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Sartorius
Bewertung

Eine völlige Katastrophe, die ihresgleichen sucht.

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Sartorius (Guxhagen / Deutschland) in Guxhagen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bei einem Großkonzern kann man professionelles Verhalten der Führungskräfte erwarten, eine angemessene und effiziente Arbeitseinstellung, Gleichberechtigung und zu guter Letzt von der Gesamtführung, seine Projekte und Teams im Blick zu haben und bei groben Fehlern, die den Projekterfolg torpedieren, die es hier reichlich gab, einzuschreiten. Sowas wie hier habe ich noch nie erlebt.

Verbesserungsvorschläge

Wesens- und Tauglichkeitsprüfung für Vorgesetzte.
Hinschauen, wenn Projekte in die falsche Richtung laufen! Das hat Gründe! Die Planung und Durchführung hier war eine einzige Katastrophe, die hätte verhindert werden können.
Es kann nicht sein, dass hier Leute in Führungspositionen kommen, die den Job noch nie gemacht haben, dafür klar nicht geeignet sind und offen Menschen nach ihrer Herkunft oder Geschlecht anders behandeln.

Arbeitsatmosphäre

Man konnte die Luft schneiden.

Kommunikation

Zwischen den Teams gab es so gut wie keine Kommunikation. Das wurde vom Vorgesetzten auch klar so favorisiert und unterstützt.
Zwischen Internen und Externen auch nicht.

Kollegenzusammenhalt

Teils teils. Hier schaut eher jeder auf sich. Ausnahmen gibt es durchaus und diejenigen haben dann eine Art Schattenteam geführt, wo sie sich unterstützt haben.

Work-Life-Balance

Ich wurde derart unter Druck gesetzt, immer früher anzufangen (6 Uhr ist spät), weil meine beiden Vorgesetzten so früh wie möglich angefangen haben, um um spätestens halb 3 die Biege machen zu können.
Mein Chef hat ernsthaft gemeint ich stehe ihm 24/7 zur Verfügung.

Vorgesetztenverhalten

Völlig untragbar.
Ich wurde ab morgens teilweise halbstündlich mit Mikromanagement traktiert, weil mein Chef schlichtweg absolut keine Ahnung von den prozessualen Abläufen hatte. Sobald man nach 30 Minuten nix Schriftliches Irgendwo gesehen hat. Wurde mir unterstellt ich arbeite nicht. Dann musste ich lange die Prozesse erklären.
Einarbeitung habe ich nicht erhalten. Dafür Druck ohne Ende.
Die wichtigste Aufgabe im Projekt mit allen Abhängigkeiten musste ich alleine machen.
Geholfen hat mir nur der ein oder andere Kollege, den ich dafür anbetteln musste.
Mein zweiter Chef war seltenst da und wenn, dann um mir ebenfalls ausschließlich Druck zu machen und mich zu gängeln.
Seine Aufgaben musste ich zum Teil auch noch mitmachen, da er sie nicht erledigt hat und diese nötig waren.
Einarbeitung von mir und meinem Kollegen war ursprünglich seine Aufgabe.
Die hat er nicht wahrgenommen. Das war dann auch mein Job. Ich durfte mich einarbeiten und den Kollegen faktisch parallel mit.
Zum Dank wurde ich immer mehr und mehr verheizt, drangsaliert, mir wurde ständig mit Kündigung gedroht.

Interessante Aufgaben

Klingt interessanter als es ist.

Gleichberechtigung

Nicht mal im Ansatz fühlbar.
Deutlich abwertendes Verhalten gegenüber Frauen war allgegenwärtig auf wirklich unmöglichste Weise. Auch gegen bestimmte ausländische Kollegen gab es öfters sehr unangemessene Sprüche.
Ich wurde monatelang drangsaliert und gedemütigt während mein männlicher Kollege völlig ignoriert wurde. Als dieser Hilfe brauchte, hat er die direkt bekommen. Ich nicht. Für mich gab es Beleidigungen und Druck und Drohungen. Der Unterschied wurde hier ganz deutlich gemacht.
Ich wurde noch nie diskriminiert, bis ich hierher kam. Und das wird jetzt auch Konsequenzen für diese Firma nach sich ziehen. Zeugen gibt es ja zum Glück zu genüge!

Arbeitsbedingungen

Leeres Großraumbüro. Der Vorgesetzte zwingt einen ins Büro und kommt selbst nicht mal. Pure Machtspielchen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sartorius, Corporate Communications
SartoriusCorporate Communications

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen, insbesondere zu deiner Einarbeitung, Projektmanagement und Führungsverhalten zu schildern. Wir nehmen deine Rückmeldung ernst und haben deine Einschätzung intern geteilt.

Zudem beschreibst du Situationen, die du als belastend erlebt hast, sowie den Eindruck einer Ungleichbehandlung von Mitarbeitenden. Ein respektvoller Umgang miteinander, Chancengleichheit und ein Arbeitsumfeld, das von Fairness und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist, sind für uns wichtige Grundsätze. Sie sind Teil unserer Unternehmenskultur und in unserem Verhaltenskodex verankert.

Im Unternehmen existiert darüber hinaus eine Konzernbetriebsvereinbarung, die auch regelt, wie Sartorius auf Verstöße reagiert. Mitarbeitende, die diskriminierenden Erfahrungen machen, haben jederzeit die Möglichkeit sich direkt an die Personalabteilung, den Betriebsrat oder den Betriebsarzt zu wenden. Zusätzlich gibt es eine zentrale Beschwerdestelle im Bereich Compliance. 

Wenn du Verhaltensweisen erlebt oder beobachtet hast, die aus deiner Sicht unserem Verhaltenskodex widersprechen, möchten wir dich ermutigen, dich an unser Compliance-Team zu wenden. Das ist auch nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen möglich. Du erreichst das Team per E-Mail unter compliance@sartorius.com. Alternativ kannst du Hinweise anonym über unser Whistleblower-Portal einreichen: https://www.bkms-system.net/bkwebanon/report/clientInfo?cin=20sarto15

Viele Grüße
Corporate Communications

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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