Eine völlige Katastrophe, die ihresgleichen sucht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bei einem Großkonzern kann man professionelles Verhalten der Führungskräfte erwarten, eine angemessene und effiziente Arbeitseinstellung, Gleichberechtigung und zu guter Letzt von der Gesamtführung, seine Projekte und Teams im Blick zu haben und bei groben Fehlern, die den Projekterfolg torpedieren, die es hier reichlich gab, einzuschreiten. Sowas wie hier habe ich noch nie erlebt.
Verbesserungsvorschläge
Wesens- und Tauglichkeitsprüfung für Vorgesetzte.
Hinschauen, wenn Projekte in die falsche Richtung laufen! Das hat Gründe! Die Planung und Durchführung hier war eine einzige Katastrophe, die hätte verhindert werden können.
Es kann nicht sein, dass hier Leute in Führungspositionen kommen, die den Job noch nie gemacht haben, dafür klar nicht geeignet sind und offen Menschen nach ihrer Herkunft oder Geschlecht anders behandeln.
Arbeitsatmosphäre
Man konnte die Luft schneiden.
Kommunikation
Zwischen den Teams gab es so gut wie keine Kommunikation. Das wurde vom Vorgesetzten auch klar so favorisiert und unterstützt.
Zwischen Internen und Externen auch nicht.
Kollegenzusammenhalt
Teils teils. Hier schaut eher jeder auf sich. Ausnahmen gibt es durchaus und diejenigen haben dann eine Art Schattenteam geführt, wo sie sich unterstützt haben.
Work-Life-Balance
Ich wurde derart unter Druck gesetzt, immer früher anzufangen (6 Uhr ist spät), weil meine beiden Vorgesetzten so früh wie möglich angefangen haben, um um spätestens halb 3 die Biege machen zu können.
Mein Chef hat ernsthaft gemeint ich stehe ihm 24/7 zur Verfügung.
Vorgesetztenverhalten
Völlig untragbar.
Ich wurde ab morgens teilweise halbstündlich mit Mikromanagement traktiert, weil mein Chef schlichtweg absolut keine Ahnung von den prozessualen Abläufen hatte. Sobald man nach 30 Minuten nix Schriftliches Irgendwo gesehen hat. Wurde mir unterstellt ich arbeite nicht. Dann musste ich lange die Prozesse erklären.
Einarbeitung habe ich nicht erhalten. Dafür Druck ohne Ende.
Die wichtigste Aufgabe im Projekt mit allen Abhängigkeiten musste ich alleine machen.
Geholfen hat mir nur der ein oder andere Kollege, den ich dafür anbetteln musste.
Mein zweiter Chef war seltenst da und wenn, dann um mir ebenfalls ausschließlich Druck zu machen und mich zu gängeln.
Seine Aufgaben musste ich zum Teil auch noch mitmachen, da er sie nicht erledigt hat und diese nötig waren.
Einarbeitung von mir und meinem Kollegen war ursprünglich seine Aufgabe.
Die hat er nicht wahrgenommen. Das war dann auch mein Job. Ich durfte mich einarbeiten und den Kollegen faktisch parallel mit.
Zum Dank wurde ich immer mehr und mehr verheizt, drangsaliert, mir wurde ständig mit Kündigung gedroht.
Interessante Aufgaben
Klingt interessanter als es ist.
Gleichberechtigung
Nicht mal im Ansatz fühlbar.
Deutlich abwertendes Verhalten gegenüber Frauen war allgegenwärtig auf wirklich unmöglichste Weise. Auch gegen bestimmte ausländische Kollegen gab es öfters sehr unangemessene Sprüche.
Ich wurde monatelang drangsaliert und gedemütigt während mein männlicher Kollege völlig ignoriert wurde. Als dieser Hilfe brauchte, hat er die direkt bekommen. Ich nicht. Für mich gab es Beleidigungen und Druck und Drohungen. Der Unterschied wurde hier ganz deutlich gemacht.
Ich wurde noch nie diskriminiert, bis ich hierher kam. Und das wird jetzt auch Konsequenzen für diese Firma nach sich ziehen. Zeugen gibt es ja zum Glück zu genüge!
Arbeitsbedingungen
Leeres Großraumbüro. Der Vorgesetzte zwingt einen ins Büro und kommt selbst nicht mal. Pure Machtspielchen.


