aktuell entsteht der Eindruck, dass man sich darauf verlässt, dass Menschen gerne für die Stiftung arbeiten – und deshalb auch prekäre Arbeitsverhältnisse hinnehmen. Das ist auf Dauer weder fair noch nachhaltig.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Team ist wirklich angenehm – kollegial, unterstützend und respektvoll. Man merkt, dass viele mit echter Überzeugung für die Themen arbeiten. Das trägt viel zur Motivation bei und macht den Alltag trotz struktureller Schwächen erträglicher.

Work-Life-Balance

Die Stiftung ist wirklich bemüht, eine gute Work-Life-Balance zu ermöglichen – flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und ein grundsätzliches Verständnis für individuelle Lebenssituationen sind hier selbstverständlich. Das ist ein großer Pluspunkt.
Schade ist allerdings, dass weiterhin starr an einer 40-Stunden-Woche für Vollzeit festgehalten wird – gerade in einem ansonsten modernen und reflektierten Umfeld wirkt das nicht mehr ganz zeitgemäß.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist einer der größten Pluspunkte. Man unterstützt sich gegenseitig, teilt Wissen offen und hat auch in stressigen Phasen ein gutes Miteinander.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist funktional ausgestattet, allerdings stehen nicht genug Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden zur Verfügung. Dadurch ist die Stiftung darauf angewiesen, dass Personen regelmäßig im Home Office arbeiten, aber über den Laptop hinaus wird keine Ausstattung oder ein finanzieller Ausgleich für das Home Office zur Verfügung gestellt.
Die Technik im Büro ist durchwachsen: Einige Bildschirme und Tastaturen sind veraltet, und da es keine festen Schreibtische gibt, beginnt der Arbeitstag mitunter damit, einen funktionierenden und gut ausgestatteten Platz zu finden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt. Zwar existiert eine Gehaltstabelle, die auf den ersten Blick Transparenz suggeriert, doch die tatsächliche Einordnung und Entwicklungsmöglichkeiten bleiben oft unklar.
Die angebotenen Benefits sind minimal: etwas Obst und Gemüse im Büro, die geringstmögliche Bezuschussung beim Firmenticket und eine betriebliche Altersvorsorge – das war’s. In Summe trägt das kaum dazu bei, die insgesamt eher knappe Vergütung auszugleichen.

Gleichberechtigung

Nach außen gibt sich die Stiftung sehr diversitäts- und gleichstellungsorientiert, doch ein Blick in die Führungsebenen zeigt ein anderes Bild: Obwohl Männer nur einen sehr kleinen Teil der Belegschaft ausmachen, sind sie überproportional häufig in Leitungspositionen vertreten. Das wirft Fragen auf und steht im Widerspruch zum sonstigen Selbstbild der Organisation.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.